Trumpismus

Trumpismus – eine Bezeichnung für die Politik eines egozentrischen Präsidenten der USA.

Eine der ersten Amtshandlungen des Präsidenten Trump war die Rücknahme der Gesundheitsreform, die sein Vorgänger Obama beschlossen hatte. Eine weitere Instanz die der “größte Präsident aller Zeiten” auflöste war das Gremium, das eine Reaktion auf künftige Pandemien vorbereiten sollte.

Kein Wunder also das ihm jetzt seine Beschlüsse um die Ohren fliegen. Durch Corvid-19, der Epidemie, die er anfänglich mit einer normalen Grippe verglich, fielen bisher mehr als 36.000 Amerikaner zum Opfer. Mehr als 700.000 sind infiziert und mehr als 22 Millionen Menschen mussten sich innerhalb eines Monats arbeitslos melden. Die Arbeitslosigkeit steigt mit einer Rate von 3 % in der Woche.

Diese Arbeitslosen fallen in ein tiefes Loch. Nur während einer Berufstätigkeit stehen den Menschen Sozialleistungen und Sozialversicherung zu. Sie verlieren nicht nur ihr Einkommen, sondern auch die Gesundheitsversorgung und Kinderbetreuung. Für die Leistungen die ihnen während der Berufstätigkeit zustanden, müssen sie aber weiterhin bezahlen. Das Instrument der Kurzarbeit gibt es nicht, Armut ist nicht mehr aufzuhalten.

Den Unternehmern, in erster Linie den mittelständischen Unternehmen, bleibt keine andere Wahl als den Mitarbeitern zu kündigen. Die 1-wöchige Unterstützung für Betriebe und Menschen im Trumpismus hält nur sehr kurze Zeit an. Die meisten Betriebe geraten in die Insolvenz und bei einem Neubeginn nach der Krise haben sie mit Liquidität und Schulden zu kämpfen. Desweiteren haben die meisten Menschen dann bereits das Vertrauen in die Politik und in die Zukunft verloren. Der Mittelstand und die Arbeiterschaft fallen in die Armut.

Das Implodieren des Mittelstandes mit den Folgen des Vertrauensverlust in die Politik und der wirtschaftliche Untergang, wird ein Erstarken der Mittelschicht nach einem Ende der Krise verhindern. Der Trumpismus mit der mangelnden Reaktion in Krisenzeiten und der Kürzung der WHO Mittel hat als Ziel die Gewinnmaximierung der Monopolisten, die ein Wiedererstarken von Kleinbetrieben verhindern.

Die wachsende Verarmung der Bevölkerung führt zu Verunsicherung, Konkurrenzkampf und einem Anstieg des Denunziantentums. Selbst wenn Trump die nächste Wahl verliert, wird es schier unmöglich den sozialen Staat zu erneuern und ein Gesundheitssystem zu installieren, denn dafür müssten Steuern erhöht werden, was dem Großteil der Bevölkerung aber durch die entstandene Armut nicht mehr abzuverlangen ist.

Der Frust führt dann wiederum zu der Sehnsucht nach dem starken Staat, dem starken Mann, dem totalitären Staat.

Abschließend kann man sagen das der Trumpismus den reichen armen Staat geschaffen hat.

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