Stieglitz

–  Carduelis carduelis –

Stieglitz

Stieglitz  –  weil er oft mit seinem spitzen Schnabel den Samen aus den Blüten der Distel zieht, wird er im Volksmund auch Distelfink genannt. Wie sein Name bereits verrät, gehört er zur Familie der Finken.

Der Vogel ist weit verbreitet und in seiner Art nicht gefährdet. Zu finden ist er  auf Brachflächen mit lichtem Baumbestand. Im Winter suchen die Männchen bereits geeignete Brutplätze. Die Nahrungssuche erfolgt in kleinen Paargruppen. Fremde Artgenossen die nicht zur Gruppe gehören werden verjagt. 

Auffallend ist der kurze Hals und die, für die schlanke Figur, sehr dünnen Füße. Die Gesichtsmaske, weißer Kopf mit roter Gesichtsmaske und weißen Halsstreifen mit schwarzem Nacken, bildet sich erst bei den adulten Vögeln.  Sie fehlt  bei den Jungvögeln. Die gelbe Binde an den Flügeln ist leuchtend und auffallend, der Schnabel spitz und lang. Auffallend sind auch am gegabelten Schwanz unterseitig im Ende die weißen Flecken.

Der Nestbau erfolgt in höheren Büschen und Bäumen, hierbei bevorzugt der Stieglitz Plätze von denen er noch eine gute Sicht hat.

Das Gelege besteht aus etwa fünf Eiern, die fünfzehn Tage bebrütet werden. Während dieser Zeit verläßt das Weibchen das Nest nur zu Zwecken der Nestreinigung.  Für Futter sorgt das Männchen.

Nach etwa vierzehn Tagen sind die Jungvögel in der Lage das Nest zu verlassen und nach drei bis vier Wochen beginnen sie sich selbst zu ernähren.

Distelfink

 

 

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