Mein Weg

My Way

Mein Weg zum Bild

Mit dem Kauf meiner ersten Spiegelreflexkamera, im „zarten Alter“ von 56 Jahren, veränderte sich einiges in meinem Leben.

Die Notwendigkeit sich mit dem “ Gerät“, der Kamera, zu befassen und sich mit dem eigentlichen Bild auseinanderzusetzen, brachte es mit sich,  die Welt mit anderen Augen zu sehen. Ich las viele Bücher die sich nicht nur mit der Technik befassten, sondern in erster Linie mit dem „Sehen“, mit dem „Erfassen“  der Dinge, die man festhalten und zeigen möchte. Ich lernte die Augen nicht nur geradeaus und nach unten schweifen zu lassen. Der Blick nach oben und zu den Seiten bringt viele neue Sichtweisen mit sich.   Bei unseren Wanderungen durch die Natur und bei unseren Urlauben an der See und auf den Inseln bemerkte ich Tiere, besondere Bäume oder Pflanzen automatisch früher als meine Frau oder andere Begleiter.

Im Laufe der Zeit befasste ich mich immer mehr mit der Fotografie unserer heimischen Vogelarten.  Die Welt dieser Lebewesen zog mich immer mehr in ihren Bann und ich wollte ständig mehr über die jeweiligen Arten erfahren. Es reichte nicht mehr alleine das „Knipsen“ dieser Geschöpfe.  Ich wollte mehr über Ornithologie erfahren. Bei den Wanderungen hört man  die vielfältigen Gesänge und man möchte erkennen zu wem die Stimme gehört.  Ein schwieriger, langwieriger Prozess, bis man die wichtigsten Arten erkennt. Meldungen vom Artensterben zwingen außerdem dazu sich mit den verschiedenen Zusammenhängen zu befassen.  Was haben Umweltschäden, Klimawandel, ökologische und konventionelle Landwirtschaft, Pflanzengifte, Gülle, Massentierhaltung und Insektensterben  mit dem Artenverlust zu tun ?

Der Umgang mit diesen Fragen zwingt uns zu viel Aufmerksamkeit um die Geschehnisse auf dieser Erde. Es geht nicht nur um den Erhalt unserer Vögel, es geht um die Zukunft dieser Welt und der Menschheit.

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