Frühjahr – Frühjahrsmüdigkeit

die müde Zeit

Wenn es draußen länger hell wird und die Amseln um fünf Uhr in der Frühe ihre ersten Lieder singen, an den Pflanzen die ersten Knospen sprießen und die ersten Krokusse blühen, werden wir immer müder. Sonders ältere Menschen und Leute mit niedrigem Blutdruck empfinden häufig die Frühjahrsmüdigkeit. Der Winter hat für einen Überschuß am Schlaf fördernden Hormon Melatonin gesorgt. Nun wird es Zeit ans Tageslicht zu gehen und die  Frühjahrssonne auf unsere Augen einwirkenzu lassen. Das Gehirn dankt es mit der Produktion des „Freude“ Hormons Serotonin, das nun den Kampf gegen den müdemacher Melatonin aufnimmt. Wenn es soweit ist, dass das Serotonin die Überhand gewinnt, werden wir auch wieder unternehmungslustiger. Allerdings wirkt sich auch der längere Tag und die kürzer werdenden Nächte auf die Müdigkeit aus, da wir nun weniger schlafen als im Winter. Dazu gesellt sich dann noch die unselige Zeitumstellung – wir brauchen also reichlich Licht, dann können wir auch den Frühling aus vollem Herzen geniessen.