+ Austernfischer

Austernfischer

Austernfischer

Haematopus ostralegus

– mit seinem kräftigen Schnabel sucht der Austernfischer im Watt nach Würmern und Muscheln. Durch Hämmern öffnet er mit ihm die Schalen der Muscheln. An Stränden und Salzwiesen sowie auf kurz gewachsenem Grünland baut er sein Nest. Einmal im Jahr legt er dort drei Eier ab.  Unmittelbar nach dem Schlupf werden die Küken zu den weit vom Nest gelegenen Futtergebieten geführt. Zu Beginn zeigen die Alttiere den Jungen noch die Beutetiere. Der etwa krähengroße Vogel ist der meist gesehene an der deutschen Nordseeküste. An Kehle und Halsseite findet man weiße Flecken an dem ansonsten schwarzen Vogel. Der Schnabel ist rot und beim Weibchen länger als beim Männchen. Überwinterungsgebiete sind der Süden Englands und Schottland, teilweise auch Nordafrika. Der Austernfischer liebt die Geselligkeit. Nur in der Brutzeit verteidigt er sein Nest aufs Heftigste, das geht soweit, dass er andere Lemikolen bis zum Tode schüttelt. Selbst Weidetiere die dem Nest zu nahe kommen werden „gehackt“.

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