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Rudolph – die Kündigung?

Rudolph – das wohl weltweit bekannteste Rentier, hat offensichtlich die rote Nase voll und will seinem Arbeitgeber, dem Weihnachtsmann, kündigen.

Rudolph
pixabay ArtsyBee

Wie wir aus verlässlichen Himmelskreisen, hier in Persona des Herrn K. Ruprecht, Assistent des Weihnachtsmannes, erfahren konnten, liegt das Kündigungsschreiben bereits vor.

Laut Herrn Ruprecht reagiert Rudolph auf Umstände aus seinem Tätigkeitsbereich. In vielfacher Hinsicht macht er gerade jenen Vorwürfe, denen er Jahr für Jahr mit Geschenken viel Freude bereitete – dem Menschen.

Wegen der unerfüllten Forderungen aus Himmelskreisen, etwas gegen die Erderwärmung zu unternehmen, hat Herr Rudolph, bedingt durch die ausbleibenden Schneefälle, immer mehr Probleme mit seinem Transportmittel. Selbst der Weihnachtsmann hat schon in Erwägung gezogen einen Antrag auf angemessene Arbeitskleidung zu stellen.

Einem Antrag bei der HBfR – der himmlischen Behörde für Rentierfragen – auf ein Gefährt mit vier Rädern, wurde bisher stets aus humanitären Gründen die Annahme verweigert. Der schneefreie Boden ist aber für die Schlittenkufen äußerst schädlich und es kommt immer öfter zu einem Kufenwechsel. Das treibt natürlich auch die Transportkosten in die Höhe.

Schon die Anreise zur Erde wird, wie es ach der Weihnachtsmann bestätigt, zur Qual. Die Reise durch die immer dichter werdenden CO2 und Methangasschichten bewirken bei beiden Beteiligten oft einen starken Hustenreiz und schlägt sich auf die Atemwege nieder.

Ein weiterer Anlass für das Kündigungsschreiben ist die unerfüllte Bitte an die irdischen Umwelt- und Landwirtschaftsminister das Besprühen der Bäume mit Pestiziden zu verbieten.

Bei der Geschenkablage unter die festlich geschmückten, aber zu 70 Prozent mit Pestiziden belasteten Tannenbäume, kommen Rudolph furchtbare Gedanken. So glaubt er durch das Einatmen der Gifte unter Umständen nicht mehr in der Lage zu sein für den Nachwuchs im Jugend-Rentierlager sorgen zu können.

Noch hat der Weihnachtsmann das Kündigungsschreiben des Herrn Rudolph nicht angenommen. Er appelliert gerade zum diesjährigen Weihnachtsfest noch einmal an alle Menschen, sich um die Belange für sich und seine Mitarbeiter einzusetzen.

Auch im Sinne der Kinder dieser Erde, die auch in Zukunft den Weihnachtsmann mit seinem Rentier Rudolph mit Freude erwarten wollen. Eventuell kann er Rudolph ja noch einmal Überreden seine Kündigung zurück zu ziehen.

Insofern wünschen wir allen Menschen auf Erden ein frohes Weihnachtsfest.

GfhA – Gewerkschaft für himmlische Angelegenheiten

Weihnachtsbaum, voll Gift sind deine Blätter…

Weihnachtsbaum – wer seine Schwiegermutter loswerden will, kauft ihr zu Weihnachten einen Tannenbaum – aus einem Baumarkt in Gmünden. 

Was sich wie der Beginn eines Kriminalromanes liest, lässt erahnen das mit dem Baum etwas nicht stimmt.  Von 17 getesteten Weihnachtsbäumen hat der NaBu in und auf den Nadeln von 13 Tannen Pestizide festgestellt.

In  Gmünden befand sich an einem Baum sogar das Gift Parathion-Ethyl, auch bekannt als E 605, das im Volksmund den Beinamen „Schwiegermuttergift“ erhielt. Mit dem Gift begingen viele Menschen Suizid, oder nutzten es für einen Mordanschlag. E 605 ist seit 15 Jahren innerhalb der EU verboten.

Weihnachtsbaum
Tannenbaum – pixabay-geralt

Weihnachtsbaum – 76 Prozent mit Pestiziden belastet

Die Tester entnahmen 17 Proben aus Bäumen der verschiedensten Regionen in Deutschland. Tannen aus Plantagen, Baumärkten, Gartencentern und dem Straßenverkehr wurden untersucht.

Bei 76 Prozent, 13 von 17,  der mit Pestiziden belasteten Bäume wurden neun verschiedene Gifte gefunden. Fünf der nachgewiesenen Pestizide gelten als besonders schädliche Mittel Bei der Hälfte fand man gleich zwei Wirkstoffe je Baum, bei einem sogar drei.

Das schädlichste, in der EU zugelassene Pestizid, Lambda – Cyhalothrin , wurde an neun der getesteten Bäumen gefunden. Dieses Gift wird auf Plantagen als Insektengift genutzt.

Wer sicher gehen will, einen von Herbiziden (Unkrautvernichtung), Insektiziden (Insektengift) oder Fungiziden (Pilze,Sporn)  unbelasteten Baum für den Gabentisch zu schmücken, muß etwas tiefer in die Tasche greifen und einen Bio – Tannenbaum kaufen.

Es ist bisher nicht nachgewiesen ob die  Gifte an den Bäumen in den warmen Räumen eine Gesundheitsgefährdung darstellen. Allerdings kommt es bereits durch die Behandlung der Tannen mit Pestiziden in der Forst- und Baumwirtschaft zur Verunreinigung des Bodens und des Grundwassers.

Einen unbehandelten Bio-Baum erkennt man am Siegel der Öko Anbauverbände Bioland, Naturland, oder Demeter. Auch die Bäume aus FSC- zertifizierten Wäldern sind ohne Gifte.

Weihnachtsbaum mit Ballen ?

Oft empfehlen Weihnachtsbaum Verkäufer einen Baum mit Ballen zu kaufen, weil man damit die Umwelt geschont und der Baum wieder eingepflanzt werden kann. Allerdings gelingt die Wiedereinpflanzung nur sehr selten. Der Ballen muß groß genug sein. Der Baum muß langsam an die Umgebung gewöhnt werden.

Der Übergang aus der Kälte in die warme Wohnung hat langsam zu erfolgen, Genauso ist es dann später wenn er wieder gepflanzt werden soll. Die Energie des Baumes ist vor dem Ausnehmen bereits heruntergefahren worden. Kommt er nun abrupt in einen beheizten Raum, ist es für ihn ein Schock. Umgekehrt ist es das Gleiche. 

Übrigens möchte ich mit diesem Artikel niemandem die Freude am Weihnachtsfest nehmen. Auch ich habe Spaß an einem schönen geschmückten Tannenbaum an den Weihnachtstagen und deshalb wünsche ich auch allen Lesern ein frohes Fest und ein gesundes neues Jahr 2019.

mit dem schönen Weihnachtslied :


Oh, Tannenbaum, oh Tannenbaum,     voll Gift sind deine Blätter.                du strahlst nicht nur zur Sommerzeit,  nein auch im Winter, wenn es schneit,

Oh, Tannenbaum, oh Tannenbaum,      voll Gift sind deine Blätter.