Monsanto

Monsanto wegen Glyphosat verurteilt

Monsanto ist von einem amerikanischen Gericht auf Zahlung eines Schmerzensgeldes von 250 Millionen Euro verurteilt worden. Weil nicht auf die schädliche Wirkung des Mittels hingewiesen wird, ist das Urteil aus „Heimtücke“ gefällt.

Geklagt hat ein amerikanischer Hausmeister der über Jahre die Schulwiese mit Glyphosat gedüngt hat. Daher leidet  der Mann an unheilbarem Lymphdrüsenkrebs. In den Staaten sind weitere 5000 Klagen und in Kanada weitere 400 Klagen anhängig. Da kommt einiges auf Bayer Leverkusen zu, der den Konzern erst kürzlich übernahm.

Konzern streitet Rechtmäßigkeit ab

Bayer spricht dem amerikanischen Gericht zum Thema Glyphosat die Urteilsfähigkeit ab. Über 800 Studien haben ergeben das Glyphosat unbedenklich ist. Außerdem hat die EPA 2017 die Lizenz zum Verkauf erneut erteilt – so Bayer.

Verschwiegen wird das gegen den damaligen Chef der Behörde, Scott Pruitt Strafverfahren anhängig sind. Der Behördenchef ist 2018 wegen einer Skandalserie zurückgetreten. Ethnische und juristische Verfehlungen werden ihm angelastet. Er gilt als Energie – Lobbyist der den Klimawandel bestreitet. Zu seinem Rücktritt schreibt er an den ihm vertauten Präsidenten Donald Trump:

Ich glaube, dass Sie heute wegen Gottes Vorsehung als Präsident dienen. Ich glaube, dass mich die gleiche Vorsehung in ihren Dienst gebracht hat. 

Bluewin – Newsportal v. Swisscom

Studien zu Glyphosat

Die WHO – Krebsagentur IARC stufte bereits 2015 Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend ein. Allerdings teilen andere Studien diese Einschätzung nicht. BfR, EFSA und ECHA sind einige davon und kommen zu einem anderen Ergebnis.

Allerdings ist auch die Art der Studien unterschiedlich. Die IARC untersucht den Stoff an sich als möglichen Krebsauslöser. Dagegen untersuchen die Anderen  lediglich auf sachgemäße Anwendung und stellen so keine Gefährdung fest.

Vorwürfe an Monsanto Studien

Der Efsa ist eine Lebensmittelbehörde aus der Befürwortergruppe von Monsanto.  Ihr wird vorgeworfen  für positive  Berichte ihrer Forscher Geld bekommen zu haben.

Global 2000 berichtet zu den Studien der  Befürworter , dass diese lediglich  solche Untersuchungen aus der Tumorforschung nutzen, die Glyphosat als nicht krebserregend einstufen. Alle anderen Studien die einen Zusammenhang mit dem Pflanzengift herstellen werden einfach ignoriert.

Außerdem sind  Studien mit schwerwiegenden Mängeln und unklaren Methoden bei der BfR, EFSA und ECHA Studie zurate gezogen worden.

Schädigungen durch Gifte

Monsanto
Glyphosat

Bereits in den 80er Jahren bestätigen alle unabhängigen Studien das Roundup und Glyphosat nicht nur krebserregend sind, sondern auch zahlreiche massive gesundheitliche Schäden auslösen. Hierdurch werden Zell – DNA – Hormone- Leber – Darmbakterien und das Antiimmunsystem  geschädigt. Darüber berichtet auch das Aerzteblatt

Alle unabhängigen Studien belegen die Gefährlichkeit von Glyphosat. Zweifelhafte Studien zum Thema gibt es  bereits seit 1992. Sie wurden bereits bei den ersten Roundup –  Saatgut – Einsätzen eingesetzt. Das belegt die National Society in einem Bericht.

Bleibt zu hoffen das durch das Gerichtsurteil  nun eine erneute Offensive zustande kommt um das Pflanzengift Glyphosat endgültig zu verbieten.