+ Kiebitz

Kiebitz

Kiebitz

Vanellus vanellus –

Entwässerung und das Abmähen von Grün und Ackerflächen gefährden den Bestand des Kiebitz. Da er seine Nester auf Flächen der landwirtschaftlichen Nutzer legt, werden viele davon zerstört. Ehemalige Moorflächen werden entwässert, was ebenfalls ein Lebensgebiet diese Tieres zerstört. Ich habe ihn in den Tüskdörwiesen auf der Insel Borkum und in den Rieselfeldern bei Münster beobachten können, wo er noch ideale Voraussetzungen in den Schutzgebieten findet. Mit  vielen Windungen in die Höhe fliegend und mit einem Sturzflug gen Boden, den er erst unmittelbar vor dem Grund beendet, will er einem Weibchen in der Balz imponieren. Hierbei ruft er ständig seinen Namen. Die beim Jungvogel noch kurzen Haube am Kopf, die zweispitzig ausläuft  nennt der Experte „Holle“. Er zählt zu den Zugvögeln, ist aber in manchen Regionen auch als Standvogel bekannt. Überwinterungsgebiete sind die Niederlande, England aber auch in Japan und Burma wurden schon überwinternde Kiebitze gesichtet. Das Nest wird in Mulden am Boden angelegt. Der Kiebitz brütet in kleinen Gruppen von bis zu zwanzig Familien und legt bis zu fünf Eier. Er lebt überwiegend monogam. 2015 wurde die Art in der roten Liste gefährdeter Arten als „potenziell gefährdet“ eingestuft.

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