Schlagwort-Archive: Hummel

Erdhummel

dunkle Erdhummel

dunkle Erdhummel

dunkle Erdhummel lautet die Bezeichnung für das Gartentier des Jahres 2018. Wer ist dieses Insekt? Ein ein Millimeter breiter braungelber  Querstreifen auf schwarzem Rumpf, mit einem grauweißen Hinterteil, ist das typischen Merkmal für die dunkle Erdhummel. Die fleißige Hummel bedient sich an mehr als 220 Wildpflanzenarten, wobei sie durch verlangsamtes Flügelschlagen in der Blüte die Pollen aufwirbelt, die dann den ganzen Körper bedecken. Auf diese Weise bestäubt sie über den gesamten Tag  2000 – 4000  Himbeer,- Kirsch,- Apfel,- Stachelbeer- und Johannisbeerblüten. 

dunkle Erdhummel – müde Hummel

oft kann man im Sommer beobachten das eine Hummel am Boden liegt. oftmals wird fälschlich angenommen das Tier stirbt, oder sei bereits tot. Allerdings ist die Hummel dann lediglich erschöpft und muss sich erholen. Der Flug mit dem voller Pollen bepackten Körper ist beschwerlich, entsprechend abgekämpft ist sie dann. Wer kann und möchte gibt ihr etwas aufgelösten Zucker auf einem kleinen Löffel und sie erholt sich schnell wieder.

Ernennung

Der geschäftsführende Vorstand der Heinz Sielmann – Stiftung , Michael Beier, erklärte in seine Rede zur Ernennung der dunklen Erdhummel, die Wahl als stellvertretend für alle Wildbienen, ohne die den Menschen die Lebensgrundlage genommen würde. Die Heinz Sielmann Stiftung forder mehr Einsatz für eine mutige und zukunftsträchtige Agrarpolitik in Deutschland und der EU für eine nachhaltige Entwicklung im Natur- und Umweltschutz um das Insektensterben zu stoppen.

Heinz Sielmann Stiftung

Die Heinz Sielmann Stiftung setzt sich für den Schutz der Natur ein, hilft beim Erhalt der Artenvielfalt im Tier,- und Pflanzenreich. Das Ziel ist Natur zu erhalten und allen Menschen zugänglich zu machen.

Kurioses und Interessantes aus der Tierwelt

Kurioses  bei Hummel, Biene, Wespe

Bienenwölfe (eine Bienenart) bilden aus einer Mixtur von 45 Substanzen einen Antibiotikum Cocktail, der ihren Nachwuchs vor Schimmelpilzen mit symbiotischen Bakterien schützt.

Bevor eine Hummel sticht, wirft sie sich auf den Rücken und zeigt dem Angreifer ihren Stachel.

Für die Biene bedeutet der Stich den Tod, weil der Stachel stecken bleibt.

Eine angreifende Wespe stößt Pheromone, einen Duftstoff, aus der ihre Artgenossen ebenfalls aggressiv macht.

Baumziegen gibt es im Süden Marokkos. Sie klettern auf den Arganbaum um die Blätter zu fressen und an den Nüssen zu knabbern.

Während der Balz „laufen“ Rothalstaucher kurze Strecken über Wasser. Ihre Rufe klingen wie ein „Wiehern“, weshalb sie auch „Teichhengst“ genannt werden.

Die Feldlerche „steht“ mehrere Minuten während ihres Gesangs in der Luft.

Bartmeisenpaare werden  bereits wenige Wochen nach dem Flügge werden ein Paar und bleiben ein Leben lang zusammen.

Bei Gefahr wendet der Wendehals (daher der Name) seinen Hals mit vorgestrecktem Kopf hin- und her um so eine Schlange zu imitieren.

Der Wanderfalke erreicht im Sturzflug über 300 km/h

Vögel teilen ihren Artgenossen mit ,wenn ein Insekt nicht schmeckt. Sie lassen das Insekt fallen  und reiben danach ihren Schnabel durch hin und herbewegen am Boden oder einem Ast ab, so erkennen die anderen Vögel das dieses Insekt nicht schmeckt.

Mangroven und Grünreiher lassen gefangene Insekten an der Wasseroberfläche schwimmen um so Fische anzulocken.

Die älteste bekannte Blaumeise wurde nach der Beringung 11 Jahre und 7 Monate alt. Das Durchschnittsalter beträgt bei Blaumeisen 2,7 Jahre.

Der Spruch „sich freuen wie ein Schneekönig“ bezieht sich auf den Gesang des Zaunkönigs im Winter, wo er er trotz Schneefalls noch singt.

Drosseln nutzen Steine als Untergrund um Schneckengehäuse aufzubrechen. Man nennt es „Drosselschmiede“.

Wenn ein Rotkehlchen die Schwanzfedern auffächert, ist man ihm zu nahe gekommen. 

Der Name der Stockente rührt daher, das Stockenten teilweise in Bäumen ihre Nester bauen, Stock=Baum.

inklusive der Füße sind die Beine des Mauerseglers nur  10-12 mm  lang. Deshalb lautet der altgriechische Name für den Mauersegler „apus“  ohne Füße.

An heißen Tagen bekoten Weißstörche ihre Beine als Schutz vor der Hitze. Die Feuchtigkeit im Kot bewirkt durch Verdunsten den Entzug von Wärmeenergie aus dem Körper.

Wisdom – heißt „Weisheit“ und ist der Name einer Albatros Dame, die im Alter von mindestens 67 Jahren (entspricht einem Menschenalter von 100 Jahren) noch ein Ei gelegt hat und wohl der älteste Vogel der Welt ist. Wisdom wurde 1957 beringt. Albatrosse brüten frühestens ab einem Alter von fünf Jahren das erste Mal, in der Regel mit acht/neun Jahren.

Durch spreizen ihrer Rippen bildet die Schmuckbaumnatter „Tragflächen“ womit sie als einzige Schlange von Baum zu Baum fliegen kann.

Mit ausgefalteten Flügeln können Tintenfische in einem Bogen 30 Meter über das Wasser fliegen, dabei sind sie schneller als Usain Bolt.

Der Fliegenfisch erreicht bei 20 Meter/Sekunde eine Entfernung von 300 Metern

Der Segelfisch hält den Rekord beim „übers Wasser fliegen“, Er erreicht mit 30 Meter/Sekunde 110km/h.

verwandte Bilder:

Frühling

Stadt Essen schützt Insekten

Insektenschutz –  Die Stadt Essen startet mit einem Aktionsplan für den Insektenschutz, Vogelschutz und   Artenschutz. Ins Boot geholt werden dazu Kleingärtner, Landwirte und Naturschützer und  die Bürger der Stadt.

Als erste Maßnahme wird die Stadt auf Grünstreifen, Schulhöfen und Kindergärten nektar- und pollenhaltige Pflanzen einsäen. Außerdem wird der Einsatz von Pestiziden in Naturschutzgebieten verboten.  Aus Brachflächen werden bunte, reichhaltige Wiesen . Desweiteren  legt der Verband der  Kleingärtner gemeinsam mit dem NABU ein „Wildblumenprogramm“ auf.

Insektenschutz
Insekten


Insektenschutz durch weniger Gift

Die Landwirte haben sich bereit erklärt den Einsatz von glyphosathaltigen Mitteln zurückzufahren. Die Gemeinde verpachtet landwirtschaftliche Flächen nur dann noch wenn der Pächter auf derartige Mittel verzichtet.  Die Kommune selbst setzt bereits seit Jahren kein Glyphosat mehr ein.

Aus Brachflächen sollen bunte, reichhaltige Wiesen werden und Antrag von SPD, CDU und Grünen soll der Aktionsplan noch ausgeweitet werden. So sollen Nesthabitate für Wildbienen und Hummeln angelegt werden.

verwandte Bilder:

Hummel

die Hummel

Hummel – der „Akkordmalocher“ –

wenn der letzte Frost noch im Boden ist, starten die ersten Hummeln bereits mit den  Flügen. In  Erwartung des nahenden Frühlings drehen sie ihre ersten Runden. 

Die Natur erwacht langsam aus dem Winterschlaf und die Hummelkönigin startet ihre Suche nach einem verlassenen Mauseloch oder nach kleinen Erdgruben. Diese füllt sie  mit Moos und Gras aus, um mit der Eiablage zur Gründung eines  neuen Staates zu beginnen.

Der neue Staat

Der Staat wird  einmal bis zu 600 Tiere zählen. Sie wird dann über neun Monate lang täglich mehr als 1000 Blüten anfliegen um mit ihrem flauschigen Fell für die Bestäubung der Obstbäume  und Bodenpflanzen zu sorgen. 

der fleißigste Bestäuber der Welt – die Hummel

Hummel

Zu solchen Leistungen sind selbst die Bienen nicht in der Lage.  Obwohl der schwergewichtige Körper mit einem Gewicht von etwa 1,2 Gramm und den relativ winzigen Flügeln eigentlich gar nicht in der Lage sein dürfte zu fliegen.

Durch die kreisförmige Bewegung beider Flügelpaare bis zu 200mal in der Sekunde, erzeugt die Hummel  einen  großen Luftwirbel.  Dadurch ist es ihr möglich sogar die höchsten Berge der Welt zu erreichen.

Mit Hilfe der Vibration ihres Körpers, inklusive  der Flügel, erreicht sie nur durch Muskelkraft , eine Körperwärme die sie selbst bei eisigen Temperaturen warm hält. Immer mehr Imker erkennen die Höchstleistungen dieser „Akkordmalocher“  an und nutzen die Hummel zum Bestäuben von Blüten. Es gibt 36 Hummel Arten. 

verwandte Bilder: