Kurioses und Interessantes aus der Tierwelt

Kurioses
Fischadler an der Ruhr im Ruhrgebiet

Kurioses  bei Hummel, Biene, Wespe:

Bienenwölfe (eine Bienenart) bilden aus einer Mixtur von 45 Substanzen einen Antibiotikum Cocktail, der ihren Nachwuchs vor Schimmelpilzen mit symbiotischen Bakterien schützt.

Bevor eine Hummel sticht, wirft sie sich auf den Rücken und zeigt dem Angreifer ihren Stachel.

Für die Biene bedeutet der Stich den Tod, weil der Stachel stecken bleibt.

Eine angreifende Wespe stößt Pheromone, einen Duftstoff, aus der ihre Artgenossen ebenfalls aggressiv macht.

Baumziegen gibt es im Süden Marokkos. Sie klettern auf den Arganbaum um die Blätter zu fressen und an den Nüssen zu knabbern.

Kurioses bei Vögeln:

Eine junge Pfuhlschnepfe hat den Rekord im Non-Stopp-Flug für Zugvögel aufgestellt. Der fünf Monate alte gesenderte Vogel flog 13.500 Kilometer von Alaska ins australische Tasmanien.

Während der Balz „laufen“ Rothalstaucher kurze Strecken über Wasser. Ihre Rufe klingen wie ein „Wiehern“, weshalb sie auch „Teichhengst“ genannt werden.

Die Feldlerche „steht“ mehrere Minuten während ihres Gesangs in der Luft.

Bartmeisenpaare werden  bereits wenige Wochen nach dem Flügge werden ein Paar und bleiben ein Leben lang zusammen.

Bei Gefahr wendet der Wendehals (daher der Name) seinen Hals mit vorgestrecktem Kopf hin- und her um so eine Schlange zu imitieren.

Der Wanderfalke erreicht im Sturzflug über 300 km/h – und der Turmfalke  ist eigentlich ein Papagei

Vögel teilen ihren Artgenossen mit ,wenn ein Insekt nicht schmeckt. Sie lassen das Insekt fallen  und reiben danach ihren Schnabel durch hin und herbewegen am Boden oder einem Ast ab, so erkennen die anderen Vögel das dieses Insekt nicht schmeckt.

Mangroven und Grünreiher lassen gefangene Insekten an der Wasseroberfläche schwimmen um so Fische anzulocken.

Die älteste bekannte Blaumeise wurde nach der Beringung 11 Jahre und 7 Monate alt. Das Durchschnittsalter beträgt bei Blaumeisen 2,7 Jahre.

Der Spruch „sich freuen wie ein Schneekönig“ bezieht sich auf den Gesang des Zaunkönigs im Winter, wo er er trotz Schneefalls noch singt.

Drosseln nutzen Steine als Untergrund um Schneckengehäuse aufzubrechen. Man nennt es „Drosselschmiede“.

Wenn ein Rotkehlchen die Schwanzfedern auffächert, ist man ihm zu nahe gekommen.

Der Name der Stockente rührt daher, das Stockenten teilweise in Bäumen ihre Nester bauen, Stock=Baum.

inklusive der Füße sind die Beine des Mauerseglers nur  10-12 mm  lang. Deshalb lautet der altgriechische Name für den Mauersegler „apus“  ohne Füße.

An heißen Tagen bekoten Weißstörche ihre Beine als Schutz vor der Hitze. Die Feuchtigkeit im Kot bewirkt durch Verdunsten den Entzug von Wärmeenergie aus dem Körper.

Wisdom – heißt „Weisheit“ und ist der Name einer Albatros Dame, die im Alter von mindestens 67 Jahren (entspricht einem Menschenalter von 100 Jahren) noch ein Ei gelegt hat und wohl der älteste Vogel der Welt ist. Wisdom wurde 1957 beringt. Albatrosse brüten frühestens ab einem Alter von fünf Jahren das erste Mal, in der Regel mit acht/neun Jahren.

Im Oktober 2022 hält sich seit vier Wochen ein Fischadler in Mülheim an der Ruhr in den Ruhrauen auf.

Durch spreizen ihrer Rippen bildet die Schmuckbaumnatter „Tragflächen“ womit sie als einzige Schlange von Baum zu Baum fliegen kann.

Der schnellste Flug in der Tierwelt wird nicht von einem Vogel, dem Mauersegler mit 110 km/h gehalten, sondern von einem Säugetier – der brasilianischen Freischwanz – Fledermaus, diese fliegt  160km/h im horizontalen Flug.

In Neuseeland wurde die Lappenfledermaus zum Vogel des Jahres 2021. Das Säugetier schaffte aus die Auswahlliste und gewann.

Kurioses bei Fischen

Mit ausgefalteten Flügeln können Tintenfische in einem Bogen 30 Meter über das Wasser fliegen, dabei sind sie schneller als Usain Bolt.

Der Fliegenfisch erreicht bei 20 Meter/Sekunde eine Entfernung von 300 Metern

Der Segelfisch hält den Rekord beim „übers Wasser fliegen“, Er erreicht mit 30 Meter/Sekunde 110km/h.

Wiederentdeckt

Nach 170 Jahren wiederentdeckt wurde der Schwarzbraun-Mausdrossling. In Indonesiens Regenwälder entdeckten, fingen und fotografierten die Einwohner eines Dorfes in der Provinz Südkalmantan den Vogel, der seit 170 Jahren nicht mehr gesehen wurde.

Die Schwarznacken-Fasanentaube wurde seit 1882 nicht mehr gesehen. Ein Forscherteam der Cornell University hat nach 140 Jahren jetzt den Nachweis dieses Vogels erbracht. Ihnen gelang auf Fergusson Island auf Papa Neuguinea ein fotografischer Nachweis.

Nordamerika hat in den letzten 10 Jahren ein Viertel der Vögel verloren.

2 Kommentare

  1. Wie immer sehr interessant und gut zu lesen.
    könnte man glatt für den Schulunterricht verwenden . Leider habe ich keine Schulklasse . Meine Note für dich *eins plus*

    1. Danke, bin aber dem Schulalter auch schon ein paar Jahre entwachsen. Aber im Alter wird man ja häufig wieder zum Kind 🙂

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