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Oekosystem Meer

Wie gesund das Oekosystem Meer ist, lässt sich leicht anhand der im System lebenden Seevögel beobachten. Deren Entwicklung  gilt hierbei als maßgebend.

In den letzten 60 Jahren ist ein dramatischer Rückgang der Gesamtpopulation zu verzeichnen.

Michelle Paleczny, Studentin und Forscherin des UBC – Masters sammelte Informationen zu mehr als 500 Seevogelbeständen weltweit.

Sie stellte fest, dass die Population um 69,6 Prozent zurückgegangen ist. Das entspricht 230 Millionen Vögel.  Diese Entwicklung zeigt eindeutig, das mit dem Ökosystem Meer etwas nicht stimmt.

Das  kranke Oekosystem

Oekosystem

Die Überfischung der Meere raubt den Vögeln die Nahrungsgrundlage. Hinzu kommen Ölverschmutzung, Plastik und Fangnetze in denen sich die Seevögel verheddern und ertrinken. Weitere Faktoren sind die Veränderung des Lebensraumes und die Folgen des Klimawandels.

Vor allem der Albatros verfängt sich häufig in Fangnetzen und stirbt. Seevögel sind aber durch den abgebenden Dung wichtiger Bestandteil der Küstenregionen. Sie bringen mit ihren Ausscheidungen Nährstoffe in die Regionen.

Die Studie von Paleczny und weiteren Forschern der University of Technology in Sydney, Australien, ist die erste ihrer Art und wurde im PLOS ONE publiziert.

Durch die industrielle Fischerei verhungern Pinguine, da ihr Beuteschema dem der Fischer entspricht. Forscher des französischen National Zentrums für wissenschaftliche Forschung in Montpellier und der Sea Around US Initiative der Univerity of British Columbia haben herausgefunden das der jährliche Konsum von Seevögeln von 70 auf 57 Millionen Tonnen zurück ging. In der gleichen Zeit erhöhte sich die Fangquote von 59 Millionen Tonnen auf 65 Millionen Tonnen jährlich,

Das verminderte Nahrungsangebot ist Ursache für den Verlust eines Viertels der Pinguine und der Hälfte der Seeschwalben und Fregattenvögel.

Die Forscher beobachteten etwa 60 Prozent der weltweiten Seevögelpopulationen. Am stärksten gefährdet sind die Arten die vom Arktischen Krill, vom Tintenfisch und von Heringen und Sardinen leben.

Das Oekosystem Meer ist chronisch Krank und es wird Zeit gegenzusteuern.

Darß

Halbinsel Darß –  22. Mai bis 05. Juni 2016

Darß  – ist der Name der Halbinsel die ein Teil der Halbinselkette Fischland – Darß – Zingst ist.

Wieck

Wieck liegt an der südlichen Seite,  am Bodstedter Bodden zwischen Born und Prerow, etwa fünf Kilometer südlich von Prerow und ca. 35km nord – östlich von Rostock. Im Osten grenzt die Gemeinde an den Prerower Strom. Wieck hat 709 Einwohner (2014)

Die Anreise verlief ohne Probleme und wir erreichten um 14:30 Uhr unser Ziel. Wir haben die Ferienwohnung „Adlerhorst“ im Cavelhorst in Wieck gemietet.

Darß

Die Wohnung liegt im Souterrain am rückwärtigen Teil des Hauses und besteht aus einem großen Wohnraum mit Küche, separatem Badezimmer mit Dusche / WC und einem Schlafzimmer mit Doppelbett.

Vor dem Wohnraum befindet sich eine Terrasse mit Sonnenschirm, Tisch für vier Personen,Grill und einem Strandkorb. Seitlich begrenzt wird die Terrasse von schöner Bepflanzung, angrenzend befindet sich noch ein größeres Wiesenstück, wo auch unser Auto abgestellt ist.

Nachdem die Koffer ausgepackt sind bummeln wir ein wenig durch den Ort und entdecken das Gasthaus Josten mit Außengastronomie. Wir nehmen hier unser Essen ein und werden während unseres Urlaubs das Haus noch oft besuchen.

Darß

Born am Darß

Am nächsten Tag machen wir eine Wanderung durch den Nationalpark nach Born am Darß .Uns erwartet ein urtümlich gewachsener Mischwald mit natürlich sehr vielen Mücken, die sich offensichtlich über unseren Besuch freuen, was wir an den zahlreichen Stichen merken. Born a. Darß (Born auf dem Darß) ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie ist staatlich anerkannter Erholungsort und zählt 1123 Einwohner (2014).

Darß

Wir machen einen Stopp am Hafen, wo wir uns eine Flasche Wasser holen und gehen dann am Bodden entlang wieder in Richtung Wieck. Die erste Etappe führt parallel einer Straße in Born, wo man die vielen hübschen Häuser bewundern kann, die alle liebevoll gepflegt und mit schönen kleineren und größeren Bepflanzungen versehen sind. Schließlich zweigt der Weg ab durch ein Waldstück und danach durch die wundervolle Boddenlandschaft.

Darß

ein paar Einkäufe

Den folgenden Tag lassen wir etwas ruhiger angehen und schauen uns Wieck genauer an. Begonnen hat der Tag mit dem Brötchen Einkauf beim einzigen Bäcker des Ortes. Wie unsere Vermieterin später erklärt, hatte ich wohl Glück sofort bedient zu werden, weil ich bereits vor acht Uhr dort war.  Später stehen die Leute dort Schlange. Einen Lebensmittelladen gibt es im Ort nicht. Lediglich am Mittwoch und samstags gibt es einen kleinen Bio Markt vor der Darßer Arche, einer Art Boddenmuseum mit Ausstellungen und dem Fremdenverkehrsamt, welches wir bereits im Vorjahr bei unserem Aufenthalt in Wustrow besichtigt haben.

Darß

Enttäuschend ist der kleine Hafen in Wieck, hier könnte man einiges verbessern um den Aufenthalt angenehmer zu machen. Es könnte sogar ein kleiner Strand zum Beispiel für Kinder hergerichtet werden. Den gibt es zwar, er verdient allerdings kaum die Bezeichnung Kinder -Badestrand. Momentan erinnert dieser eher an einen Tümpel.

Darß

Der einzige Kiosk mit Getränken und Würstchen wirkt nicht gerade einladend, zumal vor der einzigen Bank die nicht auf der kleinen Terrasse steht und nicht besetzt war eine Wäschespindel steht. Wahrlich, es gibt schönere Aussichten. Ansonsten ist Wieck ein wunderschöner Ort mit vielem alten Bestand und neuen Gebäuden die sich sehr schön anpassen. Reetgedeckte Häuser, gepflegte Grundstücke und Straßen laden förmlich zum Bummeln ein. Auch die Gastronomie im Ort lässt keine Wünsche offen.

Darß

Prerow

Prerow ist ein Seebad an der Ostsee zwischen den Städten Rostock und Stralsund. Das Ostseebad Prerow wird umgeben vom Nationalpark Vorpommersche  Boddenlandschaft. Der Name Prerow bedeutet so viel wie „Graben“ oder „Durchbruch“, ist vom slawischen Wort prerova abgeleitet und galt zunächst dem Prerow-Strom, der bereits im 14. Jahrhundert eine wichtige Rolle als Wasserstraße zwischen Barth und der Ostsee spielte. 2014 betrug die Einwohnerzahl–1489. 

Darß

Zunächst wollten wir uns Fahrräder leihen, stellten dann aber fest, dass man mit dem öffentlichen Busverkehr stündlich überall gut hinkommt und so nutzen wir auch den Bus 210 um nach Prerow zu fahren.

Prerow wurde 1880 das erste von der königlich hohen Regierung in Stralsund anerkannte Ostseebad. Von der Haltestelle geht es geradewegs zum Prerower Strand. Über eine Brücke gelangt man,  entlang vieler kleinerer und größerer Strandläden,  promenadenmäßig zum Strand mit der Seebrücke, die 1902 errichtet wurde.

Durch die Eröffnung des alten Bahnhofs 1910, war dann der Anschluß an Städte wie Stettin, Berlin und Hamburg geschafft.

Darß

Viele Bänke laden zum Verweilen ein und wir machen davon gerne Gebrauch um uns in der Sonne zu aalen und das lebhafte Treiben zu beobachten. Nach einiger Zeit machen wir uns auf den Weg zum Boddenhafen. Um dort hin zu gelangen geht man durch den Ort mit den vielen kleinen Geschäften und erreicht etwa eine halbe Stunde später den Hafen von Prerow.

Darß

Boddenrundfahrt

Wir nutzen das moderne Fahrgastschiff und nehmen an der großen Boddenrundfahrt teil. Außer dem modernen Schiff gibt es auch noch einen Raddampfer nach amerikanischem Vorbild der diese Rundfahrt macht. Zunächst geht die Fahrt über den Prerowstrom durch das Naturschutzgebiet Boddenlandschaft. Es soll nach den Ansagen des Kapitäns hier sogar ein Pärchen Kegelrobben zu sehen geben, uns haben sie sich allerdings nicht gezeigt. Auf den nährreichen Flächen des Schutzgebietes sieht man allerdings mehrere Kranichkolonien, die hier ganzjährig zu finden sind.

Darß

Seit einiger Zeit gibt es auch den Seeadler in der Region. Zur Pflege der Gräser hat man vor einigen Jahren kurz vor der Einmündung desPrerowstroms in den Bodden Wasserbüffel angesiedelt, die zur Zeit unseres Aufenthaltes gerade einige Kälber haben. Die Fahrt über den Bodden führt bis zur Meininger Brücke die das Festland mit Zingst verbindet. Nach zwei Stunden endet dann die Fahrt wieder im Hafen von Prerow.

Seenebel

Vom Hafen aus machen wir uns auf den Weg in die Stadt um den Bus für die Rückfahrt zu nutzen. Bereits am Hafen sagte ich zu Ruth das über dem Meer dunkle Wolken auf das Festland zukommen . Im Ort sehen wir dann plötzlich Rauchschwaden durchziehen und wir vermuten als Grund hierfür Räuchereien, allerdings werden es immer mehr und sie werden auch immer dichter, zudem wird es merklich kühler.

Bevor es noch weiter zunimmt kommt unser Bus. Wir sprechen den Fahrer auf das Phänomen an und er erklärt uns, dass es sich um Seenebel handelt, der für den Straßenverkehr sehr gefährlich werden kann, weil er extrem dicht ist.

Darß

Aus dem Internet erfahren wir dann später das Seenebel sich bildet, wenn die Wassertemperatur und die Lufttemperatur extrem unterschiedlich sind . Dieser Nebel enthält 100 % Luftfeuchtigkeit und tritt zumeist im Spätfrühjahr an der Nord-und Ostseeküste auf. Da haben wir glatt etwas Neues kennengelernt.

Wir machen auf dem Rückweg noch einen kurzen Halt zum Einkauf in Born, um dann den Tag im Quartier ausklingen zu lassen. Plötzlich geht es Ruth sehr schlecht. Schüttelfrost und Zittern–da scheint sich etwas anzubahnen.

Am nächsten Morgen geht es gottlob wieder etwas besser und während ich hier die Niederschrift beginne und ausführe,kann sie sich noch weiter erholen und in Ruhe den Tag angehen lassen. Warten wir einmal ab wie es weitergeht. Heftiges Schwitzen in der Nacht sorgte wohl für deutliche Besserung.

Wir fahren daher mit dem Auto nach Wustrow um Erinnerungen aus dem Vorjahr aufzufrischen. Außerdem gibt es hier eine Apotheke wo wir uns mit einem Grippemittel eindecken wollen. Der Apotheker rät uns aber davon ab, weil der Höhepunkt durch das starke Nachtschwitzen wohl bereits vorbei sei. Er schlägt stattdessen etwas Ruhe und Vitamintabletten vor. Wir nehmen seinen Rat gerne an und bummeln noch einmal zum Hafen von Wustrow.

Darß

Hier hat sich in dem einen Jahr einiges getan und es ist lebhafter als im Vorjahr. Auch rund um die Kirche tut sich etwas. Die Wege werden aufgehübscht und wir erinnern uns gerne an den Aufstieg zum Kirchturm.  Von dort hat man einen tollen Blick auf Ostsee und Bodden .

Heute, Samstag gehen wir eine Weile am Bodden entlang und bleiben auf dem Rad-Wanderweg in Richtung Prerow.Wir kommen nach Nordkaten. Unterwegs entschließen wir uns zum Mittagessen im Restaurant Nordkate. Ein schönes Lokal mit gutem Essen und Außengastronomie. Den Rest des Tages verbringen wir auf der Terrasse unserer Wohnung.

Heute machen wir uns auf den Weg nach Zingst. Die Spuren des dort stattfindenden Fotofestivals zeigen sich im ganzen Ort. Wir haben etwas außerhalb geparkt und gehen am Deich entlang in Richtung Seebrücke. Hier brummt der Bär.

Darß

Reger Betrieb an vielen Ständen, z.B.von  Sunbounce, Hama, Canon usw. überall können, wie auch im Max Hünting Haus, Objektive und Kameras ausgeliehen werden. Es gibt verschiedene Standorte mit Referenten die ihre Aufnahmen präsentieren und Workshops von früh bis spät in den Tag. Im Max Hünting Haus bedauern wir die dort tätigen Mitarbeiter, es ist unheimlich warm und stickig im Gebäude.

Darß

Auf den Außenflächen werden Großbildaufnahmen gezeigt und es ist ein begehbares Monument aus x-Spiegeln aufgebaut in das man hinein fotografieren kann. Selbstverständlich ist Zingst auch ohne Festival ein lohnendes Ziel, mit Badestrand, Seebrücke und überhaupt ist Zingst schon ein richtiger Touristenort mit viel Leben.

Montag, wir entschließen uns mit dem Bus bis „Prerow alter Bahnhof“ zu fahren und erklimmen die„hohe Düne.“ Dies ist die höchstgelegene Stelle an der Enge zwischen Ostsee und dem Bodden mit dem Prerowstrom. Die Höhe beträgt 13 Meter–das hört sich nicht nach „hoch“ an,  aber mit dem kleinen Aussichtsturm reicht der Blick bei klarer Sicht über Zingst bis Hiddensee vor Rügen und zum Daßer Ort.

Darß

Vormals war der damals noch schiffbare Prerowstrom –heute finden noch Boddenrundfahrten statt– die Verbindung zwischen Bodden und Ostsee wodurch Zingst eine eigenständige Insel war.

Ein schöner Rad-Wanderweg führt durch den Wald an der Ostseeküste entlang zur Seebrücke von Prerow. Unterwegs gibt es immer wieder Zugänge zum herrlichen Sandstrand. Einmal zweigen wir auf der entgegengesetzten Seite ab , um die Seemannskirche zu besuchen. Es handelt sich hier um das älteste Gotteshaus auf dem Darß. Erbaut wurde sie 1726/28. Weil sie den Seeleuten den Weg von der Ostsee in die Prerowstrom- Mündung wies, erhielt sie den Namen „Seemannskirche“.

Darß

Wir können heute wegen einer Trauerfeier allerdings die Kirche nicht von innen besichtigen. Hier entdecken wir besonders schöne Häuser und Feriendomizile, die mit viel Liebe gestaltet wurden.

Nach etwa drei Kilometern erreichen wir dann die Seebrücke und gehen zur Bushaltestelle in Prerow- Mitte um die Rückfahrt nach Wieck anzutreten. Während es überall Meldungen von Unwettern gibt, haben wir weiterhin das herrlichste Wetter. Heute Nacht muß es wohl ein wenig geregnet haben, denn eine winzige Wasserlache befindet sich auf dem Terrassentisch.

Darß

Wir beschließen den Tag langsam angehen zulassen um dann gegen Mittag Carls Erdbeerhof in Rövershagen zu besuchen.Carls Erdbeerhof nennt man zu Recht auch Erlebnishof/Erlebnisdorf. Es gibt außer den vielen Einkaufsmöglichkeiten vom Trödel über Kleidung, Spielwaren bis zur Erdbeere eigentlich alles. Für Kinder ein richtiges Paradies , sei es das Streicheln der Hoftiere oder kleine und große Rutschen, Treckerfahren, Ponyreiten, Planschbecken, also Abenteuer pur.

Für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt und verdursten muß hier natürlich auch niemand, im Endeffekt dreht sich aber alles um das Thema Erdbeere.

Darß

Noch vier Tage haben wir um uns auf dem Darß umzusehen. Heute machen wir noch einmal eine Tour nach Zingst. Wir gehen jetzt etwas mehr durch die kleinen Straßen abseits vom innerstädtischen Betrieb. Auch hier sehen wir viele gepflegte und hübsch gezierte Häuser, sehr viele Ferienwohnungen und Ferienhäuser.

Blumenschmuck überall wo man hinsieht. Am Aufgang zur Seebrücke empfängt uns das fröhliche Pfeifen des Waffelbäckers, der wegen seiner guten Laune hier bereits bei vielen Gästen bekannt ist. Wir gönnen uns zwei Zimt/Zuckerwaffeln. Ein kräftiger Wind weht über die Seebrücke mit der Taucherglocke am Ende. Am Strand sind noch einige Utensilien des Fotofestivals zu finden und wir machen einige Aufnahmen.

Darß

Die Halbinsel Zingst liegt am östlichen Ende der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst an der Ostsee. Sie gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern, Landesteil Vorpommern. Schon 1992 erhielt Zingst als einer von wenigen Badeorten in den neuen Bundesländern die „Blaue Europaflagge“ für seine hervorragende Badewasserqualität.

Im Jahr 1993 wurde die neue Seebrücke Zingst am Hauptübergang neben dem Kurhaus eröffnet. Das alte Kurhaus wurde 1998 abgerissen und im Jahr 2000 durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. Im Jahr 2001 wurden erstmals über eine halbe Million Gästeübernachtungen registriert.

Dem Ostseebad Zingst wurde im Jahr 2002 der staatlich anerkannte Titel „Ostseeheilbad“ verliehen. Im Jahr 2015 gab es bereits 1.7 Mio Übernachtungen bei 3049 Einwohnern (2014) Zurück aus Zingst ruhen wir uns noch etwas aus und gehen dann um siebzehn Uhr zum Restaurant Eichenstübchen. Wären wir später gegangen hätten wir keinen Platz mehr bekommen. Es war alles reserviert und den Grund erfahren wir nach dem Essen, es war fantastisch und wir reservieren gleich wieder für den kommenden Freitag.

Das Essen ist absolute Spitze und die Wirtsleute im Eichenstübchen sehr zuvorkommend und nett. Wir können dieses Lokal wärmstens empfehlen. Reservierung dringend angesagt, denn wer einmal dort war, kommt immer wieder.

Darß

Und wieder strahlt die Sonne aus einem wolkenlosen Himmel. Wir beschließen unsere geliebte Boddenrunde aus dem letzten Jahr in Wustrow zu wiederholen. In Wustrow angekommen sticht die Sonne so sehr, dass wir uns entschließen auf die Boddenrunde zu verzichten, da der Weg ständig in der Sonne liegt und kaum einmal Schatten bietet. So gehen wir am Hafen entlang zum Strand, essen dort ein Fischbrötchen und wandern ein Stück längs der Steilküste.

An der Grenze zu Ahrenshoop wenden wir uns dann wieder Wustrow zu, wo wir nach zwei Stunden schwitzen wieder den Parkplatz erreichen. Den Rest des Tages verbringen wir im Quartier und auf der Terrasse. Unser Darß-Urlaub neigt sich langsam dem Ende zu und am vorletzten Tag strahlt wieder die Sonne bei angesagten 27 Grad.

Letzter Tag. Noch einmal bummeln wir durch Wieck und verweilen ein wenig am Hafen. Zuvor haben wir den kleinen Wochenmarkt an der „Arche“ besucht. Zum Mittagessen gehen wir dann noch einmal ins Gasthaus Josten, verabschieden uns und suchen unser Quartierauf um zu packen.

Darß

Es war eine einmalig schöne Zeit auf dem Darß, das Wetter hätte nicht besser sein können und wir fahren mit schönen Erinnerungen morgen wieder in unser geliebtes Ruhrgebiet

Borkum

Borkum 2015

Borkum

Borkum  – Wir fuhren am 13. September um 08:30 Uhr von Essen ab und erreichten bei trockenem und sonnigen Wetter nach angenehmer Fahrt gegen 11:30 Uhr Emden Außenhafen. Nun hatten wir noch reichlich Zeit um auf die Fähre nach Borkum zu warten.

Wir bummelten ein wenig durch den eigentlich uninteressanten Hafen, um uns die Zeit zu vertreiben. Zwischenzeitlich fuhr dann auch schon der Katamaran nach Borkum ab.  Die Abfahrt der Fähre war pünktlich um 14:00 Uhr und wir erreichten Borkum bereits fünfzehn Minuten früher als geplant um 16:00 Uhr.

Der Weg zum Quartier war leicht zu finden, da es immer nur geradeaus ging. Lediglich unseren Parkplatz mussten wir etwas suchen, da die Skizze von Frau Janssen, unserer Vermieterin nicht so ganz exakt war. Unser Zimmer konnten wir auch nicht sofort in Besitz nehmen, da die Reinigung noch in vollem Gange war. Wir sahen das aber eher locker, weil wir ja auch Hunger hatten und etwas zu uns nehmen wollten.

der erste Eindruck

Borkum

Zunächst machten einen ersten kurzen Bummel durch die Stadt und kehrten dann im Teehaus ein, wo wir in dieser Woche noch des öfteren sein würden, da das Essen hier ganz hervorragend gewesen ist. Nun wurde es Zeit unsere Sachen in die Wohnung zu bringen. Uns stand ein Wohnzimmer mit Südterrasse, ein Schlafzimmer sowie Bad und Dusche zur Verfügung.  Außerdem gab es noch einen Keller mit Waschmaschine und Trockner, was wir aber nicht in Anspruch nahmen. Am folgenden Montag holte ich schon früh beim benachbarten Bäcker Brötchen und wir genossen unser erstes Frühstück auf der Insel. Da es nieselt machen wir einen Rundgang durch die Stadt und erledigen einige Einkäufe. Auch der Nachmittag besteht aus Erkundigungen der Ortschaft  und einem längeren Weg durch die „Greune Stee“.

“Greune Stee”

Das größte Inselwäldchen ist die “Greune Stee” (grüne Stelle). Es handelt sich hierbei um ein typisches Krüppelwäldchen. Durch die vielen hindurch führenden idyllischen Wege lädt es zu erholsamen Spaziergängen ein. Das Gebiet besteht aus teilweise sumpfigem und teilweise sehr trockenem (Dünensand) Boden. Neben den Laub-und Nadelbäumen findet man hier eine Vielzahl der in Niedersachsen heimischen Pflanzen. Die Greune Stee liegt im Süden der Insel und ist von der Wilhelmshöhe bequem über die Promenade bzw. deren Fortführung zu erreichen.

Am Dienstag folgt erneut ein Rundgang durch Borkum. Wir sehen uns das älteste Haus des Ortes an und besichtigen das Heimatmuseum.Dann fahren wir mit der Borkumer Kleinbahn zum Hafen um uns das dort vor Anker liegende Feuerschiff anzusehen. Gerade als wir am Hafen ankommen beginnt es zu regnen und der Himmel wird immer dunkler. Zufällig kommt gerade ein Bus, der wieder nach Borkum hineinfährt und so verzichten wir auf das Feuerschiff und freuen uns, den  nun einsetzenden Schauer im Bus zu erleben. Am Borkumer Bahnhof angelangt ist das Unwetter vorbei und wir gehen entlang dem Nord–und Südstrand zum Quartier.

Borkum

Da es früh am Mittwoch zunächst regnet gehen wir zum Bahnhof um die Fähre für die Rückfahrt von 16 Uhr auf 10 Uhr am Sonntag umzubuchen. Da wir leider vergessen haben Unterhemden für mich mitzunehmen, kaufen wir in Borkum noch schnell ein Unterhemd. Wegen des schlechten Wetters essen wir im Quartier und lassen den Tag verfließen.

Ostland – Borkum

Donnerstag– Nach dem Frühstück besichtigen wir einige Kirchen in Borkum und den Walfänger Friedhof und gehen dann den Küstenweg entlang Richtung Ostland. Hier begeistert eine fantastische Dünenlandschaft, die wir zu einem späteren Zeitpunkt noch besser kennenlernen werden. Dann beginnt der Regen–und er wird immer stärker. Der Schirm versagt seinen Dienst und als wir unser Quartier erreichen sind wir bis auf die Haut naß. Wir machen uns frisch und gehen zum Teehaus um wenigsten bestens zu speisen. Abends amüsieren wir uns im AIKES, einer Gaststätte in unmittelbarer Nachbarschaft. Hier waren wir auch schon am Dienstagabend.

Borkum

Am Freitag bleibt es trocken und wir beginnen eine nahezu totale Inselumrundung , durch den Ort zum Flughafen und zum Ostland und durch die schon erwähnten Dünen auf den Küstenweg zurück.Knapp vier Stunden sind wir unterwegs und wieder sind wir durchnäßt, aber heute nicht vom Regen.

Borkum

Im Dünenbüdchen nehmen wir ein Essen ein. Hier wäre es aber ratsamer gewesen von dem Kuchen zu essen der hier angeboten wird. Das „Abendbier“  im Aikes haben wir uns redlich verdient.Wie immer am letzten Tag besteht dieser aus kleineren Spaziergängen und restlichem Einkauf. Während Ruth zu packen beginnt mache ich mich noch einmal auf den Weg um die historische Damplok an der Borkumer Kleinbahn abzulichten. Am Sonntag sind wir dann um 10:00 Uhr am Hafen um auf die Verladung zu warten.Wir hatten trotz des wechselnden Wetters eine tolle Zeit auf Borkum und sind von dieser herrlichen Insel begeistert.

Bilder vom Urlaub auf Borkum 2018

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Panorama Borkum

Nordseeinsel Borkum 2017

Nordseeinsel Borkum . Durch den Ausfall des Katamaran konnten wir bereits eine Ersatzfähre um elf Uhr ab Emden Außenhafen benutzen.  So waren wir bereits um vierzehn Uhr in unserer Ferienwohnung bei Frau Schlant in der Neue Strasse 7. Wir bezogen die Wohnung im Erdgeschoß, während Brigitte und Hans die Wohnung in der ersten Etage nutzten.

Ein Wohnzimmer, separates Schlafzimmer, Küche und Bad, sowie eine kleine Außenterrasse sollten nun für eine Woche unseren Aufenthalt auf Borkum abrunden. Die Wohnungen liegen zentral in der Nähe des Rathauses und sind voll ausgestattet.

Nordseeinsel

Nachdem das Gepäck verstaut war machten wir eine kleine Runde durch die Fußgängerzone und zum Nordstrand. Zum Essen hatte ich bereits im Vorfeld im Teehaus ab achtzehn Uhr einen Tisch für uns bestellt und es war, wie bereits bei unserem ersten Borkumaufenthalt, wieder fantastisch.

Mai – Nach dem Frühstück gehen wir zum Südstrand. Hinter der heimlichen Liebefinden wir eine freie Bank und genießen den Sonnenschein, das Strandleben und die vorbeifahrenden Schiffe. Die Eternal Ace aus dem Baujahr 2011 hat eine Tragfähigkeit von 18.418 Tonnen, ist 199,5 Meter lang und 32,2 Meter breit.

Nordseeinsel

Sie gehört zu der Gattung der Cargo Schiffe. Unter der Flagge Panamas wird sie wohl in Emden die VW`s aus dem dortigen VW Werk abholen..Die Carten Maria Scan Shipping stammt aus dem Jahr 1985, ist 85 Meter lang und 16 Meter breit. Tragfähigkeit ca 3176 Tonnen, bei einer Geschwindigkeit von 13 Knoten und fährt unter der Flagge von Barbados . Nach einiger Zeit machen wir uns auf den Weg gen Nordstrand und schließlich nehmen wir eine Mahlzeit in der Fußgängerzone ein.

Nordseeinsel

Die Frauen haben danach noch ein wenig einzukaufen und am Abend genießen wir den Rest des Tages auf der Terrasse des Hauses Donn, wie unser Domizil auch heißt.      

Mai –Ruth und ich unternehmen eine ausgedehnte Wanderung durch die „Greune Stee“. Wie entdecken eine neues Gebiet um die Kugelbake – Heute steht hier leider nur noch ein Model und ein Gedenkstein mit der Inschrift:

Nordseeinsel

Dieses Modell markiert die Stelle, an der über sieben Jahrzehnte die 18,4 m hohe Kugelbake als Tagessichtzeichen für die Schifffahrt stand. Der Abbau der Bake im Jahre 2000 symbolisiert das Ende der großen Bedeutung künstlicher Landmarken als  Orientierungspunkte für die terrestrische Navigation.

Die Greune Stee ist ein Naturschutzgebiet mit vielen Tierarten. Hier kann man mit etwas Glück die Nachtigall sehen und hören. 

Für den Nachmittag haben wir uns mit Brigitte und Hans am Fischimbiss in der Füßgängerzone verabredet. Auch hier ist das Essen schmackhaft, natürlich fehlt es an der Gemütlichkeit. Den Tag lassen wir dann wieder auf der Terrasse ausklingen.

Nordseeinsel

18. Mai – Da wir bei unserem ersten Besuch nicht auf dem Upholmhof waren, gehen wir an diesem Tag zu viert dort hin. Da es von unserer Wohnung aus nur knapp ein Kilometer bis dorthin ist, können wir den Weg gemeinsam zurücklegen. Leider war Brigitte wegen eines Fersensprons unter dem Fuß stark beeinträchtigt, aber die Strecke konnte sie noch einigermaßen bewältigen. Sie hat sich während des gesamten Urlaubs tapfer geschlagen.

Nordseeinsel

Der Upholmhof ist ein altes Scheunenlokal. Draußen ein großer überdachter Biergarten in dem an den Wochenenden Live Musik präsentiert wird. Im Restaurant hängen alte Kutschen an der Decke und es werden Fleisch und Fischgerichte angeboten. Ich hatte am darauffolgenden Tag eine sehr leckere Kohlroulade und auch meine Begleiter waren mit ihren Speisen äußerst zufrieden.

Den Rückweg unternahmen Ruth und ich entlang der Hoppweide mit dem Hoppbach. Auch hierbei handelt es sich um ein Naturschutzgebiet. Schon auf dem Weg zum Upholmhof konnte ich den Kibitz und Austernfischer fotografieren.

Ganz in der Nähe unserer Wohnungen befindet sich das Restaurant „Valentin“. Wir hatten Glück das dort noch geöffnet war und nahmen dort unser Mittagsmahl en. Der Nachmittag war dann noch einmal dem Einkauf bestimmt. Am späten Abend wollten Ruth und ich uns dann einmal Borkum im Neonlicht betrachten. Es war bereits nach 22 Uhr  und die Lokale leerten sich so nach und nach.

Nordseeinsel

 19.  Mai – Erstmals haben wir von dem Tüskendörsee gehört und beschließen eine Wanderung dort hin. Um den Tüskendörsee befinden sich die Binnenweiden. Das Gebiet steht unter Naturschutz und ist Wiesevogelland. Die Rinderhaltung auf den Weiden trägt zum Schutz der Wiesenvögel bei. Hier findet man neben dem Kibitz, den Austernfischern und der Feldlerche mit etwas Glück auch Rotschenkel, Wiesenpieper und die Uferschnepfe. Leider war mir das Glück nicht bei allen Arten hold.

Nordseeinsel

Die Vorkommen begrenzen sich auf der Insel nicht nur auf die Weiden am Tüskendörsee (der Name bdeutet „Zwischendurch“ und damit ist gemeint, dass die Insel einst zwischen Ostland und dem Rest durch Wasser getrennt war), es gibt sie auch auf der Hoppweide, benannt nach dem Hoppbach, auf den Ostweiden und im Ostland. Der Bestand der Uferschnepfe ist leider durch Beutegreifer, die es früher auf der Insel nicht gab, aber durch die Schifffahrt „importieert“  wurden, gefährdet. 

Der Rückweg führte uns dann am Ostland und Flugplatz vorbei wieder zum Upholmhof, wo wir dann im Restaurant speisten. Während des Weges konnten wir die Rohrweihe im Flug beobachten. Leider war sie für ein Foto zu weit entfernt. Umso glücklicher war ich dann einen Sperber ablichten zu können, der sich lange Zeit nicht an uns störte, oder auf etwas anderes konzentriert war. Die Wanderung ging über knapp dreizehn Kilometer und so genossen wir den Abend im Quartier bei einem Glas Wein.

Nordseeinsel


Nordseeinsel Borkum – Ostland

20. Mai – Wir hatten beschlossen mit dem Bus zum Ostland zu fahren, um Brigitte und Hans einmal die gewaltigen Dünen dort zeigen zu können. Die Haltestelle Ostland befindet sich gleich an der Gaststätte und dem Restaurant Ostland. Die Gaststätte trägt auch den Beinamen „ letzte Gaststätte vor Juist“- Dem Ostland vorgelagert befindet sich die unbewohnte Sandbank „Kachelotplate“ und die Vogelinsel Memmert, hier wohnt lediglich eine Person, nämlich der Vogelwart. Daran schließt sich dann die Insel Juist an.

Auf Juist leben rund 1700 Personen und auf Borkum 5200 Einwohner, womit wir wieder auf unserer Urlaubsinsel angekommen sind. Tiefer , feiner Sand führt hinauf auf die Dünen mit einem herrlichen Blick aufs Meer. Wie machten noch eine kleinere Runde durch das Ostland und trafen uns dann mit unseren beiden Reisebegleitern in der Gaststätte Ostland, wo ich dann eine Scholle zu mir nahm. Auch die Speisen der Anderen wurden gut angenommen.                                           

Nordseeinsel

Mai – Noch einmal geht es an den Nordstrand – den Hauptstrand der Insel. Ein Stück gehen wir die Strandpromenade in Richtung Ostland. Hier trennen wir uns. Ruth und ich gehen auf den Strand und ein Stück ins Watt. Hier sind wir den Seehundbänken dann in etwa so nah, dass ich einige Fotos versuchen kann. Das Weter will heute nicht so richtig mitspielen und wir kehren noch einmal im „Valentin“ ein.

Nordseeinsel

Da es kurz darauf wieder aufhellt beschließen Ruth und ich noch einmla eine Runde entlang den Hoppweiden – ich bin ja noch auf der Suche nach der Uferschnepfe. Aber auch heute will mir dieser Schnappschuß nicht gelingen, Dafür sehen wir auf der Weide am Bach dann zwei Fasanenhähne die  wohl einen Machtkampf um das beste Revier ausfechten wollen.

Nordseeinsel

Noch während der ersten Aufnahmen wird es wieder dunkel und bald darauf kommen die ersten Tropfen. Zunächst scheint es recht harmlos zu sein, bis dann das Donnern einsezt und der Regen dichter und dichter wird. Natürlich haben wir ausnahmsweise weder Schirm dabei, noch hat Ruth einen Knirps in ihrer Tasche und so schaffen wir es einmal wieder richtig naß zu werden, dass muss wohl einmal in jedem Urlaub so sein.… so geht wieder ein Urlaub auf unserer Lieblingsinsel Borkum vorbei. Es gilt jetzt die Koffer zu packen und die Heimreise anzutreten.

Borkum Besuch 2018

Borkum Besuch 2015

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Fischland

Fischland

– Lübeck Wochenende

Fischland  –  war unser eigentliches Ziel. Wir hatten aber beschlossen zwei Übernachtungen  in Lübeck einzuschieben. Wir  hatten  das „Hotelchen“ in der Schönböckener Straße gebucht. schön das wir schon vor der angegebenen Zeit (14:00) im Hotel einchecken konnten. So  hatten wir noch den gesamten Nachmittag in Lübeck zur Verfügung.

Fischland
15. – 17.05.2015 Lübeck 

Der Fußweg in die Innenstadt währte knapp zwanzig Minuten. Auf dem ersten Weg dorthin begegneten wir einem netten jungen Mann mit Migrationshintergrund der uns auf dem Weg zur Stadtmitte und auf seinem Weg zum Freitagsgebet noch eine Abkürzung zeigte, indem wir ein Stück des Weges gemeinsam gingen. Vom Anleger an den schönen Altstadthäusern machten wir dann zunächst die uns so empfohlene Traverundfahrt. 

Fischland

Traverundfahrt

Entlang der alten Speicherhäuser führt die Fahrt unter niedrigen Brücken bis in das Hafengebiet. Am Ufer liegen mehrere alte Segelschiffe. Mit dem Blick auf das Panorama der Altstadt mit seinen vielen historischen Kirchen wird der Hafen verlassen und das Boot biegt auf den Lübeck-Ems–Kanal.

Fischland

An einem Abschnitt haben die Bewohner ihre Wäsche auf den am Uferrand stehenden Wäschestangen aufgehängt. Die niedlichen kleinen Häuser sind teilweise liebevoll mit Blumenkästen und frischer Farbe aufgehübscht. Schließlich, wir befinden uns wieder auf der Trave, kommt dann auch wieder unser Ausgangspunkt in Sicht.

Fischland

Marzipan

Der zweite Tag in Lübeck ist naß und frisch. Wir besuchen das Marzipanmuseum und spazieren durch die Lübecker Altstadt, wo wir doch tatsächlich Bekannte aus Essen treffen. Auf dem Marktplatz findet gerade ein historischer Markt statt. Dort stärken wir uns mit einem Stück Fleisch im Brötchen. Als wir die Marienkirche betreten findet dort gerade ein Chorauftritt mit sakralen Titeln statt. Beeindruckenist die Akustik in dieser Kirche

Fischland


17. – 31.05.2015  Wustrow auf Fischland

Fischland

Am 17.05.2015 fahren wir dann gleich nach dem Frühstück weiter in Richtung unseres nächsten Urlaubsziels. Nach ruhiger Fahrt erreichen wir nach zwei Stunden Wustrow auf der Halbinsel Fischland – Darß – Zingst.

In früherer Zeit waren das einmal drei Inseln, die im Verlaufe der Jahre durch Versandung zusammen wuchsen. Während an der Südseite, am Fischland, die Ostsee dem Land immer mehr raubt, wird im Norden, Zingst, immer mehr Land angespült. In der fernen Zukunft wird wohl die Insel Hiddensee auf diese Weise durch den angespülten Sand andocken.

Fischland

Wir haben eine überraschend große Wohnung mit zwei Duschen, einer Sauna, Außengarten und Schwimmbad im Garten. Was fehlt ist allerdings ein Waschbecken mit Warmwasser, z. B. um einmal etwas zu spülen. Aber im Laufe der zwei Wochen arrangieren wir uns mit dem Problem. Wie zu erwarten erkunden wir zunächst einmal unseren Ort Wustrow.

Fischland

Wir finden einen wunderschönen Ort vor, der bestückt ist mit vielen kleinen und größeren reetgedeckten Häusern. Am Abend nehmen wir im Restaurant des Landhauses Schlunt, hier wohnen wir auch, unser Abendessen ein. Um es vorweg zu nehmen ist die Küche hier ganz hervorragend und wir wurden an keinem Tag enttäuscht.

Fischland

Strand

Am nächsten Tag gehen wir bis zum Strand von Wustrow und wandern über den Dünenweg bis zur Steilküste bei Ahrenshoop, das durch eine Künstlerkolonie enstanden Dorf am Übergang von Fischland zum Darß. An den Hängen der Steilküste nisten eine Unmenge an Uferschwalben. Mit viel Geduld und x -Aufnahmen gelingen mir einige Aufnahmen dieser pfeilschnellen Vögel.

Fischland

Der dritte Tag beginnt mit dem Ausleihen von Fahrrädern. Zunächst beginnen wir mit der etwa zehn Kilometer langen Boddentour bei Wustrow. Die Weiterfahrt nach Ahrenshoop wird durch einsetzenden Regen unterbrochen. Da gerade Lidl in der Nähe ist beschließen wir einige Sachen einzukaufen.

Fischland

Ahrenshoop und Born – von Fischland zum Darß

Am Mittwoch folgt dann die ausgiebige Radtourüber Ahrenshoop nach Born am Darß. Wieder verlassen wir Fischland und gelangen auf den Darß. Die Gesamtstrecke beläuft sich auf ca. zwanzig Kilometer, was aber bei ständigem, zwar leichten Wind, schon eine gewisse Anstrengung bedeutet. Born ist ein kleiner Ort mit einem schönen kleinen Boddenhafen. Unser Mittagagessen nehmen wir dann in einer der Fischstände in Wustrow ein. Um dem Hochbetrieb am Wochenende zu entgehen fahren wir am nächsten Tag nach Zingst.

Fischland

Zingst

Hier bemerkt man den höheren Bekanntheitsgrad auch an möndäneren Hotels und am Rummel in Strandnähe. Am Strand und im Ort sieht man bereits einiges vom bevorstehenden Fotofestival Zingst am Ende des Monats. Am Ende der Seebrücke befindet sich eine Tauchglocke.

Durch die Geschäftsstraße kommen wir dann schließlich zurück zu unserem Parkplatz und fahren wieder zurück nach Wustrow um noch eine Boddenrunde mit dem Fahrrad zu machen.

Fischland

Zunächst erfolgen ein paar nötige Einkäufe bei Lidl. Dann wird die Fototasche gepackt. Ich möchte heute einige Aufnhamen mit Langzeitbelichtung und ND Filter ausprobieren. Es wird ein erfreuliches Ergebnis, wie wir dann am Abend feststellen. Vorher fahren wir aber noch mit dem Rad ins Ostseebad Dierhagen.

Dierhagen

Auf dem Weg zum kleinen Hafen entdecken wir ein Restaurant wo wir ein ganz fantastisches Mittagessen bekommen. Der Dierhagener Hafen ist zwar klein, aber einer der schönsten die wir auf der Halbinsel gesehen haben. Auf der Rückfahrt unterbrechen wir des Öfteren unsere Fahrt um in den Dünen mit Blick aufs Meer zu pausieren.

Am späten Abend machen wir uns dann noch einmal auf den Weg zum Wustrower Strand um den Sonnenuntergang zu fotografieren.

Fischland

Bernstein – das Gold des Nordens

Am Pfingstsamstag hängt noch dichter Nebel über dem Bodden. So schnell scheint sich das Wetter heute nicht zu ändern und wir beschließen mit dem Schiff nach Ribnitz Damgarten zu fahren. Nach einstündiger Fahrt über den Bodden erreichen wir den Ort und besuchen das Bernsteinmuseum, das in einem ehemaligen Kloster untergebracht ist. Zu gleicher Zeit findet im Museum auch eine Ausstellung des Malers Wenneberg statt, der in der Zeit 1866 –1950 lebte.

Der Bodden

Während der Schiffsfahrt erklärt der Kapitän den Bodden. Die tiefste Stelle hat eine Wassertiefe von 2 Metern. Da der Bodden an der Ostseite mit der Ostsee verbunden ist, gerät wenig Salzwasser in das Boddengewässer, weshalb man das Gewässer auch Brackwasser nennt. Die Boddenland schaft zieht sich bis in die Rügener Bodden.

Wir befahren zur Zeit den Saaler Bodden, mit einer Wasserfläche von 50 km². Wir bummeln nach der Rückkehr noch etwas durch Wustrow und beenden dann den Tag. Pfingstsonntag und Pfingstmontag sind geprägt von aus giebigen Zahnschmerzen. Irgendetwas scharfgratiges kommt aus dem Zahnfleisch und verursacht grobe Schmerzen an Zunge und Gaumen.

Fischland

Am Sonntag wandern wir noch einmal zur Steilküste und am Montag besichtigen wir Prerow, wo wir fünf Kilometer durch den Nationalpark zum Darßer Ort wandern. Die Rückfahrt vom einzigen noch funktionierenden Leuchtturm machen wir mit dem Pferdegespann.

Zahnweh

Dienstag führt unser erster Weg zum einzigen Zahnarzt in Wustrow, der natürlich prompt in dieser Woche keine Sprechstunde hat. Der Hinweis auf dem Schild leitet uns zu einem Zahnarzt in Dierhagen. „ So etwas habe ich noch nicht gesehen“ –ist dessen erste Reaktion und er versucht dem „Unding“ mit einer Pipette zu Leibe zu gehen.

Tatsächlich hält er kurz darauf ein Stück Knochen in der Pipette und es geht mit augenblicklich besser. Mit den Worten „ Ich bin ein Held „ verabschiedet sich der nette Zahnarzt von uns und wir fahren glücklich zurück.

Fischland

Wieck

Wir fahren zu dem kleinsten der Boddenorte nach Wieck. Auch dort gibt es einen kleinen Boddenhafen, während der Zugang zur Ostsee nur durch den Nationalpark möglich ist Wir fahren durch das schöne Regnitztal nach Marlow zum größten und schönsten Vogelpark den ich je gesehen habe. Gute zwei Stunden dauert alleine der Rundweg durch die Anlage.

Großzügig gehalten und sehr gepflegt, mit vielen Spielplätzen für die Kinder, findet man außer Vögel auch Känguruhs, Präriehunde und Pinguine. Die Rückfahrt machen wir über Barth, auf der entgegengesetzten Seite des Boddens. Hier gefällt vor allem der Hafen.

Fischland

Hafen

Am Donnerstag machen wir unsere längste Wanderung entlang der Ostsee und des Bodden. Wir sind ganztägig unterwegs. Das hat uns so angestrengt, dass wir am nächsten Tag nicht wie geplant nach Stettin fahren, sondern vor Ort bleiben. Lange sitzen wir in der Sonne die großzügig auf den Wustrower Hafen scheint.

Nun endlich besteigen wir auch den Kirchturm um Aufnahmen von oben zu machen. Danach gehen wir noch einmal zum Strand und essen im „Mobby Dick“. Auf dem Rückweg noch einige Kleinigkeiten käuflich erwerben und der vorletzte Tag neigt sich dem Ende entgegen. Da am Samstag das Wetter schlecht wir, beschließen wir zu packen und treten einen Tag früher die Heimreise an.

Fischland
Wohnung rückwärtige Ansicht
Fischland
Erdsauna
Fischland
zur Promenade
Fischland
Bildergalerie
Föhr

Insel Föhr

– Urlaube auf Föhr

Föhr – 2009 und 2011

Föhr besuchen wir erstmals im Jahr 2009. Wir haben  eine Wohnung im Süden von Wyk, welche  an einem kleinen Wald liegt.  Von hier aus sind es etwa 15 Minuten zu Fuß zum Südstrand und zwanzig Minuten zur Innenstadt.

2011 hatten wir ein schönes Bungalow für zwei Personen in Wyk . Zentral gelegen zur Promenade und Strand  knapp 10 Minuten Fußweg. Die Vermietung in den Wohnungen Badstraße und den Bungalows im Knudtsenweg waren Margot und Peter Hückstädt

Wyk ist der Hauptort auf der Insel.  8500 Einwohner leben auf der nordfriesischen Insel und etwa die Hälfte davon in Wyk.  Der Ort ist geprägt durch  seine schönen Friesenhäuser, Cafes, Restaurants und der Uferpromenade mit  kilometerlangem Strand. Gleich an der Promenade gibt es das Lokal „Pinte“, wo wir schöne Abende verbrachten.

Feine Parkanlagen mit exotischen Pflanzen laden zum Verweilen ein. Imposant ist die Artenvielfalt der hier lebenden Tiere. Im Norden der Insel, in der vom Deich geschützten Marsch, gibt es nur vereinzelt Bauernhöfe.   Kühe, Pferde und Schafe weiden auf den saftigen Flächen. Wiesenpieper und Feldlerche sind hier zu finden, ebenso Niederwild wie  Hase, Tauben und Fasane. In den Wäldern leben Rehe, die manchmal bis an den Strand kommen.

Ein Erlebnis ist natürlich eine Fahrt mit dem Schiff zu den vorgelagerten Seehundbänken .

Nieblum

Der mehrfach ausgezeichnete Ort Nieblum, mit etwa sechzig reetgedeckten Häusern, zählt zu den schönsten Orten Deutschlands. Durch den Ort zieht sich eine Lindenallee . Als Friesendom bezeichnet man die Kirche St. Johannis, die 1240 erstmals erwähnt wurde. Auf dem Friedhof findet man alte Grabsteine der Seeleute, diese erzählen die Geschichte der Seefahrer.

In Oldsum gibt es noch eine Mühle. Heute ist die Mühle als Wohnhaus umgebaut. Ein weiterer Ausflug führte uns auf die Nachbarinsel Amrum.

Amrum

Die Insel ist geprägt von wundervollen Dünen und dem größten Strand Europas. Kniepsand , Wald und Heide bieten immer wieder neue Ansichten. Die Aussichtsdüne hat eine Höhe von 32 Metern. Holzstege führen durch die geschütze Dünenlandschaft. Wer die dreihundert Stufen hinauf auf den Leuchtturm unternimmt, wird mit einem herrlichen Blick über die Insel belohnt.

Föhr
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