Frühling

Stadt Essen schützt Insekten

Die Stadt Essen will Insekten besser schützen.

– Aktionsplan für Insekten- und Artenschutz-

 Mit einem Aktionsplan will die Stadt Essen sich für den Insekten- und Vogel – Artenschutz einsetzen. Ins Boot geholt werden sollen dazu Kleingärtner, Landwirte und Naturschützer, aber auch die Bürger der Stadt. Als erste Maßnahme will die Stadt auf Grünstreifen, Schulhöfen und Kindergärten nektar- und pollenhaltige Pflanzen einsäen. Die Stadt verbietet außerdem den Einsatz von Pestiziden in Naturschutzgebieten. Aus Brachflächen sollen bunte, reichhaltige Wiesen werden. Der Verband der  Kleingärtner will gemeinsam mit dem NABU ein „Wildblumenprogramm“ auflegen Die Landwirte haben sich bereit erklärt den Einsatz von glyphosathaltigen Mitteln zurückzufahren. Die Stadt will landwirtschaftliche Flächen nur dann noch verpachten, wenn der Pächter auf derartige Mittel verzichtet, zumal sie selbst , nach Angaben des Umweltamtes, bereits seit Jahren kein Glyphosat mehr einsetzt. Aus Brachflächen sollen bunte, reichhaltige Wiesen werden. Auf Antrag von SPD, CDU und Grünen soll der Aktionsplan noch ausgeweitet werden. So sollen Nesthabitate für Wildbienen und Hummeln angelegt werden.