Schlingenfallen für den Wolf

Schlingenfallen – Um den Wolf zu jagen, lassen sich nun immer mehr Politiker immer wieder etwas Neues einfallen. Wenn das dann auch noch zum Verschleudern von Steuergeldern führt, muß man sich zusätzlich überlegen, wie man dagegen vorgeht.

In einer kleinen Anfrage der FDP/DVP im Baden Württembergischen Landtag kam nun zu Tage, dass der Umweltminister Franz Untersteller (GRÜNE) , 10 Mitarbeiter des Nationalparks Schwarzwald und der forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt eine Woche lang in der Verwendung von Schlingenfallen zum Fang von Wölfen ausbilden ließ.

Die Verschwendung von Steuergeldern besteht darin, dass ihm bewußt war, dass das Benutzen derartiger Fallen verboten ist. Auch die Mitarbeiter des Nationalparks und der Versuchs- und Forschungsanstalt müßten eigentlich von dem Verbot wissen. Das sie trotzdem daran teilnahmen sollte eigentlich auch Konsequenzen haben.

Nach § 19 Absatz 1 Nr. 8 Bundesjagdgesetz ist es verboten „Schlingen jeder Art, in denen sich Wild fangen kann, herzustellen, feilzubieten, zu erwerben oder aufzustellen“.

Ebenfalls nach § 31 Absatz 1 Nr. 12 des Wildtiermanagementsgesetz ist es verboten „Schlingen jeder Art, in denen sich ein Wildtier fangen kann, aufzustellen“.

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