Gesundheitsrisiko – Erderwärmung

Gesundheitsrisiko Erderwärmung. Die globale Mitteltemperatur (Bildungsserver Klimawandel) hat sich besonders seit 1980 stark erhöht  Bis Ende des 21. Jahrhunderts gehen Wissenschaftler von einer Erhöhung um drei Grad aus.

Auch wenn die Staaten sich im Pariser Abkommen aus dem Jahr 2015 dazu verpflichtet haben alles dafür zu tun, die Erderwärmung auf 1,5 Grad, aber auf jeden Fall unter 2 Grad zu halten, geht man davon aus, dass es wohl kaum unter 3 Grad sein werden. Eine erfolgreiche Anpassung der Menschheit an eine Erderwärmung von drei Grad Celsius halten Wissenschaftler für sehr unwahrscheinlich.

Gesundheitsrisiko durch fremde Arten

Stechmücken aus dem afrikanischen und asiatischen Raum dringen nach Europa vor und verbreiten Tropenkrankheiten wie „Chikungynya“ – eine tropische Infektionskrankheit (Deutschlandfunk – asiatische Tigermücke in Europa). Im Jahr 2019 hatten wir den ersten Fall des „West-Nil-Virus“ zu verzeichnen (Robert-Koch-Institut).

Bedingt durch den Klimawandel verändern sich ganze Ökosysteme und Lebensräume von Wildtieren, die sich immer mehr dem Lebensraum der Menschen annähern. Die Folge ist die höhere Ausbreitung von Zoonösen. Die Virusübertragungen vom Tier auf den Menschen, wie wir es ja zur Zeit von dem Corona Virus kennen, das sich vermutlich über Fledermäuse auf den Menschen übertragen hat, werden immer häufiger vorkommen.

Der IPBES (Weltbiodiversitätsrat) schätz, dass 1,7 Millionen Viren in Säugetieren und Vögeln schlummern, von denen 631.000 bis 827.000 den Menschen infizieren können. (Wissenschaftliche Dienste- Deutscher Bundestag – WD9-3000-110/20)

Gesundheitsrisiko – Klimawandel

Wissenschaftler sehen die Erderwärmung als größtes Gesundheitsrisiko des 21.Jahrhunderts an. 85 Prozent der Erdbevölkerung (2020 waren es 7,9 Milliarden Menschen) ist bereits jetzt durch den Klimawandel beeinflusst. Im Dezember 2019 hat das Europäische Parlament den Klimanotstand ausgerufen. Ziel soll es sein die CO² Emissionen bis 2030 um 55 Prozent zu senken, um Europa bis 2050 klimaneutral werden zu lassen. Heute, 2022, verzeichnen wir allerdings den höchsten jemals gemessenen Kohlendioxyd Gehalt in der Luft. (Wissenschaft.de)

Seit Jahren wird vor den Folgen des Klimawandels gewarnt. Dürren mit hohen Ernteverlusten führten zu Engpässen in Deutschland. Landwirte forderten Entschädigungen für erhebliche Ernteausfälle.

Im Jahr 2018 verzeichnete Deutschland durch die Hitze Periode 20.200 Todesfälle bei den älteren Menschen ab 65 Jahren (Ärztezeitung Medizin). Bis etwa 2085 treten überdurchschnittlich heiße Tage dreimal so häufig auf, wie noch zu Beginn des Jahrtausends.

Hitzeaktionspläne des Bundesministeriums für Gesundheit sind bereits in Arbeit:

Die Bund/Länder Ad-hoc Arbeitsgruppe „Gesundheitliche Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ hat unter der Federführung des Umweltbundesamtes Handlungsempfehlungen als eine Art Blaupause für die kommunalen Behörden erarbeitet, um regional angepasste Hitzeaktionspläne zu entwickeln. Ziel dieser Pläne ist es, hitzebedingte und UV-bedingte Erkrankungen und Todesfälle durch Prävention zu vermeiden

Seit 2021 informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zudem auf dem Internetportal klima-mensch-gesundheit.de zu den Auswirkungen des Klimawandels und der steigenden Temperaturen auf die menschliche Gesundheit. 

Wenn in der Talkshow von und mit Markus Lanz die Umweltministerin dafür kritisiert wird, dass sich auch andere Ministerien, wie das Wirtschaftsministerium, das Außenministerium und das Kanzleramt den Klima- und Umweltschutz in ihren Ressorts aktiv aufgenommen haben, kann man angesichts der geschilderten Lage nur den Kopf schütteln. Da fragt der Moderator doch tatsächlich was denn das Umweltministerium dann noch tun würde.

Wir sollten froh sein das endlich die verschiedenen Ministerien zusammenarbeiten und nicht wie in der Vergangenheit das Landwirtschaftsministerium (damals noch unter Julia Klöckner) gegen das Umweltministerium agierte, wenn es um den Abbau von Pestiziden ging. Nur alle Zusammen können dazu beitragen das Klima auf einen für alle erträglichen Grad zu halten.

Bewegung hält Körper, Geist und Seele zusammen

Bewegung hält Körper, Geist und Seele zusammen – viele Leute zieht es in der Zeit der Pandemie in die Natur und die Wälder und das ist gut so.

Die Luft in der freien Natur ist reich an Sauerstoff und reinigt die Lungen. Die Atemwege werden desinfiziert. Die Luft gerät über die Lungenbläschen in den Blutstrom und über das Körpergewebe bis in die Gehirnzellen. Der Sauerstoffwechsel wird angefacht. So wird Bewegung zur Frischzellenkur.

Im Schnitt atmet ein erwachsener Mensch stündlich etwa 200 Liter Kohlensäure aus, die sich dann in der Umgebungsluft befindet. Das macht ein häufiges Lüften notwendig, um den Verdünnungsgrad zu erhalten. Je mehr Menschen in einem Raum sind, je mehr steigt die Verdichtung durch die Kohlensäure. Die Folge ist Müdigkeit. Es muss also für Verdünnung gesorgt werden.

Bewegung in der Waldluft

Die Waldluft gilt als besonders rein und heilkräftig. Bereits in einem vorherigen Artikel habe ich über die positive Wirkung der Duftstoffe und Terpene aus den ätherischen Ölen, die die Bäume in die Luft abgeben geschrieben. Terpene stützen das Immunsystem. Die Öle wirken heilsam auf Katarrhe der Atemwege.

Eine Blattfläche von 25 Quadratmetern, gibt bei gutem Licht soviel Sauerstoff ab, wie ein Mensch verbraucht. Um eine alte, etwa 100 Jahre alte Buche, mit einem Baumkronendurchmesser von 15 Metern zu ersetzen, müsste man 2700 junge Bäume anpflanzen um die gleiche Funktionalität zu erreichen.

Man sollte sich also gut überlegen, bevor man einen alten Baum voreilig fällt.

Dem Menschen stehen Beine zur Verfügung, die perfekt ausgestattet sind. Die Beinmuskulatur macht 56 Prozent der gesamten Muskulatur aus.

Diese kann durch Bewegung angeregt und erhalten werden. Sie kann aber auch durch zu wenig Bewegung geschwächt werden. Eine gesunde Muskulatur sorgt für einen guten Stoffwechsel, für eine gesunde Tätigkeit der Haut, der Drüsen und der Kreislauforgane.

Bewegung an der frischen Luft hält Körper Geist und Seele zusammen.

Wer den Spaziergang gleichzeitig nutzt um die Atmung zu trainieren, wird schnell merken das er tatenfreudiger, unternehmungslustiger wird. Der Körper fühlt sich merkbar wohler.

Dazu muss man fünf Schritte lang einatmen und bei den nächsten fünf Schritten langsam ausatmen. Man atmet automatisch tiefer aus dem Bauch heraus. Nach einiger Zeit werden sich die gewünschten Effekte einstellen.

Gesundheit zählt nicht

Gesundheit der Bevölkerung ist für die Industrie nur Zweitrangig. Das zeigt einmal mehr das Verhalten von UNIPER.

Trotz der Bitte der Stadt Gelsenkirchen das Verbrennen von Ölpellets auszusetzen, weil die Gefahr besteht, dass der Ausstoß krebserregend sein kann, wird die Verbrennung weiter durchgeführt. Die Argumentation ist immer die Gleiche, es gibt keine Gefährdung.

Auch in der Vergangenheit gab es immer diese Argumentation und kommt es tatsächlich dann einmal zu „unerklärlichen“ Erkrankungen handelt es sich stets um einen unvorhersehbaren Zwischenfall.

Die Messwerte an den Stationen werden dann angepasst, indem man die Höchstbelastungsgrenzen etwas korrigiert und schon ist die  Welt wieder in Ordnung. Mitschuld ist natürlich nicht gegeben, weil es ja entsprechende Studien gibt. Die  Harmlosigkeit des Materials wird bestätigt.

Bayer legt Wert darauf, dass in 800 Studien keine Krebsgefahr durch Glyphosat gesehen wird. 750 dieser Studien befassen sich allerdings überhaupt nicht mit dem Thema Gesundheitsgefährdung durch Glyphosat. Sie befassen sich mit phyikalischen oder chemischen Eigenschaften von Glyphosat. 

Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nennt auf Anfrage der taz nur rund 50 wissenschaftliche Berichte zu Glyphosat mit einem Bezug zu Krebs.

Dabei handelt es sich um 16 Prüfberichte an Versuchstieren und 34 Publikationen aus der Literatur zur Beobachtung an Menschen. Das BfR kommt zu dem Befund, dass bei korrekter Dosierung und Anwendung keine Gefahr durch den Stoff besteht.

Andere Experten sehen allerdings in den 50 Studien durchaus Hinweise auf ein mögliches Krebsrisiko durch Glyphosat.

Wenn man sieht in welchen Mengen der Stoff in der Realität aufgetragen wird, kann man durchaus bezweifeln das Glyphosat nur in den vorgeschriebenen Dosierungen aufgebracht wird.


Umweltgifte – Gefahr für die Gesundheit

Überhaupt wird auch von politischer Seite immer wieder betont, dass die Gefahr durch Umweltgifte durch die Minimierung der Grenzwerte nicht mehr gegeben sei.

Dennoch wird dann später festgestellt, dass die Qualität des Trink- und Grundwassers schlechter geworden ist.

 Wenn der  Feinstaub in der Luft  angestiegen ist und es werden erhöhte Messwerte festgestellt, wird hinterfragt ob der Standort für die Messungen korrekt ist, oder die Grenzwerte werden etwas „korrigiert“ bzw. angepasst. Natürlich wird abermals betont, dass es zu keiner Zeit eine Gefahr für die Gesundheit gibt oder gab.

Dann schafft der Gesetzgeber ein europaweites Normenpaket mit festgelegten Grenzwerten.  Seit 10 Jahren hat die Bundesregierung nichts gegen die festgestellten Abgasüberschreitungen getan. Nun legen Gerichte aufgrund einer Klage Fahrverbote fest. Wie reagiert die Politik? Mit Bechimpfungen der Gerichte, die nichts anderes tun, als sich an die Gesetze zu halten, die die Politik selbst eingeführt hat.

Die Gerichte hätten nicht Weise entschieden, sagt der Essener Oberbürgermeister Kufen.  Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, Gerichte müssen nicht Weise entscheiden und auch nicht dem Volk den Mund reden, Gerichte müssen nach den Gesetzen handeln und das ist gut so. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Trennung von Staat und Gerichtsbarkeit funktioniert.

Gesundheit – Mengenweise Gifte

Neonikotinoide und Pestizide gelangen über einen längeren Zeitraum ins Grundwasser und in die Nahrungskette. 

Quecksilber und Blei sind Umweltgifte die durch die Industrie in die Gewässer gelangen können. Auch wenn bei Quecksilber und Blei strenge Regeln festgelegt wurden, gibt es immer noch PCB belasteten Fisch.

Kosmetik enthält oft Stoffe die eigentlich den Körper nicht erreichen sollten. Schwermetalle werden immer wieder in der Nahrung festgestellt.

Die Schaffung von Grenzwerten bei Umweltgiften ist sicher eine gute Sache um Risiken zu begrenzen. Die Gefahr besteht aber nicht im einzelnen Gift, sondern im Zusammenhang mehrer Gifte die der Körper im Laufe eines Tages aufnimmt.

Mir ist keine Studie bekannt die aussagt wie hoch die Gesamtbelastung an einem Tag ist.

Umweltgifte die eingeatmet werden (durch die Herstellung und Ausbringung der Industrie und Landwirtschaft), die durch das Trinkwasser aufgenommen werden (Pestizide -Neonikotinoide), durch Körperpflege (Fluorid), oder durch die Nahrung.

Wie hoch darf denn die GESAMTBELASTUNG an einem Tag sein, ohne die Gesundheit zu gefährden? Ist es Zufall das Krankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfall häufiger werden? 

Industrie ohne Hemmungen – BP Ölpellets – Opel-Rückruf

… und wieder gerät eine Industrie in den Blick der Öffentlichkeit. Wenn es darum geht zu verdienen, scheint es keine Hemmungen bei der Industrie zu geben. Da spielen dann so Dinge wie Umwelt und Gesundheit keine Rolle. Die Staatsanwalt ermittelt nun gegen BP-Mitarbeiter. Seit Jahren verbrennt der Kraftwerksbetreibe UNIPER, früher EON, Ölpellets aus der benachbarten Raffinerie.

Ölpellets gelten als krebserregend

Der Stadtrat Gelsenkirchen fordert einen sofortigen Stopp der Verbrennung, da die Ölpellets als krebserregend gelten. Die Unruhe in der Bevölkerung wächst. Die Sorge durch die Luftverschmutzung zu erkranken ist groß. Die Staatsanwaltschaft spricht vom Verdacht des unsorgsamen Umgangs mit den Ölpellets. Diese seien gegebenenfalls als „gefährlicher Abfall“ einzustufen.

Erst vor Kurzem wurde ein Unternehmer zu einer Haftstrafe verurteilt, der Ölpellets in einer Tongrube bei Schermbeck „entsorgte“. Hierbei geht es um eine Größenordnung von 25.000 Tonnen Ölpellets aus der Raffinierie, die davon selbstverständlich keine Kenntnisse hatte und BP weist daher jegliche Mitschuld zurück.

Ölpellets bestehen aus mit Schweröl vermischtem Ruß  der aus der Schwerölvergasung kommt.

Noch ist nicht geklärt was mit dem „entsorgten“ Material aus der Grube geschieht, klar ist aber, dass es das Grundwasser gefährdet.

Uniper und BP sind sich jedenfalls im Umgang mit den Pellets keiner Schuld bewußt,  außerdem würde auch keine Gefahr von den Ölpellets ausgehen. Wer hätte da schon eine andere Aussage erwartet? Derartige Sätze hört man ja ständig von der Industrie, wenn es um ein Eingeständnis von etwaigen Fehlern geht. Siehe RWE – Braunkohle, Bayer – Glyphosat usw., VW, Daimler,BMW und jetzt kommt auch OPEL

Rückrufaktion bei Opel – ohne Hemmungen betrogen?

95.000 Fahrzeuge der Euro 6 Modelle muß Opel zurückrufen. Opel Fahrer werden nun täglich mit Sorgen in den Briefkasten schauen, jedenfalls Fahrer der Marken Zafira, Cascada und Insignia.

Es besteht der Verdacht von illegalen Abschalteinrichtungen, die es ermöglichen im Fahrbetrieb einen deutlich höheren Stickoxydausstoß zuzulassen. Somit reiht auch Opel sich in die Reihe der betrügerischen Autoindustrie mit ein. Lediglich VW hatte bisher die Manipulationen zugegeben. Für Opel dürften jetzt schwierige Zeiten anstehen, da der Mutterkonzern ja bereits ein kritisches Auge auf Opel geworfen hat. Selbstverständlich weist man die Betrugsvorwürfe rigoros zurück, aber das wundert ja nun wirklich. 

Die Behörden ermitteln jedenfalls wegen des „Anfangsverdacht des Betruges wegen inverkehrbringen manipulierter Abgassoftware“.

Blumenwiese und ihre Pflanzen

Blumenwiese lautet das Thema dieses Beitrags. Diese Wiese bietet auch viele Möglichkeiten zur  Tierfotografie . Die Vielfalt an Insekten und Schmetterlingen (klar, das sind ja auch Insekten) schaffen die herrlichsten Motive.

Bei der Wanderung durch die Sarner Aue genießen wir die Ruhe und die saubere Umwelt, die es hier noch gibt. Nach kurzer Zeit bemerken wir eine  Blumenwiese und spontan entspringt  meiner Frau der Satz :“ Sieh nur, die herrlichen Mohnblüten !“

Ja, es stimmt, dieses leuchtende Rot der Mohnblüte sticht aus den vielen Farben der Blumenwiese sofort hervor.  Nicht ohne Grund wurde die Blüte des Mohn für die Herstellung besonders luxuriöser  roter Tinte benutzt.  Dessen ungeachtet gibt es aber noch eine weitere Besonderheit dieser außerordentlichen Pflanze.  Sie kann ferner als  zum Symbol für „Freiheit“  angesehen werden.  Falls man versucht die Blume zu pflücken, ist sie nach  kurzer Zeit auch schon welk.  Auch zum beliebten „Pressen“ zwischen Buchseiten ist sie nicht  zu nutzen, denn die Blätter zerfallen umgehend. Die Mohnblume braucht also ihre Freiheit.

Klatschmohn für die Blumenwiese. Natur und Umwelt die Blumenwiese und ihre Pflanzen

Die Pflanze gelangte über den Getreideimport aus dem Mittelmeerraum in unsere Gefilde. Die häufigste  Art ist der „Klatschmohn“, der an Wegerändern und Feldrainen oft zu sehen ist. Durch den Einsatz von Herbiziden auf den landwirtschaftlichen Flächen wird nicht nur der Mohn immer seltener.  Infolge dieser Pestizide stirbt auch die Mohnpflanze. Außerdem bewirken diese Gifte enormen  Schaden in der Natur und der Umwelt. Da die Gifte nur eine Art von Gewächs zulassen. Erst die neuerdings einsetzende Einsicht etwas für die Insekten tun zu müssen, schafft wieder die Begrünung von Rainen und Wegerändern.  Hier sind  Wiesenpflanzen wieder zu sehen.

Aus der verwandten Art, dem Schlafmohn, wird aus einem Gemisch von Milchsaft, welcher in der Pflanze enthalten ist, Opium hergestellt. Weshalb Schlafmohn auch nur auf genehmigten Flächen angebaut werden darf. Dennoch braucht man aber keine Sorge beim Verzehr von Mohnbrötchen, Mohnkuchen oder Mohnstreusel zu haben, denn die enthaltenen Stoffe  im  Mohnsamen sind gering. Klatschmohn nutzt man auch zur Herstellung verschiedener Teemischungen und er darf auch überall angepflanzt werden. Es handelt sich um eine einjährige Pflanze. Der Wind sorgt für die Verbreitung des Samens. Oft wächst der Mohn in der Nähe von Kamille und anderen Kornblumengewächsen.


Gartensalbei für die Blumenwiese, Natur und Umwelt  die Blumenwiese und ihre Pflanzen

Zu den gerne gesehenen Wiesenpflanzen unserer Blumenwiesen gehört auch der Wiesen – Gartensalbei. Die Art kommt in allen Regionen bis zu den Höhenlagen unserer Mittelgebirge vor und besticht durch die violetten Blüten in die die Bienen regelrecht hineinkriechen um Pollen zu sammeln. Die Blüte des  Wiesensalbei ist größer als die des Gartensalbei, der zu Heilzwecken eingesetzt wird. Bei Insektenstichen greift man gerne auf Salbei zurück. Die Pflanze liebt Sonne und kalkhaltigen, nährstoffreichen Boden.


Skabiose für die Blumenwiese, Natur und Umwelt die Blumenwiese und ihre Pflanzen

Skabiose ist eine pflegeleichte  Pflanze , weshalb sie ideal für unsere Blumenwiese ist und  weiterhin auch für die  Beetgestaltung in Gärten genutzt wird. Ebenso als Staudengewächs ist diese Pflanze im Garten und in der Natur zu nutzen. Es handelt sich auch hier um einjährige Blumen, die optisch einen runden Blütenkopf mit etwa drei Zentimetern Größe bildet. Die Farben sind unterschiedlich, von Blau über Hellviolett, Purpur und Pink bis Scharlachrot oder einfach schlicht Weiß. Mit Stängel erreicht sie eine Höhe von bis zu fünfzig Zentimetern. Sie liebt zwar sonnige Flächen, dennoch mag sie aber keinen Wind. Es gibt etwa zwanzig Arten der Skabiose, die auch als Schnittblume in der Vase geeignet ist.

Schafgarbe für die Blumenwiese, Natur und Umwelt die Blumenwiese und ihre Pflanzen

Die Schafgarbe gehört zu den Korbblütern und zählt zur Lieblingsspeise unserer Wolle produzierenden Schafe. In Europa sind über 100 Arten bekannt.  Auf grund ihrer Robustheit ist sie überall beliebt und als Heilkraut hat sie schon ihrem Namensgeber Achilles gedient, daher lautet Ihr lateinischer Name auch „Achillea millefolium“.  Die Stiele wirken wie  aus tausenden von kleinen Blättern zusammengesetzt.  Überdies haben die Blüten diverse  Farben von Rosa über Pink bis zu Kamin Rot.

Die Gemeine Schafgarbe, die bei uns häufig vorkommt, ist cremefarben Weiß. Die Blütezeit, während der Zeit Juni bis September, lockt unendlich viele Insekten an, weshalb auch die Natur und die Umwelt sowie die Pflanzen davon profitieren. Bei der privaten Haltung sollen verwelkte Dolden früh geschnitten werden, um eine zweite Blüte zu ermöglichen. Nach der Blüte bilden sich kleine gelbliche Früchte, aus denen  der Samen abgegeben wird.

Hahnenfuß 

Hahnenfuß oder Ranunkel, heißt eine Wiesenpflanze die wir meist als Butterblume kennen. Weithin leuchtet das strahlende Gelb dieser  Pflanz, die während der Zeit von Mai bis in den Herbst hinein blüht. Die Blüte des Hahnenfuß ist allerdings giftig ,weshalb sie dennoch von Tieren  gefressen wird, aber nur wenn alles andere bereits abgegrast ist. Bevorzugt Regionen sind feuchte Wiesen und Gewässerränder.

Schaumkraut

Wiesen – Schaumkraut gehört  zu den Kräutern die für unsere Gesundheit von Bedeutung sind. Sie wird als Pflegecreme  und außerdem als Tee in der Volksmedizin gegen Rheuma sowie Schmerzen eingesetzt. Auch das Schaumkraut liebt feuchte Gebiete, Wiesen, Wälder und Gewässer. Sie bilden regelrechte „Blütenmeere“. In der Blütezeit erreicht die Pflanze eine Größe von etwa 40 Zentimetern. Hell Rosa leuchtet die vierblättrige Blüte von April bis Juni. Die Blätter des Schaumkrautes sind  vor der Blüte essbar. Sie haben einen Kresse ähnlichen Geschmack.  Auf den Wiesen gibt es noch weitere Pflanzen die als Heilkräuter genutzt werden, wie Spitzwegerich gegen Insektenstiche ferner die Artischocke, schließlich die Mariendistel, die Schafgarbe  und Wegwarte  bei Leber und Galle Problemen.

Thymian für die Blumenwiese

Thymian ist Menschen mit Atemwegserkrankungen sicherlich bestens bekannt.  Arznei aus Thymian oder Tee löst festsitzenden Schleim und wird gegen Husten und Schnupfen eingesetzt. Es gibt diverse Arten von Thymian Gewächsen, den Echten Thymian, Zitronen – Thymian oder den breitblättrigen Thymian.  Alle Arten zeichnet die Robustheit aus. Die Blätter sind rund, andererseits  ganzrandig gezähnt. Thymian ist auch ein Strauchgewächs und entwickelt kleine eiförmige Nüsschen die den Samen enthalten.  Bevorzugt sind helle, trockene,  oder auch sandige Flächen an  Wegerändern, Rainen und auf Wiesenflächen.

Glockenblume für die Blumenwiese 

Glockenblumen erscheinen in allen denkbaren Farben, demzufolge  gibt es mehr als 300 Arten. Für jeden Standort findet man irgendeine Art von Glockenblume. Die sternen, beziehungsweise röhrenformigen Blüten, sind weltweit bekannt. Während der Zeit von Juni bis September zeigt die Glockenblume ihre Blüten in halbtrockenen und ebenfalls sonnigen Gebieten. Die Glockenblume gehört zu den asterartigen Pflanzen, aus denen die Insekten den Pollen vom Griffel abgreifen. In der Mythologie gilt die Blume als die Feenblume, weil sie Ihnen als Kopfbedeckung oder Lichtquelle diente. In vielen Märchen findet die Glockenblume sich wieder. Erfreuen wir uns an den leuchtenden, farbenprächtigen Wiesen die uns und den  Insekten in der Natur so viel Freude bereiten und deshalb für  unsere Umwelt so wichtig sind.

Blumenwiese
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