Handelsbilanzüberschuß

Der deutsche Handelbilanzüberschuß ärgert nicht nur den amerikanischen Präsidenten, der jetzt mit dem fadenscheinigen Argument der „Gefährdung der Sicherheit Amerikas,“ Zölle auf Stahl und Aluminium und wahrscheinlich auf Mercedes und BMW erheben will.  Auch die europäischen Partner stört das schon lange und nicht wenige fordern Maßnahmen der deutschen Politik um diesen Mißstand zu beseitigen. Im Rahmen der Diskussion um die „Tafeln“ und der Äußerung von Jens Spahn “ niemand braucht in Deutschland zu hungern“, was ja die ehrenamtlich geführten Tafeln quasi als unnötig abstempelt, wäre jetzt die Gelegenheit gegenzusteuern. Durch eine drastische Ehöhung der Löhne im Niedriglohnsektor könnte man es erreichen, das diese Arbeitnehmer auch von ihren Löhnen leben können. Der Abstand zu den Hartz IV Empfängern könnte deutlich werden und es wäre möglich die  Hartz IV Sätze so zu erhöhen, das niemand mehr die Tafeln aufsuchen müßte, wenn Niedriglöhne, Mindestlöhne und Hartz IV -Gelder  den Standards ähnlich wie in Dänemark angepasst würden. Das wäre auch die ideale Möglichkeit den Handelsbilanzüberschuß durch dererlei Maßnahmen und falls nötig durch weiter Investitionen abzuschwächen.

Ein Gedanke zu „Handelsbilanzüberschuß“

  1. Die SPD diskutiert zur Zeit Möglichkeiten Hartz IV abzuschaffen. Vorgeschlagen wird zum Beispiel die Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro und Beschäftigung von jetzigen Hartz IV Empfängern durch die öffentliche Hand bei einem Nettolohn von 1200 Euro, damit vom Lohn auch die Existenz bestritten werden kann. Ausgelöst wurden die Diskussionen durch die unsägliche Äußerung des neuen Gesundheitsministers Spahn bezüglich der Hartz IV Empfänger und den Nutzern der Tafeln.

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