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Steilküste

Urlaub in Grömitz

Grömitz beherbergt bei etwa 8000 Einwohnern jährlich ca. 1,45 Millionen Urlaubsgäste. 8 Kilometer Sandstrand und eine 3,5 Kilometer lange Promenade sind die Hauptmerkmale der Stadt. Am Ende der Seebrücke mit einer Länge von 400 Metern, befindet sich eine Taucherglocke.  Hiermit kann man auf vier Meter Tiefe in die Ostsee abtauchen.   

Grömitz

Promenade Grömitz mit Landungsbrücke

Sehenswertes in und um Grömitz

Neben dem mondänen Leben und dem Trubel der Promenade gibt es auch den ruhigen Teil.  Mit dem Küstenhöhenweg entlang der Steilküste und dem Kurpark mit Teich und Spielplätzen. Außerdem  die Nicolaikirche, aus dem 13. Jahrhundert. Etwas abseits liegt Lensterstrand, mit dem naturbelassenen Sandstrand, und einem  Kletterpark mit 60 Kletterstationen sowie einem 14 Meter hohen Aussichtsturm. Hier nun mein Bericht von der einwöchigen Reise :

Grömitz

Lensterstrand

13. Mai bis 20. Mai 2018

Wir starteten um 8:00 Uhr in Essen. Das Wetter weckte bereits die Vorfreude auf die bevorstehenden Urlaubstage. Obgleich  die beiden Staustellen zwischen Hamburg und Lübeck, uns eineinhalb Stunden kosteten. In Grömitz angekommen holen wir uns im Büro der Ferienvermietung Albers unsere Schlüssel für die Wohnungen in der Golfresidenz Grömitz ab. Die Werbung im Internet für diese Unterkünfte hatte nicht zuviel versprochen. Modern und hell eingerichtet, mit einer großen Terrasse. Die Einrichtung perfekt. Hier fanden wir eine der schönsten Ferienwohnungen unserer bisherigen Urlaube.

Grömitz

Golfresidenz

Ortsmitte Grömitz

Nachdem das Gepäck verstaut war, unternahmen wir einen Bummel zur Ortsmitte. Die Fahrt hatte durstig gemacht und wir setzten uns in den Aussenbereich von „Bruno‘ s Klönschnack“ wo wir einige Gläser „Königs Pils“ zu uns nahmen. Zurück im Resort gab es dann noch Rotwein und Kümmerling, was für einen „kummervollen“ Kopf am nächsten Morgen sorgte. Ein ausgiebiger Spaziergang zur nördlichen Promenade sorgte da aber schnell für Abhilfe.

Grömitz

Promenade

einfach Lecker

Am „Falkenthal Seafood Restaurant“ gibt es auch Fischbrötchen „to go“. Wir promenieren am „Fischhus“ und am „Strandtreff“ vorbei. In der Ortsmitte treffen wir dann, wie verabredet auf Brigitte und Hans. Gemeinsam gehen wir zur „Seefahrtsklause“, schliesslich wird es Zeit für die erste Fischmahlzeit.  Ruth’s Dorschfilet und mein Wolfsbarsch waren sehr gut, auch wenn nach meinem Geschmack der Wolfsbarsch etwas zu „fleischig“ ist. Ich ziehe doch einen saftigeren, zarteren Fisch vor. Allerdings liegt das ja nicht am Restaurant, denn die Zubereitungen sind hervorragend.  Am Abend unternehmen Ruth und ich noch eine  Runde durch den kleinen Wald an der Unterkunft.

Grömitz

Steilküste

Der fallende Schirm

Auch am nächsten Tag haben wir wieder herrlichen Sonnenschein. Ohne Sonnenschirm kann man nicht lange auf der Terrasse sitzen, da man sonst in Gefahr läuft einen heftigen Sonnenbrand zu bekommen. Eine steife Brise weht vom Meer herüber und löst auf dem Balkon der Dachwohnung über uns den Sonnenschirm aus der Verankerung.

Nun hängt dieser auf der Dachkante. Offensichtlich sind die Bewohner nicht im Haus weshalb nur wenige Minuten später der Schirm mit viel Getöse auf der Terrasse von Brigitte und Hans landet. Ihre Wohnung befindet sich gleich neben unserer. 

ja wo ist er denn ?

Die Terrassen beider Unterkünfte haben eine Verbindung und so nehme ich den Schirm und lege ihn in der Parterre vor die Eingangstür. So habe  ich es mit der Ferienvermittlung Albers telefonisch vereinbart. Gegen Abend kommt dann auch die Anfrage von „oben“,  ob wir ihren Sonnenschirm gesehen hätten. Da Brigitte zuvor noch an der Stelle wo der Schirm landete in der Sonne gelegen hat, sind wir froh das nichts weiter passiert ist.

Grömitz

Steilküste

Promenade

Eine ausgiebige Begehung der Promenade vom nördlichen Ende bis zum Yachthafen steht auf dem Programm des nächsten Tages. Die Stärkung erfolgt in Form eines leckeren Fischbrötchens. Der Landungssteg mit der Taucherglocke ist an diesem Tag wegen Bauarbeiten gesperrt. Wir sind überrascht über die Größe des Yachthafen. Yachten in nahezu allen Größen und Klassen sind hier zu sehen.

Grömitz

Steilküste

Jede Menge Vögel

Der Blick von unserer Terrasse zum Wald führt den Betrachter über einen Wall der mit den verschiedensten Hecken und Pflanzen bestückt ist. Ein Paradies für viele Vogelarten wie der Heckenbraunelle, der Dorngrasmücke und Meisen. An jedem Morgen werden wir durch den vielstimmigen Gesang der Singvögel geweckt. Täglich ziehen ganze Scharen Saatkrähen ihre Kreise. Zur anderen Hausseite befindet sich ein kleines Feuchtgebiet, wo wir ein Grauganspaar mit dem Nachwuchs entdecken.

Grömitz

Austernfischer

Noch einmal die Promenade

Die Promenade ist immer wieder ein schöner Weg zum Bummeln, beobachten und geniessen. Es ist schon toll wenn man die verschiedensten Leute betrachtet, wie die einen sich zum Bummeln schick machen, andere locker, leger gekleidet auftreten  und wieder andere stolz ihre Bäuche präsentieren. Ein Treffpunkt den wir mit Brigitte und Hans ausmachten, weil Brigitte wegen ihrer Hüft OP vor kurzer Zeit noch nicht so gut zu Fuß unterwegs ist, wurde der „Pferdestall“, ein reines Bierlokal wie auch Brunos Klönschnack. Beide Lokale sind „Raucherkneipen“ die in Schleswig Holstein, im Gegensatz zu NRW, noch erlaubt sind.

Grömitz

Badekarren

Kloster Cismar

Bei herrlichem Sonnenschein führt unsere Wanderung zunächst über Feldwege, die durch Baumbestand schönen Halbschatten bieten. Es folgt ein Abschnitt wo man der Sonne ausgesetzt ist und es ist ratsam eine Kopfbedeckung zu tragen. Im Anschluß folgt eine Allee mit alten Eichen und schließlich geht es am Waldrand entlang und einen kurzen Anstieg empor zum Kloster Cismar.

Grömitz

Kloster Cafe

Das Cafe

Wir löschen unseren Durst in einem kleinen Cafe am Kloster, das früher einmal das Refektorium  war (Refektorium – Speisesaal der Mönche). Eine Urkunde erklärt, dass das Cafe zu einem der schönsten Cafes Deutschlands gehört. Die ausgestellten Torten sprechen sehr dafür, allerdings ist es uns um 11:30 für Kuchen dann doch noch zu früh um bereits so etwas herzhaftes zu uns zu nehmen.

Grömitz

Kunstgewerbe

Abtei

Das 1245 von Benediktinermönchen gegründete Kloster ist heute ein Kulturzentrum mit Museum und Ausstellungen. die Abtei ist die Größte in Ostholstein und wegen ihres schönen Altarraums bekannt. Heute ist es eine evangelische Kirche. Schließlich machen wir uns auf den knapp 6 Kilometer langen Rückweg. Unsere WanderApp bescheinigt uns später einen neuen Schrittrekord erreicht zu haben.

Grömitz

Kloster Kirche

Lensterstrand
Der erste Abschnitt ist der gleiche Weg wie bei der Wanderung zum Kloster Cismar. Nach Erreichen der Campingplätze biegen wir allerdings nach rechts ab und erreichen schließlich den Strandabschnitt „Lensterstrand“. Ein beliebtes Ziel für Familien mit Kindern. Hier gibt es einen Kletterpark und einen Aussichtsturm mit einer langen Rutsche. Der Strand ist nicht durch Strandkörbe verstellt. Man kann am Wasser entlang Richtung Grömitz laufen oder benutzt die Wege am Deich, die schließlich wieder in die Strandpromenade Grömitz übergehen.

Grömitz

am Strand

Hausrotschwanz

Kurz vor erreichen der Region am Hundestrand entdecke ich ein Hausrotschwanzpärchen und freue mich vor allem über das farbenprächtige Männchen mit der rostorangen Oberschwanzdecke. Auch Stare tummeln sich hier am Deich. Am Abend gehen wir zum „Griechen“ und kehren anschließend bei Bruno ein.

Grömitz

Sonnenaufgang

vor dem Abschied

Den vorletzten Tag beginnen wir mit einem kurzen Einkauf beim Discounter. Von dort aus fahren wir dann zum mittleren Strandabschnitt, wo wir das Auto abstellen. Die Promenade ist wieder gut besucht, was ja auch am Freitag vor Pfingsten zu erwarten ist. Wir genehmigen uns ausnahmsweise einmal keinen Fisch, sondern eine deftige Currywurst mit Pommes. Nach einer Stunde des Flanierens, mit kleineren Pausen auf einer der zahlreichen vorhandenen Bänke,  beschließen wir tanken zu fahren um danach die Bauernscheune in Cismar aufzusuchen. Von dort geht es dann noch einmal zum Kloster um es Brigitte und Hans zu zeigen. Wir erinnern uns natürlich sofort an den Kuchen und kaufen für den Nachmittag zu Hause ein. Es stimmt, der Stachelbeerkuchen ist fantastisch, allerdings fehlt dem Käsekuchen ein bisschen der „Biss“. Der Tag klingt dann langsam auf der Terrassen relaxend aus.

Grömitz

Uferschwalben

Steilküste 

Der letzte Tag unserer Grömitz Reise ist angebrochen. Der Himmel ist um 06:30 Uhr noch bedeckt. Durch die geöffnete Terrassentür klingt der vielstimmige Chor der Singvögel, es ist als ob jede Art die andere übertönen will. Als eindeutige Sieger gehen Singdrossel und Amsel hervor, unmittelbar gefolgt von der Kohlmeise. Sanft klingt dagegen der weiter entfernte Ruf des Kuckuck.

Grömitz

Lensterstrand

Wir sehen uns den Markt in Grömitz an. Dort ist auch das Hotel Gosch , von welchem unsere Bekannten und Verwandten so begeistert waren. Unmittelbar am Markt gelegen und an der Abzweigung der Haupt – und Fußgängerstraße ist es hier Recht lebhaft. Der Vorteil ist eine zentrale Lage, aber die Entfernung zum Strand beträgt auch knapp einen Kilometer. Gegenüber liegt die Nikolai Kirche und der Kurpark. Wir gehen nun in Richtung Yachthafen, vorbei an den Stellplätzen für Wohnmobile. Dann geht es auf einen Fußgänger- und Radweg, der hinauf führt zum Küstenwald.

Küste

Wir befinden uns nun etwa 20 Meter oberhalb der Küste. Schroff fällt der Hang der zur Küste  hinab, gleichermaßen wie abgeschnitten. In die lehmigen Wänden haben Küstenschwalben ihre Höhlen gegraben und ganze Scharen umschwirren die Nester. Der Weg führt nun durch den Küstenwald und gibt immer wieder einen anderen Blick auf die Steilküste frei. Vor Bliesdorf wandern wir hinunter auf den Strand und wenden uns wieder in Richtung Grömitz. Glatte und vom Wasser rund geschliffene Steine,  säumen das Ufer. Daneben ist feinster Sandstrand. Urlauber haben an manchen Stellen kleine Steintempel aufgebaut und alte Holzpfähle zeigen interessante Gebilde.

Grömitz

Steilküste

Yachthafen

Schließlich erreichen wir wieder den Yachthafen von Grömitz, stärken uns mit einem nicht so richtig guten Bismarckbrötchen, weshalb dann an einem anderen Stand noch eine „Krakauer“ angesagt ist, und machen uns auf den Heimweg. Zunächst folgt eine Pause auf der sonnigen Terrasse und dann heißt es Koffer packen. Es war eine wunderschöne Woche mit einem Wetter das nicht zu toppen ist in einer unvergesslichen Urlaubsregion .

 

 

Auch als Film auf Youtube:

Weindorf Edesheim in der Pfalz  - die deutsche Toscana

Edesheim Pfalz

Reisebericht

die Deutsche Toskana

Edesheim Pfalz  – die deutsche Toscana Im August 2010 waren Ruth und ich bereits einmal für eine Woche hier und hatten auch ein Doppelzimmer im Weingut Boos. Hier beziehen wir seit dieser Zeit auch unseren Wein.

In diesem Jahr waren wir mit Brigitte und Hans ebenfalls im Weingut Boos einquartiert. Es hat sich einiges getan auf „unserem„ Weingut. Die Weinproben finden nun in der Scheune statt die total umgebaut wurde.  Ausgestattet mit einem Kamin und mehreren Tischen kann man sich nun auch in der Scheune aufhalten und Wein und Flammkuchen genießen. Wir bevorzugten allerdings auch während diesen Aufenthaltes den kleinen Pavillon im Hof.

Edesheim Pfalz – Geschichtliches

Edesheim Pfalz ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Edenkoben an und ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort. Das Schloss Edesheim wurde bereits vor dem Jahr 756 durch die Abtei Weissenburg erbaut. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde das Schloss dann im Jahre 1594 vollständig zerstört und musste neu errichtet werden, lediglich die Wasseranlagen aus dem 12. Jahrhundert konnten erhalten werden.

Nachdem das Schloss immer mehr an Bedeutung verlor, wurde es schließlich im Jahr 1748 abgerissen. Erst im 19. Jahrhundert wurde damit begonnen, das Schloss im zeitgemäßen Stil erneut zu errichten. Es wechselte mehrfach den Besitzer und wurde um das Jahr 2000 komplett saniert. Seitdem befindet sich in den Räumlichkeiten ein Hotel.

In Edesheim leben rund 2300 Einwohner. Geprägt ist der Ort von Winzern mit ihren herrlichen alten Winzerhöfen. Nach dem herzlichen Empfang durch Gabriele und Rainer Boos, verbunden mit zwei Gläschen Federweißen, richteten wir uns ein und machten uns danach auf den Weg in den Nachbarort Hainfeld.

Lage Hainfeld

An der herrlichen Südlichen Weinstraße gelegen bietet dieser kleine Ort viele kleine und größere Gebäude im barocken Baustil. Für Wanderer ist Hainfeld ein wunderschöner Ausgangspunkt zum Naturpark Pfälzer Wald. Darüber hinaus laden Wanderwege entlang der Weinberge zu erholsamen Spaziergängen ein. Die vielen schmalen Gassen deuten auf das alter von Hainfeld hin, das seit 1234 Jahren besteht.

Hainfeld war in der  Vergangenheit Residenz von drei Pfälzischen und einer Deutschen Weinkönigin. Wir waren auch dort um zu speisen und obwohl es bereits nach 15 Uhr war, waren alle Plätze im Gasthaus Logel reserviert oder besetzt. Durch ein wenig Glück wurde aber gerade als wir das Lokal wieder verlassen wollten ein Tisch frei und wir konnten hinein.

Das von dem freundlichen Personal servierte Essen erfüllt alle Erwartungen und wir können das Gasthaus Logel wärmstens empfehlen. Den Abend lassen wir dann im Gartenpavillon des Weingut Boos ausklingen. Da im Flur unserer Pension ein Kühlschrank mit erlesenen Weinen zu finden ist, konnten wir uns hier bedienen und wir tranken tatsächlich jeder eine Flasche Wein.

Edesheim Ort

Am Montag beschlossen wir uns den Ort  näher anzusehen. Aufgrund unseres Besuchs vor fünf Jahren konnten wir uns sozusagen als Reiseführer für Brigitte und Hans betätigen. Vorbei am ehrwürdigen Schloß, Schule und Rathaus gingen wir bis zum Weingut Anselmann. Den schönsten Biergarten der Pfalz konnten wir leider nicht zeigen, da auch dieser, wie auch die Außengastronomie bei Anselmann, zu dieser Jahreszeit bereits geschlossen war. Da hätten wir uns einen Monat früher auf den Weg begeben müssen. Um nicht umsonst den Weg gegangen zu sein machten wir es uns auf einer Bank bei Anselmann gemütlich und teilten uns eine Flasche Wein.

Das Weingut Anselmann ist Offizieller Weinpartner der „Deutschen Häuser.“ Bereits fünf mal betreute das Weingut Anselmann bei olympischen Spielen und paraolympischen Spielen die Deutschen Häuser, die Anlaufstelle für die Deutsche Olympiamannschaft sind. So auch in Sotschi 2014 und in Rio 2016.

Nach einer kurzen Pause im Quartier fuhren wir dann mit dem Auto nach Rhodt unter Rietburg. Rhodt steht in unmittelbarer Verbindung zur Rietburg, die zwischen 1200 und 1204 erbaut wurde. Zu dieser Zeit beginnt auch die Besiedelung des Ortes Rhodt. Rhodt kam um 1300 zu Württemberg und da es dort gleich mehrere Orte mit dem gleichen Ortsnamen gab, erhielt Rhodt den Zusatz “unter Rietburg“.

Weinanbau

Schon damals wurde in Rhodt Wein angebaut und zwar hauptsächlich Tarminer 1603 erwarb der Markgraf Ernst Friedrich von Baden Rhodt durch Tausch. DieBadener herrschten bis 1801 über den Ort.  Der Weinabsatz florierte und die erzielten Preise waren sehr gut. Durch den Handel mit Baden wurde Rhodt relativ reich und es wurden stattliche Winzerhäuser erbaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Rhodt ein Teil des Landes Rheinland – Pfalz.

Wir kehrten im „alten Kastanienhof“ auf der Theresienstraße ein. Es gibt eine stattliche Zahl an Straußenwirtschaften und Restaurants, die aber fast alle Montag und Dienstag Ruhetag haben. Die etwa 1100 Einwohner können hier also stets auf ihre Kosten kommen. Nach einem schönen sonnigen Tag konnten wir am Abend dann mit weiteren Gästen eine Weinprobe genießen, die Rainer Boos uns präsentierte. Ein froher  Abend in Edesheim Pfalz.

Für den Dienstag, den Tag vor unserer Abreise, hatten wir uns als Ziel Neustadt an der Weinstraße vorgenommen, welches wir vor fünf Jahren nur im Regen besichtigen konnten. Die Stadt in der Pfalz, an der Deutschen Weinstraße, ist eines der Zentren des deutschen Weinbaus und veranstaltet jährlich das Deutsche Weinlesefest mit der Wahl der Deutschen Weinkönigin.

Hambacher  Schloß

Bekannt wurde der Ort außerdem durch das im Stadtgebiet gelegene Hambacher Schloss, das 1832 Schauplatz des Hambacher Festes war Da ein kleiner Shuttlebus für die Erklimmung des Schloßhanges zur Verfügung stand, konnten wir die Schloßbesichtigung ausgeruht beginnen. Im Anschluß gelang es uns dann lange Zeit nicht ein Lokal fürs Mittagessen zu finden, bis wir schließlich in Rhodt Musik aus einer Straußenwirtschaft hörten.

Im Innenhof des Weingut Nichterlein war die Stimmung durch die beiden, mit Akkordeon und Gitarre ausgestatteten, Musiker auf dem Höhepunkt und wir fanden auch noch Platz für vier Personen. Unser Essen konnten wir dann bei volkstümlicher Musik genießen und gut gelaunt machten wir uns anschließend auf den Heimweg. Den letzten Abend ließen wir dann bei reichlich Wein und in Gesellschaft weiterer Gäste, die einen Stellplatz für ihre Wohnmobile auf dem Weingut Boos gefunden hatten, ausklingen.

Mit unserer Abfahrt am nächsten Tag endete dann auch das schöne Wetter in der Pfalz, die uns aber an allen Tagen, wenn auch bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen, mit Sonne verwöhnt hatte.

Edesheim Pfalz
Edesheim Pfalz
Edesheim Pfalz
Edesheim Pfalz
Edesheim Pfalz
Edesheim Pfalz
Edesheim Pfalz
Edesheim Pfalz
Edesheim Pfalz
Schloß Stolberg

Stolberg Harz

Stolberg und Rottleberode sind  Ortsteile der Gemeinde Südharz. In meiner Kinder und Jugendzeit verbrachte ich nahezu alle  Sommer-  und  Winterferien in dieser Gegend am Rande des Harzes. Beide Gemeinden befanden sich im Ostteil des geteilten Deutschlands, in der  DDR . Demzufolge machte ich dann auch bei den Ferienspielen der  FDJ mit.   Da fanden dann unter anderem Schnitzeljagden in den Wäldern und Höhen des „alten Stolberg“, oder auf dem „Kreiselsberg“ statt.

 

Stolberg

Im Freibad des „Teichs“ in Rottleberode gingen wir schwimmen und auf dem „Teich“, der eigentlich ein See ist, tauchten wir nach Muscheln, während wir  Im  Winter  auf dem gefrorenen Wasser Schlittschuh liefen. In den Sommermonaten fingen wir in der Tyra die Forellen mit der Hand.

Stolberg
Üben auf dem Hof
Stolberg
Baden im Teich

Am frühen Morgen und häufiger noch im Laufe des Tages hörte man das Bimmeln der Dampflok, die die Waggons mit den Urlaubern von Berga Kelbra nach Stolberg brachte.

Stolberg

In Stolberg verbrachten wir unsere Zeit im Waldbad. Dieses Naturbad wurde aus dem kühlen Gebirgsbach gespeist, weshalb das Wasser auch immer eisig kalt war.  Oft sind  wir durch den  Wald empor aufs „Hainfeld“ gelaufen , von wo man einen herrlichen  Blick über die Höhenzüge des Harzes genießen kann. Oberhalb des Harzstädtchens Stolberg befindet sich auch noch heute das Josephskreuz“.

Stolberg
Josephskreuz

Josephskreuz – der kleine Eifelturm

Der Aussichtsturm auf dem „Auerberg“ wurde im Auftrag des Fürsten von Stolberg durch  den  Architekten Schinkel aus Holz erbaut.

1880 brannte er  nach einem Gewitter ab und wurde dann nach dem Vorbild des Eiffelturms aus Stahl neu erbaut. Er wiegt 125 Tonnen und hat die Form eines vierzählig drehsymetrischen Doppelkreuzes.

Bei klarer Sicht kann man, sofern man die zweihundert Stufen erklommen hat, einen Blick zum Brocken erhaschen.

Stolberger Geschichte

Stolberg
Fachwerkstadt

Heute hat Stolberg etwa 1400 Einwohner. Aus der ehemaligen Bergmannssiedlung,  wo Eisen, Kupfer und Zinn gefördert wurde ist heute eine der schönsten Fachwerkorte der BRD geworden.

Stolberg
Schloß Stolberg


Das einst baufällige Schloß mit seinen Gebäuden wurde von der Denkmalbehörde übernommen und wird zur Zeit aufwendig restauriert.
Viele Teile des Schloß Stolberg sind bereits fertig und zu besichtigen, auch Außengastronomie ist bereits wieder vorhanden.

Stolberg
 Schloß Stolberg

Hotels und gut geführte Ferienwohnungen laden den Urlauber zum Verweilen ein. Die ehemalige Residenz der Grafen zu Stolberg und Heimatstadt des Reformators Thomas Münzer bietet eine gute Gastronomie und am Ortseingang ein modernes Hallen-und Erlebnisbad. Mir hat allerdings das einstige Waldbad mehr Freude bereitet und es wäre sicher eine Attraktion dieses, vielleicht in Verbindung mit einer Ferienanlage wieder zu aktivieren.

Stolberg
Rathaus
Stolberg
Sonjas Kaffeestube

ein „Schierker“ in der Harzstube

Nach unsererAnkunft haben wir es uns zur Tradition gemacht zuerst in der „Harzstube“ einfrischendes Pils und einen Schierker Feuerstein zu genießen.

Museum

alte Münze in der Rittergasse.
Eine Sammlung unglaublicher Art. Jede Münze birgt ein Geheimnis. 

kleines Bürgerhaus 
Eines der ältesten Häuser Stolbergs wurde seit den 1930er Jahren als Heimatmuseum des Ortes genutzt.

Familienfeiern im Bürgergarten oder im Gasthof Kupfer . Zu empfehlen ist auch ein Besuch in Sonja`s Kaffeestube und das FRIWI Kaffee .

Stolberg
Terrasse unserer Ferienwohnung in Stolberg

In der Rittergasse haben vor einem Jahr engagierte Bürger den Festplatz am Ende der Rittergasse wieder auf Vordermann gebracht. 

Harz und Thüringer Wald

Als Ausgangspunkt für Wanderungen oder Ausflüge in den Harz ist Stolberg ideal gelegen. Zum Beispiel Thale, mit dem Hexentanzplatz und dem Bodetal oder die Rappbodetalsperre sind einen Besuch wert. Touren in den nahegelegen Thüringer Wald, zum Kyffhäuser und zum Panorama-Museum bieten sich an. Hierbei handelt es sich um das 1989 eröffnete Panorama Museum in Bad Frankenhausen . Dieses wurde zum Jubiläum der DDR eröffnet und enthält das größte Monumental-Rundgemälde Deutschlands. Gezeigt wird die Menschheitsgeschichte und die Zeit der  Bauernkriege.

Stolberg
Kyffhäuser Denkmal
Stolberg
Höhlenbesuch

In Rottleberode, früher durch das Gipswerk geprägt und heute auch touristisch durchaus interessant. lohnt ein Besuch der „Heimkehle“.

Die Schauhöhle diente im zweiten Weltkrieg als unterirdischer Rüstungsbetrieb für die Herstellung von Zubehör für die JU88 die in Dessau von den Junkerswerken hergestellt wurde. Baustätten waren der „große und der kleine Dom“.

Betrieben wurde das Werk durch Häftlinge eines Außenlagers des KZ „Mittelbau Dora“. Heute ist die Höhle Erinnerungsstätte und im großen Dom gibt es seit 1990 eine Lasershow.

Eine Fahrt in die schöne Fachwerkstadt Stolberg ist immer eine Reise wert.   Martin Luther verglich die Stadt bei einer Wanderung über den Höhenweg mit einer Taube. Ein Erlebnis ist auch die Fahrt von Ilfeld oder Nordhausen mit der Harzquerbahn zum Brocken .

Stolberg
Stolberg
auf dem Brocken

mehr Bilder vom Harz in der Fotogalerie Harz

Borkum

Borkum 2015

Borkum

Borkum  – Wir fuhren am 13. September um 08:30 Uhr von Essen ab und erreichten bei trockenem und sonnigen Wetter nach angenehmer Fahrt gegen 11:30 Uhr Emden Außenhafen. Nun hatten wir noch reichlich Zeit um auf die Fähre nach Borkum zu warten.

Wir bummelten ein wenig durch den eigentlich uninteressanten Hafen, um uns die Zeit zu vertreiben. Zwischenzeitlich fuhr dann auch schon der Katamaran nach Borkum ab.  Die Abfahrt der Fähre war pünktlich um 14:00 Uhr und wir erreichten Borkum bereits fünfzehn Minuten früher als geplant um 16:00 Uhr.

Der Weg zum Quartier war leicht zu finden, da es immer nur geradeaus ging. Lediglich unseren Parkplatz mussten wir etwas suchen, da die Skizze von Frau Janssen, unserer Vermieterin nicht so ganz exakt war. Unser Zimmer konnten wir auch nicht sofort in Besitz nehmen, da die Reinigung noch in vollem Gange war. Wir sahen das aber eher locker, weil wir ja auch Hunger hatten und etwas zu uns nehmen wollten.

der erste Eindruck

Borkum

Zunächst machten einen ersten kurzen Bummel durch die Stadt und kehrten dann im Teehaus ein, wo wir in dieser Woche noch des öfteren sein würden, da das Essen hier ganz hervorragend gewesen ist. Nun wurde es Zeit unsere Sachen in die Wohnung zu bringen. Uns stand ein Wohnzimmer mit Südterrasse, ein Schlafzimmer sowie Bad und Dusche zur Verfügung.  Außerdem gab es noch einen Keller mit Waschmaschine und Trockner, was wir aber nicht in Anspruch nahmen. Am folgenden Montag holte ich schon früh beim benachbarten Bäcker Brötchen und wir genossen unser erstes Frühstück auf der Insel. Da es nieselt machen wir einen Rundgang durch die Stadt und erledigen einige Einkäufe. Auch der Nachmittag besteht aus Erkundigungen der Ortschaft  und einem längeren Weg durch die „Greune Stee“.

“Greune Stee”

Das größte Inselwäldchen ist die “Greune Stee” (grüne Stelle). Es handelt sich hierbei um ein typisches Krüppelwäldchen. Durch die vielen hindurch führenden idyllischen Wege lädt es zu erholsamen Spaziergängen ein. Das Gebiet besteht aus teilweise sumpfigem und teilweise sehr trockenem (Dünensand) Boden. Neben den Laub-und Nadelbäumen findet man hier eine Vielzahl der in Niedersachsen heimischen Pflanzen. Die Greune Stee liegt im Süden der Insel und ist von der Wilhelmshöhe bequem über die Promenade bzw. deren Fortführung zu erreichen.

Am Dienstag folgt erneut ein Rundgang durch Borkum. Wir sehen uns das älteste Haus des Ortes an und besichtigen das Heimatmuseum.Dann fahren wir mit der Borkumer Kleinbahn zum Hafen um uns das dort vor Anker liegende Feuerschiff anzusehen. Gerade als wir am Hafen ankommen beginnt es zu regnen und der Himmel wird immer dunkler. Zufällig kommt gerade ein Bus, der wieder nach Borkum hineinfährt und so verzichten wir auf das Feuerschiff und freuen uns, den  nun einsetzenden Schauer im Bus zu erleben. Am Borkumer Bahnhof angelangt ist das Unwetter vorbei und wir gehen entlang dem Nord–und Südstrand zum Quartier.

Borkum

Da es früh am Mittwoch zunächst regnet gehen wir zum Bahnhof um die Fähre für die Rückfahrt von 16 Uhr auf 10 Uhr am Sonntag umzubuchen. Da wir leider vergessen haben Unterhemden für mich mitzunehmen, kaufen wir in Borkum noch schnell ein Unterhemd. Wegen des schlechten Wetters essen wir im Quartier und lassen den Tag verfließen.

Ostland – Borkum

Donnerstag– Nach dem Frühstück besichtigen wir einige Kirchen in Borkum und den Walfänger Friedhof und gehen dann den Küstenweg entlang Richtung Ostland. Hier begeistert eine fantastische Dünenlandschaft, die wir zu einem späteren Zeitpunkt noch besser kennenlernen werden. Dann beginnt der Regen–und er wird immer stärker. Der Schirm versagt seinen Dienst und als wir unser Quartier erreichen sind wir bis auf die Haut naß. Wir machen uns frisch und gehen zum Teehaus um wenigsten bestens zu speisen. Abends amüsieren wir uns im AIKES, einer Gaststätte in unmittelbarer Nachbarschaft. Hier waren wir auch schon am Dienstagabend.

Borkum

Am Freitag bleibt es trocken und wir beginnen eine nahezu totale Inselumrundung , durch den Ort zum Flughafen und zum Ostland und durch die schon erwähnten Dünen auf den Küstenweg zurück.Knapp vier Stunden sind wir unterwegs und wieder sind wir durchnäßt, aber heute nicht vom Regen.

Borkum

Im Dünenbüdchen nehmen wir ein Essen ein. Hier wäre es aber ratsamer gewesen von dem Kuchen zu essen der hier angeboten wird. Das „Abendbier“  im Aikes haben wir uns redlich verdient.Wie immer am letzten Tag besteht dieser aus kleineren Spaziergängen und restlichem Einkauf. Während Ruth zu packen beginnt mache ich mich noch einmal auf den Weg um die historische Damplok an der Borkumer Kleinbahn abzulichten. Am Sonntag sind wir dann um 10:00 Uhr am Hafen um auf die Verladung zu warten.Wir hatten trotz des wechselnden Wetters eine tolle Zeit auf Borkum und sind von dieser herrlichen Insel begeistert.

Bilder vom Urlaub auf Borkum 2018

verwandte Bilder:

Panorama Borkum

Nordseeinsel Borkum 2017

Nordseeinsel Borkum . Durch den Ausfall des Katamaran konnten wir bereits eine Ersatzfähre um elf Uhr ab Emden Außenhafen benutzen.  So waren wir bereits um vierzehn Uhr in unserer Ferienwohnung bei Frau Schlant in der Neue Strasse 7. Wir bezogen die Wohnung im Erdgeschoß, während Brigitte und Hans die Wohnung in der ersten Etage nutzten.

Ein Wohnzimmer, separates Schlafzimmer, Küche und Bad, sowie eine kleine Außenterrasse sollten nun für eine Woche unseren Aufenthalt auf Borkum abrunden. Die Wohnungen liegen zentral in der Nähe des Rathauses und sind voll ausgestattet.

Nordseeinsel

Nachdem das Gepäck verstaut war machten wir eine kleine Runde durch die Fußgängerzone und zum Nordstrand. Zum Essen hatte ich bereits im Vorfeld im Teehaus ab achtzehn Uhr einen Tisch für uns bestellt und es war, wie bereits bei unserem ersten Borkumaufenthalt, wieder fantastisch.

Mai – Nach dem Frühstück gehen wir zum Südstrand. Hinter der heimlichen Liebefinden wir eine freie Bank und genießen den Sonnenschein, das Strandleben und die vorbeifahrenden Schiffe. Die Eternal Ace aus dem Baujahr 2011 hat eine Tragfähigkeit von 18.418 Tonnen, ist 199,5 Meter lang und 32,2 Meter breit.

Nordseeinsel

Sie gehört zu der Gattung der Cargo Schiffe. Unter der Flagge Panamas wird sie wohl in Emden die VW`s aus dem dortigen VW Werk abholen..Die Carten Maria Scan Shipping stammt aus dem Jahr 1985, ist 85 Meter lang und 16 Meter breit. Tragfähigkeit ca 3176 Tonnen, bei einer Geschwindigkeit von 13 Knoten und fährt unter der Flagge von Barbados . Nach einiger Zeit machen wir uns auf den Weg gen Nordstrand und schließlich nehmen wir eine Mahlzeit in der Fußgängerzone ein.

Nordseeinsel

Die Frauen haben danach noch ein wenig einzukaufen und am Abend genießen wir den Rest des Tages auf der Terrasse des Hauses Donn, wie unser Domizil auch heißt.      

Mai –Ruth und ich unternehmen eine ausgedehnte Wanderung durch die „Greune Stee“. Wie entdecken eine neues Gebiet um die Kugelbake – Heute steht hier leider nur noch ein Model und ein Gedenkstein mit der Inschrift:

Nordseeinsel

Dieses Modell markiert die Stelle, an der über sieben Jahrzehnte die 18,4 m hohe Kugelbake als Tagessichtzeichen für die Schifffahrt stand. Der Abbau der Bake im Jahre 2000 symbolisiert das Ende der großen Bedeutung künstlicher Landmarken als  Orientierungspunkte für die terrestrische Navigation.

Die Greune Stee ist ein Naturschutzgebiet mit vielen Tierarten. Hier kann man mit etwas Glück die Nachtigall sehen und hören. 

Für den Nachmittag haben wir uns mit Brigitte und Hans am Fischimbiss in der Füßgängerzone verabredet. Auch hier ist das Essen schmackhaft, natürlich fehlt es an der Gemütlichkeit. Den Tag lassen wir dann wieder auf der Terrasse ausklingen.

Nordseeinsel

18. Mai – Da wir bei unserem ersten Besuch nicht auf dem Upholmhof waren, gehen wir an diesem Tag zu viert dort hin. Da es von unserer Wohnung aus nur knapp ein Kilometer bis dorthin ist, können wir den Weg gemeinsam zurücklegen. Leider war Brigitte wegen eines Fersensprons unter dem Fuß stark beeinträchtigt, aber die Strecke konnte sie noch einigermaßen bewältigen. Sie hat sich während des gesamten Urlaubs tapfer geschlagen.

Nordseeinsel

Der Upholmhof ist ein altes Scheunenlokal. Draußen ein großer überdachter Biergarten in dem an den Wochenenden Live Musik präsentiert wird. Im Restaurant hängen alte Kutschen an der Decke und es werden Fleisch und Fischgerichte angeboten. Ich hatte am darauffolgenden Tag eine sehr leckere Kohlroulade und auch meine Begleiter waren mit ihren Speisen äußerst zufrieden.

Den Rückweg unternahmen Ruth und ich entlang der Hoppweide mit dem Hoppbach. Auch hierbei handelt es sich um ein Naturschutzgebiet. Schon auf dem Weg zum Upholmhof konnte ich den Kibitz und Austernfischer fotografieren.

Ganz in der Nähe unserer Wohnungen befindet sich das Restaurant „Valentin“. Wir hatten Glück das dort noch geöffnet war und nahmen dort unser Mittagsmahl en. Der Nachmittag war dann noch einmal dem Einkauf bestimmt. Am späten Abend wollten Ruth und ich uns dann einmal Borkum im Neonlicht betrachten. Es war bereits nach 22 Uhr  und die Lokale leerten sich so nach und nach.

Nordseeinsel

 19.  Mai – Erstmals haben wir von dem Tüskendörsee gehört und beschließen eine Wanderung dort hin. Um den Tüskendörsee befinden sich die Binnenweiden. Das Gebiet steht unter Naturschutz und ist Wiesevogelland. Die Rinderhaltung auf den Weiden trägt zum Schutz der Wiesenvögel bei. Hier findet man neben dem Kibitz, den Austernfischern und der Feldlerche mit etwas Glück auch Rotschenkel, Wiesenpieper und die Uferschnepfe. Leider war mir das Glück nicht bei allen Arten hold.

Nordseeinsel

Die Vorkommen begrenzen sich auf der Insel nicht nur auf die Weiden am Tüskendörsee (der Name bdeutet „Zwischendurch“ und damit ist gemeint, dass die Insel einst zwischen Ostland und dem Rest durch Wasser getrennt war), es gibt sie auch auf der Hoppweide, benannt nach dem Hoppbach, auf den Ostweiden und im Ostland. Der Bestand der Uferschnepfe ist leider durch Beutegreifer, die es früher auf der Insel nicht gab, aber durch die Schifffahrt „importieert“  wurden, gefährdet. 

Der Rückweg führte uns dann am Ostland und Flugplatz vorbei wieder zum Upholmhof, wo wir dann im Restaurant speisten. Während des Weges konnten wir die Rohrweihe im Flug beobachten. Leider war sie für ein Foto zu weit entfernt. Umso glücklicher war ich dann einen Sperber ablichten zu können, der sich lange Zeit nicht an uns störte, oder auf etwas anderes konzentriert war. Die Wanderung ging über knapp dreizehn Kilometer und so genossen wir den Abend im Quartier bei einem Glas Wein.

Nordseeinsel


Nordseeinsel Borkum – Ostland

20. Mai – Wir hatten beschlossen mit dem Bus zum Ostland zu fahren, um Brigitte und Hans einmal die gewaltigen Dünen dort zeigen zu können. Die Haltestelle Ostland befindet sich gleich an der Gaststätte und dem Restaurant Ostland. Die Gaststätte trägt auch den Beinamen „ letzte Gaststätte vor Juist“- Dem Ostland vorgelagert befindet sich die unbewohnte Sandbank „Kachelotplate“ und die Vogelinsel Memmert, hier wohnt lediglich eine Person, nämlich der Vogelwart. Daran schließt sich dann die Insel Juist an.

Auf Juist leben rund 1700 Personen und auf Borkum 5200 Einwohner, womit wir wieder auf unserer Urlaubsinsel angekommen sind. Tiefer , feiner Sand führt hinauf auf die Dünen mit einem herrlichen Blick aufs Meer. Wie machten noch eine kleinere Runde durch das Ostland und trafen uns dann mit unseren beiden Reisebegleitern in der Gaststätte Ostland, wo ich dann eine Scholle zu mir nahm. Auch die Speisen der Anderen wurden gut angenommen.                                           

Nordseeinsel

Mai – Noch einmal geht es an den Nordstrand – den Hauptstrand der Insel. Ein Stück gehen wir die Strandpromenade in Richtung Ostland. Hier trennen wir uns. Ruth und ich gehen auf den Strand und ein Stück ins Watt. Hier sind wir den Seehundbänken dann in etwa so nah, dass ich einige Fotos versuchen kann. Das Weter will heute nicht so richtig mitspielen und wir kehren noch einmal im „Valentin“ ein.

Nordseeinsel

Da es kurz darauf wieder aufhellt beschließen Ruth und ich noch einmla eine Runde entlang den Hoppweiden – ich bin ja noch auf der Suche nach der Uferschnepfe. Aber auch heute will mir dieser Schnappschuß nicht gelingen, Dafür sehen wir auf der Weide am Bach dann zwei Fasanenhähne die  wohl einen Machtkampf um das beste Revier ausfechten wollen.

Nordseeinsel

Noch während der ersten Aufnahmen wird es wieder dunkel und bald darauf kommen die ersten Tropfen. Zunächst scheint es recht harmlos zu sein, bis dann das Donnern einsezt und der Regen dichter und dichter wird. Natürlich haben wir ausnahmsweise weder Schirm dabei, noch hat Ruth einen Knirps in ihrer Tasche und so schaffen wir es einmal wieder richtig naß zu werden, dass muss wohl einmal in jedem Urlaub so sein.… so geht wieder ein Urlaub auf unserer Lieblingsinsel Borkum vorbei. Es gilt jetzt die Koffer zu packen und die Heimreise anzutreten.

Borkum Besuch 2018

Borkum Besuch 2015

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Usedom

Usedom

Usedom ist unser Ziel in diesem Jahr.  Das Seeheilbad Bansin, eines der drei Kaiserbäder auf Usedom wird unser ständiger Sitz. Nach Ankunft beziehen wir unser Quartier in einer der Ferienwohnungen des Gastgebers „Wald am Meer“.

Usedom

Die Wohnungen bieten einen recht großen Wohnraum, mit einer gut ausgestatteten Küche im Erdgeschoß. Im Obergeschoß, zu erreichen über eine nicht zu steile Treppe, kommt man dann zum Schlafraum in welchem sich ein Doppelbett sowie eine zusätzliche Liege befindet. Ebenfalls auf gleicher Etage das Duschbad mit WC. Vor dem Wohnraum befindet sich eine kleine Terrasse mit Tisch und Stühlen.

Usedom

Usedom  – Strand und Promenade

Der Strand ist in weniger als fünf Minuten Fußweg zu erreichen, daher befindet  sich  auch der Wald  unmittelbar am Haus. Leider war die angeschlossene Gastronomie zu unserer Zeit geschlossen, da der Pächter zwei Wochen zuvor das Geschäft aufgegeben hatte. Wer wollte, konnte aber morgens im Restaurant frühstücken und es wurde auch ein Brötchenservice angeboten.

Fahrräder können an mehreren Stellen im Ort ausgeliehen werden. Wir erhielten sehr gute Räder am Buchenpark bei dem dort ansässigen Sportverein und zahlten  für acht Tage siebzig Euro.

Usedom

Seebrücken

Kennzeichnend für diese Seebäder sind die sehr schönen Promenadenwege entlang des Strandes, unzählige Strandkörbe, die den feinen Sand belegen, außerdem mondäne Villen entlang der Hauptverbindungswege und Seebrücken der verschiedensten Größe. Während die Seebrücke in Bansin nur zum Schiffsanleger führt, findet man in Heringsdorf Geschäfte und in Ahlbeck Restauration auf den Brücken . An manchen Tagen werden die unterschiedlichsten musikalischen Darbietungen in den Konzertmuscheln an der Promenade aufgeführt.

Usedom

Ückeritz

Eine der Radtouren die wir unternehmen führt uns durch dichtes Waldgebiet und über kleine Anhöhen von bis zu 54 Metern. Schließlich erreichen wir einen Natur -Campingplatzes am kleinen Seebad Ückeritz , nördlich von Bansin gelegen. Ein üppiges Strandleben findet an dem Küstenstreifen des Ortes statt. Kioske, Restaurants, kleine Läden der verschiedensten Art und erfreulicherweise einige kostenlos nutzbare Toilettenanlagen.  Außerdem gibt es ein kleines Odeon für Veranstaltungen.

Usedom

Stagnieß

Folgt man dem Radweg in Richtung Achterwasser , das ist das Gewässer im inneren Teil der Insel, mit Zugang zur Ostsee, kommt man zu dem winzigen Örtchen Stagnieß . Hier finden wir  einen Campingplatz und einen kleinen, aber schönen Yachthafen, an welchem sich ebenfalls Restauration befindet. Der Ort scheint ziemlich im Wachstum zu sein, da überall neue schöne, reetgedecke Häuser entstehen. 

Usedom

Die Fahrt führt dann weiter über flaches Geestgebiet. Hier weiden Kühe und leider gibt es bereits eine Erdölerprobungsstätte. Sieht so aus als wenn hier bald nach Öl gebohrt würde. Entlang einer Allee erreichen wir dann Pudagla. Hier kann eine Bockwindmühle besichtigt werden. Ein Stück schieben wir das Rad, da die Wegstrecke über einen gemähten Acker führt und radeln dann bergab durch Waldgebiet hinunter zum Schmollensee.

Benz

An diesem Abschnitt, der zum Ort Benz gehört, ist ein Haus schöner als das andere. Hier würde man gerne sein Domizil errichten. Wir machen eine kleine Pause an einer Raststelle am See und beneiden die Anwohner um die wunderbare Lage, in welcher sie ihren Wohnsitz anlegen konnten. In Benz kann die St. Petrikirche und die Hollandmühle besichtigt werden.

Nun beginnt eine Strecke wo wir des öfteren absteigen müssen, weil die Steigungen zwar kurz, aber anstrengend zu radeln sind. So geht es bis zum letzten, längeren Anstieg zum Ort Sellenthin , der für uns der Zugang nach Bansin zum kleinen Einkaufszentrum bedeutet, wo wir uns mit Wasser und Brot sowie einer Flasche Wein für den Abend eindecken.

Usedom

Naturschutzgebiet

Von Bansin Dorf führt der Radweg direkt hinein in das Naturschutzgebiet „kleiner Krebssee“. Sehr schöne Reethäuser und Gehöfte säumen den Weg hinunter zu den beiden Seen, die nur durch einen schmalen Landstreifen getrennt sind. Hinauf geht es von dort zur Victoriahöhe, das angeblich Ziel eines Ausfluges der Königin Auguste Victoria mit ihrem Gefolge war.

Usedom

Aussichtspunkt auf Usedom

Der Aussichtspunkt liegt auf einer Höhe von 55 Metern und ist bei Temperaturen um dreißig Grad nicht zu verachten. Dann geht es natürlich bergab zum Schmollensee, der bereits auf der Pudagla -Tour eine Etappe war. Hier erreichen wir aber die gegenüberliegende Seite des Sees mit dem Ort Sellin und einem schönen Rastplatz gleich am See. Auch hier findet man noch das Ursprüngliche, das man andererorts bereits vermißt.

Usedom

Der Rückweg führt dann eine gute Strecke den See entlang, mit einem Abzweig  am Cafe Fangel vorbei, wieder zum Radweg parallel der B111 nach Bansin. Eine Tour mit dem Auto führte uns zu dem kleinen Ort Rankwitz. Kaum hat man das Ortseingangsschild passiert, ist man auch schon wieder am Ausgangsschild. Nun wurde uns Rankwitz allerdings empfohlen und so nutzten wir den Abzweig zum Hafen Rankwitz.

Usedom

Sehr schöne und durchaus auch größere Yachten liegen hier vor Anker. Ein großes Fischrestaurant mit eigener Räucherei, sehr schöne Ferienhäuser und ein kleiner gepflegter Park säumen den niedlichen Hafen.  Außerdem finden wir ein wunderschönes bewaldetes Hinterland vor, wo sich romantische, alte Ortschaften wie Morgenitz finden lassen. Dem Wanderer dürfte hier in dieser Region das Herz höher schlagen.

Usedom

Knapp sieben Kilometer von Rankwitz mit seinen Fischerhäusern kommt man nach Mellenthin. Eine Brücke führt zum Wasserschloß Mellenthin. In der Nachbarschaft wurde eine Scheune in ein Waffelrestaurant umgebaut, wo man sämtliche Arten an Waffeln bekommt. Am Ortsausgang befindet sich ein größeres Restaurant und eine Töpferei.  An einem regnerischen Tag machen wir uns auf den Weg zum Forsthaus Langenberg , welches oberhalb der Steilküste an der höchsten Stelle von Bansin liegt, um dort eines der angepriesenen Wildgerichte zu probieren.

Der etwas mühselige Anstieg hinauf zum Restaurant wurde aber durch den köstlichen Hubertus -Teller zu einem Glücksfall. Eine längere Treppe führt ca 50 Meter vom Hotel hinunter zum Strand und wir bummeln gemütlich entlang der Küste zurück nach Bansin. Wer übrigens einmal leckeren Fisch in besonderer Atmosphäre genießen möchte, sollte das Restaurant „Fischkopp“ in Betracht ziehen. Eine rustikale, mit Details aus dem Fischfang dekorierte Ausstattung und wirklich leckerer Fisch laden hierzu ein.  Reservierung ratsam.

Usedom

Sehr gut bewirtet wurden wir auch im Restaurant „zur Post“, wo es ebenfalls sehr leckere Fischgerichte gibt. Die Abende kann man dann gut im  „Bierkutscher“ verbringen, wo neben kleineren Gerichten wie Currywurst-Pommes, ebenso Fleisch-und Fischgerichte angeboten werden und es gibt Livemusik.  Rustikaler, aber gemütlich geht es an den kleinen Räucherbuden an der Promenade zu, wo es neben Fischbrötchen auch Eintopf und gezapftes Bier gibt.

Alle Lokalitäten befinden sich auf der Seestraße. Einkaufsmöglichkeiten für den Selbstverpfleger bieten das kleine Einkaufszentrum an der Seestraße mit dem Discounter „Sky“ oder ein paar Meter weiter „Lidl“.

Usedom

Ziel einer weiteren Radtour war der Wolgastsee. Durch die Seebäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck führt der Radweg bis zur deutsch-polnischen Grenze. Entlang der ehemaligen Grenzbesfestigung müssen wir die Räder eine kurze Strecke schieben, da der Weg völlig versandet ist.

Wenn unser Kartenmaterial besser gewesen wäre, hätten wir einen Weg vorher abbiegen können und uns wäre das Schieben erspart geblieben. Überhaupt muß ich leider feststellen, dass die Beschilderungen für Radler und Wanderer sehr dürftig ausfallen, hier könnte mehr getan werden. Dann überqueren wir die Bundesstraße und fahren durch einen dichten Mischwald vorbei an der alten Markleineiche, über hügeliges Gelände hinunter nach Korswandt am Wolgastsee.

Usedom

In wunderschöner Landschaft liegt dieser kleine Badesee und wir werden von einer kleinen, gemütlichen Kiosk ähnlichen Restauration überrascht.  Wir genießen eine ausgiebige Pause auf der sonnigen Terrasse. Weiter führt dieFahrt durch Ackerland und Waldungen über Gothen nach Heringsdorf und zurück nach Bansin.

Swinemünde, etwa 15 Kilometer von Bansin entfernt, erreichen wir nach einer Fahrt entlang der Promenade mit den drei Seebädern Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck. Am Übergang zwischen Polen und der BRD erinnert nur noch eine mittlerweile bewachsene und versandete Furt an die ehemaligen Befestigungen. Zwei metallene Stelen mit den Fahnen der beiden Republiken markieren heute den Grenzübergang. Zwischen dem Radweg und dem Strand befindet sich bereits seit Ahlbeck eine schöne bewachsene Dünenlandschaft.

Usedom

Swinemünde ist ebenfalls geprägt durch alte Villen im Seebäderstil. Entlang des Küstenabschnittes wechseln sich Verkaufsstände, Imbisse, und Lokalitäten ab. Fast hat man schon den Eindruck es könnte jeden Moment eine Kirmes auftauchen.

Wir machen einen kurzen Abstecher zu einem wunderbaren breiten Sandstrand und es fällt sofort auf, dass es hier keine Strandkörbe gibt. Die Strandnutzer haben hier alle Windschutztücher gespannt. Der Weg führt von Bansin Dorf über, zunächst befestigte Strecken, zu einem Rad-und Wanderweg, der durch sandige Verwehungen für Fahrräder nur schwer zubefahren ist. Die Waldungen auf der rechten Seite des Weges lassen zwischendurch immer einen Blick auf den Gothensee zu.

Usedom

Leider erfüllt sich unser Wunsch am See eine Rast zu machen nicht, da eingezäunte Weideflächen und Privatgrund den Zugang zum See verhindern. Linkerhand erstrecken sich ausgiebigeFelder, auf denen der Mais noch in Blüte steht. Pferde und Ponys grasen auf den Weiden und sehr schön ist der Anblick der Pony-Fohlen auf einer Weidefläche.

An der Wegegabelung, die einerseits nach Gothen und zum Wolgastsee führt,  wenden wir uns der zweiten Möglichkeit zu und erreichen schließlich die Bahnunterführung durch welche wir das Klinikgelände des Seebades Heringsdorf erreichen. Von hier geht es dann zurück nach Bansin, aber nicht ohne nochmals im Biergarten des Hotel Coralle eine Mahlzeit zu uns zu nehmen. Hier waren wir bereits zuvor während eines Spaziergangs nach Heringsdorf gelandet. Wie wir jetzt erfahren haben heißt das Haus heute „Strandhaus Heringsdorf“.

Sturm auf Usedom

Usedom

Eine heimliche Hoffnung sollte an diesem Tag in Erfüllung gehen. Bereits die Geräusche die nach dem Erwachen unser Ohr erreichen machen es klar ,es stürmt mächtig über der Insel. Schon immer wollte ich einmal die Gelegenheit haben eine stürmische See zu fotografieren. Warm eingepackt die Mütze aufgesetzt und selbst Ruth benutzt heute die Kapuze ihrer Wetterjacke, geht es rüber an den Strand. Man muss sich schon richtig gegen den Wind stemmen und das ruhige Halten der Kamera ist doch nicht so einfach wie gedacht.

Schloon Idyll

Es ist schon ein phänomenaler Anblick wenn man das Meer einmal so wüten sieht, auch wenn der Sand unangenehm ins Gesicht weht. Eine Zeit bewundern wir diesen Anblick während wir weiter die Promenade entlang in Richtung Heringsdorf laufen. Schließlich biegen wir ab und wenden uns dem Schloonsee zu.

Hier kehren wir im „Schloon Idyll“ ein. Das Hotel und Restaurant bietet Speisen und Getränke zu normalen Preisen und bietet dazu noch eine sehr schöne Außengastronomie, die natürlich heute bei dem Wetter nicht genutzt werden kann. Ebenso schön ist die Inneneinrichtung, so besteht die Theke aus einem Schiff.  Zander und Lachs schmecken uns hervorragend.

Andere Gäste empfehlen uns den Kuchen, der hier vom Chef selbst gebacken wird. Dazu sind wir allerdings jetzt nicht mehr in der Lage, aber der Kuchen in der Vitrine verspricht so einiges, riesige Stücke vom Allerfeinsten sind hier angeboten. 

Usedom

Es wird kühl

Auf dem Weg zurück gehen wir noch einmal an der Promenade vorbei, wo der Sturm bereits für einen Einsatz der Feuerwehr gesorgt hat. Auch der heutige Tag beginnt stürmisch und kalt. Da wir die Leihräder bereits abgegeben haben und es auch zum Radeln und Wandern zu stürmisch und frisch ist, fahren wir mit dem Auto einige interessante Orte auf der Insel an.

Schloß Stolpe

Usedom

Das sehr schön wieder restaurierte Schloß  Stolpe können wir leider nicht von Innen besichtigen, da wegen einer Familienfeier das Schloß fürBesucher geschlossen ist.Vom Turm aus hätte man einen Blick auf das Stettiner Haff genießen können. Der kleine Ort Stolpe ist ebenfalls schön anzusehen, mit schicken alten und neuen Häusern. In kurzer Entfernung kann auch ein Wisentgehege besichtigt werden.

Stadt Usedom

Weiter führt uns die Fahrt in das Städtchen Usedom, welches der Insel den Namen gibt. Einstmals eine angesehen Industrie und Handelsmetropole verlor die Stadt nach einem Großbrand diesen Ruf und beginnt jetzt mit dem Aufbau für den Tourismus interessant zu werden. Den Eingang zu der schön wiederhergestellten Altstadt bildet das Anklamer Tor.

Hubeisenbrücke

Die sehenswerte St. Marienkirche bildet mit dem restaurierten Rathaus den Kern der Altstadt. Die Fahrt führt uns in den äußersten Süd-Westen der Insel Usedom. In Höhe des Ortes Kanin findet sich der Rest einer ehemaligen Hubeisenbahnbrücke. Es steht heute lediglich noch das Teil mit welchem die Eisenbahnschienen bei Bedarf über Motoren hochgezogen wurden, um den Schiffen eine Durchfahrt zu ermöglichen. 

Einst zählte diese Eisenbahnverbindung zu einer sehr stark befahrenen Strecke, da zur Zeit der Hitler Ära Züge die die V1 und andere Raketen, die mit Hilfe des Ingenieurs Werner von Braun in Peenemünde hergestellt wurden, diese Strecke zum Transport in Anspruch nahmen.

Mönchow

Wir fahren nun weiter über Mönchow mit einer der ältesten Kirchen der Insel und einem außerordentlichen Mausoleum auf dem dortigen Friedhof. Der Bauer Carl Dennenfeldt, ließ sich 1891 auf dem Mönchower Friedhof dieses Mausoleum durch den Maurermeister Pistorius  aus Swindemünde errichten. Damals betrugen dieKosten für dieses, heute unter Denkmalschutz stehenden  Neobarockbaus 25.000Mark. Die Kuppel wird von 4 Obelisken umrahmt .

Bevor wir unsere Rückfahrt antreten, machen wir noch einen Abstecher zu dem kleinen Ort Warthe. Die Fahrt führt über Liepe, ebenfalls ein schöner kleiner Ort, mit altem Fachwerk und herrlichen reetgedeckten Häusern. Auf dem weiteren Weg haben wir noch ein besonderes Erlebnis. Kurz hinter einer Kurve steht plötzlich ein Bulle vor uns auf der Straße.  Zu gleicher Zeit biegt aber auch schon der Bauer auf einem Moped vom Acker um den verirrten Bullen zu seinem Stall zu lotsen und so können wir kurz darauf unsere Fahrt fortsetzen.

die blauen Häuser

Usedom

Besonders in Erinnerung bleiben die blauen Häuser von Warthe, weshalb sie auch auf der gesamten Insel bekannt wurden. Die Rückfahrt nach Bansin unterbrechen wir mit einem Aufenthalt in Rankwitz um indem kleinen Hafen im Fischrestaurant einzukehren. Langsam sind die Tage unseres Insel  Urlaubes gezählt. Einmal noch spazieren wir von Bansin über die Promenade nach Heringsdorf.

Heute ist Himmelfahrtstag und daher ist auch besonders viel los auf den Wegen der Kaiserbäder. Besonders in Heringsdorf brummt der Bär. Den Rückweg nehmen wir dann nicht den Küstenweg, sondern die Wege durch die Ortschaften und wir sehen nochmals sehr schöne Baudenkmäler. Wieder in Bansin angekommen setzen wir uns auf die Außenterrasse des Restaurants „Schloon Idyll“. Das Stück Kuchen, das uns hier serviert wird hat eine enorme Größe. Andere Lokalitäten würden hier sicherlich 2 Stücke daraus machen.

Gegen Abend sind wir dann bei Frank und Heidrun eingeladen und es wird ein sehr gemütlicher Abend bei Essen und Trinken.

Bildergalerie

Waren Müritz

Müritz Nationalpark

– Reisebericht 

– Müritz Nationalpark Mai 2013

Waren an der Müritz

Waren – gegen 16:00 Uhr erreichen wir bei herrlichem Sonnenschein Waren. Wir haben ein Ferienhaus mit Terrasse. Esszimmer, Küche und Bad befinden sich im Erdgeschoss, während Wohnzimmer und Schlafzimmer über eine Steintreppe in der oberen Etage zu finden sind.

Hafen

Wir machen uns zu Fuß auf den Weg zum Warener Hafen und Innenstadt. Der Weg führt uns vorbei an einem Campingplatz und einem Klettergarten. Gegenüber vom Klettergarten befindet sich die Gaststätte Klönpott wo wir uns mit einem Glas Bier erfrischen. Wir gehen den Wanderweg weiter nach Waren, das wir nach einer Stunde erreichen. Aus Sorge noch einmal eine Stunde Rückweg laufen zu müssen, leihen wir uns sofort Fahrräder. Der Warener Hafen ist wunderschön und lädt zum Verweilen ein. Restaurationen mit Außenbetrieb sind da und überall gibt es Möglichkeiten zum Sitzen. Da wir auch noch ein wenig von der langen Fahrt erschöpft sind, schlafen wir am Abend sehr schnell ein.

Damerower Werder


Der zweite Tag beginnt mit leichtem Nieselregen. Wir fahren mit den Rädern nach Damerow, wo sich auf der Halbinsel Damerower Werder ein Wisentreservat befindet. Es gibt im gibt im linken Teil der Insel auf 5 ha ein Schaugehege mit fünf Tieren und im rechten Teil ein 2,5 ha großes Gehege mit drei erwachsenen Wisenten. Im 287 ha großen Freigehege lebt eine Herde mit ca. fünfzehn Tieren. Bei bedecktem Himmel fahren wir dann am Nachmittag noch in die Altstadt von Waren. Ab siebzehn Uhr setzt sich dann die Sonne doch noch durch und wir nehmen unser Essen im Fischerhaus ein. Weil das Essen hier sehr gut ist, werden wir noch des öfteren hier speisen.

Tiefwarener See

Am dritten Tag ist wieder Nieselregen angesagt, aber es ist trocken und wir beschließen eine Wanderung um den Tiefwarener See. Die Wanderung erstreckt sich über acht Kilometer durch eine herrliche Natur am See entlang und wir haben uns das leckere Essen im Reusenhaus danach redlich verdient. Auf dem Rückweg zum Quartier, das wir gegen 16:30 Uhr erreichen, werden wir vom plötzlich eintretenden Regen überrascht und kommen völlig durchnäßt an.

Müritzeum

Regen am vierten Tag. Wir besuchen das Müritzeum, mit Deutschlands größtem Seewasseraquarium für heimische Süßwasserfische. Man lernt hier vieles über die Region und die Seenplatte kennen. Nach dem Museumsbesuch fahren wir weiter zur Scheune nach Bollewick bei Röbel. Hier gibt es ein Bauerncafe, Dorfschänke, Drechselstube, Kürschnerei, Tischlerei und eine Glasstuben zu sehen. Da wir wegen des anhaltenden Regens beschließen im Quartier zu kochen fahren wir dann noch einige Sachen hierfür einzukaufen.

Nationalpark

Tag fünf ist bewölkt, aber überwiegend sonnig. Wir sind mit den Rädern vorbei an der Pension zur Fledermaus in den Müritz Nationalpark getadelt. Vorbei am Kesseler Moor bis zum Wienpietschsee, wo wir die Räder abstellen und etwas zu Fuß ins Moor gehen. Tatsächlich sonnen sich hier auf einem Steg mehrere Ringelnattern. Wir wollen zum Beobachtungspunkt  Schnakenburg und stellen bald fest das wir uns verfahren haben, da wir unseren Ausgangspunkt plötzlich wieder erreicht haben. Wir machen uns nochmals auf die Fahrt in den Nationalpark, da wir ja auch die Waldschänke suchen wollen und am Seebad vorbei wollen. Obwohl mein Orientierungssinn eigentlich immer ganz gut funktioniert, geraten wir immer weiter in den Wald hinein.

Ich erinnere mich an das GPS im Handy und habe Glück das wir sogar Empfang haben. Eine Abbiegung nach links und wir sind auf dem richtigen Weg zur Waldschänke. An einer Badestelle vorbei gelangen wir schließlich auch zum Seebad. Wir genießen Kohlroulade wie von Muttern.

Auf der Rückfahrt machen wir noch eine Pause im Warener Hafen. Im
Quartier angekommen genießen wir noch eine Tasse Kaffee und lassen einen wunderschönen Tag ausklingen.
Freitag der sechste Tag unseres Aufenthaltes wird zum Warentag .Wir wollen uns die schöne Stadt Waren heute genauer ansehen und besichtigen die Marienkirche und besteigen den Glockenturm von wo man einen tollen Blick über die Stadt und die Umgebung hat. In der Apotheke holen wir noch ein Mittel um gegen den Juckreiz der unzähligen Mückenstiche zu behandeln, die ich mir im Nationalpark zugelegt habe. Gegenüber dem Marine-Museum nehmen wir eine Mahlzeit im Reusenhaus ein. Der Warener Friedhof liegt oberhalb der Stadt und auch von hier hat man wunderbare Aussicht auf die Seen.

Prenzlin

Am siebten Tag regnet es leider wieder. Wir fahren zur Burg Penzlin. Um 1300 mit frühzeitlichen Verliesen und Kräutergarten erbaut, beherbergt die Burg seit 1994 das kulturgeschichtliche Museum für Magie und Hexenverfolgung in Mecklenburg. Nach unserer Rückkehr speisen wir wieder im Fischerhaus und holen uns für den Nachmittag ein Stück Kuchen.

Am folgenden Tag geht es in den Nationalpark bei Federow. Wir wandern 10 Kilometer über Wald, Wiese und Weiden. Ein toter Fuchs, ein Hirsch und ein Wildschwein, das erfreulicherweise Reißaus nimmt, begegnen uns auf dieser Wanderung. Menschen begegnen wir keine. Am Ausgangspunkt essen wir im Jägerhof. Wir sind die einzigen Gäste und eigentlich will der Wirt gerade schließen um zur Jagd zu gehen, aber er bedrängt uns zu bleiben und macht uns ein leckeres Essen. Der neunte Tag besteht aus einer Schiffsfahrt nach Röbel. Es gibt eine Uferpromenade und im Ort viele kleine Fachwerkhäuser.

Müritzfischer

Am nächsten Tag erledigen wir ein paar Einkäufe, machen einen Abstecher nach Kabel und sehen uns die 300jährige Eibe mit ihrem mächtigen Stamm an. Später fahren wir dann zu den Müritzfischern nach Damerow und zu der Badestelle am Kölplinsee. Von hier aus verrät uns ein netter Herr den Weg zur Kanalverbindung zwischen Müritz und Kölplinsee.

Am elften Tag fahren wir mit dem Rad nach Federow, machen aber einen Bogen um den Tiefwarener See. Wir treffen auf bewaldete Höhen und saftige Wiesen sowie heideähnliche Gebiete und der See mit seinen Feuchtgebieten. In Federow entdecken wir dann den  Adlerhorst und sehen bald darauf ein Adlerpaar das sich bei der Versorgung der Brut abwechselt.

Adler

Am Aussichtspunkt Herrensee können wir einen Adler beim Fischfang beobachten. Nachdem wir dem Vermieter am Nachmittag die Fahrräder wieder zurück gebracht haben kehren wir im Klönpott ein.

Tag zwölf beginnt mit einer Wanderung nach Klink. Hin und zurück knapp zwanzig Kilometer. Am Eldekanal, der Verbindung zwischen Kölplin und Müritzsee machen wir eine Rast und beobachten die vorbeifahrenden Schiffe. Im Wald mit ausgedehnten Feuchtgebieten treffen wir auf einen Waschbär und Rehe, sowie eine Blindschleiche. Nach einem Kurzbesuch im Klönpott schlafen wir bereits auf der Couch ein.

Scheune Bollewick

Der dreizehnte Tag führt uns noch einmal zur Scheune nach Bollewik. Von dort nach Malchow entlang des Fleesensees. Ein schönes kleines Städtchen dessen Altstadt auf einer Insel zu finden ist, die über eine Schiebebrücke zu erreichen ist. Für den Abend haben wir im Klönpott eine Vorbestellung gemacht. Es gibt eine 600 gr. Lachsforelle. Ein schöner Abschluss für eine wunderschöne Reise an die Müritz.

Waren
unser Quartier
Waren
Waren
Waren
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Adler
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Rehbock
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Damerow
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Damerow
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Eldekanal
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Eldekanal
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Federow
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Federow
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Federow
Klink Schloss
Klink
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Klink
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Kraniche
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Heidelibelle
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Malchow
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Malchow
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Müritz Museum
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Müritz Museum
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Ringelnattern
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Ringelnattern
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Nationalpark
WEaren
Nationalpark
Waren
Nationalpark
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Nationalpark
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Prenzlin
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Prenzlin
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Roebel
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Roebel
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Robel
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Roebel
Waren Müritz
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Waren Müritz
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Waren Mütitz
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Waren Müritz
Waren
Waren Müritz

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monreal

Monreal – Eifel

–  Eifel und Wanderungen

– Reisebericht Monreal – 23. bis 30 September 2012

Monreal liegt etwa nach 1 Stunde und 40 Minuten  Fahrt vor uns.  Bekannt wurde das idyllische Fachwerkdorf durch die Krimi-Serie „der Bulle und das Landei„ mit Uwe Ochsenknecht in der Hauptrolle. In den Gassen des kleinen Ortes wurden die Szenen gedreht .

Die Burgen

Eingebettet in ein enges Tal , durchflossen von der Eltz,  reihen sich hier Fachwerk an Fachwerk. Oben auf den Höhen wachen die Ruinen der Philippsburg und der Löwenburg über das Geschehen.

Für das leibliche Wohl gibt es das Hotel -Restaurant Löwenburg und das Hotel Lotfis Inn. Das Restaurant der Löwenburg ist durchaus zu empfehlen. Eine gut bestückte Speisekarte von der Pizza über Fleisch und Fischgerichte bis zum Salat und alles durchaus schmackhaft zubereitet.

Das Lotfis gehört , wie unsere Hauswirtin uns erzählte, zur gleichen Inhaberfamilie und ist wohl eher etwas für die jüngere Generation. Mit einem Billardtisch sowie Darts und Fernseher wird es auch von dem  Sohn der Familie geführt. Beide Häuser arbeiten Hand in Hand.

Dann wäre da noch das Stellwerk im alten Bahnhof von Monreal mit einem etwas gehobeneren Anspruch und den entsprechenden Preisen. Wir hatten uns einmal auf den Weg gemacht um dort einzukehren und mussten dann feststellen, dass erst um 18 Uhr geöffnet wurde. So nötigte uns der Hunger dazu wieder in die Löwenburg zu gehen.

Außerdem gibt es im Ort einen Bäcker, ein kleines Cafe und eine Weinhandlung in der man ganz vorzügliche Flammkuchen.  Dort gibt es auch ausgezeichnete Weine. Hiervon konnten wir uns am Anreisetag überzeugen. 

Der Übernachtungsgast mit Ferienwohnung sollte seine Vorräte wohl mitbringen, denn ein Lebensmittelgeschäft oder einen Discounter sucht man hier vergebens. Da muss man  schon eine Fahrt nach Kaiseresch oder Mayen unternehmen . Soviel zu unserem Ausgangspunkt für Unternehmungen in der Eifel. Der Anreisetag bescherte uns noch einen sonnigen Tag an dem wir die Schönheiten Monreals erkundeten.

Kaiseresch

Mit dem Schienenbus unternehmen wir eine Fahrt nach Kaiseresch . Die Fahrkarten müssen im Zug gelöst werden, allerdings fahren wir heute kostenlos, da der Fahrscheinautomat defekt ist und der Fahrer keine Tickets verkauft. Die Fahrt führt durch eine wunderschöne Landschaft.  Man sagte uns bereits, dass die Reise mit dem Schienenbus bis Andernach sämtliche Facetten der Eifel beinhaltet. Allerdings können wir diese Tour während unseres einwöchigen Aufenthaltes nicht mehr ausprobieren.

Vom Bahnhof Kaiseresch laufen wir bergab bis in die Ortsmitte. Hier befindet sich der  historische Ortskern.  Wieder am Bahnhof angekommen stellen wir fest, dass der nächste Zug zurück erst in zwei Stunden abfährt und wir beschließen die 11 Kilometer nach Monreal zu wandern. Leider hat  mittlerweile der Regen eingesetzt  und als wir  unser Ziel erreichen sind wir bis auf die Haut nass, aber wir bereuen  nichts.

Über Höhenzüge, herrliche Lichtungen, saftige Wiesen und Täler,  führt uns der Weg stetig näher heran an Monreal.   Es  geht vorbei an einer alten Mühle, die von einer Künstlerfamilie liebevoll restauriert wurde. Schließlich erreichen  wir  total geschafft, aber zufrieden unser Ziel. Da fällt es dann auch nicht mehr ins Gewicht, dass bei der Leerung des Rucksacks auch noch im Inneren ein kleinerer Bestand Regenwasser festgestellt wird.

Cochem 

Der Regen will  uns anscheinend in dieser Woche ständig begleiten. Wir beschließen uns die Stadt Cochem an der Mosel anzusehen. Trotz des schlechten Wetters staunen wir über den recht großen Besucherandrang an einem Wochentag. Durch die engen Gassen, vorbei an unzähligen Weinlokalen, Restaurants und Gaststätten bahnen wir uns den Weg zwischen den Regenschirmen hindurch und erreichen schließlich eine lange Steintreppe, die uns zum Kulturzentrum von Cochem führt.  Von hier aus hat man einen  Panoramablick über die Stadt, der leider durch den Regen getrübt wird.

Cochemer Wein

Wieder an der Uferpromenade angekommen probieren wir in einer Weinhandlung einige liebliche Weine aus.  Wir erwerben einen  leckeren , lieblichen Weisswein, der aber nicht nur die Traube schmecken läßt, sondern auch den typischen Weingeschmack erkennbar macht. Das Cochemer Goldbäumchen– Riesling – Spätauslese wechselt somit den Besitzer und noch in der gleichen Woche wird sich herausstellen, dass nur wenige Flaschen die Stadt Essen erreichen werden.

Schloß Bürresheim

Von Cochem aus fahren wir über Mayen zum Schloß Bürresheim. Das Schloß gehört zu den wenigen seiner Art die nie zerstört wurden und gibt daher einen realistischen Blick auf die Architektur und Lebensweise der damaligen Zeit frei. Erbaut wurde Schloß Bürresheim ab 1134 und seither wurde die Anlage stetig erweitert.

Bis 1938 war das Gebäude noch in Privatbesitz und wurde dann an das Land Rheinland Pfalz verkauft. Wir nehmen an einer Führung teil und erfahren dadurch unter anderem woher der Begriff „etwas auf die hohe Kante legen“ kommt. Über den Betten gab es zur damaligen Zeit immer einen Holzleiste über dem Kopfende, auf der man die Schätze des Hauses aufhob, da diese dort ja ständig unter Bewachung waren.

Burg Eltz

Bei mäßigem bis schlechtem Wetter fahren wir zur Burg Eltz , die wohl bekannteste Burg der Eifelregion. 1143 begann der Bau dieser wunderschönen Burg, die mit ihren Zinnen und Erkern ein bischen an Schloß Neuschwanstein erinnert. Erstaunlicherweise liegt sie nicht auf einem Gipfel,  sondern auf etwa halber Höhe auf einer Erhebung aus dem Tal heraus. Umflossen von der Eltz und umgeben von wunderschönem Waldbestand wirkt Burg Eltz wie aus einem Märchen.

Noch heute befindet sich die Burg in Privatbesitz. Auch hier nehmen wir an einer interessanten Führung teil und nutzen für den Rückweg einen 1,5 Kilometer langen Wanderweg. Wer schlecht zu Fuß ist kann vom Parkplatz aus einen Shuttlebus benutzen, der für 1,50 € seine Dienste anbietet.

Maria Laach

Heute beschließen wir eine Fahrt zum Laacher See, in der Hoffnung der Regen möge einmal etwas nachlassen. Das Auto bleibt am Klosterparkplatz stehen und wir beginnen einen acht Kilometer langen Rundweg um den , durch einen Vulkan entstandenen See. Der Uferweg führt netterweise nicht ständig am Wasser entlang, sondern leitet uns auch durch dichten Waldbestand – der uns etwas vor dem natürlich nicht nachlassenden Regen, schützt.

Immer wieder gewährt man uns zwischendurch einen unverwachsenen Blick auf das Kloster Maria Laach, das von noch fünfzig Mönchen bewohnt wird. Für den interessierten Wanderer findet man in gewissen Abständen Informationstafeln über die Vegetation und über Gestein, das durch den Vulkan entstanden ist. So erkennen wir einen Geröllstreifen der sich als Basaltgestein, entstanden durch einen Lavafluss, herausstellt.

Auf dem fruchtbaren Boden außerhalb des Waldes grasen Kühe mit ihren Kälbern. Zurück in Monreal reißt plötzlich der Himmel auf und es wird trocken. Nach einer kleinen Pause, in der sich unsere Waden etwas regenerieren können, machen wir uns auf dem Weg zum Restaurant Löwenburg, wo wir heute ein edles Zanderfilet zu uns nehmen.

Traumpfade

Der Blick aus dem Fenster und die erstaunte Feststellung das es trocken ist, läßt uns hoffen einmal wieder eine Wanderung ohne Regen durchführen zu können und so machen wir uns auf den Weg um einen der bekannten „Traumpfade“ zu erforschen. Die Eifel – Traumpfade sind allesamt sehr gut gekennzeichnet und gibt es in den unterschiedlichsten Schwierigkeitsstufen und Längen. Wir entscheiden uns für den Traumpfad „Hochbermeler.“

Ausgangspunkt für unsere Wanderung ist der Ort Bermel – Fensterseifen, wo wir uns natürlich fragen wie man einen Ort „Fensterseifen“ nennen kann, aber diese Frage bleibt heute unbeantwortet. Zunächst geht es bergauf in den Wald hinein bis wir vorbei an einem Steinbruch mit herrlichen Ausblicken über die Vulkaneifel den Gipfel auf 570 Metern erreichen. Dann geht es wieder sanft den Berg hinunter , unterbrochen von Plateaus auf denen man sicherlich auch ab und an Wild beobachten kann. Hochsitze gibt es in großer Zahl.

Auf einer Länge von zehn Kilometern umrundet man so den Vulkan Hochbermeler. Zurück in Monreal schmerzen zwar die Waden durch die Auf – und Abstiege, aber wir wurden belohnt durch die unterschiedlichsten Wege, auf denen wir teilweise wie auf einem Teppich liefen, oder über Geröll, entstanden durch den Vulkan, wie über Feldwege. Wir hatten wunderbare Panoramablicke über die wirklich sehr schöne Eifellandschaft.

Monrealer Ritterschlag

Kaum zu glauben, aber wieder ist es nur bewölkt und die Sonne übernimmt im Laufe des Tages sogar den Löwenanteil. Zunächst fahren wir allerdings nach Kaiseresch zum Einkauf. Es muß ja für den Sonntag in Essen wieder etwas vorgesorgt werden. Etwa gegen zwölf Uhr machen wir uns auf den Weg um einen Teilabschnitt des Traumpfades „Monrealer Ritterschlag“ kennen zu lernen. Der gesamte Wanderweg hat eine Länge von 13,7 Kilometern, was uns heute allerdings zu viel wäre.

Wir begnügen uns mit knapp fünf Kilometern, die uns einen Eindruck vom Gesamtweg erkennen läßt. Entlang schmaler Waldpfade an denen es unmittelbar steil abfällt und es schon ziemlich eng wird , wenn andere Wanderer uns begegnen. Hier erkennt man dann schon den Schwierigkeitsgrad „mittel“. Manchmal frage ich mich ob es nicht zu gefährlich ist diese Wege ungesichert freizugeben. Wir erreichen aber ohne Unfall wieder das Tal der Eltz und Monreal. Da ja noch „Packen“ ansteht, entschließen wir uns noch zum Essen einzukehren und erreichen dann das Haus Erika noch zeitig um die Endstände der Fußballbundesliga noch in Erfahrung zu bringen.

So endet eine Woche in der Eifel, in der wir viel zu sehen bekamen und es ist sehr wahrscheinlich, dass wir wieder nach Monreal zurückkehren um von hier aus diese überwältigende Schönheiten dieser Region zu erkunden.

Monreal
Monreal
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Burg Eltz
Monreal
Monreal
Monreal
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Maria Laach
Maria Laach
Maria Laach
Maria Laach
monreal
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Monreal
Monreal
Monreal
Monreal

Urlaub in Deutschland

Urlaub in Deutschland. Präsentation der von uns bereisten Regionen.  Der Leser wird schnell feststellen das es uns besonders die Küsten und Inseln der Nord- und Ostsee angetan haben.

Die Berichte sind alle separat verlinkt und enthalten eine Beschreibung der Reisen und der Regionen.

Urlaub

Urlaub in Deutschland

Fragen zu den einzelnen Reisen können gerne gestellt werden. Ich werde versuchen sie so gut wie möglich nach meinen Erfahrungen zu beantworten.

Im Bezug auf die Unterbringung haben wir an allen Orten Ferienwohnung oder Ferienhaus gewählt. Nur in Bernkastel -Kues waren wir in einer Pension.

  1. Ferien auf Föhr 2009 und 2011
  2. Ferien Radebeul und Dresden 
  3. Ferien in Monreal – Eifel
  4. Ferien in Bernkastel – Kues an der Mosel
  5. Reisebericht Waren an der Müritz
  6. Ferien in Edesheim Pfalz
  7. Reisebericht Kurztrip Lübeck 
  8. Ferien auf Fischland
  9. Ferien auf der Insel Usedom 
  10. Ferien auf der Nordseeinsel Borkum 2015
  11. Ferien Borkum 2017
  12.  Ferien Stolberg – Harz
  13. Ferien auf dem Darß
  14. Ferien Grömitz – Ostsee
  15. Nordseeinsel Borkum 2018
Föhr

Insel Föhr

– Urlaube auf Föhr

Föhr – 2009 und 2011

Föhr besuchen wir erstmals im Jahr 2009. Wir haben  eine Wohnung im Süden von Wyk, welche  an einem kleinen Wald liegt.  Von hier aus sind es etwa 15 Minuten zu Fuß zum Südstrand und zwanzig Minuten zur Innenstadt.

2011 hatten wir ein schönes Bungalow für zwei Personen in Wyk . Zentral gelegen zur Promenade und Strand  knapp 10 Minuten Fußweg. Die Vermietung in den Wohnungen Badstraße und den Bungalows im Knudtsenweg waren Margot und Peter Hückstädt

Wyk ist der Hauptort auf der Insel.  8500 Einwohner leben auf der nordfriesischen Insel und etwa die Hälfte davon in Wyk.  Der Ort ist geprägt durch  seine schönen Friesenhäuser, Cafes, Restaurants und der Uferpromenade mit  kilometerlangem Strand. Gleich an der Promenade gibt es das Lokal „Pinte“, wo wir schöne Abende verbrachten.

Feine Parkanlagen mit exotischen Pflanzen laden zum Verweilen ein. Imposant ist die Artenvielfalt der hier lebenden Tiere. Im Norden der Insel, in der vom Deich geschützten Marsch, gibt es nur vereinzelt Bauernhöfe.   Kühe, Pferde und Schafe weiden auf den saftigen Flächen. Wiesenpieper und Feldlerche sind hier zu finden, ebenso Niederwild wie  Hase, Tauben und Fasane. In den Wäldern leben Rehe, die manchmal bis an den Strand kommen.

Ein Erlebnis ist natürlich eine Fahrt mit dem Schiff zu den vorgelagerten Seehundbänken .

Nieblum

Der mehrfach ausgezeichnete Ort Nieblum, mit etwa sechzig reetgedeckten Häusern, zählt zu den schönsten Orten Deutschlands. Durch den Ort zieht sich eine Lindenallee . Als Friesendom bezeichnet man die Kirche St. Johannis, die 1240 erstmals erwähnt wurde. Auf dem Friedhof findet man alte Grabsteine der Seeleute, diese erzählen die Geschichte der Seefahrer.

In Oldsum gibt es noch eine Mühle. Heute ist die Mühle als Wohnhaus umgebaut. Ein weiterer Ausflug führte uns auf die Nachbarinsel Amrum.

Amrum

Die Insel ist geprägt von wundervollen Dünen und dem größten Strand Europas. Kniepsand , Wald und Heide bieten immer wieder neue Ansichten. Die Aussichtsdüne hat eine Höhe von 32 Metern. Holzstege führen durch die geschütze Dünenlandschaft. Wer die dreihundert Stufen hinauf auf den Leuchtturm unternimmt, wird mit einem herrlichen Blick über die Insel belohnt.

Föhr
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