Federsammlung

Fundsache – an der Mosel

Fundsache an der Mosel – Bild 1 – der Zimtbär

Fundsache
Raupe des Zimtbär

Lange musste ich suchen, bis ich gefunden habe um welche Raupenart es sich handelt. Mit Hilfe einer Facebook Gruppe eruierte ich dann die Raupe des „Zimtbär„. Ein Nachtfalter aus der Unterfamilie der Bärenspinner. Der wissenschaftliche Name lautet „Phragmatobia fuliginasa„.

Die Raupe, die wir im Weinberg bei Pünderich auf der glatten Fläche des Schiefergesteins sahen, stammt aus der zweiten Generation. Zu sehen eigentlich bis Juni – Juli, aber offensichtlich auch noch Anfang August, wird die Raupe in ihrem Entwicklungsstadium überwintern.

Gleich nach der Überwinterung im Frühjahr, beginnt die Verpuppung. Leider kann ich mit keinem Bild des Falters dienen, deshalb hier ein Link zur „Biologie-Seite.“

Zu sehen ist der Zimtbär in trockenen, öden Gebieten und in der Heidelandschaft, Wiesen und Weiden. Durch seine Tarnfarbe ist er sehr gut geschützt und für Vögel ist er außerdem ungeniessbar.

Fundsache an der Mosel – Bild 2

eine kleine Feder

Bisher habe ich nur sehr selten versucht eine gefundene Feder einem Vogel zuzuordnen. Dieser Fund der kleinen Feder hat mich aber animiert und meinen Ehrgeiz geweckt. Schließlich habe ich ja einmal das Buch „Der Feder-Führer“ von Eberhard Gabler gekauft. Wenn man weiß, wie der Flügel aufgebaut ist – Hand- Armschwinge, Alula, Flügeldeckfedern, Schirm- und Schulterfeder und man diverse Arten erkennen kann, lassen sich Federn schon einmal grob einordnen.

Auch durch den Fundort, in der Nähe des Moselufers und dem hellen Rand kam ich eigentlich ziemlich schnell auf die Bachstelze. Mit Hilfe des Buches konnte ich sie dann der Armschwinge, Feder 9, zuordnen. Ok, es könnte auch 10 sein, bin aber eher bei 9.

Das hat Spaß gemacht und beim nächsten Fund einer besonderen Feder werde ich wieder versuchen sie einem Vogel zuzuordnen.

Übrigens ist das Sammeln der Federn von Greifvögeln nur mit Erlaubnis eines Forstamtes gestattet. Eigentlich auch das Sammeln von anderen Vögeln. Denn in Deutschland gehören alle Vögel zu den geschützten Arten und von diesen darf man sich keine Teile aneignen. Zu den Teilen gehören eben auch Federn.

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