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Saatkrähe

Rabenvögel

Rabenvögel leben  gerne in größeren Kolonien nahe menschlicher Ansiedlungen.

Saatkrähe

Man findet sie von den skandinavischen Nadelwäldern bis zum Iran und von der iberischen Halbinsel bis China. Die nördlichen Vorkommen verlassen im Winter ihre Region und ziehen nach Mitteleuropa.

Saatkrähen bevorzugen flache Gebiete, oberhalb con sechshundert Metern kommen sie nicht vor. Daher sind sie auch in den alpinen Zonen nicht zu finden.

Nestbau der Rabenvögel

Etwas größer als eine Taube, baut sie  Reisignester in Baumkronen. Ältere Saatkrähen fallen durch den grauen Schnabelansatz auf, dieser entsteht durch das Stechen in den Erdboden auf der Suche nach Kleintieren oder Pflanzensamen, wobei  die  Gesichtsfedern an der Schnabelwurzel abgenutzt werden.

 

Rabenvoegel

Saatkrähe

 

Rabenvögel

Saatkrähe

Die Rabenkrähe –

ist etwa gleich groß wie die Saatkrähe und beider Arten werden oft verwechselt. der Kopf und die Stirn sind bei der Rabenkrähe abgerundeter und sie hat einen längeren Hals.

Der Schnabel ist kräftiger und dunkel.  Die Rabenkrähe ist ein Allesfresser und profitiert in den Städten vom Aas der Straßen.  Oft sieht man sie im Müll wühlen. Ihre Nester baut sie an Masten und Bäumen, meidet aber den Wald. 

Vorkommen der Rabenvögel

Ihr Vorkommen reicht von der iberischen Halbinsel bis Mecklenburg. Weiter zum Osten hin findet man dann den Verwandten, die Nebelkrähe, bei der Rücken und Bauch, im Gegensatz zur schwarzen Rabenkrähe, hellgrau sind. Die Rabenkrähe bewacht ihr Revier das ganze Jahr über.

Rabenvoegel

Rabenkrähe

Rabenvögel
Die Dohle –

Die Dohle sucht ihre Nahrung auf Rasenflächen in Parks und den Städten, sowie in den Wäldern. In den Städten brütet sie in Mauernischen. Im Wald besetzt sie die Nisthöhlen des Schwarzspechtes. Sie hält sich gerne in Schwärmen der Saatkrähe auf und dreht mit ihnen ihre Kreise.

Die Dohle ist dunkelgrau – fast schwarz – gefärbt mit einem hellgrauen Hals und Nacken. Sie kann sehr zutraulich werden und nimmt als Brutplatz auch größere Nistkästen an. 

soziale Ordnung

Innerhalb der Dohlen Kolonie herrscht eine soziale Ordnung mit bestimmten Rangfolgen und sie kommunizieren ständig miteinander. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom nördlichen Europa bis Marokko und von der iberischen Halbinsel bis West China.

Der Bestand der Dohle ist stabil, auch wenn sie in den Höhenlagen der Mittelgebirge und in der Alpenregion nicht vorkommt.

Rabenvoegel

Dohle

Rabenvögel

Dohle

 

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Hornisse

Hornisse – verkannt und nützlich

 Hornisse – Vespa crabro – sie gehört zu den echten Wespen aus der Familie der FaltenwespenWegen ihrer  Größe wurde sie lange Zeit gefürchtet und man sagte:  „sieben Stiche und der Mensch ist tot.“ Sie hat zwar einen längeren Stachel als die Biene oder die Wespe und dringt somit tiefer in die Hautschicht ein, aber sie gibt viel weniger Gift ab als zum Beispiel die Biene.

Das Gift der Hornisse

Hornisse

Das Gift der Biene ist 1,5 bis 15 mal wirksamer als das Gift von vespa crabo. Für alle gilt aber das sie einen Menschen kaum töten können.

Eine Biene muss  40 Stiche pro Kilogramm Körpergewicht aufbringen und die Hornisse gar 150 – 180 Stiche pro Kilogramm Körpergewicht um einen Menschen zu töten.  Außerdem ist die Hornisse, deren Arbeiter 20 mm Größe  und deren Königin bis zu 40 mm Größe  erreicht,  ein scheues Wesen.  

Sie meidet die  Nähe des Menschen. Lediglich wenn das Volk, das aus etwa 200 Tieren besteht, oder die Königin angegriffen werden, verteidigt sie diese. Ein Wespenvolk besteht aus bis zu 7000 Exemplaren.

Aussehen der Hornisse

Die europäische Insekt ist schwarz-gelbe mit einer V-förmigen Zeichnung auf der Brust. Im Gegensatz zum nordischen Insekt, der diese fehlt . Auch die rötliche Färbung im vorderen Körperbereich ist bei der nördlichen Hornisse weniger ausgeprägt.

Aus dem Süden Frankreichs ist die asiatische Hornisse eingewandert und tritt als Konkurrent zur europäischen  auf. Ob dadurch ökologische Veränderungen eintreten ist noch nicht bekannt. Sie gilt als Schädlings-Vernichter. Auch wenn sie zu neunzig Prozent Fliegen fängt, besteht ihre Nahrung  aus Raupen, Eichenwickler und Frostspanner.

Nestbau

Die Anfang Mai aus dem Winterschlaf erwachte Königin errichtet den Nistplatz der offen und frei hängt, an morschen Bäumen und vermehrt auch an Dachböden oder Nistkästen.

An einer Art Stiel werden sechseckige Waben angebracht in die die Eiablage erfolgt.  Freunde der Tiere berichten von Hornissennestern auf Balkonen. Sie konnten ohne weiteres mit ihnen leben, da diese nicht aggressiv sind und auch nicht auf Kuchen oder süße Getränke reagieren. 

Wird die Nähe einmal unangenehm, reicht schon der Geruch eines heißen Kaffees oder einer Zitrone um sie auf Abstand zu halten. 

Was tun?

In der Nähe eines Hornissennestes sollte man sich langsam bewegen um keine Abwehrreaktion auszulösen. Dann kann man sich auch nahe an das Nest herantrauen. 

Bei einem Stich hilft ein zerkautes Spitzwegerichblatt das man mit Hilfe eines Verbandes oder Pflasters auf den Stich aufbringt. Keine Schwellung – kein Schmerz.

Man kann auch eine Tinktur aus 96% igem Alkohol und eingeschnipseltem Spitzwegerich erstellen. Die Mischung 2-3 Wochen warm stehen lassen, abseien und abfüllen. Fertig ist die Tinktur gegen Stiche.