Pestizid Bericht

Pestizid Bericht des NaBu in Baden Württemberg  wurde erstmals für das Bundesland vom Verband vorgestellt. Hintergrund ist eine Diskussion im Landtag zu einer Strategie um die Reduzierung von Pestiziden. Der NaBu fordert eine Senkung des Gifteinsatzes um 50 Prozent bis 2025. Die Naturschützer fordern deshalb eine Offenlegung der ausgegebenen Pflanzengift Mengen.

Minister verärgert

Landwirtschaftsminister Peter Hauk (Baden-Württemberg) reagiert auf den Pestizid Bericht ungehalten mit der Äußerung, es gehe die Bevölkerung nichts an wieviele Herbizide, Fungicide oder Insektengifte ausgegeben werden. Er bezeichnet den Bericht als „Mobbing gegen die Landwirte, die auf ihrem Land tun und lassen können was sie wollen, im gesetzlichen Rahmen“. Außerdem sei es nicht erwiesen, dass Glyphosat für das Insektensterben verantwortlich ist.

Julius Kühn Institut zum Pestizid Bericht

Der Minister hat zwar auf Grund der harschen Kritik an seiner Äußerung zurück gerudert und von  „emotional überzogen reagiert“ gesprochen. Dennoch dürfte dieser Fehltritt genügend Anlass für einen Rücktritt geben. Es wurde schließlich sehr deutlich wessen Interessen der Minister vertritt. Das wird auch noch verstärkt indem er eine Überprüfung durch das Julius Kühn Institutes zum Thema abwarten will. Dieses Institut ist aber keinesfalls ein unabhängiges Organ.

Es entstand aus der Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft und der Bundesanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen, sowie aus Teilen der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft. Aufsichtsführend ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Die Leitung obliegt Georg Backhaus, der zuvor Leiter der Biologischen Bundesanstalt in Berlin und Braunschweig war.

Glyphosat – Nähe 

Im Dezember 2015 veröffentlichte das JKI einen Beitrag mit dem Ergebnis „ohne Glyphosat geht`s nicht“. Das JKI Braunschweig ist eine wichtige Behörde für die Zulassung von genetisch veränderten Pflanzen. Mitglied und Befürworter der Agro Gentechnik ist Joachim Schiemann, ehemals EFSA – GMO – Panel Mitglied. Die EFSA ist bekannt als Monsanto  – freundliches Institut (Hersteller von Glyphosat – heute Bayer Leverkusen).

Erkenntnis

die Nähe des Julius Kühn Institus zur chemischen Industrie lässt kaum Zweifel daran wir ein Bericht für den BW – Landwirtschaftsminister ausfallen dürfte. 

Eignerbach Velbert

Rund um den Eignerbach in Velbert Tönisheide :

Eignerbach ist der Name des kleinen Wasserlaufs der die Wanderung begleitet. Der Weg führt durch ein Gelände der Firma Rheinkalk, die hier Kalk abgebaut hat.  Der ehemalige Klär- und Schlammteich hat sich im Laufe der Jahre zu einem wunderbaren idyllischen Feuchtbiotop gewandelt. Start der Wanderung ist am Restaurant „kleine Schweiz“.

Wasserfall

Sehr schön gelegen mit Biergarten und hervorragender Küche. An der Parkplatzseite gibt es einen schönen Blick ins Tal mit saftigen Wiesen auf denen Rehe grasen. Am Wasserfall des  rechts den Hang hoch leitet der Rundweg über Serpentinen auf das Platteau.

Ein kurzes Stück geht es durch Wohnbebauung, aber dann stetig am Wasser entlang. Auf einem Teil des Schutzgebietes wurden Auerorchsen angesiedelt und am Westrand des Weges hat man einen imponierenden Blick auf das Kalkabbaugebiet Rohdenhaus.

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Stiepel – Wanderung

Stiepel – Wanderung 

Stiepel ist ein vornehmer Ortsteil im Süden der Stadt Bochum . Mit einer Fläche von  12,46 km², ist er der  größte Stadtteil Bochums. Die Wanderung beginnt am Parkplatz  Friedhof und evangelische Dorfkirche Stiepel. Ein Abstecher auf das Kirchengelände ist dringend zu empfehlen. Alte Grabplatten erzählen Geschichte.

wir durchqueren den gegenüberliegenden Friedhof und gelangen nach einem kurzen Abstieg das Ufer der Ruhr. Über den Leinpfad wenden wir uns nach rechts.  Gegenüber liegt auf der Höhe die Burg Blankenstein. 

an der Ruhr
Burg Blankenstein
Hattingen Burg Blankenstein

Die Burg aus dem 13. Jahrhundert diente der Kontrolle und der Überwachung des Handelsweg an der Ruhr. Im Laufe der folgenden 200 Jahre verfiel die Burg zur Ruine und wurde 1860 umfunktioniert zu einer Fabrik die Garn herstellte. Die Stadt Bochum erwarb 1922 die Burg und sanierte sie wieder. Heute befindet  sich ein Burgrestaurant in den Gemäuern.

Schleuse
Schleuse

Nach knapp zwei Kilometern erreichen wir  das Schleusenhaus. 1777 wurde die Schleuse in Holzbauweise errichtet. Der Bergbau erforderte die Schiffbarmachung der Ruhr und so wurden 16 Schleusenanlagen errichtet. Die Anlage steht seit 1988 unter Denkmalschutz. 

Vor der Brücke wenden wir uns nach rechts und  über die Brockhauser Straße wenden wir uns wieder in Richtung Dorfkirche. Es geht an einem eleganten Reiterhof vorbei, wo man auch einkehren kann.

Zeche vereinigte Pfingstblume
Zeche
 „Vereinigte Pfingstblume“

An der Hausnummer 126 entdecken wir eine alte Zechen Lore  und ein altes Gemaäuer. Im Hintergrund ein Eingang zu einem Stollen. Wie sind an der Zeche „vereinigte Pfingsblume“. Hier residiert der Stiepeler Verein für Heimatforschung.  Ein kleines Cafe lädt zum Besuch ein.  Die Einnahmen kommen  dem Betrieb und der Unterhaltung des denkmalgeschützten Ensembles zu Gute. Es existiert ein  Betriebsgebäude und das Stollenmundloch der im Jahre 1884 stillgelegten Steinkohlenzeche. 

Gräber
Innenraum
evangelische Dorfkirche

evangelische Stiepeler Dorfkirche

die Kirche zählt mit seiner mehr als tausendjährigen Geschicht zu den ältesten Bauwerken der Stadt Bochum. Eine Besonderheit sind die mittelalterlichen Wandmalereien. Das Bauwerk steht seit 1988 unter Denkmalschutz.

 

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Bestimmungshilfe

Bestimmungshilfe – wenn ich Dir  bei der Vogelbestimmung behilflich sein kann, sende mir einfach ein Bild zu und ich versuche mein Bestes um zu klären mit wem wir es zu tun haben.

Datenschutz zur Bestimmungshilfe

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Ein entsprechendes Formular zum Upload folgt :






Phobie – Ängste bei der Tierbeobachtung

Phobie – und Vogelbeobachtung

Phobie kann zu Problemen bei der Tier und Vogelbeobachtung werden. Durch Zufall stieß ich im Internet bei meinen Recherchen zum Thema Vögel – und Ornithologie auf das Wort Ornitophobie

Eigentlich konnte ich  mir nichts darunter  vorstellen. Als ich dann las das es Menschen betrifft  die  Angst vor Vögeln haben, konnte ich es zunächst nicht glauben. Aber wenn man sich damit auseinandersetzt kann man das durchaus nachvollziehen.

Alle Phobien haben einen Auslöser der die  Ängste an Tageslicht bringt. Das kann im Bereich der Erziehung entstehen, oder aus dem Erlebtem. Ich kann mich noch gut an den Film  „Die Vögel“ von Hitchkock aus dem Jahr 1963 erinnern.  Da gab es viele, die anschließend  argwöhnische Blicke auf Vogelschwärme warfen. Eine weitere Möglichkeit eines Phobie Auslösers kann  ein schmerzhafter Biss eines Papageien oder Wellensittich sein , den man als Kind erlebt hat.  So etwas hat  bei manchen Menschen ein Trauma hinterlassen das die Phobie auslöst.

Folgen  einer Phobie

können Atembeschwerden sein, oder Herzrasen. Schweißausbruch und Zittern, Hitzewellen oder schneller Puls, also alles unangenehme Wirkungen. Aber nicht alleine die Ornitophobie,  die Angst vor Vögeln, kann hinderlich bei der Vogelbeobachtung sein.  Menschen mit einer Zoophobie haben Angst vor allen Tieren. Agrizophobie ist die Bezeichnung für Menschen mit Angst vor wilden Tieren. Die haben wir im Prinzip alle, aber dazu zählen auch so kleine wilde Tiere wie Wiesel, Fuchs, Dachs etc., also auch wild lebende Vögel. 

Phobien durch Hühner und Federn

 

 

Wer Enten oder Hühnervögel beobachten will und unter einer Alektrophobie leidet kann das nicht tun. Schon die Nähe einer Hühnerfarm kann dann zum Problem werden. Leute mit einer Pteronophobie können sich dem Federvieh nicht nähern, weil sie Angst vor Federn haben. Dazu gehört auch bereits das Kitzeln mit einer Feder. Sie ertragen auch keine Bettwäsche mit Federninlett.

Die Angst vorm Fliegen

 die Aviophobie, kann so weit gehen, dass selbst fliegende Tiere wie Vögel das verhalten verändern.  Vogelbeobachter mit einer Limnophobie sollten sich auf Vögel im trockenen Bereich begnügen, weil sie Ängste vor Wasser- oder Küstenvögel entwickeln. So sollten auch Leute mit einer Hylophobie die Bewohner des Waldes meiden, weil sie den Wald nicht ertragen können. 

Wenn man als halbwegs gesunder Mensch sich voll und ganz seinen Interessen, seinem Hobby nachgehen kann, denkt man nicht an Personen die mit solchen Belastungen leben müssen, aber es kann gut sein, wenn mann davon weiß und einmal darüber nachdenkt.

 

Bilder Pixabay

 

Monsanto wegen Glyphosat verurteilt

Monsanto ist von einem amerikanischen Gericht auf Zahlung eines Schmerzensgeldes von 250 Millionen Euro verurteilt worden. Weil nicht auf die schädliche Wirkung des Mittels hingewiesen wird, wurde das Urteil aus „Heimtücke“ gefällt. Geklagt hat ein amerikanischer Hausmeister der über Jahre die Schulwiese mit Glyphosat gedüngt hat. Nun leidet  der Mann an unheilbarem Lymphdrüsenkrebs. In den Staaten sind weitere 5000 Klagen und in Kanada weitere 400 Klagen anhängig. Da kommt Gewaltiges auf Bayer Leverkusen zu, der den Konzern erst kürzlich übernahm.

Konzern streitet Rechtmäßigkeit ab

Bayer spricht dem amerikanischen Gericht zum Thema Glyphosat die Urteilsfähigkeit ab. Über 800 Studien hätten ergeben das Glyphosat unbedenklich sei. Außerdem hat die EPA 2017 die Lizenz zum Verkauf erneut erteilt.

Verschwiegen wird aber das gegen den damaligen Chef der Behörde Strafverfahren anhängig sind. Der Behördenchef ist 2018 wegen einer Skandalserie zurückgetreten. Ethnische und juristische Verfehlungen werden ihm angelastet. Er gilt als Energie – Lobbyist der den Klimawandel bestreitet. Zu seinem Rücktritt schreibt er an den ihm vertauten Präsidenten Donald Trump:

Ich glaube, dass Sie heute wegen Gottes Vorsehung als Präsident dienen. Ich glaube, dass mich die gleiche Vorsehung in ihren Dienst gebracht hat. 

Bluewin – Newsportal v. Swisscom

Studien zu Glyphosat

Die WHO – Krebsagentur IARC stufte bereits 2015 Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend ein. Andere Studien teilen diese Einschätzung nicht. BfR, EFSA und ECHA sind einige davon und kommen zu einem anderen Ergebnis. Allerdings ist auch die Art der Studien unterschiedlich. Die IARC untersucht den Stoff an sich als möglichen Krebsauslöser. Dagegen untersuchen die Anderen  lediglich auf sachgemäße Anwendung und stellen so keine Gefährdung fest.

Vorwürfe an Monsanto Studien

Der Efsa ist eine Lebensmittelbehörde aus der Befürwortergruppe von Monsanto.  Ihr wird vorgeworfen  für positive  Berichte ihrer Forscher Geld bekommen zu haben. Global 2000 berichtet zu den Studien der  Befürworter , dass diese lediglich  solche Untersuchungen aus der Tumorforschung nutzen, die Glyphosat als nicht krebserregend einstufen. Alle anderen Studien die einen Zusammenhang mit dem Pflanzengift herstellen werden einfach ignoriert.

Außerdem sind  Studien mit schwerwiegenden Mängeln und unklaren Methoden bei der BfR, EFSA und ECHA Studie zurate gezogen worden.

Schädigungen durch Gifte

Monsanto
Glyphosat

Bereits in den 80er Jahren bestätigen alle unabhängigen Studien das Roundup und Glyphosat nicht nur krebserregend sind, sondern auch zahlreiche massive gesundheitliche Schäden auslösen. Hierdurch werden Zell – DNA – Hormone- Leber – Darmbakterien und das Antiimmunsystem  geschädigt. Darüber berichtet auch das Aerzteblatt

Alle unabhängigen Studien belegen die Gefährlichkeit von Glyphosat. Zweifelhafte Studien zum Thema gab es bei Monsanto bereits 1992. Sie wurden bereits bei den ersten Roundup –  Saatgut – Einsätzen eingesetzt. Das belegt die National Society in einem Bericht.

Bleibt zu hoffen das durch das Gerichtsurteil  nun eine erneute Offensive zustande kommt um das Pflanzengift Glyphosat endgültig zu verbieten. 






Ödland in Biotope verwandeln

Lebensraum schaffen

– Lebensraum aus Ödlandschaften zu schaffen ist eine  Idee von Professor Berthold, dem mittlerweile eremitierten, führenden Ornithologen Deutschlands. Biotope aus Landschaftsteilen die für Landwirte uninteressant sind, hat er bereits am Bodensee umgesetzt. In nur kurzer Zeit hat sich die Biodiversität auf diesen Flächen ständig vergrößert. Immer neue Arten haben sich in dem neuen Lebensraum niedergelassen.

Auf Spenden angewiesen

Sein Traum ist die Schaffung eines Biotopen –  Verbundes in ganz Deutschland. Im Abstand von 10 Kilometern sollen dies paradiesischen Inseln zu finden sein. Einen wichtigen Partner hat er mit der Heinz Sielmann Stiftung bereits gefunden. Neue Anlagen in Baden Württemberg könnten folgen. Immer mehr Gemeinden und Landesregierungen sehen die Notwendigkeit, etwas zum Artenschutz und zum Erhalt der Insekten und Vögel tun zu müssen.

Rettet  die Vögel….

lautetet der Titel einer Fernsehsendung im ZDF, die heute 12.08.18 um 09:03 ausgestrahlt wurde.  Die Sendung kann auch jetzt noch in der Mediathek angesehen werden. Mit dabei ist Johanna Romberg, Journalistin, Hobby Ornithologin und Autorin des Buches „Federnlesen“. Sie berichtet vom Naturschutzgebiet am „Dümmer“, dem 2.größten See Niedersachsens. 

Dümmer

Am West- und  Südufer des Dümmer ist ein Naturschutzgebiet entstanden. Mit dem Ochsenmoor  und weiteren Niedermooren ist hier ein Lebensraum für viele Arten entstanden. Röhrichte, Buchenwälder und Grünland auf 1030 ha  bieten Platz für Brut und Rastvögel,  wie Kampfläufer, Bekassine  und Graugans. Mit den Mooren weiter nördlich, ist dort schon ein Verbund entstanden. Rhedener Moor, Diepholzer Moor, Freistätter Moor und nördliches Wietingsmoor sind Heimstätten selbst für den Kranich der zum Teil hier überwintert, aber in großer Zahl auf den Flugpausen hier im Herbst zu sehen ist.

Diepholzer Moor

Renaturisierungen

Auch im Ruhrgebiet ist durch die Renaturisierung der Flüsse neuer Lebensraum entstanden. Das Ende der renaturisierungs Maßnahmen an der Emscher ist abzusehen. Die Emschergroppe, eine seltene Fischart ist im Nebenlauf der Emscher, im Borbecker Mühlenbach zu finden und in einem Dortmunder Seitenarm laichen wieder Forellen.






Treibhaus Erde

Treibhaus

Treibhaus Erde

Treibhaus Erde könnte der Artikel des Fachjournals PNAS „Proceedings of  National Academy of Sciens“  auch überschrieben sein. Es geht um eine  Erwärmung der Erde bis auf  4-5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter.

Das bedeutet eine erheblich höhere Steigerung der Temperaturen. Mehr als die im  Pariser Klimaschutzabkommen angenommene Erwärmung  um weltweit gerade einmal  2 Grad.

Die Fachzeitschrift spricht bereits von einer neuen „Heisszeit“, welche auf die Menschheit zukommen kann.

Genannt werden in der Studie 10 Punkte die von bisher als „neutral“ oder „hilfreich“ angesehenen Einschätzungen auf „schädlich“ kippen können.

Gase

Der Anteil von CO2 und Methangas spielt in der Zukunft eine massgebliche Rolle. Monotone Landwirtschaft und Massentierhaltung haben daran einen großen Anteil. Von diesen Gasen  wird weit mehr in die Luft abgegeben als von allen anderen, vom Menschen erzeugte Aktivitäten. Deshalb ist es  unbedingt notwendig den Ausstieg aus dem Kohleabbau schnellstens voranzutreiben.

Ab einem gewissen Punkt der erreichten Erderwärmung ist eine Grenze erreicht.  An diesem Punkt ist eine Korrektur nicht mehr möglich. Danach spielen auch weitere  Anstrengungen zum Stopp einer Aufheizung des Klimas keine Rolle mehr. Momentan steuert die Erde exakt auf diesen Grenzwert, der den Ausdruck „Treibhaus Erde“ erhalten hat,  zu.

Treibhaus Erde

Wir sind also auf dem besten Weg unsere eigene Existenz und die der Erde leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Durch den extrem heissen Sommer in diesem Jahr ist die Aufmerksamkeit für das Thema groß. Folgt aber im nächsten Jahr ein nicht so extremer Sommer , verfallen wir schnell wieder in  eine Lethargie die uns vorgaukelt noch Zeit zu haben.

Gründe für diese Erwärmung bestehen in der Eisschmelze  der Antarktis und im Auftauen der Permafrostböden in Russland, Kanada und Nordeuropa.  Hinzu kommt die  Zerstörung des Regenwaldes. All diese Prozesse sind miteinander verbunden. Die Zerstörung eines Systems,  zieht die Veränderung des anderen mit sich.

Kipppunkt ereicht ?

Ab einem gewissen Punkt ist dieser Vorgang nicht mehr aufzuhalten. Der „Kipppunkt“ ist erreicht. Wann ist es so weit? Haben wir den Zeitpunkt bereits verpasst und es ist bereits 5 nach 12 ?

Die „Heißzeit“ bringt die Biotope in Schwierigkeiten :

Treibhaus
Die Bäume haben keine Kraft mehr und stürzen um – das rechte Bild entstand zu Sommeranfang
Treibhaus
Wo vor kurzer Zeit noch Kanadagänse waren ist es jetzt Trocken






Toast – der Film

 
Toast – Der Film

Toast – der Film entstand 2011 aus einer Laune heraus. Ich hatte mein Kamera noch nie für eine Videoaufnahme benutzt und das Programm Video de Luxe von Magix war bisher auch weitgehend ungenutzt geblieben.  Wir hatten gerade gefrühstückt und so kam ich auf die Idee mit dem Toast.

Bitte nicht ernst nehmen , es ist einfach eine Spielerei. Da ich im Blog ja auch die Sparte „Unterhaltung“ anbiete, dachte ich den Film einfach einmal hier einzusetzen.

 

Klimaerwärmung

Klimaerwärmung wird extremer

Klimaerwärmung können wir seit mehreren Jahren feststellen. Die letzen drei Jahre waren geprägt durch extrem hohe Temperaturen. Das Jahr 2018 bricht nun alle bisherigen Rekorde und bringt eine landesweite Dürre mit sich.

Ernteausfälle in der Landwirtschaft

… führen zu Ertragsverlusten bei den Bauern. Daher auch der Ruf des Bauernverbandes nach Entschädigung in Milliardenhöhe. Zunächst belief sich die Forderung an den Staat auf 1 Milliarde Euro. Heute wird aber bereits ein noch höherer Ernteausfall als vermutet prognistiziert.  Daher ist damit zu rechnen das der Bauernverband eine noch höhere Summer einfordert. Das Geld muss aber aus Steuermitteln kommen. Würde der Staat alle Betriebe die keine erwarteten Beträge erwirtschafte unterstützen, wäre  er bald Bankrott.

Klimaerwärmung
Landwirtschaft
Mitverursacher des Klimawandels

Gibt der Staat das Geld ohne Bedingungen, wird die Landwirtschaft in gleicher Weise wie bisher betrieben. Das heißt,  sie wird weiterhin mit 14 Prozent der weltweiten Treibhausgas Emissionen an der Veränderung des Klimas beteiligt sein. Alleine in Deutschland  beträgt der Anteil an Treibhausgasen aus der Landwirtschaft 7 Prozent. Nimmt man noch die Folgen aus der Landnutzung (Abholzung etc.) hinzu liegt der Wert bei 13 Prozent.

Methangas aus der Massentierhaltung

Massentierhaltung von Rindern, Schafen, Ziegen nutzen künstlich erzeugtes Futter. Gülle und Mist haben Anteile an der Klimaerwärmung. Die Verdauung des Viehs aus der Massentierhaltung erzeugt Mathangas, das weltweit mit 27 Prozent an der globalen Emission beteiligt ist. Intensive Landwirtschaft erzeugt durch Düngung der Felder Lachgas und die maschinelle Erzeugung des Kunstdüngers und Spritzmittel erzeugt Kohlendioxid. Die Landwirtschaft ist also mit einem nicht geringen Teil mitverantwortlich am Klimawandel und fordert jetzt für die   daraus entstehenden Schäden  Milliarden Steuergelder.

Landwirtschaft wird gebraucht

Natürlich benötigen wir für die Versorgung die Landwirte und ihre Erzeugnisse. Allerdings kann man auch erwarten das sie alles tun um die Belastung der Umwelt so niedrig wie möglich zu halten.  Weiderinder stossen weit weniger Methangas aus, als Rinder in der Massentierhaltung, weil sie anders ernährt werden.Gülle und Mist kann zur Energieerzeugung in Biogas Anlagen genutzt werden. Digitale Messungen des Bodens reduzieren den Einsatz von Gülle und Spritzmaterial auf das Nötigste. Weltweit muss darauf gedrungen werden die Abholzung der Wälder, im Besonderen des Tropenwaldes,  zu stoppen.

Weiniger Treibhausgase möglich

Es wurde ermittelt, dass die Landwirtschaft in der Lage ist 25 Prozent weniger Teibhausgase zu erzeugen (World Watch Institute). Insofern darf eine Entgschädigung von Ertragsverlusten nur dann mit Steuermitteln finanziert werden, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind. Ansonsten wird sich nichts ändern und Jahr für Jahr muss die Landwirtschaft abgegolten werden.

 






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