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Raubtierpolitik

Raubtierpolitik – das Schlagwort der Jägerschaft. Sie werden nicht müde die Änderung der Jagdpolitik zu fordern, um endlich den einzigen Konkurrenten zu erlegen. Der Wolf ist den Jägern ein Dorn im Auge.

Deutlich wird das in einem Bericht der „Outfox World“. Michael Lehner berichtet hier von einem Aufenthalt in Schweden, vom 31.10.2016.

In Schweden war die Jagd auf den Wolf erlaubt.

Raubtierpolitik

Im kommenden Winter 2018/2019 wird es keine so genannte Schutzjagd auf Wölfe geben. Die zuständige schwedische Behörde, „naturvårdsverket“, hat die Wolfsjagd-Lizenz für die Saison aufgehoben. Mit Hinweis auf jüngste Wolfszählungen sei kein Anlass für eine Schutzjagd mehr gegeben. entnommen : Schwedenstube.de

Zum Artikel: Es geht darum das die anfängliche Euphorie für den Wolf einer Ernüchterung der Begeisterung gefolgt ist. Er fordert eine Änderung der Raubtierpolitik

In seinem Artikel begründet er das damit, das durch die Existenz die Elchjagd beschwerlicher geworden ist. Die „Elchhunde“ haben Angst vor dem Wolf . Außerdem machen die Elche machen keinen Unterschied mehr zwischen Hund und Wolf. Sie fürchten jetzt beide Arten.

War es früher möglich den Elch sauber „anzusprechen“ und einen „gezielten Schuß“ zu setzen, weil der Elch sich zögerlich im Wind bewegte, ist das durch sein jetziges, vom Wolf geprägten Verhalten, nicht mehr möglich. Der Elch tritt gleich die Flucht an.

Die Jagd ist beschwerlich geworden weil dadurch das Interesse an der Elchjagd stark gesunken ist. Waldbauern fürchten nunmehr um die Einnahmen aus der Jagdverpachtung. Das soll durch eine Änderung der Raubtierpolitik reguliert werden.

Bereits im ersten Absatz wird behauptet es gäbe kein Rehwild und keine Biber mehr. Aber zwei Absätze weiter schreibt er das das Rehwild wieder vorhanden sei und der Bestand des Bibers soweit reduziert ist, dass man keine Drahtgitter mehr zum Schutz der Bäume anbringen müsse. Offensichtlich hat der Wolf hier sein regulierendes Werk erfolgreich verrichtet.

Raubtierpolitik wegen fehlender Einnahmen ändern

Außerdem sollte die Raubtierpolitik sich für die Entnahme des Wolfes entscheiden, weil Waldbesucher ihre Hunde nicht mehr ohne Leine in den Wald lassen.

Bei der Witterung des Wolfes traut sich sein „sauenerprobter“ Hund nicht mehr vom Auto weg. Durch die Angst des Rotwildes vor dem Wolf ist dieses bedeutend scheuer als vor dem Dasein des Wolfes. Das führt auch zu größerer Angst vor den Jagdhunden.

Das Resümee lautet also:

Abschüsse sollen erlaubt werden weil:

der Wolf die Bestände reguliert.

Der Biberbestand sich reduziert, so dass Bäume nicht mehr gesondert geschützt werden müssen (gesunder Bestand).

Das Rot und Rehwild wieder seinen natürlichen Fluchtinstinkt entwickelt.

Das Rotwild jetzt Angst vor Jagdhunden hat.

Der Bestand des Wildes reguliert ist.

Die Elchjagd schwieriger geworden ist und so Jagdpacht Einnahmen fehlen.

Hundebesitzer sich nicht trauen ihren Hund im Wald ohne Leine laufen zu lassen.

Man sieht also – alles Gründe sich über den Heimkehrer Wolf zu freuen und kein vernünftiger Grund ihn zu beschießen. Das keine Gefahr besteht das der Wolfsbestand zu groß wird, ist ja bereits an anderer Stelle begründet.

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der chaotische Innenminister

 Innenminister

Innenminister : politisches Versagen

Die rüde Vorgehensweise des Innenminister Seehofer in der Grenzfrage und der Flüchtlingspolitik veranlassen mich dazu einige Gedanken zum Tema hier zu verfassen.

Beginnen wir mit den Flüchtlingsströmen 2015. Heute wird ja immer wieder gerne gesagt „Merkel hätte sie nicht rein lassen dürfen.“ Ja wie bitte sollte sie das denn aufgehalten gaben? Wir alle waren stolz in Europa endlich offene Grenzen zu haben und ich bin es noch heute.

Ohne  die offenen Grenzen wäre die europäische Wirtschaft noch weit zurück. Wie sollte denn die Grenze für die Flüchtenden geschlossen werden?  Dafür gab es weder Personal, noch die materiellen Voraussetzungen.

Insofern hat die Kanzlerin eigentlich nichts getan, was man ihr heute vorwerfen kann. Es sei denn, man hätte den auch damals schon absurden Vorschlag der AfD aufgenommen, Waffen an der Grenze einzusetzen.

Innenminister und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Ebenso wenig kann man heute dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Fehler anrechnen. Eine total überforderte Bundesbehörde, mit ebenso überfordertem Personal, kann nicht sofort alles in den Griff bekommen.

Es ist schon eine Leistung das nach knapp drei Jahren die Verhältnisse einigermaßen geordnet auf den Weg gebracht worden sind. Damals war man abhängig von den, erfreulicher Weise in großer Zahl vorhandenen  Ehrenamtlichen die  Hilfen zu bekommen.

Polemik der AfD

Die gesten- und wortreiche Polemik der AfD ändert daran nichts. Hat jemals Jemand auch nur einen einzigen vernünftigen Vorschlag aus den Reihen dieser Partei gehört, wie das Problem (eigentlich wehre ich mich dagegen im Zusammenhang mit Flüchtlingen von einem „Problem“ zu sprechen) gelöst werden kann?

Einzig der, um die Macht der CSU in Bayern bangende, Innenminister Seehofer macht sich jetzt für die Gedankengänge der AfD stark und fordert die  Schließung der Grenze.

Selbst das Polizeigesetz in Bayern wurde geändert. Der Innenminister fordert „Lager“ (auch wenn er sie nicht so nennt) zur Unterbringung von Flüchtlingen und Asylsuchenden. Das alles ohne zu bedenken, dass der bayerische Wähler ja dann gleich das „Original“ wählt.

Positives Beispiel Schleswig Holstein

Wie es richtig funktioniert,  hat die Wahl in Schleswig Holstein gezeigt, wo der Wahlsieger sich klar von der AfD-Poilitik distanzierte und die AfD auf gerade einmal kanpp 5 % kam.

In Bayern liegt sie derzeit in Umfragen etwa bei 13 %.  Außerdem sollte es selbstverständlich sein, das der Innenminister der BRD sich dem ganzen Land verpflichtet fühlt. Er hat nicht lediglich dem „Freistaat Bayern“ zu dienen.  Wahrlich, ich bin kein Anhänger der Kanzlerinnen Partei, aber dennoch froh das sie in der Grenzfrage auf eine europäische Lösung pocht. Ich hoffe das sie sich gegen diesen Innenminister durchsetzt und ihn entlässt. 

Auf der einen Seite über den amerikanischen Präsidenten schimpfen das er seine Partner im Stich lässt und gleichzeitig die europäischen Mittelmeer – Anrainerstaaten mit den Flüchtlingen alleine zu lassen, ist eine Unverfrorenheit die Seinesgleichen sucht.

Das Kreuz mit Bayern

Kreuz –  Ministerrat beschließt das Aufhängen von Kreuzen in Dienstgebäuden des Freistaats.

Staatsregierung macht das Kreuz zur Pflicht in allen Behörden

ein kurioses Gesetz

das Kreuz  im Eingangsbereich eines jeden Dienstgebäudes im Freistaat ist als Ausdruck der geschichtlichen und kulturellen Prägung Bayerns deutlich wahrnehmbar ein Kreuz als sichtbares Bekenntnis zu den Grundwerten der Rechts- und Gesellschaftsordnung in Bayern und Deutschland anzubringen.

Der Ministerrat hat heute eine entsprechende Änderung der allgemeinen Geschäftsordnung für die Behörden des Freistaats Bayern beschlossen. Das Kreuz ist das grundlegende Symbol der kulturellen Identität christlich-abendländischer Prägung.“

„Die Verpflichtung gilt für alle Behörden des Freistaats Bayern ab dem 1. Juni 2018. Gemeinden, Landkreisen und Bezirken wird empfohlen, entsprechend zu verfahren.“


Kreuz

Was ich davon halte

Da muss man sich fragen, ob diese Aktion im Freistaat Bayern nicht dem Grundgesetz widerspricht. Dort gilt die Trennung von Staat und Religion.

Klar ist ja auch das die „Södersche Regierung“ hier wohl die Klientel einer Partei bedient, die sie ja eigentlich bekämpfen sollte. Nun sieht es für mich eher so aus, als wolle sie diese rechts überholen, aus Angst vor der bevorstehenden Landtagswahl in Bayern. In einem Kommentar im Netz  gefiel mir besonders der Satz : “als Jesus von dem Beschluss der Bayerischen Staatsregierung hörte, hat er sein Kreuz zurückgegeben !“

Medienproteste

Es macht sich erfreulicherweise viel Protest in den digitalen Medien breit gegen die Handlungsweisen der Bayerischen Staatsregierung, was auch im Falle des „ Psychisch – Kranken – Hilfe – Gesetz “ dazu führte, dass das Gesetz noch einmal überarbeitet wurde.

Ministerpräsident Söder behauptet das Kreuz sei kein religiöses Symbol, sondern ein Zeichen der Christlich geprägten Kultur in Deutschland .  Richtig ist aber das das Kreuz selbstverständlich ein religiöses Symbol der Christenheit ist. Laut unserem Grundgesetz gilt die Trennung von Staat und Religion. Außerdem ist es falsch zu behaupten das Europas Kultur vom Christentum geprägt sei.

Geschichte

Nach der Eroberung Spaniens durch die Mauren im 8. Jahrhundert,   herrschten diese bis ins 13. Jahrhundert und haben  die Kultur in Westeuropa maßgeblich geprägt. Philosophen, Schriftgelehrte, Architekten, Lehrer und Mediziner haben ihr Wissen in Europa verbreitet. Unsere Dombaumeister haben von ihnen glernt. 

Der damalige Islam duldete andere Religionen und durfte vielseitig interpretiert werden, was auch heute von vielen Islamkennern wieder gefordert wird. Man kann also durchaus sagen das der Islam die Kultur erst nach Europa brachte und das Christentum davon profitierte.

Erst ab dem  13. Jahrhundert regierte das Christentum nach dem Sieg von Saragossa über die Mauren wieder im westlichen Europa. So wie die Kultur im Westen von Maurischen Einflüssen bestimmt war, wurde sie im Osten auch von Türken, Momgolen und im Norden von den Wikingern beeinflußt.  Selbst Rom hatte von den arabischen Ländern kulturell profitiert.