Deutschland verfehlt Umweltziele

Nitratrichtwert nicht eingehalten. Zunächst wegen halbherziger Umsetzung  in der  Politik im letzten Jahrzehnt, fehlen  wichtige Beschlüsse zum Natur- und Umweltschutz um die Richtwerte im Grundwasser zu gewährleisten. Desweiteren wird in  allen Bereichen wird das gesteckte Ziel nicht erreicht. Entsprechend weit entfernt ist Deutschland von einer führenden Rolle in Sachen Natur- und Umweltschutz.

Europäischer Gerichtshof urteilt

Der Europäische Gerichtshof hat  Deutschland jetzt wegen Nichteinhaltung des Nitratrichtwert im Grundwasser von 50 Milligramm pro Liter Wasser verurteilt.  An über 28 % der Messstationen wird der Richtwert weit überschritten. Hohe Nitratwerte im Wasser begünstigen das Algenwachstum.  Aufgrund dessen kommt es durch die  abgestorbenen Pflanzen zu einem hohen  Sauerstoffverbrauch im Wasser. Dieses führt zu einem Fischsterben und zum „Kippen“ des Ökosysthems. Um Messergebnisse zu verbessern bedient man sich auch schon einmal an ein paar Tricks, so wird  nitrathaltigem Wasser reines Wasser zugefügt um eine besseres Ergebnis zu erhalten.  Nebenher wird in  Brunnen wird tiefer gebohrt um reines Grundwasser zu erreichen. 

Ziele nicht erreicht

Die selbst gesetzten Ziele zum Klimaschutz für 2020 werden deutlich um  8 Prozentpunkte verfehlt . Das Ziel die Treibhausemmission bis 2020 um 40 % gegenüber 1990 zu senken ist nicht erreichbar. Man rechnet jetzt allenfalls mit 32 %.

Kohleausstieg in weiter Ferne

Der Kohleausstieg bis 2030 ist nach Meinung einiger Regierungspoitiker nicht machbar.  Umweltverbände sehen das ganz anders. Im Gespräch ist in der Politik ein Ausstieg frühestens um 2050.

Anlässlich der Nähe der Lobbyisten der fossilen Industrie zu allen europäischen Politikern verwundert das wenig. Natürlich ist es im Interesse der Industrie den Ausstieg so weit wie möglich zu verschieben, was durch die vielen lukrativen Jobs in der fossilen Industrie nach der politischen Karriere ermöglicht wird.

Nitratrichtwert
Kraftwerk