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Wanderungen in Deutschland

Das Kreuz mit Bayern

Staatsregierung macht das Kreuz zur Pflicht in allen Behörden

ein kurioses Gesetz

– Ministerrat beschließt das Aufhängen von Kreuzen in Dienstgebäuden des Freistaats.

Im Eingangsbereich eines jeden Dienstgebäudes im Freistaat ist als Ausdruck der geschichtlichen und kulturellen Prägung Bayerns deutlich wahrnehmbar ein Kreuz als sichtbares Bekenntnis zu den Grundwerten der Rechts- und Gesellschaftsordnung in Bayern und Deutschland anzubringen. Der Ministerrat hat heute eine entsprechende Änderung der allgemeinen Geschäftsordnung für die Behörden des Freistaats Bayern beschlossen. Das Kreuz ist das grundlegende Symbol der kulturellen Identität christlich-abendländischer Prägung.

Die Verpflichtung gilt für alle Behörden des Freistaats Bayern ab dem 1. Juni 2018. Gemeinden, Landkreisen und Bezirken wird empfohlen, entsprechend zu verfahren.


Da muss man sich fragen, ob diese Aktion im Freistaat Bayern nicht dem Grundgesetz widerspricht. Dort gilt die Trennung von Staat und Religion.

Klar ist ja auch das die „Södersche Regierung“ hier wohl die Klientel einer Partei bedient, die sie ja eigentlich bekämpfen sollte. Nun sieht es für mich eher so aus, als wolle sie diese rechts überholen, aus Angst vor der bevorstehenden Landtagswahl in Bayern. In einem Kommentar im Netz  gefiel mir besonders der Satz : “als Jesus von dem Beschluss der Bayerischen Staatsregierung hörte, hat er sein Kreuz zurückgegeben !“

Es macht sich erfreulicherweise viel Protest in den digitalen Medien breit gegen die Handlungsweisen der Bayerischen Staatsregierung, was auch im Falle des „ Psychisch – Kranken – Hilfe – Gesetz “ dazu führte, dass das Gesetz noch einmal überarbeitet wurde.

Ministerpräsident Söder behauptet das Kreuz sei kein religiöses Symbol, sondern ein Zeichen der Christlich geprägten Kultur in Deutschland .  Richtig ist aber das das Kreuz selbstverständlich ein religiöses Symbol der Christenheit ist. Laut unserem Grundgesetz gilt die Trennung von Staat und Religion. Außerdem ist es falsch zu behaupten das Europas Kultur vom Christentum geprägt sei. Nach der Eroberung Spaniens durch die Mauren im 8. Jahrhundert,   herrschten diese bis ins 13. Jahrhundert und haben  die Kultur in Westeuropa maßgeblich geprägt. Philosophen, Schriftgelehrte, Architekten, Lehrer und Mediziner haben ihr Wissen in Europa verbreitet. Unsere Dombaumeister haben von ihnen glernt.  Der damalige Islam duldete andere Religionen und durfte vielseitig interpretiert werden, was auch heute von vielen Islamkennern wieder gefordert wird. Man kann also durchaus sagen das der Islam die Kultur erst nach Europa brachte und das Christentum davon profitierte. Erst ab dem  13. Jahrhundert regierte das Christentum nach dem Sieg von Saragossa über die Mauren wieder im westlichen Europa. So wie die Kultur im Westen von Maurischen Einflüssen bestimmt war, wurde sie im Osten auch von Türken, Momgolen und im Norden von den Wikingern beeinflußt.  Selbst Rom hatte von den arabischen Ländern kulturell profitiert.

Vogelfotografie – Technik

– Vogelfotografie – Ausrüstung

–  Vogelfotografie – Technik

Vögel sind kleine und meist scheue Lebewesen, die sich nicht wie ein Model verhalten. Schnell, flink und man weiß nie was sie als nächstes machen. Hilfreich ist es dennoch,  wenn man sich ein bischen mit dem Leben dieser liebenswerten Geschöpfe auseinandersetzt. Neben den Informationen die das Internet bietet, gibt es zahlreiche gute Lektüren. Eines ist das „BLV Handbuch Vögel“, oder der „Kosmos Vogelführer „, ebenfalls von Kosmos „Welcher Vogel ist das? “ und diverse andere Lektüren. Oft wird man gefragt ob man zur Vogelfotografie eine „Tarnung“ benötigt. Nein, benötigt man nicht, auch wenn das Auto eine gute Tarnung darstellt, kann man es schließlich nicht überall einsetzen und wir wollen die Natur schonen und nicht mit den Autoreifen schädigen.  Übrigens ist die frühe Morgenstunde am besten geeignet um Vögel abzulichten, da sind sie noch nicht so ganz aufmerksam was ihre Umgebung betrifft. Grundsätzlich registriert der Vogel jede Bewegung. Geräusche irritieren ihn nicht besonders, da wär er ja in unserer urbanen Gesellschaft schwer beschäftigt. Wenn wir einen Vogel entdeckt haben, hat er uns mit Sicherheit längst bemerkt. Abstand ist also notwendig um ihn nicht zu verscheuchen. Das wiederum nötigt unserem Objektiv eine hohe Brennweite ab. Brennweiten um 400 – 600 mm im Kleinbildformat, oder 300 – 500 mm im APS-C Bereich sollten etwa das Minimum an Brennweite darstellen. Es können natürlich auch schon einmal Bilder mit niedriger Brennweite gelingen, allerdings gehören da Faktoren wie Glück und Zufall dazu. Wie bereits am Anfang beschrieben sind Vögel sehr schnell, zumal wenn man sie im Flug erhaschen will. Meist verharren sie auch nicht lange an derselben Stelle. Somit benötigen wir also neben der langen Brennweite auch eine entsprechend kurze Verschlußzeit. Ein Vogel im Flug zwingt uns schon zu einer Verschlußzeit ab 1/1000 Sekunde, eher 1/2000 Sekunde oder kürzer. Damit beantwortet sich auch schon die Frage des Bildstabilisators. Den braucht man bei solchen Verschlußzeiten natürlich nicht mehr.  Bei langen Zeiten bietet sich gegebenenfalls ein Stativ an. Es gibt allerdings auch Kameras die einen 5 Achsen Stabilisator mitliefern, womit dann sogar Freihandaufnahmen mit 1/30 Sekunde noch machbar sind. In der Regel gilt allerdings, um ein verwacklungsfreies Bild zu bekommen,  als Verschlusszeit in etwa der Kehrwert der Brennweite , also z.B eine Brennweite von 300 mm entspricht einer Verschlusszeit von etwa 1/300 Sekunde. Ich empfehle zunächst die Blendenautomatik zu nutzen ( TV oder S ). An der Kamera sollte die ISO Automatik eingestellt sein. Beginne mit einer Verschlusszeit von 1/1000 Sek und experimentiere, je nachdem wie aktiv der Vogel ist, den du ablichten möchtest. Für die Belichtungsmessung empfehle ich die Spotmessung um sich auf das Objekt zu konzentrieren. Der Autofokus sollte auf AI Servo , also bewegende Objekte, stehen und benutze die schnelle Reihenaufnahme, das erhöht die Chance, das eines der Reihenbilder dem entspricht, das dir richtig gut gefällt.

Der Ruf der Kraniche

die tolle Arbeit der Riff Autoren

Marcus Anhäuser

Heute habe ich bereits früh am PC gesessen. Ich wollte eigentlich meine Webseite einmal wieder auf den neuesten Stand bringen. So stieß ich auf die Seite der „Riff Autoren- die Flugbegleiter“, auf welcher auch der Wissenschafts und Medizinjournalist Marcus Anhäuser zu finden ist. Der studierte Verhaltensbiologe hat damit begonnen Tierstimmen aufzunehmen und als Audio Geschichte zu veröffentlichen. Die wunderbare Art des Erzählens und die gekonnte Wiedergabe der Tierstimmen sowie der Geräusche im Wald lassen den Hörer regelrecht eintauchen in die Stille und Ruhe des Waldes. Wer die Augen schließt wird den Wald quasi riechen können und den Wind spüren der durch das Laub der Bäume weht. Bei seiner Beobachtung der Kraniche wird ihm Bewußt, dass der offensichtlich aus zwei aneinandergereihten Tönen bestehende Ruf des Kranichs nicht von einem Vogel ausgeht. Der erste, tiefere Ton entstammt der Kehle des Männchen und das Weibchen antwortet unmittelbar mit einem höheren Ton, so entsteht der Eindruck, der Ruf bestünde aus zwei folgenden Tönes eines jeden Kranichs.

Das Tröten im Walde