Neuigkeiten – aus der Welt der Vögel

Neuigkeiten – die Wiederentdeckung des “Schwarzbrauen-Mausdrossling“(Malacocincla perspicillata).

Letzmals gesehen zu Zeiten von Charles Darwin wurde der Vogel jetzt von zwei indonesischen Dorfbewohnern wiederentdeckt und fotografiert.

Im indonesischen Archipel wurden 2020 mehrere neue Arten entdeckt. Das Gebiet gilt als noch wenig erforscht.

Neuigkeiten – durch den Klimawandel

Der Klimawandel treibt die Pflanzen und Tierwelt stetig weiter in nördliche Richtung. In den letzten 30 Jahren im Mittel um 28 Kilometer. Das ist das Ergebnis des neuen europäischen Brutvogelatlas.

Die Wachtel wurde erstmals in Schottland und Skandinavien entdeckt. Dafür ist sie in Teilen Griechenlands, Sizilien und Süd-Spanien nicht mehr zu finden. Rekordhalter ist der Rohrschwirl, der jährlich um mehr als 6 Kilometer gen Norden zieht.

In der arktischen Region gibt es 29 neue Vogelarten, die seit 1980 als Brutvögel registriert wurden

In Europa gibt es mittlerweile 57 Vogelarten, die ursprünglich hier nicht beheimatet waren. Einige davon sind aber auch Gefangenschafts-Flüchtlinge.

Viele Arten kommen aus Osteuropa, weil sich dort die Landwirtschaft der westlichen, intensiven Landwirtschaft angepasst hat. Sie suchen deshalb neue Lebensräume.

Vögel aus Skandinavien verlassen die Wälder, weil diese immer mehr zu Holzfabriken verkommen.

Neuigkeiten der Evolution

Im Himalaya Gebirge scheint es bei der “grünen Grasmücke” eine Spaltung der Art zu geben. Davon berichten Wissenschaftler der University of California und der Lund Univerity. Am äußeren Rand ihres Habitats singt die Grasmücke andere Lieder als im Inneren. Das verhindert die Paarung der beiden Formen, die der gleichen Art angehören. So scheint ein Prozess der Artenbildung seinen Anfang zu nehmen.

Neuigkeiten – der stinkende Kuckuck

Unser Kuckuck ist wegen seiner rüden Art das Gelege des Wirtes aus dem Nest zu werfen nicht sehr beliebt.

Der Häherkuckuck macht es anders. Dieser Kuckuck kommt im Süden Europas und in Afrika vor. Er verschont das Gelege, frißt aber so viel, dass meistens nicht das gesamte Gelege überlebt. Einige der Küken kommen aber so doch weiter. Außerdem macht der Häherkuckuck sich beliebt, weil er extrem stinkt. Der Gestank erzeugt er durch mehrere Säuren und dieser vergrault Freßfeinde wie Katzen und Marder. Dadurch überleben sogar im mit dem Häherkuckuck belegten Nest mehr Junge als in Nestern ohne den Kuckuck.

Neuigkeiten – drei verschiedene Männchen

Das Männchen der Kampfläufer ist im Prachtkleid besonders schön anzusehen. Sein Auftritt in der Balzarena imponiert durch einen fantastischen Federkragen. Auf den “Rängen werden sie dabei von anderen Männchen beobachtet, die einen schlichteren weißen Kragen haben, dem so genannten “Faeder”. Außerdem sitzt da noch ein Männchen das von den schlichten Weibchen kaum zu unterscheiden ist. Das “Satellitenmännchen”, dieses profitiert vom Balz-Gehabe des residenten Männchen in der Arena. Unbeobachtet macht er sich nämlich über die empfangsbereiten Weibchen her.

Das unterschiedliche Aussehen der Männchen ist Gen bedingt. Der residente Vogel hat ein “Supergen”. Dieses 125 Gene lange Supergen wird nur im Ganzen vererbt. Im Laufe der Jahrmillionen haben sich kleinere Mutationen des Supergen entwickelt, die die “Faeder” innehaben. Tiere mit einem halben Supergen sind dann die schlichteren “Satellitenmännchen”.

Quellen: Spektrum der Wissenschaft, wissenschaft.de

Verwandter – seltsame Verwandtschaft der Vögel

Verwandter – das Krokodil ist ein naher Verwandter des Vogels. Als ich das las, konnte ich zunächst nur ungläubig mit dem Kopf schütteln.

Tatsächlich hatte aber der “frühe Vogel” vor 60 Millionen Jahren Zähne. Von den sogenannten Zahnvögeln wurden in der Antarktis versteinerte Kiefern gefunden. Die Pelagornithiden, Riesenvögel, hatten Pseudoteeth, die mit Kreatin überzogen waren.

Als Pseudoteeth werden knöcherne Vorsprünge an den Kiefern bezeichnet, die Ähnlichkeit mit Zähnen haben. Keratin ähnelt unseren Fingernägeln.

Verwandter mit Zähnen

Die Pseudoteeth in den Kiefern bestanden aus einer Reihe langer hohler Spitzen. Vor und hinter jedem großen langen “Zahn” – Spitze, waren jeweils eine kurze und eine halblange “Spitze”. Diese Art Zähne ermöglichte es den Seevögeln, die man mit dem heutigen Albatros vergleichen könnte, Tintenfische und Fische aus dem mehr zu fangen.

Der Schädel des Vogels war etwa 60 cm groß und die Flügelspannweite betrug zwischen 6 und 8 Metern.

Verwandter
so könnte er ausgesehen haben

Es ist erstaunlich das so ein großer und schwerer Vogel überhaupt fliegen konnte, immerhin soll er etwa 40 Kilogramm gewogen haben. Die großen Flügel lassen darauf schließen, dass er in erster Linie gegleitet ist. Die Schwimmhäute an den Füßen deuten darauf das er zum Start über das Wasser gerannt ist, ähnlich dem heute lebenden Albatross.

Die Evolution der Vögel hatte ein rasantes Tempo. Es war und ist für die Forschung nicht leicht bei der schnellen Entwicklung der Arten Schritt zu halten. Riesige Datenmengen an DNA Bereichen und Sequenzen müssen untersucht werden. Pro Spezies beziehen die Forscher etwa 14.000 Gene in ihre Analyse ein.

Deshalb wurden die “modernen Vogel” – die Neovaes – in zwei Untergruppen eingeteilt. Die Columbea – Nichtsingvögel und die Passerea – echte Singvögel.

Dadurch bedingt zählt der Falke nicht zu den Greifvögeln, obwohl er seine Beute wie die Greifvögel in der Luft jagt, sondern steht den Singvögel und Papageien nah.

Zu den Neovaes zählen heute 95 Prozent der lebenden Vögel. Diese Gruppe besetzte nach dem Aussterben der Dinosaurier sehr schnell die ökologische Nische, die entstanden war.

Verwandter verschläft die Evolution

Während also die modernen Vögel eine rasante Evolution in riesigem Tempo abspulten, blieben die Krokodile in der Entwicklung fast auf dem Stand vor 60 Millionen Jahren und haben sich kaum verändert.

Die schnelle Mutationsrate der Vögel gibt Forschern die Hoffnung auf den Erhalt von Arten, die stark bedroht sind. Forscher der Xi` an Jiatong Universität haben analysiert, dass Gene künstliche Umweltgifte zerlegen können. Das führt dazu das sich Bestände erholen können. Zu sehen ist das momentan beim Weißkopfseeadler und bei dem ostasiatischen Schopfibis.

auch ein Urvogel – der Archaeopteryx

Quellen: Spektrum der Wissenschaft – Kompakt – Der Falke

Insektenschutz – ist das neue Gesetz der große Wurf?

Insektenschutz – mit dem neuen Insektenschutzgesetzt der Bundesregierung ist es den ungleichen Ministerien, dem Umweltschutzministerium unter Svenja Schulze und dem Landwirtschaftsministerium unter Julia Klöckner, erstmals gelungen einen gemeinsamen Beschluss zu fassen, der den richtigen Weg weist.

Das Landwirtschaftsministerium von Julia Klöckner konnte fast nicht mehr anders als sich auf einen Kompromiss einzulassen. Hatte sich doch die Ministerin in der Öffentlichkeit schon als Retterin der Bienen profiliert.

Aber auch Svenja Schulze, die Umweltministerin, hatte Schwierigkeiten mit Politikern aus den eigenen Reihen. So gingen ihre Pläne dem niedersächsischen Umweltminister Lies, nach seiner Ansicht zu weit. Wobei ja bekannt ist, dass dieser Umweltminister zuweilen skurrile Ansichten über seine Aufgaben hat. Obwohl der Wolf unter besonderem Schutz steht fordert er wiederholt und stetig den Abschuss der Tiere. Zuletzt feierte er den Abschuss einer Wölfin im Februar diesen Jahres und fordert weiter Entnahmen. Er begründet das mit den Rissen der Wölfe bei Nutztieren, ohne den notwendigen Herdenschutz zu hinterfragen, sondern bezieht sich auf “Ausnahmegenehmigungen vom strengen Schutz.”

Insektenschutz – was im neuen Gesetz geschrieben steht.

Die Liste geschützter Biotope wird um artenreiches Grünland, Streuobstwiesen, Steinriegel und Trockenmauern erweitert.

Bei den Streuobstwiesen mußte die Umweltministerin hinnehmen, dass das Gesetz erst ab Streuobstwiesen mit mindestens 25 Bäumen und einer Größe von 1500 Quadratmetern gilt.

Steinriegel sind die Aufschichtungen von Lesesteinen, wie man sie in den Weinbauregionen vorfindet. Trockenmauern dienen der Hangbefestigung.

Beim Umgang mit Glyphosat einigte man sich auf den Ausstieg Ende 2023. Dieser Termin fiel der Landwirtschaftsministerin Klöckner auch nicht schwer, weil die EU Zulassung für Glyphosat Ende 2023 ausläuft.

Der Einsatz von Herbiziden ist in Naturschutzgebieten und Nationalparken verboten. in Vogelschutzgebieten aber weiterhin erlaubt. Das wird die Vögel nicht sehr erfreuen und den Tierschützern ebenso wenig. Außerdem wurde es versäumt, die Gifte in einem gewissen Umkreis der Schutzgebiete und Naturparken ebenso zu verbieten. So hat der Wind leichtes Spiel, weiterhin die Gifte in die geschützten Gebiete zu treiben.

Betrachtet man nun noch die Klage der EU gegen die Bundesrepublik, weil die Umsetzung der Flora und Fauna – Habitat – Richtlinien zum Schutz der natürlichen Lebensräume von Tieren und Pflanzen nicht eingehalten wurden, kann man das Insektenschutzgesetz nur als ersten, begrüßenswerten Schritt einstufen.

Die EU Klage beruft sich darauf, dass in allen 4606 Gebieten nicht genügend Ziele für die Erhaltung und Umsetzung als Schutzgebiete festgelegt wurden.

Es wurden keine Gebiete geschaffen, die für den europäischen Naturschutz besonders wichtig sind. Lebensräume für wildlebende Tiere und Pflanzen wurden nicht so unterhalten, dass man sie als “in gutem ökologischen Zustand gehalten” – bezeichnen kann.

Vogelei – das kleine Wunder der Natur

Vogelei – vor uns liegt ein Ei und wir denken uns nichts Besonderes dabei. Ein ovales, rundes, weißes, kalkhaltiges Ding eben. Schauen wir uns einmal so ein Vogelei genauer an und wir erkennen das auch das Ei ein kleines Wunder der Natur ist.

Vogelei

Das Vogelei zählt zu den Eiern mit sehr viel Dotter. Der Dotter, oder auch als Eigelb bezeichnet ist an der Keimscheibe angelagert und von Eiklar umgeben. Die Keimscheibe enthält die genetischen Informationen, den Zellkern der weiblichen Eizelle. Die Keimscheibe ist so angeordnet, dass sie immer dem brütenden Vogel zugerichtet ist, damit die Körperwärme den Embryo entwickeln kann.

die Hagelschnüre zwischen den Membranen und der Dotter sorgen dafür, dass keine Schäden durch Bewegung oder Erschütterung, an der Dotter entstehen und halten den Dotter in der Mitte.

Wenn die Brutzeit beginnt, verliert der brütende Vogel einige Federn und dieser bloße Körperteil bedeckt die Eier. So kann mehr Körperwärme auf das Ei abgegeben werden. Benötigt wird eine ständige Temperatur von etwa 37 Grad, was etwa der Körperwärme des Vogels entspricht.

Die Schale des Ei ist porös. Hunderte hauchdünne Porenkanäle durchziehen die kalziumhaltige Schale. Auf diese Weise kann der Sauerstoff und Kohlendioxid – Austausch erfolgen. Auch ein, durch die Nahrungsaufnahme aus der Dotter entstehender, Wasserdampf kann so entweichen.

Das Ei wird umschlossen von der inneren und der äußeren Eimembran. Zwischen der äußeren und der inneren Membran befindet sich am runden Teil des Ei die Luftkammer.

In der Zeit vor Beginn der Brut, stellt der brütende Vogel seine Nahrung etwas um. Da kann man dann beobachten, dass die Blaumeise in den Abendstunden an der Schale von Schneckengehäusen knabbert. So nimmt der Vogel Kalzium auf, das beim nächtlichen Ei – Aufbau benötigt wird. Das Ei wird immer bei Anbruch des Tages gelegt, um es nicht noch den ganzen Tag tragen zu müssen.

Unmittelbar vor dem Ausbruch zieht das Küken aus der Luftkammer die ersten Lungenzüge und erhält so die Energie das Ei aufzubrechen.

Forscher haben festgestellt, dass der brütende Vogel mit dem Embryo kommuniziert. Sieben Tage vor dem Schlupf beginnt das Weibchen, oder ein brütendes Männchen, auf dem Gelege zu singen.

Es ist also nicht so das Vögel nur zum Schutz ihres Revieres und bei der Suche nach einem Partner singen. Der “Brutgesang” wird vom Embryo bereits wahrgenommen und wenn die geschlüpfte Brut nach Futter ruft, enthalten diese Rufe Elemente aus dem Gesang des Elternteils der gebrütet hat. So wissen die Eltern auch das es sich um das eigene Gelege handelt, was sie da versorgen.

Wenn die Rufe nicht dem Gesang der Eltern entsprechen, wurden bereits ganze Bruten nicht weiter versorgt. Durch die Kommunikation bei der Brut entsteht bereits eine feste Bindung zwischen Eltern und Brut.

Die kleinsten Eier legt in Deutschland das Wintergoldhähnchen und die größten Eier der Höckerschwan. Die Anzahl der Eier richtet sich nach dem Lebenszeitalter und dem Nahrungsangebot. Die Blaumeise, die keine hohe Lebenserwartung hat, beginnt mit einem Jahr bereits mit der Eiablage und brütet bis zu fünfzehn Eier aus. Ein Seevogel, mit einer Überlebenschance von vierzig Jahren beginnt erst nach sieben Jahren mit dem ersten, einzelnen Ei.

Noch nicht genau nachgewiesen ist es warum Vogeleier unterschiedliche Formen haben. Elliptisch, oval oder kugelförmig usw. Es wird vermutet das es mit der Sauerstoffversorgung im Nest zusammenhängt. Die Bauweise der Nester ist auch darauf ausgelegt, dass die Brut immer die benötigte Wärme bekommt. Deshalb sind Nester meist gut gepolstert und isoliert.

Die Forschung, die sich mit dem Ei befasst heiß Oologie. Die Forschung die sich mit dem Ei Inneren befasst nennt man Embryologie und die Sammlungen von Vogeleiern in Museen oder zur Erforschung sind die Ootheken. Viele dieser Informationen habe ich bei diesen Quellen gesammelt und hier nieder geschrieben.

Schlaf – warum der Vogel nicht vom Ast fällt

Schlaf – wenn wir uns im Schlaf drehen, kann es vorkommen das wir aus dem Bett fallen. Meistens geschieht dabei nichts Schwerwiegendes, außer vielleicht ein blauer Fleck. Wenn aber ein Vogel aus größerer Höhe im Schlaf vom Ast fallen würde, wäre das für ihn schon ziemlich dramatisch.

Wie macht er es dann, dass er nicht vom Ast fällt? Wenn der Vogel auf einem Ast landet um sich zu setzen, knickt er die Beine ein. Dadurch werden Sehnen in den Klauen gespannt, die wie eine Wäscheklammer den Ast umschließen. Um wieder aus der sitzenden Position abzufliegen, muss er mit den Flügeln schlagen um die Beine zu entlasten und wieder strecken zu können. So löst sich auch die Umklammerung durch die Sehne.

Nun fragt der Beobachter aber, warum kippt der Vogel im Schlaf nicht nach vorne, zur Seite oder nach hinten um? Wenn wir im Sessel einschlafen, kippen wir auch schon einmal zur Seite weg.

Vögel haben im Innenohr ein Gleichgewichtsorgan. Dieses alleine würde aber nicht ausreichen um im Gleichgewicht zu bleiben und so stellte man fest, dass Im Beckenbereich, dem “Lumboskalbereich” ein aus Bogengängen bestehender Flüssigkeitsraum besteht. Bei einer Bewegung entsteht durch diese Flüssigkeit ein Reiz auf einen Teil des Nervensystems, das mit den Beinen verbunden ist. Das Kleinhirn korrigiert daraufhin die Bewegung.

Zu diesem Ergebnis kamen Forscher der Ruhr Universität Bochum. Zudem stellte man fest, dass Vögel in der Lage sind eine Hälfte des Gehirns in die Ruhephase zu versetzen, während der andere Teil in der Wachphase ist.

Durch diese Technik sind die Langstreckenflieger und der Mauersegler in der Lage, während des Fluges zu schlafen.

Im sogenannten “unihemisphärischen Schlaf”, wechseln sich die Gehirnhälften ab. Das wurde vom Max Planck Institut für Ornithologie in Seewiesen vor allem bei Enten festgestellt, die diese Technik bei Gefahren einsetzen.

Man geht aber davon aus das alle Vögel dazu in der Lage sind.

Schlaf

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Rückkehr

Rückkehr – Eis und Schnee bedecken große Teile der Bundesrepublik. Selbst im sonst eher schneearmen Ruhrgebiet bleibt der Schnee bei minus 10 Grad liegen. Mein Auto ist mit einer dicken Eisschicht umhüllt und verwehrt mir so den Zutritt. Gut das ich nicht mehr zur Arbeit fahren muß, weil auch die öffentlichen Verkehrsmittel ihren Dienst eingestellt haben.

Trotzdem befinden sich die Störche bereits auf den Flug in ihre Brutgebiete.

Die ersten haben die Rückkehr bereits hinter sich. Einige Tage können Störche ohne Futter auskommen. Viele Helfer legen jetzt Futter für die Vögel aus, damit sie bleiben können. So wie sie bei großer Hitze der Wärme widerstehen, können sie auch Frostperioden durchhalten. Das Problem ist das fehlende Futter.

Es kann sein das einige wieder so weit in Richtung Süden fliegen, bis sie wieder bessere Bedingungen vorfinden. Das kann durchaus auch über 1000 Kilometer gehen. Sobald die Lage sich im Brutgebiet wieder entspannt hat, kommen sie dann wieder zurück.

Rückkehr

Die Rückkehr ist mittlerweile für viele Störche nicht mehr ganz so lang wie es früher war. Viele Störche überwintern bereits in Deutschland, oder im südlichen Frankreich und Spanien.

Eine Mülldeponie bei Madrid ist bei Störchen wegen des großen Futterangebots sehr beliebt.

Einige ziehen aber noch immer bis in den Tschad oder die südliche Sahel Zone, oder Richtung Ost- und Süd Afrika.

Wer sich für die Flugrouten der Störche interessiert sollte einmal unter “Störche auf Reisen” nachsehen. Dort werden gesenderte Störche bei ihrem gefährlichen Flug in die Winterquartiere bis zur Rückkehr verfolgt. Auf einer animierten Karte, im Blog von Kai-Michael Thomsen, kann man die Wege der Störche über die östliche oder westliche Route verfolgen. Eine Newsletter berichtet regelmäßig wo welcher Storch sich gerade befindet. Jeder Vogel hat einen Namen und es gibt bereits so etwas wie eine Fan Gemeinde für die einzelnen Störche.

Leider wird man so auch Zeuge, wenn ein Storch den abenteuerlichen Flug nicht überlebt.

Hoffen wir, dass alle anderen Störche bald wieder gesund und zu unserer aller Freude auf den Dächern und Ständen bei der Aufzucht der Jungstörche beobachtet werden können.

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Endemische Arten

Endemische Arten – zu diesen gehören Arten aus Flora und Fauna, die nur in ganz bestimmten Gebieten zu finden sind. Arten die in vielen Gebieten der Erde vorkommen, zählen zu den Kosmopoliten.

Endemische Arten sind unter anderem die Rallen. Rallen gehören zu den Kranichvögeln. Ihr Lebensraum ist das Wasser. Im endemischen Bereich gehört sie zum Lebensraum Inseln.

Blässhuhn

Allen gut bekannt, weil sie auch häufig zu sehen ist und wenig Scheu zeigt, ist das Blässhuhn ( Fulica atraoder). Häufig auch als auch Blässralle bezeichnet.

Neben dem Blässhuhn gibt es noch sechs weitere, in Deutschland zu findende, Rallenarten. Das Blässhuhn fällt durch die weiße Stirn und den weißen Schnabel auf. Beim ebenfalls zur endemischen Art zählenden Teichhuhn (Gallinula chloropus), ist die Stirn rot und der Schnabel ebenfalls rot, mit einer gelben Spitze.

Teichhuhn
Teichhuhn

Beide Arten kann man auch von hinten gut unterscheiden, weil der Unterschwanz beim Blässhuhn komplett weiß ist und der weiße Unterschwanz beim Teichhuhn durch einen schwarzen Balken unterbrochen wird.

Tüpfelsumpfhuhn
Tüpfelsumpfhuhn

Das Tüpfelsumpfhuhn (Porzana porzana) liebt die sehr flachen Gewässer und hat seinen Namen von den vielen weißen Tüpfeln am Hals und auf der Brust. Diese endemische Art ist etwa so groß wie eine Drossel. Ich hatte das Glück sie in den Rieselfeldern bei Münster zu entdecken.

Wasserralle
Wasserralle

Selten zu beobachten, dafür aber häufiger zu hören, ist die Wasserralle (Rallus aquaticus). Diese ist etwa taubengroß und ihr Ruf klingt wie das Quieken eines Schweines. Sie beobachtete ich in der Saarner Aue, in Mülheim an der Ruhr.

Die restlichen Rallenarten habe ich leider noch nie in der freien Natur beobachten können, weil sie sehr selten sind. So der Wachtelkönig (Crex crex), den man mit viel Glück von Mai bis September beobachten kann. Die Überschwemmungsgebiete im Frühjahr mit Seggenwiesen gehören zum bevorzugten Lebensraum. Er ist sehr selten, hat etwa die Größe eines Stares und ist eventuell noch im Osten zu finden

Auch das kleine Sumpfhuhn (Porzana parva) ist äußerst selten zu sehen. Im Nordosten gab es Nachweise und im Süden. Gleiches gilt für das flache Gewässer liebende Zwergsumpfhuhn (Porzana pusilla) .

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Weihgesang – Rotkehlchens Winterlied

Weihgesang – soll der Titel meines Gedichtes über den treuesten Vogel in unserem Land sein. Das Rotkehlchen erfreut uns das ganze Jahr über mit seinem Gesang.

Kälte und ein wenig Schnee liegt auf Fluren, Wald und Feld.

Nur ein kleiner roter Vogel singt ein Lied wie`s ihm gefällt.

Sitzt trillierend auf dem Ast. Kein Komponist hat das Lied verfasst.

Die anderen Vögel sind verreist, er singt sein Lied im kalten Eis.

Amsel, Finken und die Meisen,

bevorzugen jetzt das Schweigen .

Der Wind fegt eisig durch die Kiefer,

der kleine Vogel spreizt jetzt sein Gefieder.

Aufgeplustert schützt er sich,  

doch das Singen das vergisst er nicht.

Die Wildsau gräbt den Boden um,

unser Vogel freut sich drum.

Findet in der losen Erde

viele schöne frische Kerne.

Kommt auch gern in uns`re Gärten,

um dort etwas abzuernten.

Singend dann aus voller Brust ,

vertreibt er jeglichen Verdruß.

Wie in Lied aus tönernd Erz

Bringt er Frieden in das Herz.

In der Ferne tönt der Glockenklang

Ganz nah erklingt Rotkehlchens Weihgesang

Weihgesang

Aktionsprogramm Insektenschutz

Aktionsprogramm Insektenschutz – so kündeten Umweltmisisterin Svenja Schulze und Agrarministerin Julia Klöckner im Sommer stolz ihren Einsatz zur Rettung der Insekten an.

Im ersten Teil hat Frau Schulze ihre Arbeit getan um Schutzzonen für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten einzurichten.

Im November forderte die Umweltministerin Frau Klöckner auf ihre Arbeit zu machen. Schließlich ist das Aus für das Pestizid Glyphosat innerhalb der nächsten drei Jahre einer der wichtigsten Punkte für das Aktionsprogramm.

Das Vorgehen zu den Totalherbiziden gehört in die Zuständigkeit des Agrarministeriums, wird aber von Frau Klöckner trotz der vollmündigen Ankündigungen rigoros ausgebremst.

Frau Schulze bezeichnet das Verhalten gar als “Totalblockade”, weil Frau Klöckner sogar den Kabinettsbeschluß zu den Vorschlägen des Umweltmisnisteriums verhindern will.

Wieder einmal tritt die Starke Verbindung zur Agrarlobby der Ministerin ans Tageslicht. Die riesigen Flächen der konventionellen, industriellen Landwirtschaft benötigen den massiven Einsatz von Pestiziden und zu Veränderungen ist man nicht bereit.

Campact ruft dazu auf die Ministerin zum Handeln zu bewegen. Ich unterstütze deshalb das Aktionsprogramm von Campact und bitte Euch das mit Eurer Unterstützerunterschrift ebenfalls zu tun.

Hier der Link zum Aktionsprogramm: Campact

Reise ohne Rückkehr – der Flug in die Winterquartiere

Reise ohne Rückkehr – das hört sich dramatisch an und das ist es auch. BirdLife veröffentlichte vor zwei Jahren (2018) Zahlen zur Vogeljagd in den Anrainerstaaten des Mittelmeeres.

36 Millionen Zugvögel kommen jährlich auf der Reise in die Winterquartiere auf dem afrikanischen Kontinent ums Leben. Die Vogeljagd ist illegal und äußerst brutal. Bei der Leimrutenjagd bleiben die angelockten Vögel an den Ruten kleben und verenden jämmerlich, wenn sie nicht frühzeitig durch Vogelschützer gerettet werden.

Wie gleichgültig mit dem Thema umgegangen wird, um nicht zu sagen gewissenlos, zeigt die Aussage von Juliane Kokott, Generalanwältin am Europäischen Gerichtshof, die die Jagd, mit Leimruten für zulässig erklärt. Die Begründung: es handle sich um eine Tradition, deren Erhalt “erhebliches kulturelles Gewicht” zukomme.

Man muß aber nicht nur mit dem Finger auf die Anrainerstaaten des Mittelmeeres zeigen ohne die Europäische Union im Gesamten zu sehen.

Völlig legal findet in der EU ein Massentöten auf 82 Vogelarten statt. In Zahlen bedeutet das 53 Millionen Vögel, darunter sogar stark bedrohte Arten, deren Schutz in der Vogelschutzrichtlinie festgeschrieben ist.

Zu diesen bedrohten Arten gehören der Star, der auf der Roten Liste in Deutschland als gefährdet eingestuft ist. Dennoch liegt die Zahl der getöteten Stare bei 650.000. Die Bekassine, vom Aussterben massiv bedroht, erleidet 205.000 Verluste ihrer Art. Bei der Feldlerche, ebenfalls stark gefährdet, liegt die Zahl gar bei 1,7 Millionen Vögeln.

Alle werden durch legale Jagd getötet, trotz der vielen Bemühungen um den Schutz der Tiere und im Widerspruch zur Vogelschutzrichtlinie.

Die Jagd an sich ist gedacht überschüssige Vorkommen zu reduzieren und Nachhaltigkeit herzustellen. Das Vorgehen bei der Vogeljagd entspricht ganz und gar nicht dem selbst gesteckten Ziel der Jagd.

So werden 107.000 Kiebitze getötet, obwohl der Vogel zu den gefährdeten und bedrohten Arten gehört. 1,6 Millionen Wachteln und 980.000 Waldschnepfen gehören dazu. Die Turteltaube, erst vor kurzer Zeit durch die internationale Naturschutzunion als weltweit vom Aussterben bedroht deklariert, wird mit 1,5 Millionen getöteter Tiere registriert.

Reise ohne Rückkehr – wofür die Tötungen?

Warum werden überhaupt Vögel durch die Jagd getötet? Bereits die Römer hielten gerne besonders schöne und farbige Vögel in Gefangenschaft um sie als Zierde in Käfigen zu halten. Im Bergbau wurden Vögel zum Nachweis von Grubengas eingesetzt. Käfighaltung von Singvögeln gibt es leider auch heute noch und in vielen südlichen Ländern gelten Vögel noch immer als Delikatesse in der Küche. Vögel werden als Lockvögel gefangen, um mit ihrer Hilfe andere Vögel zu fangen und zu töten.

Der NABU berichtet alleine in Deutschland von 53.000 bis 146.000 illegal getötet Vögel jährlich. Besonders dramatisch ist dabei die Zahl der getöteten Greifvögel und Eulen. mit jährlich etwa 12000 getöteten Tieren.

Jeder 17. europäische Zugvogel, der in Afrika sein Winterquartier sucht, wird in ägyptischen Fangnetzen getötet. Entlang der Mittelmeerküste werden über eine Strecke von 700 Kilometern Fangnetze aufgebaut werden.

So endet für viele Vögel die Reise in die Winterquartiere, weil einige Menschen meinen nicht ohne diese Arten auf dem Speiseplan leben zu können oder ihre Zimmer mit ausgestopften Vögeln ausstatten zu müssen.

Es wird Zeit auf Gesamteuropäischer Ebene für ein Verbot der Vogeljagd einzutreten.

Subventionen der BRD in den Naturschutz

Subventionen leistet die Bundesregierung in enormer Höhe. Das Subventionsvolumen stieg im Jahr 2020 auf 31,4 Milliarden Euro.

Die Kosten für die Umsetzung von Natura 2000 im terrestrischen Bereich Deutschlands belaufen sich nach einer aktuellen Schätzung auf jährlich 1,416 Mrd. Euro (2017).  Das entspricht pro Einwohner und Jahr einem Betrag von etwa 17 Euro.

Für die Umsetzung der EU Richtlinien zur staatlichen Finanzierung von Naturschutzgebieten, gibt es nach Auskunft der Bundesregierung eine Finanzlücke von mehreren Millionen Euro.

Um die notwendigen Beträge aufzuwenden beläuft sich die Differenz auf etwa 760 bis 980 Millionen Euro jährlich.

Förderung mit umweltschädlicher Wirkung

Die Subventionen für die Lufthansa haben ein Volumen von 9 Milliarden Euro. Hinzu kommen der Mehrwertsteuerlass und der Erlass der Flugbenzinsteuer für das Unternehmen.

Die RAG erhielt für den Steinkohlenbergbau 2008 Förderungen von 2 Milliarden Euro.

Im Jahr 2012 beliefen sich umweltschädliche Subventionen auf eine Höhe von 57 Milliarden Euro. Dazu gehören Subventionen für die Freistellung des Braunkohletagebaus, staatliche Bürgschaften für Güter die nicht den Marktpreisen entsprechen usw.

Subventionen durch Agrarzahlungen – Landwirtschaft und Fischerei in Höhe von 6,7 Milliarden in 2019

Laut Umweltbundesamt beliefen sich die umweltschädlichen Subventionen im Jahr 2017 unter anderem für:

Dieselprivilegien auf 7,4 Milliarden

Flugverkehr auf 11,8 Milliarden

Land und Forstwirtschaft 5,8 Milliarden

Verkehr Gesamt 28,6 Milliarden

Dienstwagen 3,1 Milliarden

Energiebereitstellung 20,3 Milliarden

Wenn man diese Subventionen der Finanzierungslücke im Bereich Natura 2000 – Naturschutzgebiete FFH entgegensetzt, muss man den Eindruck haben, dass es mit den Aussagen der Bundesregierung, sich mehr um Natur und Umwelt kümmern zu wollen, nicht so weit her ist.

Quellen: Umweltbundesamt / BMEL.de / SRU- Sachverständigenrat für Umweltfragen / Deutschlandfunk

Meine Neuerscheinungen auf 1Buch.de:

mein Buch “Das letzte Drittel – oder keine Zeit im Rentenalter”. Das Letzte Drittel beginnt kurz vor dem Renteneintritt und besteht aus Reisen, neuen Erfahrungen und Beobachtungen in der Natur – 94 Seiten DIN A 4

mein Buch “Der Vogelgucker” – Beobachtungen und Beschreibungen. 90 Seiten DIN 4 bebildert.

Vogelschnabel

Vogelschnabel – Man könnte auch sagen das der Vogelschnabel die Greifhand ersetzt. Die Hinterbeine benutzt der Vogel ja für das Fliegen. Der Vogelschnabel ist aber nicht nur zur Aufnahme des Fressen vorgesehen.

Vogelschnabel – Wärme bestimmt die Größe

Der Schnabel dient auch zur Thermoregulierung. Zum Schutz vor Unterkühlung und Überhitzung. Nach der “Allenschen Regel” ist die relative Länge der Körperanhänge (Schnabel) einer Art in einer kalten Region geringer als in einer wärmeren Region.

Bei Untersuchungen der Spitzschwanzammer in den Salzwiesen im Osten, Westen und an der Golfküste Nordamerikas stellte man fest, dass die Variationsbreite der Schnabelgröße abhängig von der durchschnittlichen Sommertemperatur ist. Je höher die Sommertemperatur im Schnitt war, umso größer ist der Schnabel.

Vogelschnabel – erstaunlich beweglich

Über das Nasenbein ist der Schnabel mit dem Gehirnschädel verbunden. Die Muskel am Quadratbein und am Gelenk des Unterkiefers schaffen die Möglichkeit das Kiefergelenk vorwärts zu bewegen. So wird auch das Oberkieferbein nach vorne gedrückt und der Oberschnabel hebt sich, während der Unterschnabel sich senkt.

Je nach Art der Nahrungsaufnahme ändert sich auch die Beweglichkeit. Bei den Schnepfen, mit den sehr langen Schnäbeln, sind die beweglichen Teile versteift. Sonst würde sich der Schnabel beim Einstechen in den Boden verbiegen, oder gar brechen. Bei der Bekassine verschiebt sich das Kiefergelenk unter die Augen, wodurch die Ohröffnungen dann vorne unter den Augen liegen. Die Schnabelspitze bleibt beweglich um die Nahrung zu “fassen”.

Der Vogelschnabel besteht aus Keratin oder Schnabelhorn, weshalb er nur ein geringes Gewicht hat. Durch diese Materialien kann er auch die verschiedensten Formen annehmen und mit Hilfe der Schnabelform auch die, für den Vogel wichtige Nahrung problemlos aufnehmen.

So wird aus dem Schnabel ein hochspezialisiertes Werkzeug. Anhand der Schnabelform kann der Beobachter bereits erkennen wovon sich der entsprechende Vogel ernährt. Durch die Nahrungsart wiederum, wird es auch leicht zu bestimmen wo der Vogel zu finden ist.

Vogelschnabel

Der Schnabel und die Farbe

Wenn die Vögel sich beobachten, können sie beim Konkurrenzkampf, anhand der Schnabelfarbe des Konkurrenten erkennen, in welchem Zustand dieser ist. Eine kräftige Farbe kann bewirken das der Konkurrent lieber gleich den Rückzug antritt.

Da es eine Beziehung (Korrelation) zwischen der Schnabelfarbe und dem Immunsystem gibt, können Partner ausser am Gesang auch an der Schnabelfarbe Rückschlüsse auf das Paarungsverhalten ziehen.

Bei einigen Arten ändert sich sogar bei der Balz die Farbe des Schnabels, so beim Papageientaucher.

Quellen: der Falke 2013/01 -2011/10 – 2010/08

Buteo buteo – unser häufigster Greifvogel

buteo buteo – ist als Mäusebussard besser bekannt. Er ist unser häufigster Greifvogel in Mitteleuropa. Meistens hört man zuerst seinen Ruf, der an das Miauen einer Katze erinnert. Dann sieht man ihn am Himmel, langsam kreisend immer höher steigen. Oft auch mit dem ein oder anderen Artgenossen.

Mäusebussard

Landwirte stellen auf ihren Äckern gerne Ansitzwarten auf. Von hier aus hat er gute Sicht auf die Felder um die Mäuse zu fangen, die für den Bauer ein Ärgernis darstellen. Ansonsten begnügt sich der Mäusebussard auch mit den Zaunpfosten.

Im Flug erkennt man ihn an den nach außen gebogenen dunklen Handschwingenspitzen, während der Flügel ein flaches V darstellt.

Weiler er seinen Kopf eng an den Körper anzieht, sieht er im Flug etwas klobig aus. Der Schwanz ist breit gefächert und abgerundet und durchgehend schwarz gebändert.

Alle Mäusebussarde haben ein weißes Brustband. Die Färbung kann ansonsten sehr unterschiedlich sein. Im Harz sah ich einen fast weißen buteo buteo, während die, die ich hier in unserer Region sehe fast alle dunkelbraunes Gefieder haben.

Mäusebussard

Anhand des weißen Brustbandes kann man gut erkennen ob es sich um einen jungen oder alten Vogel handelt. Der junge Mäusebussard hat auf dem Brustband längs gebänderte und der alte hat quer gebänderte Zeichnungen.

Buteo buteo, den Mäusebussard, gibt es in ganz Europa, außer im Norden. Dort herrscht der sogenannte “Falkenbussard.” Man kann beide Arten nur dadurch auseinanderhalten, das der Falkenbussard kein weißes Brustband hat. In den kalten Wintermonaten kann man dieser Art auch schon einmal bei uns begegnen.

buteo buteo – woher kommt sein Name ?

Woher der Name “Mäusebussard” kommt ist nicht endgültig geklärt. Es kann mit dem im 13. Jahrhundert bekannten Wort für die Maus zusammenhängen, dass ist das Wort “musari”. Möglich ist auch eine Ableitung aus dem mitteldeutschen Wort “Buse”, welches für das Wort – Katze – steht und eventuell auf den katzenartigen Ruf zurück geht.

Auf dem Speiseplan stehen neben den Mäusen auch Reptilien, Amphibien, Aas und Kaninchen. Beim Bearbeiten der Felder mit Pflugscharen läuft er auch tippelnd hinter einem Trecker her, um an frisches Futter zu kommen.

buteo buteo

Der Mäusebussard wohnt und nistet in Bäumen, weshalb auch immer ein Waldbestand in der Nähe zu finden ist. In seinem Nest, das aus Ästen und Reisig gebaut wird und mit Tierhaaren gepolstert wird, legt das Weibchen bis zu vier Eier, die auch von ihr alleine bebrütet werden. In dieser Zeit wird sie vom Männchen gefüttert.

Die Jungen schlüpfen nach etwa 35 Tagen und werden noch einige Tage vom Weibchen gehudert, das heißt warmgehalten.

Der Bestand von buteo buteo , unserem prachtvollen, imposanten Mäusebussard ist zum Glück nicht gefährdet. Einige Tiere fallen dem Straßenverkehr zum Opfer oder verenden durch Windräder und manche überleben auch einen kalten Winter nicht.

Eulen – Hören, Sehen, Fliegen in Perfektion

Eulen können extrem gut hören und völlig lautlos fliegen. Im letzten Beitrag haben wir uns bereits mit dem Gehör und den Augen der Vögel befasst. Bei den Eulen sieht das allerdings anders als bei den Vögeln aus.

das Ohr – das Superorgan

Auch die Eulen besitzen kein Außenohr und somit keine Ohrmuschel. Nun werden sicher gut beobachtende Leser sagen das die Eulen, wie der Uhu, doch auf dem Kopf Ohren haben. Das sind aber leider nur Federbüschel die mit dem Gehör nichts zu tun haben. Noch ist nicht genau bekannt, wozu diese “Puschel” eigentlich vorhanden sind. Man vermutet das es etwas mit der Balz zu tun haben könnte.

Bild : Schleiereule

Eulen

Am hinteren Rand des Gesichtsschleiers, der den Vorderkopf kranzmäßig umrahmt und mit Federn bedeckt, liegen die schlitzförmigen Ohren. Es gibt einen inneren und einen äußeren Gesichtsschleier. Der äußere Gesichtsschleier kann seine Form verändern. So werden die Schallwellen auf die, in unterschiedlicher Höhe gelagerten Ohren, gelenkt.

Die unterschiedliche Lage der Ohren ermöglicht es den Eulen genauesten zu eruieren woher ein Geräusch kommt. Sie sind in der Lage anhand des Geräuschs zu erkennen ob dieses von oben-unten, links oder rechts kommt und nehmen selbst Töne im Hochfrequenzbereich wahr.

die Augen der Eule

Die Augen der Eulen sind gut, aber nicht gut genug um damit in der Nacht die Beute zu erhaschen. Auch wenn die Netzhaut mit vielen “Stäbchen” ausgestattet ist, die für das Hell-Dunkel-Sehen zuständig sind und jeden kleisten Lichtstrahl auffangen, sehen Eulen in der Nacht nur etwa drei Mal besser als der Mensch. Die geringe Anzahl an “Zapfen” in der Netzhaut bewirkt das Eulen in der Nacht lediglich die Grundfarben Gelb, Rot und Blau sehen können.

Der wichtigste und unübertroffene Aspekt für die Jagd ist also das extrem gute Gehör der Eulen. Hinzu kommt der lautlose Flug der Tiere. Ein Flug mit Geräuschbildung würde die Artgenossen nur stören.

Wer schon einmal eine Taube beim “Abflug” gehört hat, weiß wie deutlich ein Flug zu hören sein kann. Die Eulen haben aber an ihren Schwungfedern feinste zusätzliche Härchen mit einer ganz feinen Zahnung. Diese verhindern das Aufwirbeln der Luft.

Eulen

Wem es vergönnt war eine Eule zu streicheln, stellt fest das sich das Gefieder wie Samt anfühlt. Jeder Luftstrom wird dadurch in derart kleine Luftwirbel zerlegt, das selbst Geräusche im Ultraschallbereich nicht zu bemerken sind. Ein Opfer wird die nahende Eule niemals hören können.

Hören und riechen – haben Vögel Nase und Ohren ?

Hören und riechen – sieht man sich einen Vögel an, fragt man sich wo er eigentlich die Ohren hat. Kann er etwa trotz seiner herrlichen Gesänge die Melodien anderer Vögel gar nicht hören und wie verständigen sich dann die Vögel ?

Ich nehme es einmal vorweg, er kann durchaus hören und er kann auch riechen, aber wie, das ist hier die Frage.

Hören – es fehlt das Aussenohr

Seine Ohren sind von Federn bedeckt und es fehlt das Aussenohr. Das Aussenohr  ist Bestandteil des Ohres und umfasst die Ohrmuschel und den äußeren Gehörgang.

Andere Tiere hören mit Hilfe des Aussenohres. So nehmen Sie verschiedene Laute und Höhen wahr.

Bei den Vögeln stellte die Forschung fest, dass der gesamte Kopf die Funktion der Ohrmuschel übernimmt. So wird durch die ovale Kopfform der Schall aus verschiedenen Höhenwinkeln identifiziert und verarbeitet.

Anhand der unterschiedlichen Lautstärken an den beiden Ohren erkennt der Vogel aus welcher Richtung der Schall kommt, ähnlich wie die Ohrmuschel.

Weil Vögel zudem seitlich sitzende Augen haben, erreichen Sie ein Sehfeld von 360 Grad. Diese Eigenschaft und die Spezialisierung, Geräusche aus unterschiedlichen Höhen zu verarbeiten, ergänzen den Hör- und Sehsinn auf idealer Weise.

Riechen – wo ist die Nase ?

Beim Riechen sieht es ähnlich aus. Eine Nase ist nicht zu erkennen. Auch die Nase des Vogels liegt unter Federn versteckt. Auch ihre Nase hat zwei Löcher. Diese haben aber nichts mit den beiden Löcher zu tun , die manche Vögel auf dem Schnabel haben, sie sind Teil der Atmung.

Vögel können verschiedene Düfte erkennen. In Versuchen wurde festgestellt, dass das Herz eines Vogels auf die verschiedenen Duftvarianten, je nach Geruchsart, unterschiedlich schnell oder langsam reagierte und schnell oder langsam schlug.

Verschiedene Vogelarten erkennen sich am Geruch und der Duft des eigenen Nestes, kann von dem des fremden Nestes unterschieden werden.

Bei Brieftauben hat man erforscht das das rechte Nasenloch stark an der Navigation beteiligt ist. Ist das rechte Nasenloch verstopft, dauert der Heimflug in den heimischen Schlag deutlich länger.

Nur weil der Mensch Nase und Ohren nicht erkennen kann, heisst das also nicht, dass ein Tier die Fähigkeiten des Hören und Riechen nicht besitzt.

hören
hören und riechen
hören
hören und riechen

Haubenenten – Landenten ist die Zucht eine “Qualzucht ?”

Haubenenten – oder Landenten, davon hatte ich bisher nichts gehört. Jetzt sah ich einige dieser Art im Kurpark von Bad Zwischenahn und wir alle fanden den Puschel auf dem Kopf sehr possierlich, erinnerte doch das Aussehen irgendwie an eine eine gekrönte Ente.

Haubenenten

Natürlich musste ich gleich Nachforschungen über diese Entenart beginnen. Haubenenten werden überwiegend als Hausenten gehalten. Die Zucht der Haubenenten oder Landenten mit Federhaube gibt es schon sehr lange. Es soll 2000 Jahre alte Gemälde geben , auf denen diese Enten bereits zu sehen sind.

Als gelungene Zucht gelten schwarze oder weiße Enten mit der Haube genau in der Schädelmitte.

Dann stieß ich auf Artikel die im Zusammenhang mit der Zucht dieser Tiere von einer “Qualzucht” ausgingen.

Qualzucht – was ist das ?

Von einer Qualzucht spricht man, wenn Äußerlichkeiten und optische Veränderungen bei der Zucht eines Tieres geduldet werden, obwohl sie dem Tier schaden und Schmerzen, Leiden, Schäden oder Verhaltensstörungen zufügen.

Nun las ich in einem Artikel der Osthessen News vom 20.01.2011 über die Aufhebung des Zuchtverbot für Landenten mit Federhaube. Zuvor hatte das Hessische Verwaltungsgericht ein Verbot der Zucht erlassen, wogegen ein Züchter Revision eingelegt hatte.

Die Zucht der Haubenenten – Landenten mit Federhaube gilt für Tierschützer und andere als “Qualzucht”.

Bei der Zucht von Haubenenten – Landenten mit Federhaube kommt es häufig zu vielen genetischen Defekten, bei denen schwere Mißbildungen bei den Nachzuchten im Gehirn auftreten. Hirndeformationen, Schädeldefekte und Hirnbrüche und offene Schädel unter der Haube werden genannt.

Landenten mit Haube neigen zu Fettkörpern im Gehirn, wodurch gestörte Bewegungskoordinationen auftreten, abhängig von der Größe der Fettkörper im Gehirn. Diese Fettkörper sind gemäß der Aussage von Züchtern beeinflußbar.

Das Tierschutzgesetz definiert die Qualzüchtung unter anderem so: ” der Tatbestand ist erfüllt wenn…. und sich in züchtungsbedingten, morphologischen und/oder physiologischen Veränderungen oder Verhaltensstörungen äußern, die mit Schmerzen, Leiden oder Schäden verbunden sind….”

Haubenenten

Vier anerkannte wissenschaftliche Arbeiten von 1910 bis 1999, darunter auch eine im Auftrag des Bundesverbandes der Rassegeflügelzüchter, kommen zu dem Ergebnis das es sich bei der vorliegenden Zucht um Qualzucht handelt.

Offenbar reicht aber das Tierschutzgesetz in seiner heutigen Form nicht aus um derartige Züchtungen zu verbieten.

Nationalparks und Naturschutzgebiete was ist der Unterschied ?

Nationalparks – sind Gebiete, die vor dem Eingriff des Menschen geschützt werden sollen. Der erste seiner Art war der Yellowstone Nationalpark. Die Natur soll in Nationalparks auch Natur sein dürfen. Der Mensch hat keinen Zugriff auf die natürliche Entwicklung in Nationalparks.

Deutsche Nationalparks

Zu den deutschen Nationalparks gehören der Bayerische Wald, Teile des Berchtesgadener Landes, der Nationalpark Schwarzwald, das untere Donautal, der Nationalpark Kellerwald – Edersee, Hunsrück Hochwald, der Harz, die sächsische Schweiz, Hunsrück Hochwald im Saarland, Müritz Nationalpark und in Rheinland Pfalz, der Nationalpark Hainich und das Niedersächsische Wattenmeer.

Menschen müssen sich in Nationalparks an genaue Regeln halten, wie zum Beispiel im Müritz Natioanalpark

Nationalparks
Nationalpark Harz

Das niedersächsische Wattenmeer

Das Niedersächsische Wattenmeer erfüllt auch noch die Kriterien anderer Schutzorganisationen. So gilt es als Biosphärenreservat der Vereinten Nationen, gehört zu den RAMSA Feuchtgebieten und zum FFH Schutzgebiet für Vogelschutz, Flora und Fauna Gebiet der EU.

Auf den Weg in die skandinavischen, kanadischen und sibirischen Brutgebiete machen 25 Zugvogelarten in den Wattflächen ihre Rast und weitere 30 Küstenvogelarten nutzen das Watt mit 100.000 Paaren als Brutgebiet.

Das Nationalparkgesetz von 1999 reguliert das Leben in den Nationalparks. Es gibt 2 Schutzzonen, die Zone 1 ist mit Ausnahmen, wie der Krabbenfischerei, der Natur belassen. Eine weitere Ausnahme existiert in dem Gebiet zwischen Sylt und Föhr.

Die Schutzzone 2, zu der auch das westlich von Sylt und Amrum gelegene Walschutzgebiet liegt, darf eingeschränkt vom Menschen genutzt werden.

Naturschutzgebiete

Natutschutzgebiete sollen bestimmte Tier- und Pflanzenarten erhalten, oder wieder herstellen. Die Flächen befinden sich häufig in privatem Besitz. Der Eigentümer muss nachdem das Gebiet zum Schutzgebiet ausgewiesen worden ist, Nutzungsbeschränkungen akzeptieren. Das ist häufig ein Streitpunkt bei der Holzwirtschaft.

In der Regel dürfen Spaziergänger in Naturschutzgebieten nur die ausgewiesenen Wege benutzen und dürfen diese nicht verlassen.

Das erste deutsche Naturschutzgebiet wurde 1935 das Neandertal bei Düsseldorf.

2008 existierten in Deutschland 8413 Naturschutzgebiete mit einer Fläche von 1.271.582 Hektar. Für den Erhalt der Arten ist diese Fläche nach Meinung von Experten noch deutlich zu klein.

Strukturfarben – warum schillert der Eisvogel im Licht ?

Strukturfarben – so bezeichnet man die schillernden Farben des Eisvogel oder der Stockente und des Eichelhäher, wenn die Vögel vom Sonnenlicht beschienen werden. Es scheint sie eine besondere farbige Aura zu umgeben.

Diese Strukturfarbenen sind auch zu sehen, wenn man eine Seifenblase bildet und diese von der Sonne erfasst wird. Je nachdem aus welchem Winkel und Intensität der Sonneneinwirkung reflektiert das Licht in leuchtenden Farben.

Beim Eisvogel entstehen diese schillernden Farben nicht durch die Pigmentierung. Wenn man eine Feder des Vogels findet und an ihr reibt, verschwindet das leuchtende Blau zwischen den Fingern. Wie kommt es dann zu dem interessanten Leuchten des Federkleids bei den Vögeln ?

Strukturfarben
pixabay garageband

Strukturfarben – Lichtreflektion – Mikrostrukturen

Die Lichtreflektion geschieht durch Mikrostrukturen in der Feder, die das Licht verstärken und in unseren Augen intensivere Farben sehen lassen.

Der Farbeffekt richtet sich nach dem Aufbau der Strukturen. Das sind dünne Plättchen oder Luft-Hohlräume oder durch den Einfallswinkel des Lichtes.

Ansonsten wird die Farbe der Vögel durch Pigmente bestimmt. es gibt körpereigene Pigmente und aufgenommene Pigmente, die die Farben der Vögel bestimmen. Dazu gibt es bereits einen Bericht unter “Farben und Vögel”.

Strukturfarben und Pigmentierung

Das Pigment Cartinoid nehmen die Vogel durch das Fressen auf. Es ist kein körpereigenes Pigment. Es befindet sich im Gefieder und auf der Haut, Die Intensität der Farben wird auch häufig über die Durchblutung bestimmt.

Melanin wird aus der Aminosäure Tyrosin vom Körper selbst gebildet. Je nach Synthese wird ” Eumelanin ” oder ” Phäomalin ” gebildet. Das Eumealnin steht für die braun/schwarzen Farbtöne, das Phäomalin für braun/rotes Gefieder.

Es gibt noch weitere Säuren als Bausteine der Pigmentierung, wie die Nucleinsäure, die beim Vogel die Farbe der Iris bestimmt, oder Pterin für das Auge des Uhus.

Manche Vögel bestimmen ihre Farbe aber auch durch eigenes Handeln. Der Bartgeier “badet” gerne im roten Schlamm um seiner Brust eine rote, rostige Färbung zu geben. Dazu gab es vor Kurzem einen interessanten Bericht auf ARTE.

Brieftauben – Sport oder Tierqälerei ?

Brieftauben – Das Halten von Brieftauben hat im Ruhrgebiet eine lange Tradition. Viele Bergleute hielten sich in ihrer Freizeit Tauben. In Dortmund findet regelmäßig das weltgrößte Taubenzüchter-Treffen statt. Deutschland zählt noch etwa 30.000 Brieftaubenzüchter.

In einem Blogbeitrag von “Gutes Karma to go” las ich nun einen Bericht über das Halten von Brieftauben. Vieles davon war mir nicht bekannt und ich sehe nun die alteingesessene Tradition der Brieftauben – Zucht mit anderen Augen.

Was hat es mit den Wettflügen die regelmäßig stattfinden auf sich? Die Leistungen der Tauben wurden stets von allen bewundert, wie schaffen die Vögel es eigentlich immer wieder aus über 1000 Kilometern ihren Schlag zu finden ?

Brieftauben mit engem Familienband

Die Züchter nutzen die Eigenarten der Tauben aus. Die “Wettkampftaube” wird von ihrer Familie und ihrem Heimatschlag getrennt. Tauben haben aber ein sehr enges, festes Familienband. Sie sind meistens ihrem Lebenspartner ewig treu. Man trennt also den “Wettkampfvogel” von der Brut, dem Partner und dem heimischen Schlag, weil man weiß, dass der Vogel alles einsetzen wird um so schnell wie möglich wieder zu seiner Familie zu kommen. Dabei erreichen die Vögel bis zu 130 km/h.

Die verschiedenen Arten des “Trennens” nennt der Brieftaubenzüchter “Nest- oder Witwermethode”.

Brieftauben

Brieftauben – das Leiden

Immer wieder werden die Tiere auf diese Weise “trainiert”. Bei den dann kommenden Wettkämpfen verlieren über 53 Prozent der Tiere aus Erschöpfung oder Flüssigkeitsmangel ihr Leben. Viele fallen auch Greifvögeln zum Opfer oder werden tödlich verletzt.

Die größten “Verluste” gibt es bei den sogenannten “Tribünenflügen”. Hier werden die Besten der Besten gesucht und alles was nicht in das Idealbild passt wird getötet. Dabei wird den Tieren ohne Betäubung der Hals umgedreht. Die Verluste liegen dort bei 75 Prozent.

Das derartiges Handel gegen das Naturschutzgesetz verstößt belegt auch PETA in einer Dokumentation. Wenn man diese Sachverhalte kennt, kann man sich eigentlich kaum noch sehr für diesen “Sport” begeistern.