Schmetterling

Schmetterling – über die Raupe freuen sich in erster Linie die Vögel, aber auch einige Menschen sind begeistert von diesen wundersamen Kreaturen und besonders, nachdem aus ihnen einer dieser farbenfrohen Schmetterlinge geworden ist, sind auch die Menschen hoch erfreut bei ihrem Anblick.

Das Wort “Schmetterling” geht zurück auf den altertümlichen Begriff für “Rahm” – das hieß einmal “Schmetten”. Die Vorliebe der Schmetterlinge für saure Milch führte dann schließlich zur Namensgebung – Schmetterling.

Schmetterling – groß und klein

Weltweit gibt es mehr als 150.000 Arten und der größte der Art, ist ein aus Südamerika stammender Schmetterling mit dem Namen “Thysania agrippina” oder auch “weiße Hexe” oder “brasilianische Rieseneule”, mit einer Flügelspannweite von bis zu 35 cm.

Mit einer Größe von nur 2 Millimetern ist “Stigmella ridiculosa” die kleinste Schmetterlingsart.

Einige Schmetterlinge fliegen sehr weite Strecken, so gibt es Insekten die von Nordafrika nach Mitteleuropa fliegen. Manche Falter wandern in neue Gebiete. So gibt es mittlerweile das “Taubenschwänzchen” auch in Norddeutschland. Ursprünglich kommt der Falter aus Südeuropa.

Bei den Faltern unterscheidet man zwischen Tagfaltern und Nachtfaltern

Schmetterling – Nachtfalter-Tagfalter

Schmetterling
pixabay -josch13 – Nachtfalter

Der Nachtfalter ist, wie es der Name schon sagt, zumeist in der Nacht und in der Dämmerung aktiv. 3500 Arten zählen zu den Nachtfaltern. Häufig werden sie verächtlich als “Motten” abgetan, dabei sind gerade die Nachtfalter besonders interessant anzusehen. Längst nicht alle Nachtfalter sind unattraktiv. Auch sie haben Farben um sich vor ihren Fressfeinden tarnen zu können. Ein gewisser Teil dieser Falter ist in der Nacht und am Tage aktiv und ein kleiner Teil auch am Tage, wie das Widderchen.

Anhand der Fühler kann man Tag- und Nachtfalter gut unterscheiden. Dem Nachtfalter fehlt an der Spitze der Fühler der “Kolben” und manche Fühler haben kleine “Kämme” an den Seiten.

Schmetterling
deutlich sind die Kolben am Fühler zu sehen – Tagfalter – Admiral

Ein weiterer Hinweis auf Tag- oder Nachtfalter ist die Haltung der Flügel. Während der Nachtfalter die Flügel in der Ruhe eng angelegt hat, hat der Tagfalter die Flügel nach oben zusammen geklappt. Außerdem können die nachtaktiven Schmetterlinge ohne Nahrung auskommen der tagaktive Schmetterling benötigt den Nektar zum Überleben.

Viele Arten sind gefährdet. Die Überdüngung der Felder, Veränderung des Lebensraumes, Entwässerung von Feuchtgebieten und natürlich die Schädlingsbekämpfungsmittel machen den Insekten das Leben schwer. Fortschreitende Verdichtung und Versiegelung der Böden und Wege, Steingärten und künstliche Lichtquellen haben für den Schmetterling fürchterliche Folgen. Vom allgemeinen Insektensterben der letzten Jahre sind die Falter ebenso betroffen.

Wenn wir weiterhin Admiral, Landkärtchen, Tagpfauenauge, oder den kleinen Fuchs sehen wollen, sollten wir überlegen ob wir nicht die ein oder andere Distel auch einmal stehen lassen, denn für die Raupen dieser Falter sind die Disteln äußerst wichtig. Auch Vögel wie der Distelfink, auch als Stieglitz bekannt, werden sich darüber freuen, zumal der Stieglitz, der die Samen der Distel liebt.