Wissensenswertes in Sachen Natur



Bisherige Artikel : 

1./ Nabu hält kein Kreuzfahrtschif fuer empfehlenswert

2./  Jugendliche fühlen sich von Zerstörung der Natur bedroht..

3./  Nationalparkamt Müritz meldet Bruterfolge

4./  Zugvögel gefährdet

5./Peter Berthold Vogelfütterung – ganzjährig ?

6./ Kraniche bereiten sich in Brandenburg auf die Reise vor

7./ Wildschweine erreichen das Ruhrgebiet

8./ Kappenammerpärchen in Tübingen

9./ Welcher Vogel ist das ?

10./ „Klangattrappen Apps“ 

11./  der Waldkauz wurde zum Vogel des Jahres 2017 gewählt 

12./ Usutu Virus breitet sich aus

13./Im Tierpark Anholter Schweiz Wolf geflohen

14./ Feuersalamander gefährdet

15./ Sensationeller Fund im Landschaftspark Duisburg Nord.

16./ 18 Millionen Vögel sterben jährlich durch Glas

17./ Blauflossenthunfisch in der Nordsee 

18./ Spinnenart „Stegodypuhus dumicola“.

19./ Wo sind die Insekten

20./ was ist  konventionelle und ökologische Landwirtschaft ? 

21./ toter, beringter Vogel  gefunden. Was tun ?

22./ Kurzmeldungen 

23./ Fang des Ortolan soll in Frankreich verboten werden

24./Jagd auf Wölfe bleibt verboten

25./. wieder Wölfe ausgebrochen. 

26./ mutierte Goldfische

27./  Vogel des Jahres 2018

28./ Globale Erwärmung – Stürme

29./ Wissenschaftler belegen :  drastischer Schwund von Insekten

30./ Vogelschwund in Deutschland

31./ Der richtige Futterplatz für den Vogel

32./ Halsbandsittiche in Deutschland

33./ illegale Vogeltötungen in Deutschland

34./ Vogelfunde unter Stromleitungen melden

35./ Baum des Jahres 2018

36./ Wilderer Nr. 39 festgenommen

37./ Wie wichtig sind Insekten ? (PDF Datei)

38./ Elstern  greifen Kuhherde an

39./ Mehr Störche  in NRW

40./ Der Sandregenpfeifer  Seevogeldes Jahres 2018

41./ Der Keiler ist los 

42./ Naturwunderwahl  „Wilde Wiesen und Weiden“ 2017

43./ CSU Agrarminister Schmidt stimmt für Glophophsat

44./ Güllenotstand in Schleswig Holstein

45./ was sind Streuobstwiesen ?

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45./ Auf Streuobstwiesen stehen zumeist hochstämmige Obstbäume unterschiedlicher Arten und Alters. Auf Obstplantagen der intensiven Landwirtschaft hingegen findet man niederstämmige Obstsorten.  Eine weitere Besonderheit der Streuobstwiesen ist die Mehrfachnutzung, zum Einen als Mähwiese zur Erzeugung von Heu oder direkt als Viehwiese. Im 19. und noch zu Beginnn des 20. Jahrhunderts waren Streuobstwiesen und Streuobstäcker landschaftsprägende Elemente. Mit dem Beginn der intensiven Landwirtschaft begann der Niedergang, der so weit fortgeschritten ist, daß Streuobstwiesen heute zu den stark gefährdeten Biotopen gehören. Größere Flächen gibt es noch in Baden-Württemberg, wo Teile gemäß der EU-Vogelschutzrichtlinien zu Vogelschutzgebieten erklärt wurden. BirdLife International bezeichnet Streuobstwiesen als „Important Bird Areas“ – also wichtige Lebensräume für Vögel. Streuobstwiesen sind auch vom Bienensterben betroffen, da sie abhängig vom Bestäuben durch  Bienen sind. Auf den Flächen der Streuobstwiesen findet man eine Vielzahl an Tieren so den Star, Gimpel, Buchfink, das Rebhuhn, den Gartenrotschwanz, Feldsperling, Neuntöter, Wendehals, Grün- und Buntspecht, den Kleiber und den Steinkauz. Desweiteren gehören Fledermäuse, Laub- und Grasfrosch, Erdkröte, Siebenschläfer, Mauswiesel, Blindschleiche, Käfer , Schmetterlinge Hornissen, Hummeln, Wespen und Bienen zu den Bewohnern der Streuobstwiesen.

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44./ Die Gülletanks in Schleswig Holstein sind voll. Bei Überlauf droht Verunreinigungen des Bodens und des Grundwassers. Aus diesem Grund erläßt die Landesregierung eine Notfallgenehmigung, die es den Landwirten erlaubt, provisorische Güllelager auf den Feldern anzulegen. Das alles ist eine Folge der Überproduktion in der Massentierhaltung zu der noch mehrere Millionen Tonnen importierte Gülle hinzukommen. Auch die novilierte Düngerverordnung bringt da keine Änderung mit sich, da sie eine große Anzahl Ausnahmen und Schlupflöcher zuläßt. Es wird höchste Zeit für eine neue Landwirtschaftspolitik.

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43./ Bei der Abstimmung zur Erlaubnis Glyphosphat weitere fünf Jahre einsetzen zu dürfen, sorgt der bayerische Agrarminister Schmidt für Ärger in der geschäftsführenden Bundesregierung. Mit Wissen des Bayerischen Ministerpräsidenten, aber ohne Zustimmung und Kenntnis der Kanzlerin, stimmt er mit „Ja“ für Glyphosat, obwohl Umweltministerin Hendricks (SPD) sich gegen die Weiterverbereitung des Giftes ausgesprochen hat. Demnach wäre eine Enthaltung Deutschlands in der EU nach den Richtlinien der Politik zwangsweise gegeben gewesen. In einigen Wochen übernimmt Bayer die Glyphosat Erzeugung von Monsanto, außerdem hat die Chemische Industrie den Parteien noch vor der Wahl hundertausende Euro als Spende überwiesen, so erhielt die CDU 150.000 Euro und die SPD 75.000 Euro. Man vermutet, daß Schmidt das „Ja“ seit Langem vorbereitet hat —-  ist man da ein schlechter Mensch, wenn man sich Böses dabei denkt ? Wieder einmal scheint Geld vor das Gemeinwohl zu gehen.

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42./ Vom Menschen geschaffene Ökosysteme werden durch regelmäßige Nutzung im Gleichgewicht gehalten. Neben den künstlich geschaffenen Standorten gibt es auch noch einige natürliche Systeme. Feuchtwiesen, Salzwiesen Trocken- und Halbtrockenwiesen, Berg- Fett- und Streuobstwiesen bilden herrliche Natur- und Kulturlandschaften. Die schönsten Wiesen und Weiden stehen nun als Gewinner der Naturwunderwahl 2017 fest. Mehr unter dem  Link der Sielmann Stiftung

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41./ Im November sucht der Keiler die Nähe der Rotten . Die Paarungszeit hat begonnen. Nun sollte auch der  Wanderer einige Dinge beachten. Lautes Grunzen und Quieken deutet auf einen Kampf zweier Keiler um die Gunst der Bache hin. Ein Geruch nach Maggi belegt die Nähe von Wildschweienen. Bei einem Kontakt mit den Tieren die Schweine nicht fixieren, sondern langsam ohne hastige Bewegungen den Rückwärtsgang einlegen. Das gilt besonders , wenn Frischlinge dabei sind.

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40./ Die Bebauung von Strandabschnitten und die Ruhestörung durch den Menschen in und an den Stränden und Dünen führte zu einer starken Gefährdung im Bestand des Sandregenpfeifers. Aus diesem Grunde wurde er jetzt zum Seevogel des Jahres 2018 gewählt. Er hat etwa die Größe einerAmsel. Gesicht und Brust sind kontrastreich schwarz und weiß gefärbt. Auffallend ist der schwarze Halskragen. Das Paar bleibt sich ein Leben lang treu. zwischen April und Juni brüten sie gemeinsam bis zu fünf Eier aus, die sie in kleinen Sandmulden abgelegt haben. Gleich nach der Geburt verlassen die Jungen das Nest. Bei Gefahr ducken sich die Jungen tief in den Sand, im Vetrauen auf ihre gute Tarnfarbe. Die Elterntiere bewegen sich auf den Eindringling zu um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Sie stellen sich dann Flügellahm um erst im letzten Moment davon zu fliegen.

pixabay

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39./ Auch einmal ein Anlass für eine erfreuliche Meldung : In NRW steigt die Zahl der Störche. 2016 zählte der Ornithologe Michael Jöbges 40 Paare mehr als im Vorjahr und es überlebten 199 Jungvögel mehr als 2015. In Zahlen: 2016 gab es 260 Paare und 470 Jungvögel. Die meisten Störche leben im Nordosten NRW´s, aber auch von den Niederlanden bis an den Stadtrand von Duisburg haben sie sich in den Biotopen angesiedelt.

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38./ Im hessischen Knüllweider Ortsteil Schellbach wurde über mehrere Wochen eine Kuhherde von Elstern attackiert. Die Vögel hackten den Euter und Anus an. Eine Kuh wurde so schwer verletzt, dass sie vor Schmerzen ihr Kalb nicht mehr säugen konnte und mußte gechlachtet werden. Das Phänomen wurde bisher noch nicht beobachtet und scheint im Zusammenhang mit Nahrungsmangel in der Natur zu liegen. Elstern suchen immer häufiger die Nähe von Menschen und Ortschaften. Sie wurden jetzt zum Abschuß freigegeben.

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36./ Der LBV kämpft gemeinsam mit dem „Komitee gegen den Vogelmord“ gegen die Vogeljäger in Südeuropa. Die Partner richten Vogelschutzcamps ein, mit dem Ziel Fangplätze und Fallen ausfindig zu machen und Beweise für die Polizei zu sammeln. Im norditalienischen Vogelcamp in Brescia sind seit Oktober 70 Teilnehmer im Einsatz. Bisher wurden 76 Bogenfallen, 473  Schlagfallen und 43 Netze eingesammelt. Außerdem konnte Wilderer Nummer 39 von der Polizei festgenommen werden. Der Täter ist lizenzierter Jäger, allerdings ist in Italien die Grenze zwischen Wilderer und Jagd fließend.

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35./  zum Baum des Jahres 2018 wurde die Edel- oder auch Esskastanien gewählt. Der Baum gehört zu den Buchengewächsen. Die essbare Kastanie, auch als Marone bezeichnet, ist die Frucht der Edelkastanie. Im 20. Jahrhundert war die Marone das Hauptnahrungsmittel der Landbevölkerung in Südeuropa. Die Edelkastanie, Castonea sativa, wird ca. 30 Meter hoch und kann mehrere Hundert Jahre alt werden.

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34./ Der NABU schätzt das es etwa bis zu 2,8 Millionen Mal im Jahr zu Kollisionen von Vögeln mit Strommasten kommt. Um künftige Schutzmaßnahmen
beim Netzbau und an bestehenden Leitungen vornehmen zu können bittet der NABU und die RGI (renewables grid initiative) um Meldung von auf diese Weise getöteten Tieren unter der Rufnummer 030 – 284984-5500 (werktags), oder an den NABU www.nabu.de/vogelfund-stromleitung

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33./ Wir regen uns auf über die massenhafte Tötung von Vögeln in Südeuropa und den Afrikanischen Staaten, vergessen aber dabei das auch in Deutschland jedes Jahr illegal zwischen 53.000 und 146.000 Vögel getötet werden. In Gesamteuropa beläuft sich die Zahl jährlich getöteter Tiere auf 12 bis 38 Millionen, wie eine Studie der Bird-Life Organisation ermittelt. In Deutschland ist der Abschuß und der Fallenfang, sowie Vergiftung und Netztfang geschützter Arten verboten. In den Zahlen sind allein 50.000 bis 100.000 „versehentlich“ geschossene Wasservolgelarten enthalten. Außerdem 1200 bis 12.000 Greifvögel und Eulen. Habicht, Seeadler und Rotmilane werden häufig vergiftet. Greifvogelhorste systematisch Zerstört oder wegen Platzbedarf für Windenergieanlagen entfernt. 2000 – 10.000 Finken werden für die Käfigvogelhaltung gefangen. Wer Fallen findet oder Beobachtungen macht, sollte das den Behörden, dem NABU oder dem Komitee gegen Vogelmord melden. Mehr dazu und illustrationen der Fangmethoden, Zahlen und Fakten in der PDF Dokumentaion des NABU „illegale Greifvogelverfolgung“

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32./ Immer öfter melden Städte Halsbandsittiche. In Köln wurden sie in der Südstadt mittlerweile zur Plage. Allabendlich versammeln sich hunderte in den Bäumen der Südstadt. Da natürliche Feinde fehlen, können die Sittiche sich leicht vermehren und “ verzieren“ die Anlagen, Straßen und Wege mit ihrem Unrat. Die Stadt sucht nach einer Lösung wie man die aus Afrika und Indien stammenden Tiere vertreiben kann.

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31./  Welche Futterstelle für welchen Vogel? 

Amsel, Drossel, Heckenbraunelle und Rotkehlchen mögen besonders gerne Rosinen, Äpfel, auch Mehlwürmer und Getreideflocken. Sie bevorzugen sie die Futteraufnahme am Boden.

Gleiches gilt für die Körnerfresser Gimpel, Kernbeißer,Buchfink, Erlenzeisig und Bergfink. Körnergemische, Erdnussbruch, Sonnenblumenkerne ölhaltige Sämereien wie Hanf und Mohn sind beliebte Speisen.

Dem Buchfink, der Feldlerche, dem Sperling und dem Star ist es egal ob das Futter am  Boden oder im Futterhaus zu finden ist, obwohl sie das Futterhaus vorziehen würden.

Gartenbaumläufer, Spechte und Kleiber mögen Fettfutter (auch Mehlwürmer) gerne an der Baumrinde (einreiben der Rinde mit Fettfutter) oder in einem Futterholz.

Die Meisen lieben das hängende Futter, weil ihnen das kaum einer streitig machen kann. Erdnusskernebruch, Sonnenblumenkerne, Mehlwürmer und Fettfutter stehen auf der Speisekarte.

Die Sperlinge füttert man mit Körnergemisch, Erdnüssen und Sonnenblumenkernen

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30./ verschwinden die Insekten, werden auch die Vögel weniger. Den drastischen Verlust zeigt die Grafik deutlich. In nur 12 Jahren gab es einen Vogelschwund von 12,7 Millionen Tieren. Alleine bei dem Star ging die Anzahl der Brutpaare in dieser Zeit um 42 Prozent zurück

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29./ Wissenschaftler belegen nunmehr den drastischen Schwund von Insekten um 75 Prozent,  den Naturschützer und Umweltverbände seit langem anprangern. Verantwortlich ist neben dem Klimawandel auch die intensive Landwirtschaft mit wenig schmalen Feldrändern und Hecken und dem hohen Einsatz von Pestiziden. Schutzhabitate zur Erhaltung der Insekten bringen nur kurze Erfolge, da die Insekten die sich dort finden später auf die benachbarten Ackerflächen ausweichen. Umweltorganisationen wie NABU und WWF erneuern deshalb ihr Forderung nach Verbot von Insektengiften wie Neonikotinoide. Der drastische Insektenschwund der letzten zwanzig Jahre hat starke Auswirkungen auf das Ökosystem.  Ohne Bienen gäbe es zwei Drittel weniger Äpfel, Birnen und Kirschen, die Vielfalt der Schmetterlingsarten ist gefährdet, gleiches gilt für die Arten des Marienkäfers. Die Bestäubung der Pflanzen fällt daher großflächig aus.  Wissenschaft und Forschung sind sich einig das sofortiges Handeln nötig ist. ( 19.10.2017 )

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28./ Die Wissenschaft tut sich noch schwer den Klimawandel für die steigende Anzahl und die steigende Kraft der Stürme verantwortlich zu machen, da es bisher nur wenige erfaßte Daten gibt. 1950 begann man erst mit der Datenerfassung, was durch die weite Streuung der Stürme weltweit schwierig und langwierig ist.  Erwiesenermaßen ist aber die Erwärmung der Meere ein Grund weshalb die Stürme immer heftiger und häufiger werden. Der Hurrikan Experte Kerry Emanuel macht auch den steigenden Meeresspiegel dafür verantwortlich. Einen weiteren Grund für die verheerenden Zerstörungen sieht er in der Bebauung der Küsten und der Entscheidungsschwäche von Entscheidungsträgern Maßnahmen zu treffen. ( 19.10.2017 )

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27./ Der Star ist der Vogel des Jahres 2018. Der Singvogel ist ein Meistersänger. Er immitiert die Autohupe genau so wie das Bellen eines Hundes oder Handyklingeln . Der Bestand des Stares ist durch die intensive Nutzung der Weiden und Felder seit Jahren rückläufig. Auffallend sind die Formationsflüge bei denen tausende Stare faszinierende Bilder in den Himmerl zeichnen. ( 15.10.2017 )

Star Frühjahr

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26./ Mutierte Goldfische. Was geschieht wenn gedankenlose Tierhalter ihre Tiere aussetzen erleben gerade Forscher der Murdoch Universität in Perth, Australien. Aus China stammende Goldfische wurden in die Natur entsorgt, ohne dabei zu bedenken daß Goldfische nur im Aquarium klein bleiben. Aus einem Fluss haben die Forscher bereits 526 Monstergoldfische gefangen, die bis zu 2 Kilogramm wiegen und 40 Zentimeter lang sind. Da die Fische sehr gefräßigen sind, bilden sie nur. Eine Gefahr für das heimische Ökosystem und mit ihren Ausscheidungen verursachen sie Verunreinigungen des Wassers.

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25./ Wieder Wölfe ausgebrochen. Aus einem Gehege im Bayerischen Wald sind sechs Wölfe ausgebrochen. Eine noch unbekannte Person, oder Personen haben das Gatter geöffnet, so konnten die Tiere entkommen. Ein Wolf wurde bereits von einer Regionalbahn erfasst und getötet. Es soll nun versucht werden die in freier Wildbahn gesichteten Tiere durch Betäubungsgewehre wieder einzufangen.

Drei der sechs ausgebrochenen Tiere sind tot. Einer wurde überfahren und zwei wurden erschossen (Stand 14.10.17). Es ist nicht gelungen ein Betäubungsgewehr einsetzen zu können. Die Landesregierung hat 10.000 Euro Belohnung für Hinweise auf die Täter festgeschrieben, die das Tor zum Gehege geöffnet haben.

Ein Wolf konnte jetzt in einer Lebendfalle gefangen werden (21.10.2017). Jetzt sind noch zwei Wölfe außerhalb des Geheges. Einer wurde in dr Nähe gesichtet, er war bereits stark abgemagert.

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24./ Am 19. Januar 1835 erschoß der Gastwirt Joseph Hennemann aus Herbem-Westfalen den letzten westfälischen Wolf. Seither war er in NRW ausgestorben. 2009 verirrte sich erstmals ein hessischer Wolf in den Osten NRW`s  2014 wurden dann in Niedersachsen mehrere Wolfsrudel gesichtet. Seit dieser Zeit gilt NRW als „Wolfserwartungsland“. Bisher sind bei uns gesichtete Wölfe nur Durchzugstiere gewesen. Obwohl sich noch kein einziges Rudel in NRW niedergelassen hat, fordern Bauern- und Jagdverbände bereits den Wolf ins Landesjagdrecht aufzunehmen. NRW Umweltministerin Christina Schulze Föcking lehnt das aber zur Freude von Natur- und Tierschützern ab.  Die Art genießt im Umwelministerium „höchst möglichen artenschutzrechtlichen Schutz“. Seit 2009 wurden durch Wolfriss acht Schafe und eine Hirschkuh getötet.  Die „Förderrichtline Wolf“ NRW regelt in solchen Fällen eine Rundumentschädigung der betroffenehn Halter. Außer den finanziellen Entschädigungen zählen dazu auch Mittel für die Erstellung von Elektrozäunen und Wolfsbarrieren. Hilfe gibt es auch bei der Ausbildung und dem Kauf von Herdenschutzhunden.

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23./ Die französische Naturschutzorganisation LPO teilt mit das der französische Umweltminister Nicolas Hulot den Fang des Ortolan verbieten  lassen will. Der Ortolan ist eine Ammerart,  die auf ihrem Flug in die Winterquartiere Südwest Frankreich überquert. Jährlich werden hier 30.000 dieser schönen Vögel gefangen, geblendet, gemästet und in Cognacsauce ertränkt. Der Bestand des Ortolan ging seit 1980  um 84 Prozent zurück. Das Fangen von Singvögeln  ist im Süden Frankreichs weit verbreitet. Jährlich werden hier 500.000 Singvögel getötet, unter anderem der Buchfink, der Bergfink, aber auch Stieglitz und Zeisig.

22./ Kurzmeldungen: 

Dreißig Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Tschernoby sind einige Pilzarten in Bayern noch immer stark radioaktiv verseucht (19.10.2017)

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Die Folgen und Kosten des Braunkohle Tageabbaus werden für den Wasserhaushalt noch bis in das Jahr 2350 aufgefangen werden müssen.

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Der Berliner Senat will die Vorschriften in der Schweinehaltung vom Bundesverfassungsgericht überprüfen lassen. Im Fokus steht die artgerechte Haltung in den Schweineställen.

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2018 schließt im Ruhrgebiet die letzte Zeche des Steinkohlenbergbaus. Aus diesem Anlaß wird es 2018 viele Veranstaltungen geben.

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21./ 26.09.2017  wer einen toten, beringten Vogel findet, sollte den Ring entfernen und an eine Beringungszentral schicken. Damit hilft man der Forschung,  hier Adressen :

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20./ 26.09.2017 –  was versteht man unter konventioneller und ökologischer Landwirtschaft ? Grundsätzlich dient der Begriff der konventionellen Landwirtschaft lediglich der Abgrenzung von der ökologischen Landwirtschaft. In der Vergangenheit und bis heute förderte und fordert der Staat mit Subventionen die konventionelle Landwirtschaft ohne Rücksicht auf Umwelt- und Naturschutz. Jährlich erhält Deutschland aus dem europäischen Agrarhaushalt 6,3 Milliarden Euro . Den dicksten Brocken davon erhalten Landwirte für den Hektar-Ausbau , ohne Raine und Hecken. Nur ein kleines Stück entfällt davon auf Betriebe  für die Bewirtschaftung und Weiterentwicklung des Ökolandanbaus. Die  konventionell betriebenen Landwirtschaften kommen zur Steigerung des Ertrages nicht mit den vier Elementen, Erde,Wasser, Luft und Sonne aus. Sie benötigen dazu für die Äcker Kunstdünger und für die  Pflanzen  Pestizide, beides Verursacher der Zerstörung von  natürlichern Ressourcen. Auf Dauer werden Böden, Grundwasser und die Artenvielfalt zerstört.   

Auf früheren Bauernhöfen sah man Misthaufen aus den Stallungen mit denen Felder bei Bedarf gedüngt wurden.   Klar wurde und wird auch dort  heute noch  mit Gülle gedüngt, allerdings  konnte der Boden, durch angepasste Tierhaltung – Flächen im Verhältnuis zur Viehaltung –  die Düngung verarbeiten. So funktioniert auch heute der ökologische Anbau. Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft mit rigoroser Flächenerweiterung und maximaler Nutzung des Bodens. Durch Massentierhaltung zur Fleischproduktion entsteht flüssige Gülle von 300 Millionen Litern die auf die Flächen gebracht werden und durch Überproduktionen auch auf Fremdflächen verkauft wird. Der Boden kann solche Massen nicht verarbeiten und die Gülle gerät in den Grundwasserkreislauf. Mit der Gülle erreichen Pestizide  ( mehr dazu unter Glyphosat im Artikel weiter unten ) das Wasser, durch die Millionen von Tonnen importierter, genmanipulierter Soja für die Fütterung der Tiere in der Massentierhaltung (Mastfutter). Die Verunreinigung des Grund- und Trinkwasser erfordert Maßnahmen der Stadtwerke zur Reinigung des verseuchten Wassers, was künftig zur Verteuerung des Trinkwassers um ca. 43 Prozent für den Verbraucher beiträgt. Die Politik hat in einigen Bundesländern die Notwendigkeit einer Förderung des ökologischen Anbaus erkannt und beschlossen den Anteil dieses Anbaus auf 20 Prozent,  von derzeit 10 Prozent, zu erhöhen. Durch schleppende Verfahren wird dieser Prozentsatz allerdings wohl erst 2030 erreicht.  Immer mehr konventionelle Landwirte erkennen allerdings, dass Schutzmaßnahmen für die Umwelt und Tierarten notwendig sind und trennen Teile der Anbauflächen ab um dort Blühmischungen zu setzen. So können Tierarten erhalten bleiben und genesen.  Ernterückstände werden auf den Äckern belassen um so den Boden zu beleben, was  für Insekten lebenswichtig ist. Allerdings verliert der Landwirt dadurch natürlich an Ertragsfläche, insofern kann der Verbraucher durch bewußtes Einkaufen hier eingreifen.

Ökoanbau

Ökoanbau und Nutzacker

links der Nutzacker – in ähnlicher Größe hat der Landwirt (rechts im Bild) eine Öko-Ausgleichsfläche für den Naturschutz gelassen. Winkhauser Tal Essen/Mülheim

Auf jedem 2. Acker wird heute Glyphosat, ein Breitbandherbizid , angebracht. Das sind etwa 8000 Tonnen in Deutschland . Glyphosat vernichtet Pflanzen zuverlässig und bereitet so den Acker vor.  Allerdings gilt Glyphosat auch als krebserregend . Eine Untersuchung hat ergeben, dass in vierzig Prozent entnommener Urinproben Glyphosat festgestellt wurden. Natürlich innerhalb erlaubter Werte. Unzulässige Anteile wurden auch in Lebensmitteln noch nicht gefunden. Allerdings wurde Glyphosat auch in Bier und Honig festgestellt.  Unbekannt ist auch das Zusammenwirken mit anderen in der Nahrung bestehenden Schadstoffen, den Mehrfachrückständen. Glyphosat wird als Pestizid vom Handel sogar für den Privatgebrauch in einer Höhe von 7000 Tonnen verkauft. So kommt Glyphosat, als das bekannteste Pestizid, auch in die Gärten und Kleingartenanlagen. Der NABU fordert die Händler auf, diese Mittel aus dem Sortiment zu nehmen, indem er sich mit den Händlern auseinandersetzt. Zur Meldung von Händlern mit denen  der NABU Gespräche für den Verzicht aufnehmen soll, kann ein Händlermeldeformular und eine Produktübersicht heruntergeladen werden unter : NABU.de/Glyphosat-melden
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19./ 22.09.2017  Wo sind die Insekten ?  Fuhr man vor dreißig Jahren über die Autobahn, mußte beim ersten Tankstopp die Frontscheibe von Insekten befreit werden um wieder eine gute Sicht zu haben. Heute kann man bis zum weit entfernten Urlaubsort durchfahren und es sind nur wenige Insekten auf der Scheibe umgekommen. An den erleuchteten Straßenlaternen wimmelte es von Insekten die im Lichtkranz umherschwirrten. Heute scheint die Luft „Insektenfrei“ zu sein und tatsächlich ist der Insektenbestand von 1989 bis heute um 80 Prozent zurückgegangen.  Die Bedüngung der Felder mit stickstoffhaltigem Dünger, der Klimawandel, die geänderte Nutzung der Landflächen bewirken Veränderungen in der Pflanzenwelt und somit wegfallende Lebensbedingungen für Insekten, mit der Folge das weniger Bestäubung durch Schmetterlinge etc. erfolgt. Desweiteren wird durch den Rückgang der Insekten bei den Insektenfressenden Vögeln die Nahrung knapp – Rückgang des Bestandes.
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18./ 21.09.2017  Die Treue zur Art und zur Familie und ein besonders ausgeprägtes soziales Verhalten entdeckten jetzt Forscher bei der Spinnenart „Stegodypuhus dumicola“. Die Tanten von Spinnenkindern helfen nicht nur bei der Nahrungsaufnahme der jungen Spinnen. Die unverheirateten Tanten würgen die Nahrung wieder hoch und geben es dem Nachwuchs zu fressen und lassen sich später selbst von den Jungtieren fressen. Mehr gibt es unter dem Link zu erfahren.
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17./ 21.09.2017  Fünfzig Jahre war der Blauflossenthunfisch in der Nordsee verschwunden Nun ist er wieder da. Es gibt also auch einmal erfreuliches zu berichten. In Skandinavien werden nund vierzig Tiere gefangen und mit Sendern versehen wieder freigelassen. So wollen Forscher  des WWF und der Universitäten Schweden und Dänemarks herausfinden wieso der Blauflossenthunfisch wieder zurückkehrt. Mehr Infos unter :   WWF
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16./ 18 Millionen Vögel sterben jährlich durch Glas / Fensterscheiben. Was man dagegen tun kann zeigt eine Broschüre des BUND_NRW.  Hier die Broschüre als PDF:  Vogelschlag_an_Glas_Broschuere_BUND_NRW
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15./ Sensationeller ökologischer Fund im Landschaftspark Duisburg NordDer Diplom Biograf Tobias Rautenberg hat unter einem Stein eine Ameisengrille entdeckt. Wie die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet meldet handelt es sich um den westlichsten jemals entdeckten Fund einer Ameisengrille. Weder  in Frankreich, Belgien, den Niederlanden oder am Niederrhein wurde jemals eine dieser etwa drei Millimeter großen, blinden, tauben und stummen Art nachgewiesen. Bei Gefahr tarnt sie sich als Ameise. 10000 Steine hat der Biograf umgedreht bis er seinen Fund machte. Ameisengrillen auf Wikipedia
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14./ 06.09.2015 , Feuersalamander gefährdet. Jetzt wurde in Essen ein 2. Infektionsherd des für den Feuersalamander tödlichen Pilz Batrachochytrium Salamandrivoranus gefunden. Bisher war er nur in der Eifel bekannt. Der Pilz verursacht Löcher und Geschwulste die den Salamander in nur wenigen Tagen töten. Der Virus ist hochansteckend. Aus einer großen Population im Essener Stadtwald wurden von 36 getesteten Salamandern 6 Tiere positiv getestet. Damit gilt der Salamander dort als stark bedroht. In vielen Regionen gilt er bereits als unbemerkt ausgestorben.
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13./  Ende September 2017 ,Wolf tot. Der Wolf in der Anhholter Schweiz wurde erschossen. Auch einen neuen Zaun den man gezogen hat, könnte er überwinden. Nun wurde er angeblich zu gefährlich.

12.09.2017 die Wölfin ist noch im Parkgelände. Auch einem Experten ist es bisher nicht gelungen das Tier einzufangen

05.09.2017 Wolf geflohen. Im Tierpark Anholter Schweiz ist eine Wölfin aus dem Gehege ausgebrochen. Beim Betäubungsversuch zur Untersuchung des Rudels  hat die Wölfin die Flucht ergriffen und den Zaun des Geheges überwunden. Der Park ist nun zur Zeit geschlossen, da das Tier sich noch innerhalb des Parkgeländes befindet. Mehrmals wurde die Wölfin gesehen, aber man schaffte bisher die notwendige Nähe von 10-15 Metern nicht um sie betäuben zu können. Nun wurden Strohballen am Gehege zu einer Art Treppe aufgeschichtet, über die die Wölfin wieder ins Gehege gelangen kann, da man vermutet das sie wieder zum Rudel zurück möchte. 2016 hatte das Wolfspaar in der Anholter Schweiz sieben Welpen zur Welt gebracht. Eines davon ist die jetzt ausgebrochen junge Wölfin. Auch heute, eine Woche später, ist die Wölfin noch innerhalb des Geländes. Auch eine zweite Brücke hat sie nicht angenommen. Eine Fotofalle zeigt sie vor dem Zaun des Geheges mit ihrem Rudel auf der anderen Zaunseite. Sie will also zurück.

Wolf

Wolf in der Anholter Schweiz

Wolf

Wolf in der Anholter Schweiz

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12./ Usutu Virus breitet sich aus – das tropische Usutu Virus bewirkt auch in diesem Jahr wieder ein Vogelsterben. Bisher wurden dem NABU bereits 650 Fälle gemeldet. Betroffen sind hauptsächlich Amseln, die vermehrt zwischen Mai und September befallen werden, da der Virus durch Stechmücken übertragen wird. Verbreitungsgebiete sind die wärmeren Regionen. Am Niederrhein und im Bereich Aachen wurden die meisten Fälle entdeckt, aber auch in Niedersachsen und Bayern wurden bereits Tiere gefunden. Das Virus ist für den Menschen ungefährlich. Wegen der hohen Anzahl betroffener Amseln wird der Virus auch Amselvirus genannt. Die Vögel verlieren ihre Scheu und wirken apatisch. Bereits nach wenigen Tagen sterben sie. Tote Tiere bitte dem NABU melden, damit dieser in Zusammenarbeit mit Forschern die Wirkung und die Entwicklung des Virus erforschen kann. Hier ein Link mit einem Meldeformular:  Formular Usutu-Virus

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11./ Zum Vogel des Jahres 2017 –  wurde der Waldkauz gewählt. Stellvertreten für alle Eulenarten soll so daran erinnert werden einen Teil des Waldes als „Urwald“ zu belassen, damit diese Arten Bruthöhlen in den Altbaumbeständen finden können. Der Waldkauz wird etwa 40 cm groß und ernährt sich von Mäusen, Ratten, Maulwürfen und Jungkaninchen. In der Dunkelheit verläßt er sich ganz aus sein Gehör.

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10./  „Klangattrappen Apps“  – werden von Einigen gerne genutzt um Vögel anzulocken. Wichtig ist aber zu wissen das dieses Verfahren durch das Bundesnaturschutzgeset verboten ist. Viele Vögel sehen in Artgenossen Feinde und fühlen sich so bedroht, dass sie dadurch vertieben werden und ihr Gelege im Stich lassen.
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9./ Welcher Vogel ist das ?  – heißt ein Buch aus dem KOSMOS Verlag welches auch vom NABU empfohlen wird. Es werden ausführlich über 440 Vogelarten Europas erklärt. Der Vogelführer für unterwegs – 256 Seiten

Das BLV Handbuch Vögel – Doppelseite zu jeder Art – Brutvögel Mitteleuropas – Grafiken – Fotos – 510 Seiten

Der Kosmos Vogelführer – Lars Svensson – Alle Arten Europas, Nordafrikas und Vorderasien – Farbzeichnungen der Kleider – Verbreitungskarten – ausführliche Texte -448 Seiten

 

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8./ Kappenammerpärchen – im August wurde bei Tübingen erstmals ein Kappenammerpärchen entdeckt, das erfolgreich gebrütet und vier Küken aufgezogen hat. Bisher wurde der Vogel wohl ab und zu gesichtet, aber nie mit einem Brutnachweis. Somit ist das Projekt zum Schutz der Grauammer, das die Universität Tübingen initiierte, erfolgreich gelaufen. Eigentlich lebt der gelbbäuchige Vogel zwischen Südeuropa und dem Iran und in den Wintermonaten in Indien. Nun hat die Evolution ihn bis Südfrankreich und Süddeutschland kommen lassen

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7./ Wildschweine erreichen das Ruhrgebiet.  – In der Kirchellener Heide wurden im Herbst 2016 mehrere Wildschweine gesichtet. Ein Zaun entlang der A2 verhinderte bisher Unfälle mit den Tieren. Wildschweine werden sehr früh geschlechtsreif und vermehren sich extrem schnell. Auf der Veranstaltung „Wildhier“ (26./27.08.2017) am Kemnader See vermutet ein Jäger in fünf Jahren Zustände im Raum Essen, vergleichbar mit der Wildschweine Population in Berlin.

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6./ 60 Kraniche wurden heute in Brandenburg gesichtet. Die Wanderung hat also begonnen. Im September gibt es auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst viele Veranstaltungen um die Tiere beobachten zu können. Termine  hier
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5./Peter Berthold zum Thema : Vogelfütterung über das ganze Jahr ?

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4./  Zugvögel gefährdet. Bekassine und Knäkente sind bereits auf ihrem Flug über die Adria Route Richtung Afrika. Die Ruheplätze an der östlichen Adria sind nun aber in Gefahr. In Montenegro ist so ein Haltepunkt die Saline Ulcinj. Vor hundert Jahren wurde die ehemalige Lagune mit Verbindung zur Adria in einen Salzgarten umgewandelt. In Verbindung mit dieser Nutzung blieben 1500 Hektar als Natur- und Schlickfläche erhalten. Ein Paradies für die Zugevögel. Nun aber will der Betreiber offensichtlich diese Flächen bewußt austrocknen lassen, um sie dann für den Tourismus zu bewirtschaften. Eine Katastrophe für die Zieher. Außerdem werden trotz Artenschutz an der östlichen Adria jährlich mehr als zwei Millionen Zugvögel geschossen. Mehrfach hat die Regierung  angekündigt einzugreifen, aber nichts geschieht. Die ehemalige Botschafterin in Montenegro Gudrun Steinacker soll nun den Preis EURO-NATUR 2017 erhalten um ein Zeichen für den Erhalt der Saline zu setzen, da sie sich in ihrer aktiven Zeit für die Erhaltung eingesetzt hat.

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3./  Das Nationalparkamt Müritz berichtet über Bruterfolg eines Uhu Paares im Müritz Nationalpark. Der Uhu galt bisher für die Nationalparkregion als ausgestorben. Der aktuelle Brutbericht 2017 für den Müritz-Nationalpark zeichnet für die Greifvögel ein positives Bild. Insgesamt 11 Seeadlerpaare zogen 14 Jungtiere heran. Die Zahl der Jungtiere hat sich im Vergleich zu 2016 nicht geändert. Bei den Fischadlern stieg der Wert leicht an. 15 Fischadlerpaare stopften die hungrigen Mäuler von insgesamt 28 Küken. Im Jahr 2016 waren es 23 junge Fischadler. Bei den Wanderfalken sank die Zahl der brütenden Paare und auch der Jungtiere im Vergleich zum Vorjahr. Nur zwei Paare mit fünf Jungtieren wurden in diesem Jahr gezählt. 2016 verließen noch zehn Jungtiere das Nest.

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 2./ Die WAZ berichtet in der Ausgabe vom 01. September 2017: Jugendliche fühlen sich von Zerstörung der Natur bedroht…. Vier von fünf Jugendlichen zieht es laut einer Umfrage mehrmals pro Woche ins Grüne. Für fast drei Viertel der jungen Menschen bedeutet Natur „Freiheit“ und „Abenteuer“<, wie eine Befragung des Ecolog-Instituts von gut 1000 Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren ergab. Rund 80 Prozent sind demnach mehrmals pro Woche oder täglich im Grünen unterwegs. Zugleich zeigt die in Düsseldorf vorgestellte bundesweite Umfrage „Fokus Naturbildung“ : Mehr als die Hälfte (59 Prozent) der jungen Leute fühlt sich durch die Zerstörung der Natur bedroht. Und 72 Prozent gaben an, sich persönlich für den Naturschutz verantwortlich zu fühlen. Zugleich wurde aber auch deutlich : etwa jeder vierte
Jugendliche weiß nicht, was er selbst zum Naturschutz beitragen kann.

  1./  Nabu hält kein Kreuzfahrtschiff für empfehlenswert . Kein Verzicht auf Schweröl und kaum Abgasreinigung: Der Naturschutzbund (Nabu) kann keine wesentlichen Verbesserungen in der Kreuzfahrtbranche erkennen. Auch neuere Schiffe könnten die Umweltschützer nicht empfehlen.

 
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One Response to Wissensenswertes in Sachen Natur

  1. 09.09. Um 07:30 Uhr bis 09:30 Uhr. NABU Führung Heisinger Aue. Rastplatz für Zugvögel. Treffpunkt Rote Mühle

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