Jäger und Wolf

Im letzten Jahrhundert wurden die Pflanzenfresser im deutschsprachigen Raum von der Jägerschaft angefüttert, in der Hoffnung so mehr männliche Geweihträger für die Jagd zu bekommen. Das führte zu einem Anstieg des Bestandes um das Fünfzigfache des Normalbestandes.

Wie man ja weiß schaden eben diese Geweihträger dem Wald gewaltig. Durch die oben geschilderten Dinge hat die Jagd also einen gewissen Anteil an den Waldschäden.

Der Rückkehrer Wolf hilft nun die Bestände zu regulieren. Es gilt der russische Ausspruch: wenn der Wolf kommt , erholt sich der Wald.

Warum wollen aber die Jäger dann unbedingt den Abschuss der Wölfe? Fürchtet man etwa weniger Trophäen zu erjagen?

Jäger erlegten 2018 knapp 2 Millionen Stück Rehwild, Rotwild und Sauen. Wölfe im gleichen Zeitraum etwa 40.000.

Trotzdem ist der Bestand des Wildes stabil geblieben. Es scheint also eigentlich nur um ein Konkurrenzdenken zu gehen.

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