Heidesee – Erholung in der Kirchhellener Heide

Heidesee – ein Gewässer in der Kirchhellener Heide, die Teil des “Naturpark Hohe Mark” ist. Die Region ist geprägt von Grün und Heidelandschaften, sowie noch gesundem Mischwald und Äckern, die sich an die Bewaldung anschmiegen.

Heidesee

Der Heidesee ist durch einen Damm und eine Holzbrücke in einen südlichen und einen nördlichen Teil geteilt.

Die Wander App “Komoot” will uns unmittelbar am See entlang führen. Das ist aber mittlerweile verboten, weil das Ufergebiet als Biotop besonders geschützt werden soll. Leider müssen wir feststellen, dass die Einzäunung am App – Weg bereits zerstört wurde. Wenn man auf dem normalen Weg bleibt, ist einem später auch der Blick auf den Weg gegönnt. Es gibt am See zwei gekennzeichnete Liegeplätze an denen man sich am Wasser entspannen kann.

Als Teil des Naherholungskonzept Ruhrgebiet spielt der See und die Umgebung eine große Rolle beim Artenschutz und Bioptopschutz. Es haben sich einige schützenswerte Arten aus dem Pflanzen- und Tierbereich hier angesiedelt.

Im Heidesee befinden sich in der Unterwasservegetation fünf Arten der Armleuchteralgen. Die Armleuchteralgen sind eine phylogenetisch urtümliche Organismengruppe von Wasser-„Pflanzen“.

Entstanden sind die Seen in der Kirchhellener Heide durch Kiesausgrabungen

Heidesee

Der Heidesee ist mit 54 Hektar deutlich grösser als der etwas weiter nördlich gelegenen Heidhofsee mit 4,8 Hektar Fläche. Dort befindet sich auch der Heidhof, ein Waldkompetenzzentrum, das bei Familien sehr beliebt ist. Kinder können hier, wie auch Erwachsene, viel über den Wald und die Natur lernen. Es gibt auch einen großen Waldspielplatz und einen Kiosk.

?Das Gebiet wurde 1973 in das Naherholungskonzept des Ruhrgebiets aufgenommen und in Teilflächen im Sinne des Biotop- und Artenschutzes gestaltet. Es hat sich zu einem bedeutsamen Lebensraum für schützenwerte Pflanzen und Tiere entwickelt. Der Heidesee beherbergt eine landesweit bedeutsame Unterwasserpflanzenvegetation (unter anderem 5 Armleuchteralgenarten).

Wenn man dem Weg folgt überquert man den Schwarzbach der, wie auch der Rotbach, noch unbegradigt durch die Heide fließt. Zu einer Heide gehört natürlich auch der Gedenkstein an den Heidedichter Hermann Löns.

Heidesee

Dingdener Heide

Dingdener Heide – Erholungsgebiet und Naturschutzgebiet im Ortsteil Dingden, Gemeinde Hamminkeln. Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von 1500 Hektar und wird durch die biologische Station Wesel betreut.

Laub- und Kiefernwälder wechseln mit Grünlandschaften und Äckern. Deutlich sind zur Zeit die Folgen der Trockenheit und die Schäden durch den Borkenkäfer im Wald zu sehen. Überall findet man gefällte Bäume deren Rinde geschält wurden. Die Spuren der großen Maschinen zum Abtransport graben sich in den Waldboden. Große Schneisen sind entstanden.

Beobachtungshütten an der Dingdener Heide

An den Feuchtwiesen befinden sich zwei Beobachtungshütten. Nun sind die Feuchtwiesen aufgrund der anhaltenden Trockenheit leider nicht mehr sehr durchnäßt und offene Wasserstellen kaum noch zu sehen.

Die Limikolen sind momentan daher nicht zu sehen. Ansonsten findet man im Gebiet der Dingdener Heide unter anderem den Kiebitz, den Wiesenpieper,  Weißstorch,  Schwarzstorch, Rohrweihe, Kornweihe und Rotschenkel . Gesehen habe ich den Schwarzspecht und eine Weihe, beide allerdings in zu großer Entfernung um sie auf einem Bild festzuhalten. Auf ornitho.de wurden in den Tagen zuvor Braunkehlchen, Steinschmätzer und ein Baumfalke gemeldet.

Dingdener Heide
Ziegen in der Dingdener Heide

Wir parkten an einem Parkplatz der Akademie Dingden in der Klausenhofstraße, weil nach der Beschreibung der richtige Parkplatz am Ortsrand von Dingden an dieser Straße angegeben war. Man sollte aber die Klausenhofstraße weiterfahren, bis an die Kreuzung “zum Venn” . Dort befindet sich ebenfalls ein Parkplatz, wo es auch Infotafeln des NABU zum Wolf und dem Zusammenleben mit diesem fantastischen Tier zu sehen gibt. Auch ein mustergültiger Herdenschutzzaun ist zu sehen.

Dingdener Heide
Herdenschutzzaun

Vom Parkplatz aus ist es nicht weit zur ersten Beobachtungshütte. Auch einen etwa 6 Kilometer langen Rundweg Dingdener Heide kann von hier aus gestartet werden. Der Rundweg ist mit einem separaten Schild gut zu erkunden.

Ein weiterer Parkplatz befindet sich auf der Krechtinger Straße kurz vor der Einmündung Bußter Weg.