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Seltene Paarung

seltene Paarung, immer wieder zeigt die Natur zu welchen Wundern sie fähig ist. Weltweit einmalig ist die Paarung zwischen einem Weißstorch und einem Schwarzstorch in Niedersachsen, jedenfalls ist keine weitere Paarung dieser beiden Arten weltweit bekannt. Dies vermeldet der NABU im Juli 2023.

Die Schwarzstorchdame versuchte wohl bereits seit ein paar Jahren die Annäherung an einen Schwarzstorch, wohl weil der Bestand an Schwarzstörchen stark rückläufig ist. Womöglich dienten die Annäherungsversuche auch der Erhaltung der Art, zumal die Lebensweise von Schwarz- und Weißstorch sehr unterschiedlich ist. Bisher erhielt sie allerdings immer eine Abfuhr, bis die Partnerin eines Weißstorches in diesem Jahr nicht aus dem Winterquartier zurückkehrte. So ließ der Weißstorch sich auf die Avancen der Schwarzstörchin ein.

seltene Paarung führt zu Differenzen

Bereits beim Nestbau kam es zu Querelen. Während die Schwarzstörchin das Nest mit Moos ausstatten wollte, warf der Weißstorch es wieder hinaus, um es mit Gras zu bestücken. Dennoch wurde das Nest irgendwann fertig tatsächlich lagen schließlich drei Eier im darin, aus denen zwei Junge schlüpften. Eines mit weißem Kopf und grauem Körper und eines mit grauem Kopf und schwarzem Körper.

seltene Paarung
pixabay

Unterschiede gab es auch bei der Fütterung der Jungstörche. Während der Papa Insekten und Frösche brachte, wie er es schon seit Jahren macht, versorgte Mama die Jungen mit Fisch, so wie es ihrer Lebensart entspricht.

Eigenartig ist wohl auch, dass der Jungvogel der dem Weißstorch ähnelt, kleiner ist als der Jungvogel der dem Schwarzstorch ähnelt. Bei den Erwachsenen Störchen ist dieSchwarzstörchin deutlich kleiner als der Weißstorch.

Schwarzstörche sind Kulturflüchter und leben vom Menschen entfernt im Wald und bauen Nester in Bäumen. Weißstörche hingegen sind Kulturfolger und suchen die Nähe der Menschen mit Wiesen und Feldern.
Noch ist das Geschlecht der Jungstörche nicht bekannt und erst in drei Jahren wird man wissen, ob sie Nachkommen Zeugen können. Probleme könnte es auch noch geben, wenn die Weißstörchin doch noch zurückkommt, womit eigentlich nicht mehr zu rechnen ist, denn dann käme es zum Streit mit der unterlegenen, kleineren Schwarzstörchin.

seltene Paarung

Josephskreuz

Josephskreuz – auf dem Auerberg im Südharz ist ein besonderes Bauwerk und ein beliebtes touristisches Ziel in Deutschland. Es handelt sich um das größte begehbare eiserne Doppelkreuz der Welt und ist ein Wahrzeichen der Region.

Das Josephskreuz wurde bereits im 18.Jahrhundert als hölzerner Aussichtsturm erbaut und befindet sich auf dem Auerberg bei Stolberg in Sachsen-Anhalt. Der Auerberg hat eine Höhe von 579 Meter N.N. Es wurde nach dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV. benannt, der den Namen Joseph wählte, um seine Verbundenheit mit seinem Vorgänger Joseph II. von Österreich auszudrücken. 1768 stürzte das Bauwerk wegen Baufällifkeit ein und 1834 nach Plänen des bekannten Architekten Karl Friedrich Schinkel neu erbaut.

Schinkel baute unter Anderem die Neue Wache unter den Linden ud das Schauspielhaus am Gendarmenmarkt in Berlin. Durch einen Blitzschlag stürzte auch dieses hölzerne Bauwerk 1880 ein. 1896 errichtete man dann das eiserne Doppelkreuz mit einem Gewicht von 125 Tonnen und einer Höhe von 38 Metern.

Josephskreuz

Das Stahlgerüst hat die Form eines lateinischen Kreuzes. Jeder der beiden Kreuzarme hat eine Breite von 8 Metern. Das Josephskreuz ist heute ein beliebtes Ziel für Wanderer und Ausflügler. Das gesamte Bauwerk ist über Treppen und Plattformen begehbar. Mit den 6 Steinstufen, die auf die Empore führen, müssen 200 Stufen erklommen werden, wenn man bis oben auf den Turm steigen möchte. Von der Spitze des Turms aus kann man einen atemberaubenden Panoramablick über den Südharz genießen und sogar bis zum Brocken, dem höchsten Berg Norddeutschlands, sehen. Auch das Kyffhäuser Denkmal im Kyffhäusergebirge ist zu sehen.

Ursprünglich diente das Josephskreuz als Vermessungs- und Landmarke, um die umliegenden Bergbaureviere zu überwachen. Im Laufe der Zeit entwickelte es sich jedoch zu einer Touristenattraktion. Es gibt ein Restaurant mit Biergarten und kleine Souvenirs können dort erworben werden.

Immer wieder finden Veranstaltungen am Josephskreuz statt. So das Winterfest oder das Waldfest mit Harzer Folklore und andere musikalische Veranstaltungen. Häufig wir dann ein Shuttlebus vom nahen Stolberg aus angeboten.

Das Josephskreuz auf dem Auerberg ist ein architektonisches Meisterwerk und ein bedeutendes Symbol in der Region. Es verbindet Geschichte, Technik und Tourismus.

Josepskreuz
schon auf dem Weg zum Kreuz hat men den Weitblick

Schloss Stolberg im Harz

Schloß Stolberg im Harz – Geschichte und Restaurierung. Das Schloss ist eine beeindruckende Burganlage im Harz, gelegen in der Stadt Stolberg in Sachsen-Anhalt. Mit seiner reichen Geschichte und seinem architektonischen Charme ist Schloss Stolberg ein beliebtes Ziel für Besucher aus der ganzen Welt. Im Laufe der Jahre hat das Schloss viele Herausforderungen erlebt, darunter Zerstörung und Vernachlässigung, aber dank umfangreicher Restaurierungsarbeiten erstrahlt es heute wieder in neuem Glanz.

Geschichte des Schlosses

Die Geschichte von Schloss Stolberg reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Ursprünglich als mittelalterliche Burg erbaut, war sie der Stammsitz der Grafen zu Stolberg, einer bedeutenden Adelsfamilie in der Region. Das bekannteste Familienmitglied ist sicherJuliana, eine Tochter vonBotho III, die den Grafen Wilhelm von Nassau ehelichte. Sie ist die Mutter von Wilhelm von Oranien und somit die Ahnfrau des niederländischen Königshauses.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Schloss mehrmals umgebaut und erweitert, wodurch es seine charakteristische Mischung aus gotischen und Renaissance-Elementen erhielt.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Schloss Stolberg schwer beschädigt und geplündert. Später wurde es wieder aufgebaut und als Residenz der Grafen von Stolberg genutzt. Die Söhne des Grafen Botho III, der 1538 verstarb, führten in ihren Regionen die Reformation ein und waren politisch aktiv.

Schloß Stolberg im Harz

Im 19. Jahrhundert verlor das Schloss jedoch seine Funktion als Wohnsitz und wurde als FDGB Ferienheim „Comenius“ genutzt. Die tausenden Gäste hinterließen spuren und später tand das Gebäude über Jahre hinweg leer. Dies führte zu einem langen Zeitraum des Verfalls und der Vernachlässigung des Schlosses.

Restaurierung von Schloss Stolberg

In den 1990er Jahren wurde das Potenzial von Schloss Stolberg im Harz als historisches Juwel erkannt und umfangreiche Restaurierungsarbeiten begannen. Die Restaurierung wurde von staatlichen Stellen, privaten Investoren und engagierten Bürgern und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unterstützt, die das Erbe des Schlosses bewahren wollten.

Die Restaurierung umfasste eine gründliche Untersuchung der historischen Bausubstanz, um die ursprüngliche Form und Struktur des Schlosses wiederherzustellen. Baufachleute, Archäologen und Restauratoren arbeiteten eng zusammen, um das Schloss zu stabilisieren, beschädigte Bereiche zu reparieren und fehlende Elemente zu rekonstruieren. Großer Wert wurde darauf gelegt, authentische Materialien und Techniken aus der Zeit des Schlosses zu verwenden, um eine möglichst originalgetreue Restaurierung zu erreichen.

Schloß Stolberg

Ein großer Teil des Schlosses ist wieder zugänglich. Dank der Restaurierungsarbeiten erstrahlt Schloss Stolberg heute wieder in seinem alten Glanz. Besucher haben die Möglichkeit, die imposanten Türme, die prächtigen Innenräume, die Kapelle und den malerischen Schlosshof zu erkunden. Das Schloss beherbergt auch ein Museum, das die Geschichte der Region und die einstige Bedeutung des Schlosses anschaulich präsentiert. Der Schloßgarten ist als herausragende gartenkünstlerische Anlage ausgezeichnet worden.

Darüber hinaus werden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Ausstellungen und mittelalterliche Feste auf dem Schlossgelände abgehalten. Dies trägt dazu bei, das historische Erbe lebendig zu halten und Besuchern ein vielfältiges Erlebnis zu bieten.

Schloss Stolberg im Harz ist nicht nur ein eindrucksvolles architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein Zeugnis für die reiche Geschichte der Region. Die umfangreiche Restaurierung hat es ermöglicht, das Schloss vor dem Verfall zu retten und Besuchern einen Einblick in vergangene Epochen zu bieten.

Stolberg

Heimkehle – größte Karsthöhle

Heimkehle – eine der größten Karstschauhöhlen in Deutschland. Im idyllischen Südharz verbirgt sich dieses beeindruckende Naturwunder. Die Karst- und Gipshöhle verspricht eine spannende und faszinierende Entdeckungsreise und ist einen extra Bericht über meine Erkundung der Heimkehle wert.

Die beeindruckende Halle, die man nach dem ersten Abschnitt erreicht ist der „kleine Dom“. Die natürlichen Formationen aus Gipsgestein erzeugen eine einzigartige Atmosphäre. Statt Stalaktiten und Stalagmiten findet man hier jedoch andere geologische Besonderheiten, die den Reiz dieser Höhle ausmachen.

Im kleinen Dom erinnert eine Gedenkstätte an einen unrühmlichen Abschnitt in der Geschichte der Höhle. Im 2. Weltkrieg begannen die Nazis am 13.März 1944 mit 200 KZ-Häftlingen den Ausbau des „kleinen Doms“ zu einer Rüstungsproduktionsstätte der Junkerswerke. Hier wurden Fahrgestelle für die berüchtigte JU 88 hergestellt, einem Kampfflugzeug der Luftwaffe des Deutschen Reichs.

Bis April 1945 lebten in extra eingerichteten Außenlagern des KZ Auschwitz über 2300 Häftlinge, von denen bei den Todesmärschen anläßlich der Räumung der Lager am 05.April 1945 viele ihr Leben ließen.

Heimkehle
Gedenkstätte im kleinen Dom

Fledermäuse in der Heimkehle

Zehn unterschiedliche Fledermausarten wurden bisher in der Höhle bestätigt, so auch Mausohrfledermäuse. Die Höhle ist eine der natürlichen Felsquartiere für Fledermäuse. Kleine Höhlenbewohner wie blinde Insekten und Fledermäuse haben sich an das Leben in der Dunkelheit angepasst und sind Zeugen der einzigartigen ökologischen Nische, die die Höhle bietet. In den Wintermonaten befinden sich tausende Fledermäuse in der Höhle.

Die Temperatur in der Heimkehle liegt bei 8 Grad Celsius. In der Nähe des natürlichen Einganges zur Höhle, der heute nur noch aus einem kleineren dunklen Loch besteht, befindet sich ein See mit glasklarem Wasser und einer Tiefe von mehr als 10 Metern. Hier herrschen lediglich 2 Grad Celsius vor. Der Weg aus der Höhle heraus geht nun auf gleichem Weg zurück. Zunächst durschreiten wir den „großen Dom“. Dieser hat einen Durchmesser von rund 65 Metern und ist etwa 25 Meter hoch. Hier kann man sehr gut die Verkarstung durch den weichen Gips erkennen. Mini-Vulkane entstehen durch die Wassertropfen die von oben herabfallen.

woher kommt der Name?

Die enge Begegnung mit der natürlichen Schönheit des Höhlensystems und die Wertschätzung für die geologischen Besonderheiten machen diese Reise zu einem einzigartigen Abenteuer. Es ist beeindruckend, die eigene Komfortzone zu verlassen und die Geheimnisse der Heimkehle zu erforschen. Jede Frage wird von dem fachkundigen Führer mit Geduld und Ruhe beantwortet.

Eine der gestellten Fragen galt der Herkunft des Namens. Weil der Blick in den dunklen Schlund des natürlichen Eingangs zur Höhle an einen weit aufgerissen Schlund erinnerte und im Schlund eine Kehle ist, war der zweite Teil des Namens schnell geklärt. In der Region sagt man nicht, wie bei uns „wir gehen nach Hause“, sondern man geht „Heim.“So entstand schließlich der Name Heim-Kehle – Heimkehle.

Heimkehle
der große Dom
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