Eichelhäher

der Eichelhäher

Garrulus glandarius

zu seinen Lieblingsspeisen gehören nicht nur Eicheln, sondern auch Maronen, Insekten und kleiner Tiere.  Eicheln transport er auch im Kropf und vergräbt sie für den Winter. Hierdurch kommt ihm eine besondere Rolle in der Verbreitung der Eiche zu. Da sie in den kalten Jahreszeiten im Norden wenig Nahrung finden, fliegen sie in Gruppen in Mitteleuropa ein. Bei seinem Ruf ahmt er auch den Ruf des Mausebussard nach. Durch seine Möglichkeit ander Vögel zu imitieren, bringt er sogar  Ortinologen zur Verzweiflung  Der Eichelhäher ist ein rötlichbrauner Rabenvogel mit einem schwarzen Schwanz. Er ist aber deutlich kleiner als Raben- oder Saatkrähe. An seiner bunten Färbung ist er gut zu erkennen. Auffallend ist der weiße Bürzel und der blauweiß gebänderte Flügelbug. Der Scheitel ist schwarz weiß und er trägt einen schwarzen Bartstreifen. Außer in der Brutzeit lebt er gerne gesellig.  Er gehört zu den Jahresvögeln und bevorzugt Laub- und Mischwald. Außerdem ist er in größeren Gehölzen und in Parks zu finden. Auch wenn ich ihn im letzten Bild in unserem Garten gefunden habe, ist er eigentlich kein Gartenvogel. Sein Nest befindet sich versteckt in Büschen oder Bäumen. Bis zu sechs Junge schlüpfen nach etwa zweieinhalb Wochen, die nach drei Wochen dann das Nest verlassen. Mancherorts wird er als Nesträuber beschrieben, was aber eher nicht der Fall ist. Wegen seiner alamierenden Rufe , mit denen er bei anderen Tieren Aufmerksamkeit erregt und sie warnt, wird der Eichelhäher von Fotografen als „Verräter“ bezeichnet. Meistens müssen Aktionen nach seinem Ruf abgebrochen werden. Wenn man dann aber die Möglichkeit hat den schönen Vogel zu beobachten, verzeiht man ihm auch seine Warnrufe . Noch eine weitere Eigenart ist beim Eichelhäher zu sehen, das sogenannte „Einemsen“. Hierbei sucht er größere Scharen Ameisen auf um sie zu erschrecken und läßt sich auf diese Weise mit dem Ameisengift besprühen um Parasiten los zu werden.

 

 

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