Gartenblume

Grundlage unserer Existenz – Insekten

Insekten

Die Artikel der letzten Zeit über das Insektensterben haben mich dazu veranlasst, mich einmal mehr mit diesen Kreaturen zu befassen, die für unser Leben so wichtig sind. Zunächst vielen mir zu Insekten auch nur die Hummeln, Bienen und Schmetterlinge ein, weil wir uns an ihrem Anblick ja oft erfreuen können. Aber da gibt es ja auch noch die vielen kleinen, unscheinbaren und oft „hässlichen“ Insekten, die wir nicht so oft zu Gesicht bekommen, weil sie das Innere des Bodens bewohnen, oder gar an Stellen sind die uns nicht so angenehm sind. Im Mist und auf Müllbergen oder Ähnlichem. Diese spielen für unsere Umwelt und unser Überleben sogar fast eine größere Rolle als die „hübschen“ Insekten.  Ohne diese, den Boden bewirtschaftenden Insekten hätten wir kahle Landschaften.  Insekten existieren auf allen Kontingenten und in allen Lebensräumen. Bekannt sind etwa 1,2 Millionen Insektenarten. Geschätzt dürften es aber zwischen 10 – 30 Millionen Tiere aus der Gruppe der Insekten geben. Ja, Insekten sind tatsächlich „Tiere“, oft denkt man nämlich  es wären keine  Tiere. Insekten werden in verschiedene Gruppen gegliedert. Die Gruppen haben immer ein gemeinsames Detail. Die Gruppe der Käfer, der Schmetterlinge, der Hautflügler, der Zweiflügler, haben als Gemeinsamkeit die Flügel, die aber unterschiedlich genutzt werden. So hat der Käfer zwei feste Deckflügel, mit denen er den Körper, und die darunter befindlichen feinen Hinterflügel schützt. Die Deckflügel werden für den Flug nicht benutzt, dazu dienen die Hinterflügel. Bei den Schmetterlingen werden Vorder- und Hinterflügel für den Flug genutzt. Fliegen und Stechmücken gehören zu den Zweiflüglern, die nur die Vorderflügel für den Flug brauchen. Die Hinterflügel dienen der Erhaltung des Gleichgewichtes während des Fluges. Zu den Hautflüglern gehören die Wespen, die beide dünnhäutigen Vorder- und Hinterflügel für den Flug benötigen. Andere Insektenordnungen sind Geradeflügler , Wanzen, Libellen, Flöhe und Schaben. Man unterscheidet noch zwischen nützlichen und schädlichen Insekten. Nützliche Insekten sind jene die Blumen und Pflanzen bestäuben, den Boden befruchten oder Tieren als Nahrung dienen, aber auch schädliche Insekten fressen. Die schädlichen Insekten fressen unsere Kulturpflanzen, schaden unseren Lebensmitteln oder sind Erreger von Krankheiten.

Dennoch wäre unsere Erde ohne Insekten eine kahle, trostlose Landschaft ohne Lebensqualität.  Wir würden im Unrat und Kot verrotten. Gute Gründe uns mit den Insekten gut zu halten und nicht dafür zu sorgen das sie ausgerottet werden. Es sind nicht nur die Bienen, von denen ja hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Isektensterben gesprochen wird, es sind die Millionen Insekten die überall zu finden sind und für uns so Überlebenswichtig sind, an die wir ebenfalls denken müssen.