Graureiher

Graureiher

Graureiher – Ardea cinerea –

Graureiher brüten in Kolonien.  Grau- , oder Fischreiher, gehören zur Familie der Schreitvögel.

Von den Kolonien aus schweift er bis zu vierzig Kilometer zur Nahrungssuche aus. An Land besteht die Nahrung in erster Linie aus Mäusen, im Wasser aus Fisch. Hierzu verharrt er nahezu regungslos oder pirscht sich vorsichtig an um dann blitzartig zuzuschlagen. Seine Nahrung an Land sucht er auf Äckern und Wiesen.

Er brütet in Gehölzen in der Nähe vom Wasser. Der etwas größere männliche Vogel erreicht eine Größe von knapp einem Meter, bei einer Flügelspannweite von etwas unter zwei Metern. Stirn und Oberkopf sind weiß. Am Auge findet sich eine Augenstreif und er hat lange schwarze Schopffedern. Anstelle einer Bürzeldrüse hat er Puderfedern, die auch bei der Mauser erhalten bleiben. Er reibt seinen Kopf an diesen Federn und es tritt eine fetthaltiges Puder aus, das auf dem Körper verteilt wird und so vor Nässe schützt.

Vor dem Abflug macht der Graureiher einige Sprünge. Beim Abflug und bei der Landung ist der Hals vorgestreckt. Im Flug bildet der Hals eine S-Form. Die Nester werden auf Baumkronen gebaut, worin das Weibchen vier bis fünf Eier ablegt, aus denen nach etwa vier Wochen die Jungen schlüpfen. Zwei Wochen werden die Jungen gehudert und von beiden Vögeln gefüttert.

Nach fünfzig Tagen werden die Jungen flügge und nachdem sie noch einige Wochen beim Nest bleiben, verlassen sie die Brutstätte. Lediglich knapp siebzig Prozent der Jungtiere überleben die lange Phase von der Geburt bis zur Trennung.

Silberreiher – Ardea alba

wenn der Silberreiher eine Plattform bearbeitet, steht die Balz unmittelbar bevor. Die weißen Schulterfedern werden bei der Balz radförmig gespreizt um dem Weibchen zu imponieren. Nach Ender der Balzzeit verliert das Männchen die Schulterfedern. Die Plattform wird nach erfolgreichem Werben zum Nest ausgebaut.

Das Nest wird im Schilf angelegt, oder auf flußnahen Bäumen. Seine Nahrung findet er im flachen Wasser, auf Wiesen oder Feldern. Amphibien, Fische und Mäuse stehen auf seinem Speiseplan.

Der lange Schnabel ist gelb und die Beine dunkel. Erst in den letzten Jahren kommt er auch im Norden vor. Der Silberreiher lebt monogam. Die Brut besteht aus drei bis fünf Eiern. Ende April – Anfang Mai beginnt die drei bis vier Wochen lange Brutzeit. Weitere etwa sechs Wochen nach dem Schlüpfen werden die Jungen flügge. Nur knapp dreißig Prozent der Tiere überlebt das erste halbe Jahr.

Graureiher
Seidenreiher
Graureiher
Seidenreiher
Nachtreiher –  Nycticorax nycticorax

Nachtreiher : seine Nahrungsgebiete sind bis zu 20 Kilometer entfernt. Aktiv ist der Nachtreiher wie sein Name schon besagt, nur in der Nacht. Tagsüber verharrt er auf den Ästen der Bäume oder in Büschen, er brütet an den Ufern von Gewässern mit Baumbestand. Der Nachtreiher brütet in Kolonien. Der Rücken ist schwarz, die Unterseite hellgrau.+

Nachtreiher
Nachtreiher

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