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der Sprung ins Leben

Der Lebenssprung

bei den Nonnengänsen – oder Weißwangengänsen müssen die Küken den Sprung zu den Eltern wagen. Die Nester der Gänse liegen in der Felswand, hoch in den Klippen um Fressfeinde fern zu halten. Weil die Eltern der Weißwangenküken nicht in der Lage sind für alle fünf Küken, Futter ins Nest zu bringen, müssen die Kleinen zu ihren Eltern um mit ihnen zu ziehen. Gerade ein paar Tage alt und noch im Flaum, wagen sie den Sprung ins Leben oder in den Tod.

Sprung ins Leben – BBC Film

Bei Ansicht des Videos stockt einem der Atem. x-mal stößt das Küken an die Felsen und landet schließlich bei den wartenden

der Sprung ins Leben

Nonnengans wird von Graugänsen beobachtet

Eltern. Ich nehme es vorweg – es lebt. Dennoch kann man es kaum glauben, was da in der Natur abgeht.

 






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Reiherenten

Aythya Fuligula – Reiherente

aythya fuligula. Der Name für die Reiherente. Sie gehört zu den Tauchenten und ist etwas kleiner als die Hausente. Ihre Nahrung sucht sie am Grund der Gewässer. Die ersten Bruten dieser Entenart in NRW wurden 1952 registriert. In Bayern bereits um 1930. 

aythya fuligula   vermehrte sich relativ schnell. Das hängt  auch mit den Dreikantmuscheln zusammen, die aus dem  Schwarzmeergebiet  stammen Diese wurden in unsere Seen importiert .  Auch andere im Wasser lebende Weichtiere ( Mollusken ) aus südlicheren Ländern kommen vermehrt in den Nahrungskreislauf der Reiherenten.

Durchzügler aus Mitteleuropa – aythya fuligula

Durchzügler aus dem Norden und Sibirien werden durch die warmen mitteleuropäischen Winter animiert hier ihre Bruten zu beginnen. Die Nester sind relativ offen in Ufer nahen Bereichen angelegt. Die Eiablage kann sich bis Anfang Juni hinziehen.

Auffallend ist die weiße Flanke des Männchen. Beim weiblichen Tier  ist diese nahezu einfarbig dunkelbraun.  Am Hinterkopf des verhältnismäßig großen Kopfes, mit einer hohen Stirn, befindet sich ein Federschopf. Bei Wind haben sie dann schon einmal einen Sturmschnitt.

aythya fuligula aythya fuligula

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den kurzen, breiten, graublauen Schnabel ziert eine schwarze Schnabelspitze. Im Winter bilden die Reiherenten oft größere Kolonien auf den Stauseeen.

Muscheln

Die Dreikantmuschel oder auch Zebramuschel verbreitete sich im 19. Jahrhundert durch den Bau von Kanälen, die die Flüsse miteinander verbinden. Ebenso  am Rumpf der Schiffe haftend die vom kaspischen Meer nach Mitteleuropa kamen.

Da Wasserqualität für die Muschel nicht eine so bedeutende Rolle spielt, konnte sie sich sehr schnell verbreiten. Die Art konkurriert mit einheimischen Tieren um die Lebensräume. Auch wenn man den Umfang der Schäden durch invasive Arten nicht kennt, ist es wichtig so wenig fremde Arten wie möglich im heimischen Ökosystem zuzulassen.

 

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