Igel – Gefahr im Mai – der Rasenmäher

Igel – der Frühling ist erwacht und die Igel wandern durch die Gärten und Wiesen. Der NABU-Kreisvderband bittet deshalb um besondere Sorgüflicht bei der Gartenarbeit. Viele Igel werden bei Gartenarbeiten gerade jetzt beim Tagesschlaf übersehen. Der Einsatz von Mährobotern, Rasentrimmern, Frei- und Kantenschneidern und Rasenmähern will wohl überlegt sein.

Mähroboter dürfen auf keinen Fall in der Nacht mähen! Setzt diese Geräte bitte nur am Tag ein. Igel flüchten nicht, sondern rollen sich zusammen und bleiben auf der Stelle sitzen. Da die Tiere selten Schmerzenslaute von sich geben, werden sie oft nicht entdeckt, schleppen sich davon und sterben qualvoll.

Igel
OLYMPUS DIGITAL CAMERA Verletzter Igel Kantenschneider/Norma Heldens

Es ist unbedingt vorher erforderlich, den Garten  –  vor allem hohes Gras, unter Hecken, unter Büschen, unter Bodendeckern oder Laub – zu untersuchen und ggf. vorsichtig mit einem Grasrechen oder auch mit den Händen abzutasten, ob nicht irgendwo versteckt ein Igel schläft. Diese Zeit sollte man sich unbedingt für die nützlichen Gartentiere nehmen.

Ebenso empfiehlt die NABU-Fachfrau und Igelexpertin, Norma Heldens, grundsätzlich auf Schneckenkorn und jede Art von Gift im Garten zu verzichten. Wenn Igel diese vergifteten Schnecken fressen, kann das zum qualvollen Tod der kleinen „Meckis“ führen.

Bei Fragen zum Thema Igel, dann wende dich an Frau Norma Heldens: heldens@NABU-Wesel.org oder 0281/164 77 87.

Weitere Informationen unter www.NABU-Wesel.de

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