Falken

 Merlin

Falco columbarius

Der Merlin fliegt in rasantem Flug über den Boden um Singvögel zu schlagen. Das macht er auch beim Flug über das Meer um Zugvögel zu erhaschen. Beheimatet ist er in Nord und Nordosteuropa. Bei seinen Flügen in die Winterquartiere ist er als Durchzügler in Mitteleuropa zu sehen. Bei einem großen Kleinvogelbestand  ist er auch im Frühjahr und Herbst auch bei uns in offenen Landschaften zu finden. Dr Merlin ist der kleinste in Europa vorkommende Falke. Während der Brut jagd das Männchen. Die Beute übergibt aber dann dem Weibchen und diese reicht es an die Jungen weiter.  Die Oberseite des Merlin erinnert wegen der graublauen Federung an eine Ringeltaube. Er ist kleiner als der Turmfalke und entspricht in der Größe eher einer Drossel. Die Unterseite ist rostfarben und weist eine Fleckung auf. Der Schwanz hat eine schwarze Endbinde.

Baumfalke

Falco subbuteo

der Baumfalke  bezieht sein Nest in Bauten der Krähen. Neben Insekten jagt der Baumfalke, im Gegensatz zum nur unwesentlich größeren Turmfalken, seine Beute im Flug. Hauptsächlich Schwalben, Mauersegler und andere Vögel. Die Brut findet in Bäumen und Feldgehölzen statt, die Jagd an Gewässern und feuchter offener Landschaft. Sein rostrotes Beingefieder ist das auffallendste Merkmal des Baumfalken. Es ist die zweithäufigste Falkenart in Deutschland. Die Oberseite ist schiefergrau, die Unterseite streifig gefleckt. Die weißen Wangen enden in einem dunklen Bartstreif. Im Flug ähnelt er dem Mauersegler. Das Überwinterungsgebiet liegt in Afrika.

Turmfalke

Falco tinnunculus

Der Turmfalke brütet in Städten, wie in Felslandschaften und Waldrändern. Beliebt sind auch Kirchtürme und Nester von Elstern uns Krähen. Zur Jagd begibt er sich auf offenes Gelände.  Bekannt ist sein in der Luft stehender Rüttelflug. Der Turmfalke hat ein eigenes Nahrungsrevier. 2007 war er in Deutschland der Vogel des Jahres. Das Gefieder der männlichen und weiblichen Vögel unterscheidet in der Kopffärbung. Das Männchen hat einen grauen Kopf und das Weibchen einen rotbraunen Kopf. Beim Männchen zeigt der rotbraune Rücken kleine schwarze Flecken. Außerdem ist am Schwanzende eine schwarze Endbinde mit weißem Rand zu sehen, der sich vom grauen Rest des Schwanzes und des Rücken abhebt. Bei beiden Vögeln ist ein gelber Augenring zu sehen. Die Krallen sind gelb und die Krallen schwarz

Wanderfalke

Falco peregrinus

Der Wanderfalke . Drosseln und Möwen und andere Arten in der Größe müssen sich vor dem Wanderfalken in Acht nehmen. Kirchen und Türme sind seine Brutstätte. Länge war die Art stark gefährdet. Illegale Fänge uns Bitte bedrohten den Bestand. Schutzmaßnahmen und Verbot diverse Bitte ließen den Bestand wieder anwachsen. er jagt in offenen Flächen und Gewässern. Bei seinem Sturzflug nach Sichtung einer Beute stürzt er mit bis zu dreihundert km/h vom Himmel. Kleinere Vögel und Tauben gehören zu seinen Opfern. Der Wanderfalke kommt bis auf den Antarktisbereich weltweit vor. Er gehört zu den größten Falkenarten. Die Oberseite des Wanderfalken ist dunkelblaugrau ´. Die Unterseite ist dunkel quergebändert auf fast weißem Grund. Auffallend ist der typische, kräftige Bartstreif. Das Weibchen ist deutlich größer als das Männchen, was schon einmal zwanzig Zentimeter Unterschied ausmachen kann. Nur der Gerfalke und der Sakefalke (Bild) sind größer als der Wanderfalke.

 

 

 

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