Eierkunde

Oologie

Die Eierkunde –

Die Sparte der Oologie ist ein separater Teil der  Ornithologie und befaßt sich mit der Form, der Farbe und der Größe von Vogeleiern.

So stellte man fest, dass das Ei des Zaunkönigs, im Verhältnis zu seinem Körpergewicht, größer ist als das riesige Ei des Vogel Strauß. Das Ei des Strauß entspricht  2 Prozent des Körpergewichts . Das Ei des Zaunkönigs entspricht dagegen 14 Prozent des Körpergewichts. Ein weiteres Phänomen stellt das Kuckucksei dar. Wenn der Kuckuck sein Ei im Nest des Wirtes ablegt, ähnelt es in der Pigmentierung und Färbung immer dem Gelege des Gastwirtes, auch wenn es etwas größer ist. Allgemein dient die Färbung der Eier in erster Linie der Tarnung und dem Schutz vor Feinden, so ähneln die Eier des Kiebitz Ziegelsteinen, da die Eiablage am Boden stattfindet. Bei der Anzahl der auszubrütenden Eier nimmt die Blaumeise bei den  Singvögeln mit bis  zu zwölf Eiern pro Gelege den Spitzenplatz ein.

Sammlungen von Vogeleiern bezeichnet man als Ootheken. Eine der  bedeutendsten Sammlungen  mit 20.000 Eiern hat in Thüringen der Vermessungstechniker Max Schönwetter zusammengetragen. Neben der Oologie, die sich mit dem äußeren des Eis  befaßt, gibt es noch die Sparte Embryologie, die sich um das Ei-Innere kümmert.  Zusätzlich erforscht die Kaliogolie das Nest – Nesterkunde.

 

 

Deutschland – CO 2 Ausstoß

Pariser Abkommen –

Ziele werden nicht erfüllt-

auch im Jahr 2018 wird Deutschland die Ziele des Pariser Umweltabkommens nicht erreichen. Der für Deutschland festgesetzte zulässige CO 2 Ausstoß wurde bereits im März überschritten. Das bedeutet, dass auch in diesem Jahr der erlaubte  CO 2 Ausstoß mindestens um das 3Fache  überschritten wird, wie bereits im Jahr 2017.  Da stellt sich die Frage, ob die markigen Aussagen der Politik zu Umweltschutzmaßnahmen nur Luftschlösser sind. Es wird Zeit zu handeln. Der Kohleausstieg, zumindest der Einstieg,  ist längst überfällig.  Was die Politik wirklich vom Abbau der CO 2 Werte hält, verdeutlichen die Worte  des Bundeswirtschaftswirtschaftsministers  Peter Altmeier. Er stellt einen raschen Ausstieg aus der Stromgewinnung aus Braun- und Steinkohle nicht in Aussicht.  Die Kapazität von Steinkohle und Braunkohle werde bis 2030 um einen bestimmten Prozentsatz reduziert. “ Aber es wird danach selbstverständlich immer noch Braunkohle und Steinkohle geben, noch über viele Jahre.“

Hund – Katze – Vogel

Ein schwieriges Verhältnis –

– haben Hunde – Katzen und Vögel zueinander. Woran mag das liegen?

In den meisten Fällen liegt eine Mitschuld, wie fast immer im Tierreich, beim Menschen. Eine verantwortungsbewusste Haltung würde gewährleisten, dass es zu keinen Diskrepanzen zwischen den verschiedenen Tierarten geben muß.

Um es vorwegzunehmen, ich habe nichts gegen Hunde oder Katzen, ich appelliere nur an die Vernunft.

Wer seinen Hund in Naturschutzgebieten, in denen ja bekannterweise Leinenpflicht besteht, frei laufen läßt vergißt (oder weiß es nicht), dass es Bodenbrüter unter den Vogelarten gibt. Naht sich nun ein Hund wähnt sich der Vogel in einem Gebiet das für ihn gefährlich ist, flieht und läßt die Brut zurück. Er wird auch nicht wiederkommen. Abgesehen von der Gefährdung der Vögel werden oft Kitze von Hunden zu Tode gehetzt oder schwer verletzt. Das muß nicht sein. Ein Hund der ein Wild aufgespürt hat ist nur sehr schwer , oder gar nicht von seinem Herrchen unter Kontrolle zu halten. Leider stören sich aber immer weniger Hundehalter an die Leinenpflicht in Naturschutzgebieten.

Wie steht es mit der Katze und dem Vogel ? Freilaufende Katzen töten jährlich in Deutschland Millionen Vögel.  Auf Bauernhöfen mußten die Katzen zur Nahrungsaufnahme Mäuse jagen, sie blieben auf den Höfen weil es dort genügend Mäuse zu fangen gab. Eine Hauskatze bekommt ihr Fressen täglich vorgesetzt, sie braucht für ihre Ernährung die Jagd nicht mehr. Eine Hauskatze als Freigänger betrachtet die Jagd auf Vögel als Sport. Hauskatzen lieben ihre Wohnung und das Spiel, am besten mit einer zweiten Katze, in ihrer Umgebung.  Eine Katze in einem Garten, wo Vögel Nistplätze haben, sorgt alleine durch ihre Anwesenheit dafür, dass die Eltern der Nestlinge über lange Zeit aus Angst dem Nest fernbleiben, selbst wenn die Katze schon lange nicht mehr da ist. Die Brut muß hungern, bis die Eltern wieder Mut fassen.  Also lassen wir doch einfach die Hauskatze auch Hauskatze sein.

Der Feldhase

Lepus europaeus

Der Osterhase

– kurz vor den nahenden Ostertagen ist es an der Zeit dem „Osterhasen“ einige Worte zu widmen. Es gibt nur einen, der es schaffen kann in kurzer Zeit so viele Eier zu den Kindern zu bringen. Nur der Feldhase, der im Dreisprung locker 20 Meter schafft und im Hochsprung auch 2 Meter hohe Zäune überwindet und mit 80 km/h jeden Feind hinter sich lässt, ist dazu in der Lage. Mancher Angreifer wird auch gerne zum Narren gehalten. Der Feldhase lässt ihn nah herankommen um dann abrupte Haken zu schlagen. Das macht er so lange, bis Fuchs oder Hund genervt die Segel streichen. All das schafft er durch eine besonders gesunde Ernährung. Die Kräuter, Kamille, Spitzwegerich, Boxhornklee, Ringelblume, würde ihm jeder Apotheker abkaufen. Selbstverständlich gehört auch das „Möhrchen“ auf seinen Speiseplan. Diese gesunde Ernährung lässt den Feldhasen auch harte Wintertage überstehen, die er in seiner Erdmulde verbringt. Hier werden auch die Jungen aufgezogen, die ihre Mutter nur zweimal am Tag zu sehen bekommen. Der starke Eigengeruch der Mutter würde Beutetiere zu leicht das Nest ausfindig machen lassen und die Jungen hätten nicht lange zu leben. So lässt die Mutter die Kleinen lieber alleine und entfernt sich weit vom Nest. Bereits nach zwei Wochen sind die Jungen dann auf sich alleine gestellt. 

Die Bestände des Feldhasen haben sich leicht erholt. 2011 gab es im Schnitt etwa 12 Feldhasen auf dem Quadratkilometer.  In NRW sind es zur Zeit etwa 26.  Um die empfängnisbereiten Häsinnen für sich zu gewinnen, führen die Männchen wilde „Boxkämpfe“ aus. Hierbei reissen sie sich Haarbüschel aus, die der Jäger als „Rammelwolle“ bezeichnet. Durch diese wilden Kämpfe werden im Feld brütende Vögel gestört, die dann auf der Flucht das Nest mit dem Gelege zurück lassen. Diese verlassenen Nester mit ihren Eiern in der Nähe von Feldhasen brachten ihm dann den Namen „Osterhase“ ein.

Ich danke dem Fotofreund Jochen Mohr für die Überlassung des Feldhasen-Bildes

 

 

 

 

Frühjahr – Frühjahrsmüdigkeit

die müde Zeit

Wenn es draußen länger hell wird und die Amseln um fünf Uhr in der Frühe ihre ersten Lieder singen, an den Pflanzen die ersten Knospen sprießen und die ersten Krokusse blühen, werden wir immer müder. Sonders ältere Menschen und Leute mit niedrigem Blutdruck empfinden häufig die Frühjahrsmüdigkeit. Der Winter hat für einen Überschuß am Schlaf fördernden Hormon Melatonin gesorgt. Nun wird es Zeit ans Tageslicht zu gehen und die  Frühjahrssonne auf unsere Augen einwirkenzu lassen. Das Gehirn dankt es mit der Produktion des „Freude“ Hormons Serotonin, das nun den Kampf gegen den müdemacher Melatonin aufnimmt. Wenn es soweit ist, dass das Serotonin die Überhand gewinnt, werden wir auch wieder unternehmungslustiger. Allerdings wirkt sich auch der längere Tag und die kürzer werdenden Nächte auf die Müdigkeit aus, da wir nun weniger schlafen als im Winter. Dazu gesellt sich dann noch die unselige Zeitumstellung – wir brauchen also reichlich Licht, dann können wir auch den Frühling aus vollem Herzen geniessen.

die Hummel

der fleißigste Bestäuber der Welt

– der „Akkordmalocher“ –

– wenn der letzte Frost noch im Boden ist, starten die ersten Hummeln bereits die ersten Flüge in Erwartung des nahenden Frühlings. Die Natur erwacht langsam aus dem Winterschlaf und die Hummelkönigin startet ihre Suche nach einem verlassenen Mauseloch oder nach kleinen Erdgruben, die sie mit Moos und Gras ausfüllt um mit der Eiablage zur Gründung eines  neuen Staates zu beginnen, der später einmal bis zu 600 Tiere zählen wird. Die Hummeln werden dann über neun Monate lang täglich mehr als 1000 Blüten anfliegen um mit ihrem flauschigen Fell für die Bestäubung der Obstbäume  und Bodenpflanzen zu sorgen.  zu solchen Leistungen sind selbst die Bienen nicht in der Lage und das, obwohl der schwergewichtige Körper mit einem Gewicht von etwa 1,2 Gramm und den relativ winzigen Flügeln eigentlich gar nicht in der Lage sein dürfte  fliegen zu können. Durch die kreisförmige Bewegung beider Flügelpaare bis zu 200mal in der Sekunde, erzeugt die Hummel aber einen solch großen Luftwirbel der es möglich macht das die Hummel sogar die höchsten Berge der Welt erreicht. Durch die Vibration ihres Körpers, inklusive  der Flügel, erreicht sie mit reiner Muskelkraft , eine Körperwärme die sie selbst bei eisigen Temperaturen warm hält. Immer mehr Imker erkennen die Höchstleistungen dieser „Akkordmalocher“ und nutzen die Hummel, von der es bei  und 36 Arten gibt, zum Bestäuben von Blüten.

Handelsbilanzüberschuß

Der deutsche Handelbilanzüberschuß ärgert nicht nur den amerikanischen Präsidenten, der jetzt mit dem fadenscheinigen Argument der „Gefährdung der Sicherheit Amerikas,“ Zölle auf Stahl und Aluminium und wahrscheinlich auf Mercedes und BMW erheben will.  Auch die europäischen Partner stört das schon lange und nicht wenige fordern Maßnahmen der deutschen Politik um diesen Mißstand zu beseitigen. Im Rahmen der Diskussion um die „Tafeln“ und der Äußerung von Jens Spahn “ niemand braucht in Deutschland zu hungern“, was ja die ehrenamtlich geführten Tafeln quasi als unnötig abstempelt, wäre jetzt die Gelegenheit gegenzusteuern. Durch eine drastische Ehöhung der Löhne im Niedriglohnsektor könnte man es erreichen, das diese Arbeitnehmer auch von ihren Löhnen leben können. Der Abstand zu den Hartz IV Empfängern könnte deutlich werden und es wäre möglich die  Hartz IV Sätze so zu erhöhen, das niemand mehr die Tafeln aufsuchen müßte, wenn Niedriglöhne, Mindestlöhne und Hartz IV -Gelder  den Standards ähnlich wie in Dänemark angepasst würden. Das wäre auch die ideale Möglichkeit den Handelsbilanzüberschuß durch dererlei Maßnahmen und falls nötig durch weiter Investitionen abzuschwächen.

The Moron and the Magnat

Buch von Rex Tillerson

Neuveröffentlichung –

Rex Tillerson, der kürzlich von Präsident Donald Trump entlassene Aussenminister der USA , veröffentlicht bereits in der nächsten Woche ein Buch mit dem Titel “ the Moron and the Magnat“. Der deutsche Titel würde übersetzt etwa bedeuten “ der Idiot und der Industrielle/Ölmagnat“ . Das Buch gilt bereits als brutale Abrechnung mit dem Präsidenten durch den ehemaligen Exxon Oil CEO Manager. Der Titel geht wohl zurück auf einen Zwischenfall im letzten Juli, als R. Tillerson den Präsidenten Trump als „verdammten Idioten“ bezeichnete. Tillerson und Trump vertraten oft unterschiedliche Meinungen. So zuletzt auch in der Nord Korea Politik. Deshalb wurde Tillerson oft vom Präsidenten öffentlich gedemütigt und belächelt. Die Entlassung Tillersons kam daher nicht unerwartet.  Bereits im Juli 2017, nach Tillersons „Idiotenaussage“ , galt seine Amtszeit als gezählt, obwohl mehrere Verwaltungsangestellte und Kabinettsmitglieder dem Außenminister beistanden, indem sie sagten, auch sie seien der Meinung, der Präsident wäre ein „verdammter Idiot“.

Vogel vs. Oelpumpen

Wie verhalten sich Vögel die in der Nähe von industriellen Anlagen leben ? Wissenschaftler haben eine besondere Entwicklung bei der Grasammer beobachtet, die in der Nähe von Ölpumpen in Alberta / Kanada brütet.Durch die extreme Lautstärke der Pumpen, konnte der kleine Vogel sich gegenüber seiner Angebeteten kein Gehör verschaffen, er wurde einfach nicht gehört. Es blieb ihm also nichts anderes übrig als seine Stimmer zu verändern. Man beobachtete das er seine Melodie in differenzierten Stufen in der Tonhöhe variierte. Lautet sein Ruf etwa: “ Hallo, hallo, du süßes Weibchen. hallo, ich bin der Sven, der Grasammer und ich bin sexy,sexy,“ wurde sein Gesang im ersten Teil von den Ölpumpen überlappt, hier veränderte er dann die Tonhöhe nach unten, je nach Lautstärkenänderung der Pumpen ändert er nun die Tonhöhe und wird so vom Weibchen verstanden. Diese Technik hat er über Jahre perfektioniert.

Cappuccino Bär

Der neue Bär

– Eisbär und Grizzly

– Cappuccino Bären , so nennt man die aus der Paarung von Eisbär und Grizzly geborenen Bären. Die Erwärmung an den Polkappen schreitet schnell voran und zwingt die Eisbären sich zu entscheiden weiter gen Norden, in die noch tief gefrorenen Regionen zu ziehen, oder Richtung Kanada, auf das eisfreie Festland, in ein neues Leben zu wandern. Noch hat man die Bilder des Fotografen Paul Nicklen vor Augen, die einen ausgemergelten, dem Hungertod nahen, Eisbären zeigen.  Es stimmt, das in einzelnen der Regionen die Bestände abnehmen, allerdings geben die Zahlen der UICN ein anderes Bild ab. Wurden vor fünfzig Jahren noch 6000 Eisbären genannt, konkretisierte man eine Zahl von 22000 Tieren, die man  vor zehn Jahren meldete, vor drei Jahren auf 31000 Tiere. Bei dem Bild von Nicklen handelt es sich um einen Einzelfall. 

Die meisten wanderwilligen Eisbären entscheiden sich für das eisfreie Gebiet auf dem Festland. Hier müssen sie ihr Leben völlig umstellen, sie müssen lernen Lachse zu fangen und Karibus zu jagen, wie ihr Verwandter, der Grizzly.  Das gemeinsame Erbgut besteht aus einer Zeit vor zwei Millionen Jahren, als der Eisbär sich vom Grizzly abspaltete. Vom Grizzly sehen sie sich nun die Jagd- und Fangmethoden ab. Hierdurch kommt es zwangsweise zu Begegnungen der beiden Arte, aus denen dann der „Cappuccino Bär“ hervorgeht.