Geschichten aus der Natur

Ulrich Klös – Onlinemagazin – 🎹 Fotomontage – eigenes Foto kombiniert mit KI-generierten Elementen

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Nachrichten – Berichte und Neues aus der Tierwelt – der Natur – der Umwelt und dem Klimaschutz


Sensation im Regenwald: Orangebauch-RaupenfÀnger nach Jahren wiederentdeckt

Eine erfreuliche Nachricht fĂŒr den internationalen Vogelschutz: Der Ă€ußerst seltene Orangebauch-RaupenfĂ€nger (Lobotos lobatus) ist im Tai-Nationalpark an der ElfenbeinkĂŒste erneut beobachtet worden. Die Vogelart galt als eine der am wenigsten erforschten Afrikas und war seit den frĂŒhen 2010er-Jahren nicht mehr sicher nachgewiesen worden.

Dem Expeditionsteam gelang dabei nicht nur die Wiederentdeckung des scheuen Regenwaldbewohners – erstmals entstanden auch hochwertige Fotos und Videoaufnahmen des Vogels. Der Orangebauch-RaupenfĂ€nger lebt hoch oben in den Baumkronen der tropischen RegenwĂ€lder, bewegt sich unauffĂ€llig und ruft nur selten. Deshalb entzieht er sich selbst erfahrenen Ornithologen hĂ€ufig.

Die Entdeckung zeigt, wie wichtig die letzten weitgehend unberĂŒhrten RegenwĂ€lder Westafrikas fĂŒr den Erhalt bedrohter Arten sind. Gleichzeitig mahnen die Forschenden, dass Wilderei, Holzeinschlag und die Zerstörung des Lebensraums den Fortbestand des seltenen Vogels weiterhin gefĂ€hrden.

Fazit: Die Wiederentdeckung macht Hoffnung – sie erinnert aber auch daran, wie entscheidend der Schutz der verbliebenen RegenwĂ€lder fĂŒr den Erhalt einzigartiger Tierarten ist.


Nachrichten - Natur/Umwelt

Schon wieder Greifvögel vergiftet – LBV warnt vor NaturschutzkriminalitĂ€t

Erneut wurden in Bayern mehrere Greifvögel Opfer einer illegalen Vergiftung mit dem seit Jahren verbotenen Insektizid Carbofuran. Nach Angaben des LBV und der Gregor Louisoder Umweltstiftung sind in den Landkreisen Freising, EichstÀtt, Miltenberg und Traunstein mindestens sieben Greifvögel betroffen.

Besonders erschĂŒtternd ist der Fall eines Habichts, der an einer prĂ€parierten sogenannten „Kamikaze-Taube“ fraß. Der mit dem hochgiftigen Mittel behandelte Köder sollte gezielt Greifvögel töten. Dank einer schnellen tierĂ€rztlichen Behandlung konnte der Habicht jedoch gerettet werden.

Weitere Opfer waren drei MĂ€usebussarde sowie zwei Rotmilane. In fast allen FĂ€llen bestĂ€tigten toxikologische Untersuchungen eine Vergiftung mit Carbofuran – einem Gift, das nicht nur fĂŒr Wildtiere, sondern auch fĂŒr Menschen und Haustiere lebensgefĂ€hrlich ist.

Der LBV weist darauf hin, dass das Auslegen von Giftködern kein Kavaliersdelikt, sondern eine schwere Straftat ist. VerdĂ€chtige Funde sollten der Polizei gemeldet werden. Giftköder oder tote Tiere sollten aus SicherheitsgrĂŒnden keinesfalls mit bloßen HĂ€nden berĂŒhrt werden.

Quelle: Pressemitteilung des LBV (Landesbund fĂŒr Vogel- und Naturschutz in Bayern) und der Gregor Louisoder Umweltstiftung, 25.06.2026.


GĂ€nsegeier auf Deutschlandtour – Geier frißt Storchnachwuchs im Nest –


Sensation auf Indonesiens Insel Buru: Verschollener Papagei wiederentdeckt

Nach mehr als zehn Jahren ist dem Burulori (Charmosynopsis toxopei) erneut der Nachweis gelungen. Der kleine grĂŒne Papagei lebt ausschließlich auf der indonesischen Insel Buru und zĂ€hlt zu den seltensten Vogelarten der Welt. Seit seiner wissenschaftlichen Beschreibung in den 1920er-Jahren wurde die Art nur ein einziges Mal sicher dokumentiert – im Jahr 2014. Nun gelang Forschern im schwer zugĂ€nglichen Bergland der Insel eine erneute Sichtung samt Fotos und erstmals auch Tonaufnahmen der Rufe.

Die Wiederentdeckung erfolgte in einem abgelegenen Nebelwald auf rund 2.700 Metern Höhe. Das extrem kleine Verbreitungsgebiet macht die Art weiterhin stark gefĂ€hrdet, doch die neuen Erkenntnisse geben NaturschĂŒtzern Hoffnung fĂŒr den Erhalt dieses außergewöhnlichen Papageis.

Bildunterschrift:
Der Burulori gilt als einer der seltensten Papageien der Welt und wurde erst zum zweiten Mal seit ĂŒber 100 Jahren wieder dokumentiert.


Rekordjahr fĂŒr Seeadler am Niederrhein

Der Seeadler setzt seinen erfolgreichen Vormarsch am Niederrhein fort. Nach Angaben des WDR und von Naturschutzorganisationen wurden in diesem Jahr so viele junge Seeadler wie noch nie in Nordrhein-Westfalen registriert. Mehrere Brutpaare zogen erfolgreich Nachwuchs groß und unterstreichen damit die positive Entwicklung der grĂ¶ĂŸten heimischen Greifvogelart.

Besonders der Niederrhein mit seinen weitlÀufigen Auenlandschaften, Altrheinarmen und fischreichen GewÀssern bietet den majestÀtischen Vögeln ideale Lebensbedingungen. Nachdem 2017 auf der Bislicher Insel bei Xanten die erste erfolgreiche Seeadlerbrut in NRW nachgewiesen wurde, haben sich inzwischen weitere Paare in der Region angesiedelt.

NaturschĂŒtzer werten die Entwicklung als großen Erfolg. Gleichzeitig appellieren sie an Besucher, die streng geschĂŒtzten Brutgebiete nicht zu stören. Die Standorte vieler Horste werden deshalb geheim gehalten, um den sensiblen Greifvögeln eine ungestörte Aufzucht ihrer Jungen zu ermöglichen.

Mit FlĂŒgelspannweiten von bis zu 2,50 Metern zĂ€hlt der Seeadler zu den eindrucksvollsten Vogelarten Europas. Noch vor wenigen Jahrzehnten galt er in Deutschland vielerorts als ausgestorben. Die aktuellen Bruterfolge zeigen, dass konsequenter Naturschutz und der Schutz geeigneter LebensrĂ€ume Wirkung zeigen.


Nachrichten - Natur/Umwelt

Luchs in Deutschland: RĂŒckkehr mit Hindernissen

Zum Internationalen Tag des Luchses am 11. Juni macht der WWF auf die weiterhin schwierige Situation der grĂ¶ĂŸten heimischen Wildkatze aufmerksam.

Nachdem der Luchs im 19. Jahrhundert in Deutschland ausgerottet wurde, lebt heute wieder eine kleine Population von knapp 200 Tieren in den WÀldern des Harzes, Ostbayerns und des PfÀlzer Waldes. Trotz dieser erfreulichen Entwicklung gilt die Art weiterhin als stark gefÀhrdet.

Ein großes Problem bleibt die WildtierkriminalitĂ€t. Nach Angaben des WWF wurden zwischen 2012 und 2023 in Deutschland zwölf illegal getötete Luchse nachgewiesen. Verurteilungen gab es bislang keine. Da Luchse sehr scheu, nachtaktiv und selten zu beobachten sind, bleiben viele Straftaten vermutlich unentdeckt.

Mit dem Projekt wildLIFEcrime wollen Naturschutzorganisationen, Wissenschaftler und Polizeibehörden gemeinsam gegen WildtierkriminalitĂ€t vorgehen. Dazu gehören ein Meldeportal fĂŒr Wildtierdelikte, bessere forensische Untersuchungsmethoden sowie ein intensiverer Informationsaustausch zwischen den beteiligten Stellen.

Um die Zukunft der Art zu sichern, werden zudem neue Luchse in geeigneten Regionen ausgewildert. Dadurch sollen sogenannte „Trittsteinpopulationen“ entstehen, die langfristig eine Verbindung zwischen den bislang isolierten BestĂ€nden schaffen. Bis Juni 2026 wurden bereits 39 Luchse in Rheinland-Pfalz, ThĂŒringen, Sachsen und Baden-WĂŒrttemberg ausgewildert.

Der Internationale Tag des Luchses wird seit 2018 begangen und soll auf die Bedeutung des Schutzes dieser faszinierenden Wildkatze aufmerksam machen.

Quelle: WWF Deutschland, Pressemitteilung vom 09.06.2026


Rebhuhn-KĂŒken schlĂŒpfen: Jetzt zĂ€hlt RĂŒcksicht in der Feldflur

Der LBV appelliert zum Schutz des Rebhuhns, dem Vogel des Jahres 2026: In vielen Regionen schlĂŒpfen derzeit die ersten KĂŒken. Die Jungvögel verlassen zwar sofort das Nest, können aber noch nicht fliegen und sind deshalb besonders gefĂ€hrdet.

Entscheidend fĂŒr ihr Überleben sind jetzt zwei Dinge: genĂŒgend Insekten als Nahrung und strukturreiche LebensrĂ€ume mit Altgrasstreifen, BlĂŒhflĂ€chen, Feldrainen und Brachen. Gerade in den ersten Lebenswochen ernĂ€hren sich Rebhuhn-KĂŒken fast ausschließlich von Insekten.

SpaziergĂ€ngerinnen und SpaziergĂ€nger, Radfahrende und Hundehalter können helfen, indem sie in der Feldflur auf den Wegen bleiben und Hunde anleinen. Freilaufende Hunde oder AbkĂŒrzungen ĂŒber Brachen und FeldrĂ€nder können brĂŒtende Vögel und frisch geschlĂŒpfte KĂŒken aufscheuchen.

Auch Kommunen und Landwirtschaft sind gefragt: Weg- und FeldrĂ€nder sollten möglichst bis zum Herbst ungemĂ€ht bleiben. Altgrasstreifen, BlĂŒhbrachen und ungestörte RĂŒckzugsrĂ€ume bieten dem Rebhuhn Schutz und Nahrung. Von solchen Maßnahmen profitieren zugleich viele andere Arten wie Feldlerche, Goldammer, Feldhase und Wildbienen.

Der einfache Appell des LBV lautet daher: RĂŒcksicht nehmen, Wege nutzen, Hunde anleinen – und der Natur jetzt Raum lassen.

Gerne, Uli — hier ist eine kompakte Fassung fĂŒr deine Rubrik Nachrichten / Natur & Umwelt:

Rebhuhn-KĂŒken schlĂŒpfen: Jetzt zĂ€hlt RĂŒcksicht in der Feldflur

Der LBV appelliert zum Schutz des Rebhuhns, dem Vogel des Jahres 2026: In vielen Regionen schlĂŒpfen derzeit die ersten KĂŒken. Die Jungvögel verlassen zwar sofort das Nest, können aber noch nicht fliegen und sind deshalb besonders gefĂ€hrdet.

Entscheidend fĂŒr ihr Überleben sind jetzt zwei Dinge: genĂŒgend Insekten als Nahrung und strukturreiche LebensrĂ€ume mit Altgrasstreifen, BlĂŒhflĂ€chen, Feldrainen und Brachen. Gerade in den ersten Lebenswochen ernĂ€hren sich Rebhuhn-KĂŒken fast ausschließlich von Insekten.

SpaziergĂ€ngerinnen und SpaziergĂ€nger, Radfahrende und Hundehalter können helfen, indem sie in der Feldflur auf den Wegen bleiben und Hunde anleinen. Freilaufende Hunde oder AbkĂŒrzungen ĂŒber Brachen und FeldrĂ€nder können brĂŒtende Vögel und frisch geschlĂŒpfte KĂŒken aufscheuchen.

Auch Kommunen und Landwirtschaft sind gefragt: Weg- und FeldrĂ€nder sollten möglichst bis zum Herbst ungemĂ€ht bleiben. Altgrasstreifen, BlĂŒhbrachen und ungestörte RĂŒckzugsrĂ€ume bieten dem Rebhuhn Schutz und Nahrung. Von solchen Maßnahmen profitieren zugleich viele andere Arten wie Feldlerche, Goldammer, Feldhase und Wildbienen.

Der einfache Appell des LBV lautet daher: RĂŒcksicht nehmen, Wege nutzen, Hunde anleinen – und der Natur jetzt Raum lassen.

Nachrichten - Natur/Umwelt
Rebhuhn Gelege – Tunka Zdenek – LBV Bildarchiv

LBV


„Gigantischer Seeadlerhorst begeistert NaturschĂŒtzer“

NaturschĂŒtzer in Ungarn haben im Überschwemmungsgebiet der Theiß ein außergewöhnlich großes Nest eines Seeadlers entdeckt. Mit einem Durchmesser von mehr als zwei Metern und einer Höhe von bis zu fĂŒnf Metern zĂ€hlt die Konstruktion zu den grĂ¶ĂŸten bekannten Seeadlernestern Europas. (hungarytoday.hu)

Seeadler erweitern ihre Horste Jahr fĂŒr Jahr mit neuen Ästen. Üblicherweise erreichen die Nester eine Höhe von bis zu drei Metern. Das nun entdeckte Exemplar ĂŒbertrifft diese Maße deutlich und nĂ€hert sich den bislang bekannten Rekordwerten der Art.

Aufgrund des enormen Gewichts bestand die Gefahr, dass tragende Äste beschĂ€digt werden könnten. Um die Sicherheit der Jungvögel nicht zu gefĂ€hrden, verzichteten die NaturschĂŒtzer in diesem Fall auf die sonst ĂŒbliche Beringung des Nachwuchses.

Der Seeadler (Haliaeetus albicilla) ist der grĂ¶ĂŸte in Ungarn brĂŒtende Greifvogel und ein beeindruckendes Symbol erfolgreicher Naturschutzarbeit. Die Entdeckung des Rekordhorstes zeigt eindrucksvoll, wie langlebig und standorttreu diese majestĂ€tischen Vögel sein können.

Quelle: Ungarn Heute / BĂŒkk-Nationalparkdirektion (hungarytoday.hu)


Hoffnung fĂŒr die Meere: WWF fordert Umsetzung internationaler Schutzabkommen

Hamburg, 5. Juni 2026 – Zum Internationalen Tag der Ozeane am 8. Juni ruft der WWF dazu auf, den Schutz der Meere weltweit deutlich zu verstĂ€rken. Obwohl die Ozeane unter ErwĂ€rmung, Versauerung, Verschmutzung und Überfischung leiden, sieht die Naturschutzorganisation Anlass zur Hoffnung.

Grund dafĂŒr sind mehrere internationale Abkommen, die in den vergangenen Jahren beschlossen wurden. Dazu gehören das Weltnaturabkommen mit dem Ziel, bis 2030 mindestens 30 Prozent der weltweiten MeeresflĂ€chen unter Schutz zu stellen, das UN-Hochseeschutzabkommen sowie neue Regeln gegen schĂ€dliche Fischereisubventionen.

Der WWF betont jedoch, dass die Vereinbarungen nur dann Wirkung entfalten, wenn sie konsequent umgesetzt werden. Die Organisation fordert daher mehr Meeresschutzgebiete, ein Moratorium fĂŒr Tiefseebergbau, stĂ€rkeren Klimaschutz und eine nachhaltige Fischereipolitik.

„Die Meere können sich erholen. Der Fahrplan liegt auf dem Tisch – jetzt mĂŒssen die Staaten handeln“, erklĂ€rt Anna Holl Buhl, Meeresexpertin des WWF Deutschland.

Die Ozeane bedecken rund 70 Prozent der ErdoberflĂ€che, produzieren mehr als die HĂ€lfte des Sauerstoffs und spielen eine zentrale Rolle fĂŒr Klima, Wasserhaushalt und ErnĂ€hrung von Milliarden Menschen weltweit.

Weitere Informationen: WWF Deutschland, www.wwf.de


Nachrichten  - Natur/Umwelt

Donald Trump wird beim islamischen Opferfest Eid al-Adha in Bangladesch geopfert.

Nein es handelt sich nicht um den amerikanischen PrĂ€sidenten, sondern um einen Albino – Bullen, der wegen seiner blonden MĂ€hne den Namen „Donald Trump“ erhielt und mittlerweile zum Internetstar wurde.


Der kleine Zaunkönig singt in einer LautstĂ€rke von 90 Dezibel – Das entspricht einer KreissĂ€ge oder einem vorbeifahrenden LKW. Bei DauerlautstĂ€rke 90 Dezibel wird das Tragen eines Gehörschutzes empfohlen.


„Ufi 123“ lautet die Beringung der Uferschnepfe die zu den treuesten GĂ€sten der Nordseeinsel Föhr zĂ€hlt. Uferschnepfen werden etwa 18 Jahre alt. Der “ Inselbote “ schreibt jetzt, dass der Vogel seit 19 Jahren Gast auf der Insel ist. Ob er nun wirklich bereits seit 19 Jahren jĂ€hrlich die 5100 Kilometer von Westafrika nach Föhr und zurĂŒck fliegt, mag dahingestellt sein. Dennoch ist es eine tolle Leistung eines sehr seltenen Vogels und Göhr ist allemal eine Reise wert.


Mythos Wald – eine Reise ins Herz unseres LebensraumsGasometer Oberhausen

WĂ€lder sind weit mehr als nur eine Ansammlung von BĂ€umen. Sie bilden ein fein abgestimmtes System, das im Verborgenen arbeitet – und doch die Grundlage unseres Lebens darstellt. Ohne WĂ€lder gĂ€be es keine Luft zum Atmen, denn sie produzieren Sauerstoff und filtern gleichzeitig Schadstoffe aus der AtmosphĂ€re. Als Teil eines globalen Kreislaufs – besonders eindrucksvoll in den RegenwĂ€ldern des Amazonas – sichern sie das Gleichgewicht unseres Planeten.

Solvin Zankl – Mythos Wald – Gasometer Oberhausen

Doch der Wald ist nicht nur KlimaschĂŒtzer, sondern auch Lebensraum. UnzĂ€hlige Tier- und Pflanzenarten sind auf ihn angewiesen. Gleichzeitig nutzt der Mensch den Wald seit jeher: als Rohstofflieferant fĂŒr Holz, als Nahrungsquelle mit Pilzen, Beeren und Wild sowie als Ursprung wichtiger medizinischer Wirkstoffe. Und nicht zuletzt ist er ein Ort der Ruhe und Erholung – ein natĂŒrlicher RĂŒckzugsraum fĂŒr Körper und Seele.

Eines wird dabei klar: Der Mensch kann vieles ersetzen oder technisch nachbilden – aber keinen funktionierenden Planeten. Der Wald ist kein Luxus. Er ist Lebensversicherung, Klimaregulator und Wasserreservoir zugleich. Die Ausstellung â€žMythos Wald“ im Gasometer Oberhausen greift all diese Aspekte eindrucksvoll auf. Sie beleuchtet die Bedeutung des Waldes fĂŒr Erde, Klima und Mensch – wissenschaftlich fundiert und zugleich emotional berĂŒhrend.


Nachrichten - Natur/Umwelt

Kiebitz Projekt GNOR in Rheinland Pfalz. Nach Hessischem Vorbild hat die Gesellschaft fĂŒr Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz e.V (GNOR) ein 8 Hektar großes Gebiet (entspricht etwa 8 Fußballfelder) mit ElektrozĂ€unen eingezĂ€unt um brĂŒtende Kiebitze vor PrĂ€datoren zu schĂŒtzen und den stark gesunkenen Bestand zu retten. ZusĂ€tzlich findet eine Gelege-Überwachung statt. Gab es zu Beginn 4 Brutpaare in dem Gebiet sind es mittlerweile 11 Brutpaare . Da der Kiebitz ein BodenbrĂŒter ist, war sein Bestand durch PrĂ€datoren stark gefĂ€hrdet. 06.05.2026


Auf einer Pappel in den MĂŒlheimer Ruhrauen, nahe der Mintarder Straße hat sich jetzt ein Storchenpaar niedergelassen (April 2026) und ein Nest gebaut. Der „Rohbau“ ist fertig und man ist nun bereits beim „Innenausbau“, ein Zeichen, dass sie auch brĂŒten wollen. Offensichtlich ist das Nahrungsangebot an der Ruhr sehr gut.


Giganten der LĂŒfte: Bartgeier kehren erfolgreich in die Alpen zurĂŒck

Eine der beeindruckendsten Erfolgsgeschichten des europĂ€ischen Artenschutzes setzt sich fort: Der Bartgeier kehrt zunehmend in die Alpen zurĂŒck.

Im Nationalpark Berchtesgaden wurden 2025 bereits zum fĂŒnften Mal junge Bartgeier ausgewildert. Die beiden Jungvögel „Generl“ und „Luisa“ wurden Ende Mai in einer Felsnische im Klausbachtal freigelassen und entwickeln sich laut dem bayerischen Naturschutzverband LBV bislang sehr gut.

Besonders erfreulich: FĂŒnf bereits ausgewilderte Bartgeier aus den vergangenen Jahren wurden zuletzt wieder gemeinsam ĂŒber den Berchtesgadener Alpen beobachtet. Das zeigt, dass die Tiere ihre neue Heimat annehmen und zunehmend stabile BestĂ€nde entstehen.

Seit Beginn des Wiederansiedlungsprojekts wurden allein in Bayern seit 2021 insgesamt zehn junge Bartgeier ausgewildert. Im gesamten Alpenraum lĂ€uft das Projekt bereits seit den 1980er Jahren – mit großem Erfolg:

ĂŒber 230 ausgewilderte Jungvögel – rund 300 Bartgeier im Alpenraum – zahlreiche erfolgreiche Wildbruten

Damit gilt die RĂŒckkehr des einst ausgerotteten Greifvogels als eine der grĂ¶ĂŸten Naturschutz-Erfolgsgeschichten Europas.

Der imposante Bartgeier erreicht eine FlĂŒgelspannweite von fast drei Metern und ernĂ€hrt sich ĂŒberwiegend von Knochen – deshalb wird er auch „Knochenbrecher“ genannt.

Noch vor rund 100 Jahren wurde der Vogel in den Alpen ausgerottet. Heute kreist er wieder ĂŒber Deutschlands Bergen.

Ein Hoffnungsschimmer – nicht nur fĂŒr den Artenschutz, sondern auch fĂŒr alle, die daran zweifelten, dass verlorene Arten in zurĂŒckkehren können.

Quelle: BR / LBV / Nationalpark Berchtesgaden.


illegale Vogeljagd in Deutschland. MĂ€usebussard mit Schrotkugeln abgeschossen


Buckelwal in der Wismarer Bucht – Rettung mit ungewissem Ausgang

Seit Wochen bewegt ein verirrter Buckelwal die Menschen an der OstseekĂŒste. Das rund zwölf Meter lange Tier wurde zunĂ€chst vor Wismar gesichtet und strandete spĂ€ter mehrfach in flachen GewĂ€ssern rund um die Insel Poel.

Zwischenzeitlich schien der geschwĂ€chte Wal kaum noch eine Überlebenschance zu haben. Experten berichteten von Erschöpfung und Orientierungslosigkeit. Dennoch starteten Helfer eine aufwendige Rettungsaktion: Das Tier wurde mithilfe eines Spezialkahns aufgenommen und soll ĂŒber DĂ€nemark in Richtung Nordsee gebracht werden. TierĂ€rzte begleiten den Transport. Ob der Wal die lange Reise ĂŒberlebt, bleibt ungewiss.

Der Fall wirft erneut Fragen auf: Warum verirren sich MeeressÀuger immer hÀufiger in die Ostsee? Wissenschaftler nennen unter anderem Nahrungsmangel, verÀnderte Wanderbewegungen und die schwierigen Bedingungen in der sauerstoffarmen Ostsee als mögliche Ursachen.

Die Geschichte des Wals zeigt vor allem eines: Selbst in scheinbar ruhigen KĂŒstengewĂ€ssern gerĂ€t das ökologische Gleichgewicht zunehmend unter Druck. Siehe Bericht Tote Zonen in der Ostsee


Die lĂ€ngste Wanderung eines Wolfes haben Forscher der Senkenberg Gesellschaft dĂŒr Naturforschung dokumentiert. Wolf GW1909m ist com niedersĂ€chsischen Nordhorn bis in die katalanischen PyrenĂ€en gewandert 1190 Kilometer – Pressemeldung vom 04.MĂ€rz 2024

Raben und Wölfe
Wolf

Das Fossil eines Mikrosauriers wurde in der FossilienfundstĂ€tte Bromacker in ThĂŒringen entdeckt. Er hatte die GrĂ¶ĂŸe eines Kugelschreibers. Er ernĂ€hrte sich von Insekten und hatte kleine HĂ€nde zum Graben. Sein Mane: Bromerpeton subcolossus – forschung-und-wissen.de


Lazaras-Taxa – nennt man Tiere die aus dem Fossilienarchiv verschwinden und irgendwann dann doch plötzlich wieder auftauchen. So ist es bei dem Ringelschwanzgleiter , den Forschende jetzt in Neuguinea wiederentdeckten. Er bildet nicht nur eine neue Art, sondern erstellt auch eine neue Gattung der Beuteltiere. Das Tier hat an jeder Hand einen doppelt so langen Finger wie die ĂŒbrigen. Damit puhlt er Insekten aus den HolzstĂ€mmen. Er ist etwa HandflĂ€chen groß und galt 6000 Jahre als ausgestorben.


Der Wolgazander ist ĂŒber diverse Schifffahrtswege in die GewĂ€sser von mittlerweile sechs BundeslĂ€ndern eingewandert, Der Raubfisch ist aber fĂŒr unsere heimischen Fische keine Gefahr. Er ist kleiner als der Zander, einem nahen Verwandten und hat keine spitzen FangzĂ€hne. Experten gehen davon aus, dass er bei uns heimisch wird.


Unsere heimischen Hummeln haben einen Trick entwickelt, um sich vor der invasiven asiatischen Hornisse zu schĂŒtzen. Wird eine Hummel von der Hornisse gegriffen, lĂ€sst diese sich fallen, wodurch die Hornisse beim Aufprall auf den Boden den Halt verliert. So kann die Hummel fliehen. Sollte das nicht so richtig funktionieren dreht sich die Hummel auf den RĂŒcken und streckt die Beine und den Stachel nach oben. Die Hornisse kann dann die Hummel nicht packen. 

Stacked from 49 images. Method=B (R=8,S=4)

Eine  Phantomqualle von der GrĂ¶ĂŸe eines Schulbusses wurde vor Argentinien gefilmt. 


Nacktmulle bilden wie die Ameisen Staaten, was bei SĂ€ugetieren eher selten der Fall ist. Sie verteilen die Arbeiten wie das Ameisenvolk in reproduktive und nicht reproduktive Tiere. Sie haben sogar eine Königin, die fĂŒr den Nachwuchs zustĂ€ndig ist.


https://www.daslebeneinermilchkuh.de/ – Geboren um zu Sterben. Das Leben einer Milchkuh


Der Zitronenfalter produziert ein eigenes Frostschutzmittel und kann so ĂŒberwintern.


Der Monarchfalter wandert ĂŒber mehrere Generationen von Mittelamerika nach Nordamerika


Bienenwölfe (eine Bienenart) bilden aus einer Mixtur von 45 Substanzen einen Antibiotikum Cocktail, der ihren Nachwuchs vor Schimmelpilzen mit symbiotischen Bakterien schĂŒtzt.


Bevor eine Hummel sticht, wirft sie sich auf den RĂŒcken und zeigt dem Angreifer ihren Stachel.


FĂŒr die Biene bedeutet der Stich den Tod, weil der Stachel stecken bleibt.


Eine angreifende Wespe stĂ¶ĂŸt Pheromone, einen Duftstoff, aus der ihre Artgenossen ebenfalls aggressiv macht.


Baumziegen gibt es im SĂŒden Marokkos. Sie klettern auf den Arganbaum um die BlĂ€tter zu fressen und an den NĂŒssen zu knabbern.


Obwohl die westliche Sandboa nur 80 cm Lang wird, zÀhlt sie zu den Riesenschlangen


Kurioses bei Vögeln:

GartenbaumlÀufer kuscheln sich bei KÀlte aneinander um sich zu wÀrmen


Der KĂ€kĂ€pö ist ein Riesenvogel vor der KĂŒste Neuseelands. Die Papageienart ist flugunfĂ€hig und deshalb stark gefĂ€hrdet. Er kann seinen Feinden nichts entgegensetzen. Eine außergewöhnliche Schutzmaßnahme fĂŒhrte nun dazu, dass sich die Population von 50 auf 236 Tiere steigern konnte. Forscher brachten den Vogel innerhalb der letzten dreißig Jahre auf vorgelagerte, Raubtier freie Inseln. In diesem Jahr (2025) war die Ernte der Lieblingsbeeren des Vogels besonders hoch und die Paarungsbereitschaft extrem stark. So hoffen die Forscher auf Rekordzahlen bei der Population.


Bei der Stunde der Gartenvögel wurden im Schnitt im Jahr 2025  nur noch 28,45 Vöögel pro Garten gezĂ€hlt. So wenig, wie noch nie in 21 Jahren.


Am 16. Februar 2025 begann ein Seeadlerpaar in der Duisburger Rheinaue mit der Brut. Am 26. MĂ€rz sind drei Junge geschlĂŒpft. Neue Meldung: April 2026 erneut Nachwuchs bei den Seeadlern in Duisburg


Eine junge Pfuhlschnepfe hat den Rekord im Non-Stopp-Flug fĂŒr Zugvögel aufgestellt. Der fĂŒnf Monate alte gesenderte Vogel flog 13.500 Kilometer von Alaska ins australische Tasmanien.


WĂ€hrend der Balz „laufen“ Rothalstaucher kurze Strecken ĂŒber Wasser. Ihre Rufe klingen wie ein „Wiehern“, weshalb sie auch „Teichhengst“ genannt werden.


Die Feldlerche „steht“ mehrere Minuten wĂ€hrend ihres Gesangs in der Luft.


Bartmeisenpaare werden  bereits wenige Wochen nach dem FlĂŒgge werden ein Paar und bleiben ein Leben lang zusammen.


Bei Gefahr wendet der Wendehals (daher der Name) seinen Hals mit vorgestrecktem Kopf hin- und her um so eine Schlange zu imitieren.


Der Wanderfalke erreicht im Sturzflug ĂŒber 300 km/h – und der Turmfalke  ist eigentlich ein Papagei


Vögel teilen ihren Artgenossen mit ,wenn ein Insekt nicht schmeckt. Sie lassen das Insekt fallen  und reiben danach ihren Schnabel durch hin und herbewegen am Boden oder einem Ast ab, so erkennen die anderen Vögel das dieses Insekt nicht schmeckt.


Mangroven und GrĂŒnreiher lassen gefangene Insekten an der WasseroberflĂ€che schwimmen um so Fische anzulocken.


Die Àlteste bekannte Blaumeise wurde nach der Beringung 11 Jahre und 7 Monate alt. Das Durchschnittsalter betrÀgt bei Blaumeisen 2,7 Jahre.

Blaumeise
Blaumeise

Der Spruch „sich freuen wie ein Schneekönig“ bezieht sich auf den Gesang des Zaunkönigs im Winter, wo er er trotz Schneefalls noch singt.

der König der Vögel
Zaunkönig

Drosseln nutzen Steine als Untergrund um SchneckengehĂ€use aufzubrechen. Man nennt es „Drosselschmiede“.


Wenn ein Rotkehlchen die Schwanzfedern auffÀchert, ist man ihm zu nahe gekommen.

Rohrammer
Rohrammer

Der Name der Stockente rĂŒhrt daher, das Stockenten teilweise in BĂ€umen ihre Nester bauen, Stock=Baum.


inklusive der FĂŒĂŸe sind die Beine des Mauerseglers nur  10-12 mm  lang. Deshalb lautet der altgriechische Name fĂŒr den Mauersegler „apus“  ohne FĂŒĂŸe.


An heißen Tagen bekoten Weißstörche ihre Beine als Schutz vor der Hitze. Die Feuchtigkeit im Kot bewirkt durch Verdunsten den Entzug von WĂ€rmeenergie aus dem Körper.


Wisdom – heißt „Weisheit“ und ist der Name einer Albatros Dame, die im Alter von mindestens 67 Jahren (entspricht einem Menschenalter von 100 Jahren) noch ein Ei gelegt hat und wohl der Ă€lteste Vogel der Welt ist. Wisdom wurde 1957 beringt. Albatrosse brĂŒten frĂŒhestens ab einem Alter von fĂŒnf Jahren das erste Mal, in der Regel mit acht/neun Jahren.


Im Oktober 2022 hĂ€lt sich seit vier Wochen ein Fischadler in MĂŒlheim an der Ruhr in den Ruhrauen auf.


Durch spreizen ihrer Rippen bildet die Schmuckbaumnatter „TragflĂ€chen“ womit sie als einzige Schlange von Baum zu Baum fliegen kann.


Der schnellste Flug in der Tierwelt wird nicht von einem Vogel, dem Mauersegler mit 110 km/h gehalten, sondern von einem SĂ€ugetier – der brasilianischen Freischwanz – Fledermaus, diese fliegt  160km/h im horizontalen Flug.


In Neuseeland wurde die Lappenfledermaus zum Vogel des Jahres 2021. Das SĂ€ugetier schaffte aus die Auswahlliste und gewann.


Erstmals hat ein Kuhreiherpaar im AltmĂŒhltal gberĂŒtet und Nachwuchs bekommen. Somit gibt es einen neuen Brutvogel in Deutschland.


In Schleswig Holstein ist die Schellente Dank vieler Bruthilfen angekommen und breitet sich weiter aus.


Der Bienenelfe ist der kleinste Vogel der Welt. er wiegt etwa 1,6 Gramm und ist knapp 5 cm groß


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Wiederentdeckt

Nach 170 Jahren wiederentdeckt wurde der Schwarzbraun-Mausdrossling. In Indonesiens RegenwĂ€lder entdeckten, fingen und fotografierten die Einwohner eines Dorfes in der Provinz SĂŒdkalmantan den Vogel, der seit 170 Jahren nicht mehr gesehen wurde.


Die Schwarznacken-Fasanentaube wurde seit 1882 nicht mehr gesehen. Ein Forscherteam der Cornell University hat nach 140 Jahren jetzt den Nachweis dieses Vogels erbracht. Ihnen gelang auf Fergusson Island auf Papa Neuguinea ein fotografischer Nachweis.


Auf der afrikanischen Inselkette Sao TomĂ© und Principe haben Wissenschaftler eine neue Eulenart entdeckt. Ihr Name lautet „Otus bikeglia“ und sie wird den Zwergeulen als Art zugeordnet. Auf einem Lebensraum von 15 Quadratkilometern existieren etwa 1000-1500 Tiere


Nordamerika hat in den letzten 10 Jahren ein Viertel der Vögel verloren.


Wenn du wissen möchtest, wann welche Zugögel im Wattenmeer zu finden sind, hier ein An- und Abflugplan aus dem Wattenmeer Besucherzentrum in Cuxhaven

Fahrplan-Wattenmeer_farbig Herunterladen


Kurioses bei Fischen

Mit ausgefalteten FlĂŒgeln können Tintenfische in einem Bogen 30 Meter ĂŒber das Wasser fliegen, dabei sind sie schneller als Usain Bolt.


Der Fliegenfisch erreicht bei 20 Meter/Sekunde eine Entfernung von 300 Metern


Der Segelfisch hĂ€lt den Rekord beim â€žĂŒbers Wasser fliegen“, Er erreicht mit 30 Meter/Sekunde 110km/h.


Die Emscher-MĂŒndung wurde erfolgreich renaturiert. Pflanzen,Amphibin, Fische, Vögel und FledermĂ€use wurden an der MĂŒndung ermittelt


Tag der offenen TĂŒr – NABU Wesel-Bislich

Igel in GefahrVorsicht beim RasenmÀhen

April 2024 – Bohrungen vor Borkum gestoppt. DUH klagt erfolgreich

MĂ€rz 2024 – neue Ausstellung im Gasometer ĂŒber die Schönheit und das Leiden der Ozeane – Planet Ozean

MĂ€rz 2024 – neue Studie der Ruhr UniversitĂ€t Bochum zur Intelligenz der Vögel

Wissenstest

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