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Wettervorhersage durch Vögel

Wettervorhersage durch Vögel – was ist dran an den Sprüchen über Vögel, wenn es um die Frage geht wie das Wetter wird ?

Fliegt die Schwalbe hoch, soll es schönes Wetter geben. Fliegen die Vögel früh in die Winterquartiere gibt es einen langen Winter etc.

Das die Schwalbe hoch fliegt liegt weniger daran das sie uns sagen will „Morgen scheint die Sonne“, sondern daran das die Insekten so hoch fliegen und die Mauersegler und Schwalben die Insekten im Flug fangen. Da der Mensch die Insekten natürlich nicht wahrnimmt, sondern die Vögel, sind es eben die Vögel die darauf hindeuten,dass das Wetter schön bleibt. Das die Insekten so hoch fliegen liegt wiederum daran das sie bei Hochdruckwetter nach oben getragen werden und Hochdrucklagen stehen für gutes Wetter.

Es kann aber durchaus auch passieren das Insekten bei einer Tiefdrucklage hoch fliegen, wenn nämlich die Luft sehr warm ist. Dann stimmt die „Wettervorhersage“ nicht mehr so ganz.

Wettervorhersage durch Vogelgesang

Singvögel beginnen ihren morgendlichen Gesang je nach Länge der Tageszeit und nach der Temperatur. Auch die Luftfeuchtigkeit, der Luftdruck und das Licht spielen eine wichtige Rolle. Nach diesen Faktoren richtet sich der Ruf der Vögel, das Fressverhalten und der Nestbau. Auch der Start und die Rückkehr zu und aus den Winterquartieren hängt damit zusammen.

Es gibt auch Vögel die auf einen bevorstehenden Wetterwechsel mit Rufen reagieren. Im Volksmund bezeichnet man derartige Vögel als Regenvögel oder Gewittervö!.

Dem Buchfink wird ein spezieller Regenruf nachgesagt. Auch wenn der Regenruf nur während der Brutzeit zu hören ist, ist der Ruf des Buchfinks der einzige Vogelruf der unmittelbar vor und nach einem Regendurchzug zu hören ist.

Wettervorhersage durch Zugvögel

Zugvögel sammeln bestimmte Faktoren, bevor sie den Zug in die Winterquartiere beginnen. Dazu gehören die Nahrungsvorkommen, die Tageslänge und die Wetterlage. Ist der erste Kälteluftstrom früh im Jahr und es gibt Bodenfrost starten auch die Vögel früher. Für die Menschen ist das ein Hinweis auf einen langen Winter.

Wettervorhersage – Wetterfühligkeit

Unserer Vögel können auf eine Evolution von 150 Millionen Jahren zurück blicken. Zu einer Zeit als noch die Dinosaurier auf der Erde vorkamen. Eine Entwicklung über so viele Jahre bewirkt viel. Das Leben der Vögel ist stark mit der Atmosphäre verbunden. Kein Wunder das sie atmosphärische Veränderungen auch früh wahrnehmen können. Vögel spüren Druckveränderungen, Veränderungen des Lichts und der Wolken. Selbst die elektrische Spannung in der Atmosphäre und etwaige Schwankungen werden von den Vögeln erkannt.

Der Körperaufbau und der Knochenbau des Vogels ist auf die Luftströmung abgestimmt. Der Luftstrom an der oberen Körperfläche des Vogels ist anders als der Luftstrom an der unteren Körperfläche. Das Federkleid ist atmungsaktiv und isoliert.

Wettervorhersage – Klimawandel

Der Klimawandel und damit einhergehend eine veränderte Wetterlage bewirkt bei vielen Vögel bereits eine Verhaltensänderung. Bis zu 3000 Kraniche verbringen mittlerweile den Winter in Mecklenburg Vorpommern und verzichten auf den Flug nach Spanien. Bereits in früheren Jahren stellte man fest das die Vögel bereits in Frankreich überwinterten und nicht mehr bis Spanien flogen. Dadurch das die Winter bei uns immer milder werden, verzichten viele Tiere auf die Strapazen des Vogelzuges. Durch mildere Winter gibt es auch entsprechend mehr Nahrung für die Vögel, was ja ein wichtiger Faktor für das Verweilen ist.

Anpassungsstrategie

Anpassungsstrategie – Die Kanzlerin wird in großen Reden vor den internationalen Gremien, sei es Klimagipfel oder Weltwirtschaftsgipfel, nicht müde darauf zu verwiesen wie nötig und dringend die Maßnahmen zur Beschränkung der Erderwärumung sind. Gerne lobt man sich dann selbst, was man bereits mit der Kohlekommision und den Beschlüssen zum Kohleausstieg erreicht hat.

Allerdings werden die Beschlüsse nur halbherzig und nur teilweise in die Wirklichkeit umgesetzt. Das Kraftwerk Datteln wird sogar noch in Betrieb genommen. Da fehlt mir dann schon der Glaube an die Ernsthaftigkeit beim Willen die Ziele zur Klimaerwärmung wirklich erreichen zu können.

Es sieht eher so aus als hätte man sich damit abgefunden das Ziel, die Erwärmung bei 1,5 bis 2 Grad stoppen zu können, überhaupt noch erreichen zu können.

Tatsächlich wird die Erderwärmung auch deutlich höher ausfallen. Realistisch muß man sich tatsächlich darauf vorbereiten mit den Folgen einer Erwärmung um bis zu 5 Grad Celsius zu leben. Schließlich war bereits im Jahr 2018 die eigentliche Jahresdurchschnittstemperatur um mehr als zwei Grad höher.

Climate Cervice Center fasst die Ergebnisse einer Euro Codex Initiative bestehend aus 27 Forscherteams zusammen.

Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts wird mit einem Temperaturanstieg um bis zu 5 Grad Celsius gerechnet. Das bedeutet im Sommer eine deutliche Erwärmung im Süden und eine deutliche Erwärmung im Winter in den nördlichen Regionen. Im Süden Hitzewellen und Trockenheit und im Norden Europas vermehrt Starkniederschläge.

In Deutschland werden vor allem in den Wintermonaten, aber auch im Sommer, die Temperaturen merklich ansteigen.

Besonders im Süd-Westen ist mit Hitzewellen zu rechnen. Der Winter wird deutlich mehr Niederschläge bringen.

Die Deutsche Gesellschaft und die Infrastruktur müssen auf die neuen Verhältnisse vorbereitet werden. Dazu gehören beispielsweise das Absichern von Hausdächern gegen starken Schneefall. Kanalisationen müssen auf ein größeres Fassungsvermögen umgestellt werden und Deiche aufgestockt werden. Die Landwirtschaft wird auf Bewässerungssysteme angewiesen sein. Besonders schwere Zeiten werden auf die Forstwirtschaft zu kommen, da dort bereits viel zu spät reagiert wird.

Auch für den Erhalt, oder die Rettung verschiedener Arten müssen Maßnahmen getroffen werden. Bewässerung ehemaliger Moore mit Wasserstandsregulierung wäre zum Beispiel eine dieser Maßnahmen.

Das ist den Regierenden durchaus bewußt. Schließlich wurde bereits 2008 eine nationale Anpassungsstrategie beschlossen und 2011 wurde der Aktionsplan zur Klimaanpassung ins Leben gerufen. Daran beteiligt sind Wissenschaftler, Kommunen, die Länder und gesellschaftliche Gruppen.

Bundesländer und Gemeinden haben bereits Anpassungspläne erarbeitet oder arbeiten noch daran.

Die Kosten für derartige Anpassungsstrategie werden immense Dimensionen haben. Je weiter man vom Erreichen der Klimaziele entfernt ist, um so höher werden die Anpassungskosten ausfallen. Vielleicht ist das auch ein Grund weshalb man noch nicht viel von derartigen Plänen gehört hat, oder man will nicht zugeben das man längst nicht mehr an einen Erfolg bei der Bekämpfung des Klimawandels glaubt.

Klimakrise

Klimakrise – der anthropogene Klimawandel ,vom Menschen versursachte Klimawandel, erzeugt durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdgas, Öl und durch die Massentierhaltung in Verbindung mit der Verwendung von Kunstdünger, sowie die industrielle Produktion, hat den CO² Wert und das Methangas in der Atmosphäre auf über 400 ppm ansteigen lassen (ppm= Anzahl der Teile pro eine Million Teile). Die Erde wird wärmer.

Die abiotische Umgebung wird durch Wetterextreme negativ beeinflußt. Stürme, Hochwasser,Brände,Anstieg des Meeresspiegles etc.

Klimakrise – Folgen

Ökosysteme verändern sich durch die physischen Veränderungen. Pflanzen bekommen zu wenig Regenwasser. Daraus folgt das Abtöten der Mikroben im Boden, die für die Vernichtung der Pflanzenabfälle gebraucht werden. Der Boden wird weniger belüftet, weil die Kleinstlebewesen verschwinden. Die Belüftung ist aber für die Pflanzenwelt überlebenswichtig.

Der Klimawandel hat bereits dazu geführt, dass die Insektenpopulation weltweit zusammenbricht. Gerade die Insekten sind aber wichtiger Bestandteil für die Pflanzen, indem sie Nährstoffe von Pflanzen und Tieren aufnehmen, für Bestäubung sorgen, Samen verteilen und Schädlinge bekämpfen.

Klimakrise – Ökosysteme Meer und Wald

Das Phytoplankton der Meere nimmt, vermutlich durch die gestiegenen Wassertemperaturen, ab. Phytoplankton absorbiert in sehr hohem Maße CO² aus der Luft und produziert den Großteil des Sauerstoff, den auch die Fische der Meere zum überleben benötigen.

Das das Ökosystem Wald besonders durch die klimatischen Veränderungen leidet, wird uns ja gerade täglich durch die Meldungen über das „Sterben des deutschen Waldes ins Bewußtsein gebracht.“ Der Wassermangel im Boden, durch die anhaltende Trockenheit, verhindert die Produktion von Baumharz, vor allem bei den Fichten- und Nadelbäumen. Weil die Fichten- und Nadelwälder plantagenmäßig an Stellen gesetzt wurden die für diese Baumart ungeeignet sind, können sie jetzt dem Ansturm des Borkenkäfers nichts Entgegensetzen, da die einzige Waffe gegen den Käfer, das Baumharz fehlt (Reuters, April 2019). Die schnelle Abschöpfung der Ware Holz hatte Vorrang.

Seit 1970 starben 60 Prozent aller Wildtiere aus (Living Planet Report 2018). Diese biologische Vernichtung hat Auswirkungen auf die Funktion der Ökosysteme und der Dienstleistungen für die Aufrechterhaltung der Zivilisation (IPBES Global Assessment Summary for Poicymakers Mai 2019).

Die Klimakrise besteht aus verschiedenen Faktoren. Zum Einen ist das die Veränderung der Land- und Meeresnutzung durch die industrielle Landwirtschaft und durch die Überfischung der Meere. Zum Anderen der beschriebene Klimawandel, die Umweltverschmutzung und die Verbreitung invasiver Arten. Letzteres geschieht durch die Globalisierung des Handels, indem fremde Samen und Insekten über die Transportmittel wie Flugzeuge und Schiffe befördert werden.

Auch der weltweite Tourismus und natürlich Zugvögel transportieren invasive Arten, die bedingt durch das veränderte Klima auch in anderen Regionen überleben und somit auch neue Krankheiten etc. übertragen können.

Das IPCC hat bereits im Oktober 2018 erklärt, dass die CO² Emissionen innerhalb von 12 Jahren halbiert werden müssen, um eine Erwärmung um 2 Grad Celsius zu vermeiden. Bedenkt man, dass Wissenschaftler erst danach festgestellt haben, dass die Ozeane 60 Prozent mehr Wärme absorbieren als bis dato vermutet wurde, müssten die Vorgaben des IPCC um 25 Prozent nach oben korrigiert werden (Nature 563 (7729)).

Quellen: Nature 563 (7729), Living Planet Report 2018, IPBES Global Assessment Summary for Policyfor people and nature Mai 2019, IPCC, Verfahren der Nationalen Akademie der Wissenschaften 07.2017, Reuters April 2019, Skip Spitzer offener Brief

Klimaschutz – haben wir eine Zukunft ?

Klimaschutz – wenn ich die Debatten um das wichtigste Tema unserer Zeitgeschichte verfolge, stosse ich auf Zustimmung von vielen Seiten. „Ja, es muss etwas getan werden,“ hört man von den Wirtschaftsverbänden, von der Wissenschaft. 105 Wissenschaftler aus 53 Ländern die das Klima für den IPCC verfolgen und analysieren warnen davor, dass es keine Zeit zu verlieren gilt. Es droht Nahrungsknappheit und die Zerstörung der Lebensgrundlage für 500 Millionen Meschen weltweit.

Eine Wende in der Agrarwirtschaft ist zwingend notwendig. Wälder müssen entstehen um mehr CO2 Speicherung zu ermöglichen. Die Landwirtschaft nachhaltiger werden und der Fleischverbrauch drastisch reduziert werden.

Klimaschutz

Die Erderwärmung hat bereits um 1,5 Grad Celsius zugenommen. Mit einem weiteren Anstieg auf über 2 Grad Erderwärmung erreicht man dann bald einen Punkt, wo der Wandel nicht mehr aufzuhalten ist. Es wäre also dringend nötig alle fossilen Brennstoffe sofort außer Betrieb zu setzen. Kohle, Öl und Gaskraftwerke die ihre Lebensdauer erreicht haben dürfen nicht mehr in Betrieb gehen.

Klimaschutz – Regenwald

Was passiert aber? Die Rodung des Regenwaldes wird durch den brasilianischen Präsidenten Jair Messias Bolsonaro noch forciert, um riesige Flächen für die Rinderhaltung zu schaffen. Allein im Juli sind demnach 2.254 Quadratkilometer Regenwald gerodet worden. Vergangenes Jahr betrug die Zahl im selben Monat knapp 597 Quadratkilometer, was einem Anstieg von 278 Prozent entspricht. Im vergangenen Juni lag das Ausmaß der Abholzung bereits 88 Prozent über dem Juni-Wert von 2018.  (Quelle Zeit online).

Die Proteste der europäischen Regierungen sind nicht wirklich überzeugend. Im Gegenteil – Deutschland und die EU erhöhen sogar den Import von Rindfleisch aus Brasilien. Laut ABIEC stiegen die Einfuhren der EU um 9 Prozent auf 118.317 t. Bezogen auf den Umsatz blieb die Europäische Union 2018 damit der drittwichtigste Absatzmarkt für die brasilianischen Rindfleischexporteure. Der Umsatz stieg um 3 Prozent auf umgerechnet 640 Mio. Euro verzeichnet. (Quelle: agragheute). Die Zahlen dürften sogar noch höher ausfallen, da diese von 2018 sind. Eine erneute Steigerung des Importes von brasilianischem Rindfleisch 2019 ist vorauszusehen.

Klimaschuz – neue Energien

Was die Schließung von Kraftwerken angeht, hat die Kohlekommission in einem Kompromiss am 26.01.2019 den Einstieg in den Kohleausstieg und damit endlich den Anfang vom Ende der Kohle beschlossen. Mit der Festlegung, bis 2022 erste Kohlekraftwerke abzuschalten. Wie die WAZ heute berichtet regt sich bereits Widerstand, das neue Kraftwerk Datteln IV nicht ans Netz gehen zu lassen. Das wird wahrscheinlich auch erfolgreich sein, warum sonst würde Uniper sonst weiterhin Millionen in das, nach Uniper, modernste Steinkohlekraftwerke der Welt investieren. Auch die Braunkohletagebau Betriebe halten die gesetzten Termine für nicht einhaltbar, fordern aber schon einmal Millionen an Entschädigungen.

Fleisch

Gegen eine höhere Besteuerung von Fleisch gehen die Bauernverbände auf die Barrikaden. Sie fürchten um die Betriebe der Massentierhaltung . Eine Tierhaltung zum Wohle der Tiere spielt für sie keine Rolle. Methangas und Gülle als Produkt der Massentierhaltung ist hinzunehmen. Viele Betriebe könnten auf Nachhaltigkeit umstellen. Das ist aber sicherlich auch mit mehr Aufwand verbunden. Der Verbraucher hat hier aber die Macht, durch weniger Fleischverbrauch etwas Druck aufzubauen.

Mobilität

Um den Klimaschutz voranzutreiben soll sich die Mobilität verändern. Die Umstellung des LKW- Eisenbahn- und Schiffsverkehrs auf Elektroantriebe oder Wasserstoffantrieb wird noch Jahre dauern. Der Transport der Güter vom LKW auf die Schiene ist logistisch kaum möglich, da die Bahn die Entwicklung bisher aus Kostengründen verschlafen hat. Neue Gleise müssen erst verlegt werden, eine Deutschlandweite Modernisierung des Güterverkehrs auf der Schiene dauert Jahre. Spediteure klagen heute über große Verspätungen der Bahn, wenn sie ihre Güter vom LKW auf die Schiene schaffen.

CO2 Steuer

Die Einführung einer CO2 Steuer wird bereits vor der Beschlußlage von den industriefreundlichen Parteien torpediert. Die Steuer darf auf keinen Fall zu Lasten der Industrie gehen, die allerdings der größte Erzeuger von CO2 ist. Mehr Mischwald für das Klima? Die Waldbauern beklagen den Tod der Fichte durch die Hitzeperiode und den Borkenkäfer und wollen vom Staat Geld um den Abtransport des Totholzes zu finanzieren und neue, fremde Holzarten, die einen schnellen Wuchs versprechen, setzen zu können. Da interessiert nicht der Klimaschutz, sondern nur das schnelle Geld.

neue Energien

Bei der Entwicklung neuer Energieträger hat man sich schon immer erst nach der Installation Gedanken gemacht wie es denn um die Entsorgung der entstehenden Abfälle bestellt ist, die dann die Umwelt belasten. Atomkraftwerke wurden errichtet, ohne zu Wissen was mit dem atomaren Müll geschehen soll. Bei der Umstellung des PKW vom Diesel auf Strom, weiß noch niemand was mit den Batterien geschieht, wenn diese entsorgt werden müssen. Bei der Windenergie entstehen riesige Halden mit Rotorblättern. Für den Sondermüll ist noch keine Lösung in Sicht.

Zukunft ?

Es werden also noch unzählige Komissionen, Arbeitskreise, Ausschüsse und Tagungen zum Tema Klimaschutz folgen . Die Mächtigen der Welt, die Regierenden, Präsidenten und Großindustriellen, Wirtschafts- und Bauernverbände werden im Endeffekt das Sagen haben. Da steht die Befürchtung das wir unseren Kindern und Kindeskindern später einmal erklären müssen . „Wir hatten nicht die Macht entscheidendes zu tun, die hatten andere, denen Gewinnmaximierung wichtiger war als der Planet Erde.“ Wir können unserem Nachwuchs nur noch empfehlen Naturwissenschaften und Ingenieurwesen zu studieren um noch einen Ausweg aus dem Dilemma zu finden und Leute zu wählen, die ihren Gedanken nahe stehen und entsprechend handeln.

Geoengineering – das künstliche Klima

Geoengineering oder climate – engeneering ist die Bezeichnung eines Verfahrens um den Klimawandel zu beeinflussen.

Das Gremium für den Kliamwandel IPCC der Vereinten Nationen entschied das die Regierungen der Welt bis 2030 den Emissionsausstoss halbieren müssen, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius über dem Niveau der vorindustriellen Zeit zu begrenzen.

Jedes Grad über diesem Wert hätte mehr Stürme zur Folge. Würde den Meeresspiegel weiter ansteigen lassen und grössere Dürrezeiten mit sich bringen. Es käme zu Nahrungsknappheit und einem Verlust der Wasserressourcen. Folgeschäden in Höhe von 54 Billionen US-Dollar.

Da man davon ausgeht, dass die Ziele wohl nicht so einfach erreicht werden, ist die IPCC der Ansicht, dass weitere Maßnahmen notwendig sind um gegen die Treibhausgase in der Luft vorzugehen.

Hier kommt Geoingeneering ins Spiel. Bei diesen wissenschaftlichen Verfahren greift der Mensch in das Klima ein. Es wird versucht CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen, Strahlungen umzuleiten und zurück zu werfen. Durch den Einsatz von Schwefel werden Vulkaneruptionen nachgespielt, die die Sonneneinwirkung abmildern sollen. Wolken werden durch Salzemissionen erzeugt. Im All werden Spiegel installiert, die die Strahlungen reflektieren und so die Einstrahlung auf die Erde reduzieren sollen.

Diese Verfahren führen aber auch zu Veränderungen des Weltklimas global und regional. Die Niederschläge werden sich verändern. Sorgt das Geoengineering in Berlin, Paris, London, New York für weniger Hitzewellen, sorgt es unter Umständen dafür das in Fernost die Dürre noch verheerender wird. Der Schwefel der über dem Nordatlantik für Beruhigung sorgt, bewirkt eine Verstärkung der Taifune über Vietnam.

Es gibt bereits Wissenschaftler die vor Risiken beim Geoengineering warnen. Vergleiche mit dem Manhattan-Projekt nach dem 2. Weltkrieg über Atomwaffen werden aufgestellt. Bereits 2013 schrieb der Ethiker Cleve Hamilton im „Bulletin of Atomic Scientists:“ Das Testen eines Geoengineerings – Schemas wie dem Versprühen von Sulfat Aerosolen, ist von Natur aus schwierig. Der Einsatz würde politische Entscheidungsträger in hohem Maße von einer technokratischen Elite abhängig machen. In dieser Welt der Geotechnik würden Experten die Bedingungen des täglichen Lebens kontrollieren; und es ist unwahrscheinlich, dass ein solches Regime gerechtfertigt ist.“

China hat bereits 2018 mit einem Geoengineering Verfahren auf dem Tibetischen Plateau begonnen. Das Gebiet leidet seit Jahren an immer niedrigeren Schneefällen. Das Tibetische Plateau ist aber ein wichtiger Wasserlieferant für Asien. Deshalb werden auf dem Plateau bereits 500 Brennkammern errichtet. Die Silberjodidöfen sollen Wolkenbänder von jeweils 6 Kilometer Länge erzeugen. Die Steuerung erfolgt über Wettersatelliten, die auch die Monsum Wolken kontrollieren sollen, die dann über Nordtibet abregnen sollen.

Anhand dieses Beispiels läßt sich erahnen welche Macht Staaten bzw. Regierungen haben können, die über das Klima bestimmen. Ein Krieg erhält so plötzlich eine „sanftere Note“. Staaten die unter Klimafolgen leiden werden erpressbar. Es gibt plötzlich neuer Möglichkeiten der Sanktionen und Zollerhebungen mit Hilfe der Steuerung des Klimas.

Man muß befürchten, dass irgendwann nicht mehr die Klimaforscher die Moderation haben, sondern Militärs das Geoengineering übernehmen. Bereits 1967 hat das US – Militär in einem geheimen Versuch Silber oder Bleijodid über Vietnam ausgebracht um die Wolken zu verdichten und so den Niederschlag zu beeinflussen.

Angesichts der momentan in der Welt herrschen Despoten und Chaoten wie Trump- USA, Duterte- Phillipinen, Bolsonato- Brasilien, oder den rechtspopulistisch gelenkten Staaten in Europa, kann einem da schon Angst und Bange werden, ob der Möglichkeiten durch Geoengineering.

Quellen: heise.de; Medium Daily Digest, Alexander Kaufman

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