Sperber

Accipiter nisus

Sperber

Sperber  –  Männchen und Weibchen unterscheiden sich in der  Größe.  Das Männchen ist bedeutend kleiner als das Weibchen. Der Sperber jagt seine Beute durch Überraschungsangriffe, da er nicht in der Lage ist ein Opfer lange zu verfolgen. Hierzu nutzt er die Deckung von Büschen und Bäumen.

Das Männchen wird in der Jägersprache Sprinz genannt, während die anderen männlichen Greifvögel Terzel benannt werden. Sperber sind dem Wald verbunden, kommen aber mittlerweile auch in Parkanlagen vor.

Das Aussehen des Sperber

Nach einem Verbot des Insektizides DDT ist der Bestand wieder angewachsen. Mit einer Körperlänge von 40 cm (Weibchen – Männchen etwa 33 cm) und einer Flügelspannweite von rund 80 cm (Männchen 65cm) ist der Vogel etwas Größer als eine Turmfalke. Die Unterseite des Männchen ist weiß und quer gebändert. Das weniger farbenfrohe Weibchen hat eine orange Unterseite. Die Oberseite ist beim Männchen graublau (Weibchen schieferbraun) und am Hals befindet sich eine feine senkrechte Strichelung.

Die Augenfarbe des männlichen Sperbers ist orange, die des weiblichen Tieres dunkelgelb. Der Sperber lebt monogam. Wie auch beim Habicht besteht der Balzflug aus kreisendem Flug mit anschließendem Sturzflug zum Nest.

Bei der Paarbildung und später der Fütterung der Brut übergibt das Männchen die Beute auf einem Übergabeplatz in der Nähe des Nestes an das Weibchen. Diese Übergabeplätze sind durch Federn und Reste oft gut zu erkennen.

Die Brutzeit beträgt etwa fünf Wochen und beginnt Mitte April. Das Weibchen wird vom Männchen versorgt und die Fütterung der Jungtiere erfolgt ausschließlich durch das Weibchen. Etwa vier Wochen verbleiben die Jungen nach der Flüggewerdung noch in der Nähe des Nestes .

Nordseeinsel Borkum

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Sperber

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