Eierkunde

Eierkunde oder Oologie, ist eine Sparte der  Ornithologie und befasst sich mit der Form, der Farbe und der Größe vom Vogelei. Bei der Oologie, Eierkunde, geht es aber nur um das Äußere des Ei und nicht um das Innere. Die Embryologie ist der Bereich für das innere Ei und zusätzlich gibt es dann noch die Nesterkunde.

Oologie – Vogelei – Eierkunde

So stellte man fest, dass das Vogelei des Zaunkönigs, im Verhältnis zu seinem Körpergewicht, größer ist als das riesige Ei des Vogel Strauß. Das Ei des Strauß entspricht  2 Prozent des Körpergewichts . Das Ei des Zaunkönigs entspricht dagegen 14 Prozent des Körpergewichts. Ein weiteres Phänomen stellt das Kuckucksei dar.

Wenn der Kuckuck sein Ei im Nest des Wirtes ablegt, ähnelt es in der Pigmentierung und Färbung immer dem Gelege des Gastwirtes, auch wenn es etwas größer ist. Allgemein dient die Färbung der Eier in erster Linie der Tarnung und dem Schutz vor Feinden, so ähneln die Eier des Kiebitz Ziegelsteinen, da die Eiablage am Boden stattfindet. Bei der Anzahl des auszubrütenden Vogelei nimmt die Blaumeise bei den  Singvögeln mit bis  zu zwölf Eiern pro Gelege den Spitzenplatz ein.

Sammlungen von Vogeleiern bezeichnet man als Ootheken. Eine der  bedeutendsten Sammlungen  mit 20.000 Eiern hat in Thüringen der Vermessungstechniker Max Schönwetter zusammengetragen. Neben der Oologie, die sich mit dem äußeren des Eis  befasst, gibt es noch die Sparte Embryologie, die sich um das Ei-Innere kümmert.  Zusätzlich erforscht die Kaliogolie das Nest – Nesterkunde.

Es geht auch darum, dass das Sammeln von Eiern verboten ist. Auch Eierdiebstahl ist strafbar. Einige Vogelarten sind bereits im Bestand bedroht, wenn nur einige wenige Eier gestohlen oder vernichtet werden. Die Population kann dadurch enormen Schaden erleiden. In London nahm man 2018 einen Eier-Dieb fest, der 19 Greifvogeleier im Wert von 118.000 Euro gestohlen hatte. Da werden die Dimensionen so eines Raubes erst einmal deutlich.

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