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Schießbefehl auf Dani

Schießbefehl auf den Wolf „Dani“ (GW 924m) durch den Umweltminister Albrecht – Partei die „Grünen“.

Bei einer Demonstration von Nutztierhaltern und Bauern kommt es zu häßlichen, unwürdigen Szenen. Ein überdimensionaler Stoff – Wolf hängt an einem Galgen. Offen wird vom „Lynchen der Wölfe“ gesprochen. In Kommentaren zu einem Bericht über an Ortseingangsschildern hängende Wölfe in Italien, reagiert man mit „richtig, auch Kuschler sollte man so strunzdumm wie ihr seid sterben lassen !“ (Name bekannt).

Zaunkontrollen durch den NABU und einzelner Personen haben einen unzureichenden Schutz zu Tage gebracht. Zäune zeigten Lücken, oder führten keinen Strom. Die richtige Höhe war nicht gegeben. In Kommentaren klagen die Schäfer das der Zaunbau lästig ist und zuviel Arbeit sei. Auch an einer Übernahme des Herdenschutzes durch das Land besteht kein Interesse.

Der Minister untergräbt mit seinem Handeln den Naturschutz. Es werden selbst die Zahlen ignoriert, die das Umweltministerium jüngst veröffentlichte.

Im vergangenen Jahr wurden 47 Vorfälle untersucht. Dabei starben 64 sogenannte „Nutztiere“. Ohne Zweifel wurden 21 von Hunden getötet. Lediglich 4 Risse waren vom Wolf. Alle anderen Todesfälle konnten nicht bestimmt werden.

In Schleswig Holstein gibt es lediglich vier Wölfe.

Schießbefehl

Von 2010 bis 2014 gab es 70 gerissene Tiere durch Hunde und nur 5 durch den Wolf. (SHZ 2019 – shz.de/15960831).

Über die durch Hunde getöteten „Nutztiere“ gibt es nicht einmal eine Diskussion. Dafür zeigen die Hetzkampagnen der Jagd- und Bauernverbände mit Unterstützung von Politikern (Julia Klöckner) und der „BILD Zeitung“ (hier wird der Wolf nur als reißende Bestie abgebildet) Wirkung. Mit immer mehr Erfolg werden Ängste geschürt, die völlig an den Tatsachen vorbei gehen.

Schießbefehl bringt nichts

Durch das Abschießen der Wölfe wird der Bestand nicht reguliert. Ab einer gewissen Bestandszahl reguliert sich die Menge durch andere Geburtenraten selbst. Sollte es zu Problemen mit einem bestimmten Wolf kommen, soll zunächst das „Verschrecken“ als Mittel eingesetzt werden. Das wurde in SH erst gar nicht in Betracht gezogen.

Das Zusammenleben zwischen Mensch und Wolf funktioniert in anderen Ländern, mit weit größerem Wolfsbestand, ohne Probleme.
Seit einigen Jahren vertraut in Brandenburg der Schäfer Knut Kucznik seiner Herde in den Weiden und Mooren, französischen Pyrenäenberghunden an. Kuczniks 480 Schafe und 50 Ziegen grasen mitten im Wolfsland.

Es kam zu keinem Zwischenfall, weil ein Wolf im Grunde große Angst vor einem Kampf um Beute hat . Er könnte sich verletzen, was ihn wiederum für spätere Beutezüge schwächt.

Naturschutz besteht nicht aus sinnlosem Töten einer Art. So wird der Mensch zur eigentlichen „Bestie“. Das Bestreben, den besonderen Schutz des Wolfes immer wieder auf verschiedene Arten aufzuweichen, muß ein Thema für den Europäischen Gerichtshof werden.

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Jagd – Jäger wollen mehr

Jagd – gar lustig ist die Jägerei… scheint gut in die Politik der Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner zu passen. Jedenfalls scheinen das Jagd- und Bauernverbände so zu sehen, da sie immer neue Forderung zur Bejagung der heimischen Tiere auf den Tisch bringen.

War es zunächst die Forderung den Schutzstatus des Wolfes aufzuweichen, um nicht nur einen einzelnen Wolf, sondern womöglich gleich ein ganzes Rudel schießen zu können, geht es jetzt dem um den Waschbären.

Jagd auf die Jungwaschbären

Jagd

Nach dem Willen der hessischen Koalitionäre soll es nun dem Jungwaschbären an den noch nicht fertig ausgebildeten Kragen gehen. Ausgerechnet die „Grünen“, gehen von ihrem ursprünglichen Standpunkt ab. Vor drei Jahren wollten sie noch die Schonzeiten, mit dem Blick auf andere Tiere, weiterentwickeln.

Heute opfern sie diesen Standpunkt um die Kompromissbereitschaft in der Koalition zu bekunden und stimmen der Aufhebung der Schonzeit für Jungwaschbären zu.

2017/2018 wurden in Hessen 28.000 Waschbären erlegt, Bundesweit 130.000

Das geht dem Jagdverband allerdings noch nicht weit genug. Dieser möchte auch für den Fuchs die Schonzeit aufheben lassen. Noch 2015 rühmten sich die „Grünen“ damit, erstmals in der Jagdverordnung eine Schonzeit für Fuchs und Waschbär während der Aufzuchtzeit der Jungen durchgesetzt zu haben.

Bundesland Hessen – Vorreiterrolle?

Das Bundesland Hessen scheint auch eine Vorreiterrolle im Bezug auf die Bejagung von anderen Tieren zu haben. So gibt es im Bundesland den erlaubten „Haustierabschuß“. Dieser erlaubt das Töten oder die Entnahme, Aneignung von Haustieren im befriedeten Bereich der vom Vermieter, Besitzer oder Pächter genutzt wird.

Geduldet wird sogar Jagdhunde an gezüchteten, lebenden Fasanen, Rebhühnern oder Füchsen ausbilden und prüfen zu lassen. Ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Es ist verboten “ … ein Tier an einem lebenden Tier auf Schärfe abzurichten und zu prüfen…“

Was gilt da noch das Grundgesetz: “ Artikel 20a GG ….der Staat schützt … die Umwelt und Tiere….“

Zurück zum Waschbär. Forschungsergebnisse zeigen das der Waschbär keine Gefahr für das ökologische System darstellt. Seine Nahrung besteht aus Regenwürmern, Insekten und Obst. Wenn er dem Menschen zu nahe kommt, liegt das in der Regel an diesem selbst, weil er das niedliche Tier ja so gerne füttern möchte und ärgert sich dann, wenn er ihn nicht mehr loswird. Ordnungsgemäße Abfallentsorgung wäre da auch noch ein Tema.

Der Wildbiologe Dr. Ulf Hohmann sagt zum Waschbären

ich kenne keinen Wissenschaftler oder Jagdexperten der ernsthaft glaubt, den Tieren mit jagdlichen Mitteln Einhalt gebieten zu können. Wir müssen uns damit abfinden, dass der Waschbär sich bei uns wohlfühlt und wir ihn nicht regulieren können. Insofern müssen wir uns mit ihm arrangieren.

Dr. Ulf Hohmann

Jagd – Fallenjagd

Waschbären werden nicht einfach nur „abgeschossen“. Man nutzt auch Lebendfallen. Einmal in so eine Falle geraten, versucht das Tier natürlich wieder herauszukommen und fügt sich dadurch Verletzungen zu, bevor er dann vom Jäger mit einem Kopfschuss getötet wird. Außerdem gibt es immer noch Totschlagfallen, eigentlich für unsere Zeit unvorstellbar. In diesen Fallen wird der Waschbär regelrecht zerquetscht. und stirbt einen qualvollen Tod.

Für mich eindeutig ein Tatbestand der Tierquälerei.

Jagd – keine Schonzeit für den Fuchs

pixabay tommileew

Was das Tema Fuchsjagd angeht, könnte sich die Ministerin ein Beispiel an Luxemburg nehmen. Dort wurde gegen den Widerstand der Verbände ein Jagdverbot durchgesetzt. Das Resümee zeigt das es zu keinen wesentlichen Problemen gekommen ist.

Im Bayerischen Nationalpark ist die Jagd auf den Fuchs seit Jahrzehnten verboten. Die im 24.000 Hektar großen Waldgebiet lebende Population an Füchsen reguliert sich selbst. Sie gebären bedeutend weniger Junge als Füchse in bejagten Gebieten, die ihren Bestand halten wollen. Das gleiche Prinzip gilt auch für den Waschbären. Bei Bejagung vermehrt er sich entsprechend mehr.

Man sieht also das eine Jagd auf Fuchs und Waschbär keinen Sinn macht. Aber die Jagdverbände werden in letzter Zeit nicht müde nach neuen Opfern zu suchen. Kaum bin ich bis hierher mit meinem Artikel gekommen, höre ich von neuen Forderungen gegen die Nilgans.

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Raubtierpolitik

Raubtierpolitik – das Schlagwort der Jägerschaft. Sie werden nicht müde die Änderung der Jagdpolitik zu fordern, um endlich den einzigen Konkurrenten zu erlegen. Der Wolf ist den Jägern ein Dorn im Auge.

Deutlich wird das in einem Bericht der „Outfox World“. Michael Lehner berichtet hier von einem Aufenthalt in Schweden, vom 31.10.2016.

In Schweden war die Jagd auf den Wolf erlaubt.

Raubtierpolitik

Im kommenden Winter 2018/2019 wird es keine so genannte Schutzjagd auf Wölfe geben. Die zuständige schwedische Behörde, „naturvårdsverket“, hat die Wolfsjagd-Lizenz für die Saison aufgehoben. Mit Hinweis auf jüngste Wolfszählungen sei kein Anlass für eine Schutzjagd mehr gegeben. entnommen : Schwedenstube.de

Zum Artikel: Es geht darum das die anfängliche Euphorie für den Wolf einer Ernüchterung der Begeisterung gefolgt ist. Er fordert eine Änderung der Raubtierpolitik

In seinem Artikel begründet er das damit, das durch die Existenz die Elchjagd beschwerlicher geworden ist. Die „Elchhunde“ haben Angst vor dem Wolf . Außerdem machen die Elche machen keinen Unterschied mehr zwischen Hund und Wolf. Sie fürchten jetzt beide Arten.

War es früher möglich den Elch sauber „anzusprechen“ und einen „gezielten Schuß“ zu setzen, weil der Elch sich zögerlich im Wind bewegte, ist das durch sein jetziges, vom Wolf geprägten Verhalten, nicht mehr möglich. Der Elch tritt gleich die Flucht an.

Die Jagd ist beschwerlich geworden weil dadurch das Interesse an der Elchjagd stark gesunken ist. Waldbauern fürchten nunmehr um die Einnahmen aus der Jagdverpachtung. Das soll durch eine Änderung der Raubtierpolitik reguliert werden.

Bereits im ersten Absatz wird behauptet es gäbe kein Rehwild und keine Biber mehr. Aber zwei Absätze weiter schreibt er das das Rehwild wieder vorhanden sei und der Bestand des Bibers soweit reduziert ist, dass man keine Drahtgitter mehr zum Schutz der Bäume anbringen müsse. Offensichtlich hat der Wolf hier sein regulierendes Werk erfolgreich verrichtet.

Raubtierpolitik wegen fehlender Einnahmen ändern

Außerdem sollte die Raubtierpolitik sich für die Entnahme des Wolfes entscheiden, weil Waldbesucher ihre Hunde nicht mehr ohne Leine in den Wald lassen.

Bei der Witterung des Wolfes traut sich sein „sauenerprobter“ Hund nicht mehr vom Auto weg. Durch die Angst des Rotwildes vor dem Wolf ist dieses bedeutend scheuer als vor dem Dasein des Wolfes. Das führt auch zu größerer Angst vor den Jagdhunden.

Das Resümee lautet also:

Abschüsse sollen erlaubt werden weil:

der Wolf die Bestände reguliert.

Der Biberbestand sich reduziert, so dass Bäume nicht mehr gesondert geschützt werden müssen (gesunder Bestand).

Das Rot und Rehwild wieder seinen natürlichen Fluchtinstinkt entwickelt.

Das Rotwild jetzt Angst vor Jagdhunden hat.

Der Bestand des Wildes reguliert ist.

Die Elchjagd schwieriger geworden ist und so Jagdpacht Einnahmen fehlen.

Hundebesitzer sich nicht trauen ihren Hund im Wald ohne Leine laufen zu lassen.

Man sieht also – alles Gründe sich über den Heimkehrer Wolf zu freuen und kein vernünftiger Grund ihn zu beschießen. Das keine Gefahr besteht das der Wolfsbestand zu groß wird, ist ja bereits an anderer Stelle begründet.

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Wolfsland

Wolfsgebiet – Julia Klöckner, ihres Zeichen Bundes Landwirtschaftsministerin, zeigt einmal mehr wie Lobbypolitik gemacht wird.

Zunächst bestätigte sie Bedenken gegen Glyphosat, um anschließend die Zulassung um drei Jahre zu verlängern. Bayer Leverkusen und Bauernverband lassen grüßen.

Nun schreien der Bauernverband und der Jagdverband (DJV) nach Lockerung des Wolfsschutzes. Der Bauernverband spricht bereis von 1000 Wölfen in Deutschland und Klöckner sieht eine Bestandsverdoppelung in 2-3 Jahren. Hier wird mit falschen Zahlen joungliert. Ist Deutschland bereits ein Wolfsgebiet ?

Hier zeigt sich schon die Unkenntnis über die Fakten in Bezug auf den Wolf. Auch die Bundesländer mit den größten Wolfbeständen, als da sind Niedersachsen, Sachsen und Brandenburg, würden gerne den Wolfschutz aufweichen.

Wolfsgebiet – Wolfsfreie Zonen?

Einige Fraktionen denken über eine „Wolffreie Zone“ nach. Alleine der Gedanke erinnert an einen Witz. Ein Tier das am Tage bis zu 70 Kilometer zurücklegt wird sich sicherlich nicht an einer Wolfsfreien Zone bremsen lassen, oder soll diese Zone lediglich eine Begründung zum Abschuß bieten?

Die Fraktion der Union befürwortet ebenfalls den Abschuß ab einer bestimmten Bestandsgröße, ohne sich auf eine Zahl festzulegen. Die Festlegung einer Größe wäre auch total unsinnig. Es wird nicht zu einer „Übervölkerung“ durch den Wolf kommen.

Im November 2018 gibt es bei uns 73 Rudel, 30 Paare und 3 Einzeltiere. Ein Rudel hat zwischen 3 und 6 Welpen. Sechs Welpen hat momentan nur ein einziges Rudel.

25 Wölfe kamen durch den Autoverkehr zu Tode, 8 wurden illegal geschossen oder auf andere Art getötet und ein Wolf starb eines natürlichen Todes. Der Vermehrung liegt ein Faktor von 1,3 – 1,5 zu Grunde. Kurzfristige Verdoppelung und die Zahl 1000 ist dem reich der Phantasie einzuordnen.

Wolfsgebiet – Jagd nicht nötig

Eine Bestandsregulierung ist völlig Unsinnig. Das regelt die Natur selbständig. Zu Beginn einer Population ist die Vermehrungsquote durch eine steile Linie gezeichnet. Diese flacht aber mit der Bestandszunahme deutlich ab und gegen Ende der Aufnahmefähigkeit reguliert sich der Bestand 1:1 im Verhältnis der Geburt von Welpen und dem Tod älterer Welpen. Die Größe eines Rudels richtet sich immer nach dem Nahrungsangebot.

Der Deutsche Jagdverband fordert bereits jetzt, wo die Population des Wolfes gerade erst begonnen hat, die Wolfsjagd frei zu geben. Vor der Wiederansiedlung des Wildtieres sahen sich die Jäger als „Raubtierersatz“ um den Bestand des Rot- und Schwarzwildes zu regulieren. Nunmehr sehen sie Luchs und Wolf als Konkurrenten an. Das alles obwohl sie selbst nie Herr der Lage bei der Bestandsregulierung geworden sind.

Ein Beschuß von Wölfen ist auch heute möglich, wenn es sich um einen „Problemwolf“ handelt. Wobei auch in diesem Fall zunächst die „Vergraulung“ vorgesehen ist und nicht gleich die Tötung des Tieres.

Es ist also Zeit mehr Informationen über dieses herrliche Raubtier zu vermitteln.

Yellowstone Nationalpark

Im Yellowstone Nationalpark wurden vor 100 Jahren die Raubtiere ausgelöscht. Die Folge war eine rasante Vermehrung der Wapiti Hirsche und der Bison Herden. Der Nationalpark wurde geradezu leergefressen. Die Vegetation ging drastisch zurück. Uferbewachsungen der Flüsse wurden von den Bisonherden zerstört. Das Leben im und am Wasser erlosch. Die Jagd auf die Herden brachte nicht den gewünschten Erfolg.

Deshalb siedelte man auf Grund der Erkenntnisse wieder vier Wölfe an. Mittlerweile gibt es wieder 100 Wölfe im Nationalpark. Die Vegetation erholt sich nach und nach und an den Flüssen gibt es den Otter und den Biber. Die Wapiti Herden werden vom Wolf bejagt. Durch die Angst vor dem Jäger halten sich die Herden nicht mehr so lange an einer Stelle auf, bis alles abgefressen ist, sondern ziehen ständig weiter. So kann die Vegetation sich erholen.

Über die Entwicklung im Yellowstone Nationalpark gibt es einen Bericht auf ARTE.

Wolfsgebiet


Wolfsgebiet – der soziale Wolf

Das Märchen vom bösen Wolf, von der Bestie, ist noch immer weit verbreitet, dabei ist der Wolf eines der vorbildlichsten „Familientiere.“ Das Rudel bildet die Familie, die aus dem Alphatier, dem Leitwolf und den 1-2 jährigen Jungwölfen sowie den Welpen besteht.

Der Leitwolf muß nicht der stärkste Wolf sein. Es ist der erfahrenste, klügste Wolf des Rudels, der für das Wohlergehen des Rudel verantwortlich ist. Jeden Morgen begrüßen sich die Tiere des Rudels liebevoll und sollte eines der jüngeren Tiere sich einmal nicht an die „Gesetze“ halten wird es vom Leitwolf zurechtgewiesen. Das so getadelte Familienmitglied zeigt durch Rückenlage und eingezogenen Schwanz seine Unterwerfung und das es verstanden hat.

Ein Wurf besteht aus 2 – 8 Welpen, je nach Größe des Nahrungsangebotes. Die ein bis 2 Jahre alten Jungwölfe helfen bei der Erziehung der Welpen. Etwa im Alter von drei Jahren verlassen einige den Familienclan um eine neues Rudel zu begründen.

Die Kommunikation unter Wölfen besteht aus dem „Jaulen“ . Hiermit zeigt eine einzelner oder eine Gruppe Wölfe an :“ hier ist unser Revier.“

Ein kurzes „Wuff“, wie wir es von unseren Hunden kennen, oder das „Knurren“ sind Warnlaute. Eine Weitere Verständigungsart geht über den Geruch. Harn und Kot sowie hormonelle Ausscheidungen gehören dazu.

Das „Markieren“ bestimmter Stellen zeigt an :“das ist mein Platz.“ Die Berührung mit der Nase, das Tasten mit den Pfoten und die Haltung der „Rute“ gehören ebenso zur Kommunukation.

Forscher fanden heraus, dass sich Wölfe sozialer gegenüber ihren Artgenossen verhalten, als der so geliebte Hund. Ein erfahrener Wolf duldet es, wenn ein Jungwolf sich an dem Futter des „Alten“ heranmacht. Selbst auf ein Knurren des Jüngren läßt er sich nicht ein. Bei einem derartigen Verhalten unter Hunden kommt es dagegen zu Streitereien. Diese sind deutlich aggressiver.

Wolfsland NRW : 20. Dezember 2018 :Ministerin Ursula Heinen-Esser: Ab heute können Maßnahmen zum Herdenschutz auch in Ostwestfalen gefördert werden.

Ein zweites ausgewiesenes Schutzgebiet ist jetzt in der Senne ausgewiesen worden. Ein weiterer Standorttreuer Wolf konnte jetzt nachgewiesen werden. Er hat die Kennung GW1044f und wird seit Juli 2018 beobachtet.

Das Wolfsgebiet Senne ist 922 km2 groß und umfasst Teile der Kreise Gütersloh, Lippe und Paderborn sowie der Stadt Bielefeld.

Quellen:Gesellschaft zum Schutz der Wölfe/NaBu/Mythos Wolf.de

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Plädoyer für den Wolf

Plädoyer für den Wolf – in Tarnstedt sorgt ein angeblicher Angriff eines Wolfs für deutschlandweite Schlagzeilen. Ein Friedhofsgärtner hat bei Zaunarbeiten eine Hand nach hinten ausgestreckt und der Wolf hat ihn dann in die Hand gebissen.

Wollte der Mann sich vom Wolf Werkzeug reichen lassen? Die Hand wurde wegen einer nur geringfügigen Verletzung beim Arzt versorgt. Ein BISS vom Wolf bewirkt nur einen Kratzer? War es eventuell nicht doch nur ein Hund der zum „Spielen“ auffordern wollte? Oder ist es eine Geschichte für die Öffentlichkeit?

Aber es soll ja in der nächsten Woche ein Ergebnis einer DNA Analyse geben, da bin ich wirklich gespannt was dabei heraus kommt.

Plädoyer

Panikmache von „Fachleuten“

Allerdings ist es traurig, dass die „Anti – Wolf – Fraktion“ sogleich mit den wildesten Theorien in die Öffentlichkeit geht. BILD schreibt vom „ersten Angriff des Wolf auf einen Menschen in Deutschland. „

Sogenannte „Fachleute“ schreiben in allen Medien Berichte über die Gefahr durch die wachsende Zahl an Wölfen.

Keiner schreibt darüber, dass der Mensch sich der Natur anpassen muß und nicht die Natur dem Menschen. Respekt vor der Natur und den Tieren ist angesagt. Genau wie der Mensch ja auch Respekt vor dem bedeutend angriffswilligerem Wildschwein hat, wenn es Frischlinge mitführt.

Plädoyer 

Deshalb ist es an der Zeit ein Plädoyer für dieses wunderbare Tier zu schreiben. Auch bei uns in NRW ist er ja wieder anzutreffen.

Ein respektvoller Umgang ist auch beim Wolf notwendig, denn er ist und bleibt ein Raubtier. Sein Beuteschema ist aber nicht der Mensch. 

Jäger sehen bereits weniger Wild in den Wäldern durch den Wolf. Ok, dann braucht ihr ja nicht mehr so viel selbst zu schießen und die Hege tritt in den Vordergrund. Bei der Treibjagd wird durch die Jägerschaft ja auch alles erledigt was angetroffen wird.

Wo bleibt die Klage der Jäger wegen des Verlustes 100.000er getöteter Rehkitze durch durch den Mähdrescher Jahr für Jahr? Oder durch getötetes Wild durch den Straßenverkehr ?

Frei laufende Hunde töten, trotz Leinenpflicht, eine große Zahl Rotwild. Etwa 50.000 Bißverletzungen am Menschen durch Hunde werden jährlich registriert.

Eine minimale Verletzung durch einen Wolf, wenn es überhaupt einer war, sorgt dagegen für die Verunglimpfung dieses Wildtieres. Übrigens ist der Wolf nicht, wie oft berichtet wird, bei uns „eingeführt“ worden, sondern er kommt dahin zurück, wo man ihn einstmals ausgerottet hat.

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Schafherde und Wolf

„Hier zerfleischt ein Wolf eine Schafherde…..“ so lautet der reißerische Titel zu einem BILD – Video über den Angriff eines Wolfs auf eine Schafherde. Er hätte sogar einen Elektrozaun übersprungen.

Nur nebenbei wird erwähnt, dass der Zaun eine Höhe von 90 cm hat. Das ist nun wirklich keine Höhe die für einen Wolf nicht zu überwinden wäre. Empfohlen ist eine Zaunhöhe von 145 cm.

Natürlich ist dann sofort wieder die Forderung zum  Abschuß des Wolfes ein Thema in der Öffentlichkeit.


Schafherde und Wolf in den Karpaten

Wie das Zusammenleben funktioniert zeigen Wolf und Schäfer in den rumänischen Karpaten. In Europas größtem Wolfsgebiet  gibt es rund 3000 Wölfe.

Der französische Naturfilmer Guillaume Maidatchevsky  zeigt in seinem Film „Ein Leben mit Wölfen“ wie das Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier funktionieren kann. Zu sehen ist diese tolle Dokumentaion auf GEO – Television

Tagsüber wandern die Schäfer mit ihren Schafherden über die  Weiten der Karpaten. Sie haben keine Schutzzäune gegen den Wolf. Ihr Erfolgsrezept sind Schutzhunde.

Schafherde
Föhr


rumänisch-karpatische Schäferhunde

Der Romanian Carpahian Shepard Dog, oder Karpaten Schäferhund begleitet die Herde und hält jeden Wolf von der Herde fern.  Eine GEO Dokumentation zeigt einen beeindruckenden Film über einen einzelnen Wolf auf seinem Zug durch die Karpaten. Das Tier sucht eine Partnerin um eine neue Familie gründen zu können. Bei der Jagd auf Nahrung wird auch ein Phänomen erzählt, von dem ich bisher nicht wußte.

Krähe und Wolf bilden auf der Wanderung durch die Natur eine bewundernswerte Zweckgemeinschaft.  Aus der Luft kann die Krähe Beute für den Wolf schon früh sichten. Sofort fliegt der Vogel zum Wolf und führt in zu seiner Jagdbeute. Auch der Wolf läßt die Krähe nicht aus dem Auge, um stets den richtigen Weg zu finden.

So findet der Wolf auch den Weg zu den Schafherden. Auch wenn er viel Geduld hat und tagelang versteckt mit der Herde mitzieht. All seine Bemühungen sind umsonst. Wegen der Hütehunde traut er sich nicht nahe genug an die Herde heran. Schäfer und Hunde haben den heimlichen Begleiter längst bemerkt und sind wachsam.

Auch wenn Schafhirte und Wolf keine Freunde sind, so weiß der Hirte aber das der Wolf für ihn eine große Rolle spielt. Ohne den Wolf wäre das ökologische System für seine Schafe gestört. Die Jagd des Wolfes auf Rehe , Hirsche und Wildschweine sorgt dafür, dass für seine Herde genug Futter bleibt. Somit ist wieder einmal nachgewiesen, dass die Natur, dieser nahezu unbegreifliche Teil der Schöpfung, in genialer Weise alles reguliert.  Es sei denn  der Mensch greift  an irgendeiner Stelle zerstörerisch in diesen  Kreislauf ein.

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Wolf

Wolfsland NRW

Wolfsland – bis vor kurzer Zeit war das Land Nordrhein Westfalen noch Wolfserwartungsland. Seit Oktober hat sich das nun geändert. In einem Wolfserwartungsland werden immer wieder einmal durchziehende Wölfe gesichtet. Diese lassen sich aber nicht in dem Gebiet nieder. Anhand von Wildkameras, Sichtungen oder Todfunden durch überfahrene Tiere, werden diese registriert.

Nunmehr hat sich aber eine Wölfin im Kreis Wesel sesshaft gemacht. Die Nachweise dazu werden aus Rissen per DNA Analyse festgestellt.  Das Tier hält sich nun schon längere Zeit im Raum Schermbeck auf. Durch die Wölfin, mit dem unspektakulären Namen GW 954 f , was soviel bedeutet wie „German Wolf 954 feminal (weiblich)“, ist NRW nun zum Wolfsland ernannt worden. Die Wölfin konnte eindeutig einem Rudel in  Niedersachsen zugeordnet werden.

Wolfsland

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen

Das erste durch das LANUV  ausgewiesene „Wolfsgebiet“ befindet sich jetzt am Niederrhein und liegt zwischen  Autobahnen und dem Rhein.  Vom Kreis Wesel über Kleve, Borken, Recklinghausen bis zur Stadtgrenze Oberhausen. Wölfe ziehen innerhalb ihrer Reviere täglich bis zu 70 Kilometer umher.

Ab sofort steht ein Wolfsportal zur Verfügung in dem man täglich aktualisierte Informationen zum Thema Wolf im Wolfsland NRW finden kann: www.wolf.nrw

Der Wolf ist streng geschützt und es besteht kein Anlass sich vor ihm zu fürchten, da er äußerst scheu ist. Sucht man den Wolf auf einer Liste der gefährlichsten Tiere der Welt, wird man ihn vergeblich suchen.

die gefährlichsten Tiere der Welt

Das gefährlichste Tier auf Platz 1 von 20 Plätzen ist der Mensch, der für mehr als eine halbe Millionen Tote im Jahr durch Kriege usw verantwortlich zeichnet.

Auf Platz 2 rangiert mit 725.000 Toten die Mücke, ihr folgt auf dem 3. Platz die Schlange mit 50.000 bis 100.000 Opfern.

Platz 4 , das wird viele überraschen, geht an den Haushund , ihm fallen 186 Tote zu und die Zahl steigert sich durch streunende Hunde auf insgesamt 25.000 im Jahr.

Die Tsetsefliege belegt mit 10.000 Menschen den Platz 5 und auf Platz 6 steht durch die Übertagung von Krankheiten die Raubwanze.

Platz 7 – der Skorpion 5000 Opfer, Platz 8 Bandwurm 2000 Tote, Platz 9 Krokodil 1000 Menschen und auf Platz 10 durch Tottrampeln von 500 Neugierigen , der  Elefant.

Die Plätze 11Qualle -150 , 12 – durch Auffahrunfälle mit dem Tier – der Hirsch, Platz 13, 100 Tote durch einen Tigerangriff, 14 – 53 Todesopfer durch Bienen und Platz 15 etwa 50 Opfer durch Spinnen , Platz 16 -30 Tote durch Ameisen.  Durch die Tritte einer Kuh verstarben 25 , was sie auf Platz 17 bringt und durch Rodeounfälle steht das Pferd mit 20 Verunfallten auf 18. – Platz 19 belegt der Leopard mit 15 Toten und der so gefürchtete Hai steht mit lediglich 10 Toten auf Platz 20.

Das alles sind Jahreszahlen. da findet man den Wolf nicht. Für den Wolf steht in den letzen 50 Jahren die Zahl 9, davon vielen allerdings 5 Menschen einem Wolf zum Opfer der von der heute als ausgerottet geltenden Tollwut befallen ware. Die verbleibenden 4 Toten wurden von Wölfen getötet, die der Mensch zuvor durch anfüttern usw. an sich gewöhnen wollte, die also die Scheu vor ihm verloren haben.

Wolfsland


Verhalten bei der Begegnung mit dem Wolf im Wolfsland NRW

Auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist das man im Wald einem Wolf begegnet, gibt es Verhaltensregeln die hilfreich sind. Der Wolf bemerkt den Menschen sehr früh und entfernt sich in der Regel, weil er sehr scheu ist.

Bei einer Begegnung ruhig stehen bleiben und den Wolf ansehen. So hat er die Möglichkeit sich zurückzuziehen.

Auf keinen Fall anlocken oder gar füttern wollen.

Sollte er sich nicht fortbewegen, laut sprechen oder in die Hände klatschen, dabei langsam rückwärts gehen und mehr Distanz schaffen. 

Außerdem kann man sich durch Heben der Arme größer machen und ihn anschreien. Sollte man einmal mehreren Wölfen begegnen, handelt es sich meist um neugierige Jungtiere, für die die gleichen Regeln gelten. Wie gesagt ist eine Begegnung aber äußerst unwahrscheinlich, da trifft man wohl eher einmal auf eine Rotte Wildschweine.

Freuen wir uns über den Heimkehrer

Wir können uns über den Neuankömmling freuen, der ja eigentlich ein Heimkehrer ist. Vor längerer Zeit wurde er  vom Menschen hier ausgerottet, weil er den Bauern und Viehhirten zu viel Schaden zufügte.

Heute stehen den Bauern und Schafzüchtern durch die Einordnung in „Wolfsland“ staatliche Unterstützung zur Verfügung. Zum Beispiel bei der Einzäunung  oder der Anschaffung von Schutzhunden. Außerdem gibt es Entschädigung zu 100 Prozent bei Verlust, Tierarztkosten oder Medikamenten.

Zur Zeit gibt es nur einen ansässigen Wolf in der Region. Es wäre erfreulich wenn es zu einem Treffen mit einem Partner kommen würde um ein Rudel bilden zu können. Aber bereits jetzt fordern Bauern und Jagdverbände den Wolf  in die Liste jagdbarer Arten aufzunehmen.

Nachtrag 03.01.2019 :
Wolfsland NRW : 20. Dezember 2018 : Ministerin Ursula Heinen-Esser: Ab heute können Maßnahmen zum Herdenschutz auch in Ostwestfalen gefördert werden.
Ein zweites ausgewiesenes Schutzgebiet ist jetzt in der Senne ausgewiesen worden. Ein weiterer standorttreuer Wolf konnte jetzt nachgewiesen werden. Er hat die Kennung GW1044f und wird seit Juli 2018 beobachtet.

Das Wolfsgebiet Senne ist 922 km2 groß und umfasst Teile der Kreise Gütersloh, Lippe und Paderborn sowie der Stadt Bielefeld.

 

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Wolf

Der Wolf – das unbekannte Wesen

der Wolf – die Rückkehr

Wolf siedelt sich wieder an

Wolf – bei der Erwähnung seines Namen fallen gleich viele Märchen und Mythen ein, die  sich um das geheimnisvolle Tier ranken  . Nun, da er vermehrt wieder in unseren Regionen gesichtet wird, müssen wir uns mehr mit ihm auseinandersetzen.

Während die Einen sich freuen, dass dieses Tier wieder in den heimischen Wäldern zu finden ist, haben andere Angst um ihr Vieh und Angst vor dem Raubtier Wolf.

Wolf

 

 

 

 

 

Der Einsame

Der einsame Wolf – ihn gibt es eigentlich nicht. Einzig der junge Wolf auf der Suche nach einem Rudel ist alleine anzutreffen. Es dauert aber meist nicht lange bis er in einer neuen Familie aufgenommen wird. Der junge Wolf gibt dem Rudel neue Kraft und sorgt für erfolgreichere Jagden. Der Leitwolf erhält Konkurrenz in der Führung des Rudels. Wölfe zeichnen sich durch ein starkes Sozialverhalten aus.

soziales Verhalten

Kranke und alte Tiere werden vom Rudel mit versorgt, das geht so weit, das das Fressen vorgekaut wird, damit die Alten es aufnehmen können. Der Wolf benötigt ausgedehnte Wälder. Am Verhalten des Wildes kann man bereits feststellen ob der Wolf eine Region erreicht hat, ohne ihn zu Gesicht bekommen zu haben.

So berichtet Deutschlands bekanntester Förster Peter Wohlleben das sich das Reh und Hirschwild bei der Anwesenheit eines Wolfrudels hauptsächlich auf Freiflächen und Lichtungen aufhält, weil es als Hauptbeutetier des Wolfes den Feind im freien Gelände eher erkennt als im dichten Wald. Hier ist es der Hatz des Wolfes unterlegen ist. 

Dieses wiederum hat zur Folge, dass der Wald sich erholt. Die jungen Triebe der Bäume im Unterholz werden durch den Aufenthalt des Wildes auf den Freiflächen geschont.

regenerierter Wald

Das Wachstum des Waldes wird positiv verändert. Der regenerierte Wald wiederum hält durch das entstehende neue Wurzelwerk und Totholz das Wasser der Bäche vor dem tiefen Einsickern des Wassers in den Boden ab. Der Biber kann sich wieder ansiedeln und Dämme bauen, andere Arten leben auf. Derartige Beobachtungen machten Forscher in den USA im Yellowstone Nationalpark. Ein russisches Sprichwort lautet :“ Wo der Wolf hingeht, wächst der Wald.“

Ist der Wolf nun eine Gefahr für unser Wild und unser Vieh? Bei der großen Anzahl an Reh ,Hirsch und Großwild in Deutschland ( 50 – 70 Rehe – Hirsche – Großwild pro Quadratkilometer) ,  besteht für diese Arten keine Gefahr. Der Wolf benötigt für seine Jagd Reviergrößen von mehreren hundert Quadratkilometern. In einem kleinen Revier würde er schon bald alle Beutetiere verjagt haben.

Peter Wohlleben berichtet von lediglich einer Rasse, die der Wolf in der Lausitz ausgerottet hat. Hierbei handelte es sich um das,  vom Menschen eingesetzte, Muffelschaf das eigentlich ein Hochgebirgstier ist und in der Ebene nicht überlebensfähig ist.

Kotproben des Wolfes ergaben das 99,3 Prozent seiner Beute aus Wildtieren besteht. Nicht einmal jede Hundertste Probe stammte von einem Weidetier. Diese entsprechen eigentlich nicht seinem Geschmack. Außerdem erhalten Geschädigte großzügige Entschädigungen vom Staat und Unterstützung bei Schutzmaßnahmen. Ein Ernteverlust in manchen Jahren von dreißig Prozent durch Mäuse wird als unveränderbar hingenommen.

Ein Keiler erreicht ein Gewicht von etwa 150 Kilo und wäre ohne weiteres in der Lage einen Menschen anzugreifen, allerdings passen wir bei ihm und eben auch beim Wolf nicht in sein Beuteschema, weshalb es auch so gut wie nie zu einem Angriff kommt.

15 Jagdunfälle im Jahr halten auch nicht vom Waldbesuch ab. Wohlleben empfiehlt daher eine Kamera dabei zu haben, um bei Sichtung eines Wolfes ein gutes Bild zu schießen, danach soll man sich bemerkbar machen und der Wolf wird sich trollen.

Wolf

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