Umweltbewußtsein steigt

Umweltbewußtsein steigt – so lautet die Überschrift zu einem Artikel in der WAZ vom 30.04.2019. Schön, die Demos von Friday for future verstärken den Eindruck das die Jugend erkannt hat, welche Probleme der Klimawandel für ein Leben in der Zukunft bedeutet, wenn nichts getan wird. Auch nehmen immer mehr Menschen an Aktionen im Naturschutz teil. Die Mitgliederzahlen bei BUND und NABU steigen rasant an und die Grüne Partei hat auch enormen Zulauf.

Rücksicht auf die Umwelt nehmen

Der Unrat auf den Straßen und Wegen nach Feiern, Grillabenden in der Natur und warmen Sommertagen nimmt aber genauso drastisch zu. Da wird sämtliches Grillgut mitgeschleppt um gemeinsam zu feiern. Der Abfall bleibt aber anschließend vor Ort liegen. Da denkt kaum jemand daran den wieder mitzunehmen, obwohl der Ballast auf dem Heimweg sicherlich bedeutend weniger wäre als auf dem Hinweg. Aus fahrenden Autos wird überflüssiges Papier oder sonstiger Unrat einfach aus dem Fenster geworfen. An Papier – oder Flaschencontainern werden Farbeimer von der Hausrenovierung abgestellt, oder der ausgediente Fernseher, alte Möbel und wie neulich bei uns passiert, ganze Säcke mit Pferdemist neben die Container gelegt. Dabei bräuchte es nur einen Anruf beim Entsorger um die Sachen abholen zu lassen. Oder man fährt ein paar Meter weiter zum Recyclinghof.

Die Natur wird begrüßt, wie zuletzt die Rückkehr des Wolfes und demnächst wohl auch des Goldschakals als neuer Mitbewohner unserer Wälder. Aber alles nur solange es für den Einzelnen keine Umstände macht. Etwas mehr Arbeitsaufwand für den Herdenschutz im Falle des Wolfes, Zaunaufbau, Anschaffung von Herden Schutzhunden etc. obwohl das alles mittlerweile zu 100 Prozent bezahlt wird. Da ist es einfacher ein paar Schafe zu opfern und den Abschuß der Wölfe zu verlangen.

Wer eine bessere Umwelt haben will, wer ein gesundes Klima haben will und wer die Natur mit all ihren Facetten genießen will, muss auch die Folgen in Kauf nehmen. Wer gegen Massentierhaltung ist und wer Essen aus nachhaltigem ökologischen Anbau genießen will, muss auch damit leben, dass es etwas kostet, das man etwas aufgeben muss. Es liegt an uns selbst, unser Umfeld zu verbessern. Immer darauf warten das Andere etwas tun, hilft kein Stück weiter.

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2 Gedanken zu „Umweltbewußtsein steigt

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